Tag: Zürich



30 Sep 09

Der Schweizerische Nationalfonds hat in Zusammenarbeit mit der Aids-Hilfe Schweiz eine Studie zum strafrechtlichen Umgang mit HIV/Aids in der Schweiz vorgelegt.

Die Studie stellt die Rechtslage in Bezug auf Straftaten in Zusammenhang mit der Übertragung von HIV in der Schweiz, einigen anderen europäischen Staat und Kanada dar, untersucht die Rechtsprechung schweizer Gerichte und stellt den Urteilen aus der Schweiz ausgewählte Urteile deutscher, schwedischer und niederländischer Gerichte gegenüber.

Dabei wurde insbesondere untersucht, wie die Gerichte mit Fällen des sogenannten ‘informend consent’ umgehen, wenn also der HIVpositive Menschen seinen Sexpartner über die bestehende Infektion informiert hat. .. continue reading ..


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20 Jun 09

EMMA, eine der wohl überflüssigsten Periodika auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt, äußert sich zum Thema CSD in Köln:

Denn der Christopher Street Day – einst ausgelöst von der Gegenwehr homosexueller Männer, die als “Tunten” nicht nur von der Polizei schikaniert, sondern auch von der eigenen Community verachtet wurden – muss sich in Zeiten von Homo-Ehe und schwulen Bürgermeistern (auf die lesbischen Bürgermeisterinnen warten wir noch) tatsächlich die Frage stellen, ob er überhaupt noch Sinn macht.

Offenbar wird bei EMMA das Tagesgeschehen nicht verfolgt, warum auch, schwulenfeindlicher Unsinn ist zeitlos, sonst wäre den Frauen des politischen Periodikums für Frauen nicht entgangen, dass Zürich eine lesbische Stadtpräsidentin hat. Sicher, die EMMA-Frauen hätte noch die für ihre Verhältnisse geistige Höchstleistung vollbringen müssen, zu erkennen, dass das Amt der Stadtpräsidentin dem einer (Ober-)Bürgermeisterin entspricht.

Wie “der Christopher Street Day” sich eine Frage stellen kann, wird das ewige Geheimnis der EMMAs bleiben.

Und wenn ja, welchen?

Wie wäre es, statt rumzustänkern, mit einer Antwort auf die Frage? Aber das ist für die weibliche Periode, Verzeihung, für das weibliche Periodikum, zuviel verlangt. .. continue reading ..


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7 Jun 09

Nein, überhaupt nicht.

Es ist schon merkwürdig, da findet in diesem Jahr der Europride in Zürich statt und es sind keine massenhaft knutschend durch die Straßen ziehenden schwule Männer zu beobachten, keine nackten Ärsche, kein Aufmarsch von Ledermännern, keine Dramen, keine Exzesse, kein open-air Sex, und schon sind die Mainstream-Medien (und einige schwule Online-Blättchen) ganz traurig, weil sie nicht so recht wissen, was sie nun berichten sollen. Keine Skandale = kann ja nur ein Flop sein. Nebenher ist auch noch deutlich geworden, dass die Mär von den superreichen Schwulen nur eine Mär ist, denn die Besucherzahlen sind geringer als erwartet, was nur bedeutet, dass auch schwule Menschen unter den gegenwärtigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ihr Geld nicht mehr so ohne weiteres für Reisen und Megapartys ausgeben können. Wie? .. continue reading ..


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5 Jun 09

In Zürich fordert die Christenheit, Gott möge am kommenden Wochenende die Parade anlässlich des EuroPride mit sintflutartigen Regenfällen hinfortspülen.

Die freikirchliche Familienlobby, die [die] Sponsoren der Euro-Pride mit Schmähbriefen eingedeckt hatte, frohlockt bereits. Der Wetterbericht meldet fürs Wochenende nämlich: meist stark bewölkt, vor allem am Samstag häufig Regen. «Wir hoffen auf starken Regen und Gewitter», sagt Familienlobby-Präsident Daniel Regli, «dann würde der Anlass endgültig zum Megaflop.» Von Störaktionen während der Parade sehen EDU und Familienlobby ab – sie verteilen am Rande friedlich Flyer zur Stärkung der Familie. «Es ist besser, wenn der oberste Chef selber für Ordnung sorgt als wir Menschen», sagt Regli.

Nein, stimmt ja gar nicht, die Christenheit fordert, er möge sich vernünftig verhalten und genau das nicht tun: .. continue reading ..


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29 May 09

europridetvAktuell produzieren Studierende der Studienvertiefung CAST an der Zürcher Hochschule der Künste Inhalte für die Seite europride.tv.

CAST ist die jüngste Studienvertiefung an der ZHdK und europaweit einmalig: .. continue reading ..


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24 May 09

Selten dämlich zeigt sich die Mr Schweiz Organisation:

«Wenn ich an die Europride eingeladen werde, würde ich bestimmt hingehen.» Das verkündete der frischgebackene Mister Schweiz André Reithbuch zwei Tage nach seiner Wahl im Online-Chat auf Blick.ch. [...]

Doch die Mega-Party in Zürich ist für den Landburschen offensichtlich zu heiss. .. continue reading ..


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8 May 09

Martin Flütsch aus dem schönen schweizerischen Rafz schreibt, nachdem er seinen Post zum Euro Pride in Zürich mit einem Hinweis auf Ansteckungsgefahren beginnt:

Dabei ist das Leben der meisten Homosexuellen hoch sexualisiert, triebzentriert, letztlich nach der Abschreibung der kurzen Gipfelfreuden unendlich traurig mit viel Einsamkeit. Der Römerbriefschreiber sagt dazu: Gott hat sie ihren Trieben und Leidenschaften überlassen, so dass sie sogar ihre eigenen Körper schändeten .. continue reading ..


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8 May 09

Im Grunde sollte es selbstverständlich sein und keiner besonderen Erwähnung mehr bedürfen: In Zürich ist das Konzert eines schwulenfeindlichen Hasssängers aus Jamaika abgesagt worden.

Aber natürlich kommen sofort die Hasssängerfreunde und plärren los: .. continue reading ..


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4 May 09

Das schweizer Magazin faktum titelt einen Beitrag

lobby

Dies bedarf einer Klarstellung. .. continue reading ..


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28 Apr 09

Gott, falls einen gibt, Juden, Christen, Moslems und gegebenenfalls er selbst haben es in den vergangenen Jahrtausenden versäumt, auch nur den geringsten Anhaltspunkt für seine Existenz zu liefern, hat mir meine Homosexualität geschenkt. Wo sollte sie sonst herkommen, wenn die Menschen doch Gottes Schöpfung sind?

Ja, Homosexualität ist ein Geschenk, eher ein Geschenk der Natur, als das eines Gottes, aber sie ist ein Geschenk, denn ich habe dafür nichts getan.

Zwar hat ein Teil meiner Mitmenschen nichts Besseres zu tun, als sich damit zu beschäftigen, wie sie mir dieses Geschenk vermiesen können (Neid?), aber ich gebe es nicht mehr her. Da kann der Zürcher Kantonsrat Michael Welz, seines Zeichens Sprecher der religiös-faschistischen Eidgenössisch-Demokratischen Union (EDU) so oft rufen wie er will

Gott schenke Befreiung aus der Homosexualität! .. continue reading ..


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13 Mar 09

Es trug sich zu in Traunstein:

Dem 39 und 41 Jahre alten Ehepaar aus Traunstein fielen verschiedene Fauxpas auf. So verzichtete der Mann in der Dampfsauna auf das übliche vorherige Reinigen des Sitzplatzes. Zwischen den Saunagängen rauchte er. Doch für eine Strafanzeige letztlich durch den Saunameister sorgte, dass sich der 35-Jährige erst im Dampfbad und anschließend in der Biosauna ungeniert zwischen seine Beine griff.

Und warum griff er zwischen seine Beine (ich finde es erstaunlich, dass man sich dafür rechtfertigen muss, zwischen die eigenen Beine gegriffen zu haben):

Ich hab’ mich am Sack gekratzt. Das tut mir leid.» Der Verteidiger, Karl-Heinz Firsching aus Traunstein, konkretisierte die Begründung. Sein Mandant sei im Intimbereich rasiert. Das nachwachsende Haar sorge für Juckreiz. .. continue reading ..


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10 Dec 08

Ich mag keine Darkrooms. Jedenfalls nicht so wirklich. Ich sehe ganz gerne, wen ich anfasse und wen ich besser nicht anfasse. Außerdem finde ich, dass die Augen beim Sex eine Rolle spielen: Sich anschauen, mit den Augen sprechen, mit den Augen Gefühle vermitteln. Aber um Gefühle gehts im Darkroom ja gar nicht, vielmehr ums Fühlen – und das kann Mann ja auch im Dunkeln. Wenn Mann nichts sieht, greift Mann jedoch manchmal zu kurz und dann muss Mann es nochmal versuchen. In der Schweiz, in Zürich, darf Mann jetzt so viele Versuche wagen, wie Mann will. Ganz offiziell! Sagt das Obergericht daselbst:

Darkrooms in Lokalen für Schwule sind nicht illegal. .. continue reading ..


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14 Oct 08

In der Schweiz, in Wiedikon, 1893 nach Zürich eingemeindet, hat ein neuer Gay-Klub eröffnet.

Zum Tag des Comingouts eröffneten Jens Gloor und sein Ehepartner Carlos Garotta am Samstag das Nervous, eine Event-Bar (den Ausdruck Klub benutzen sie nicht gerne). «Wir befriedigen hier die Bedürfnisse reiferer Gays», sagt Gloor.

Reifere Gays? Naja, aus Sicht eines 20jährigen gehöre ich gewiss auch zu den reiferen Herrschaften, .. continue reading ..


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15 Aug 08

Obwohl ein Teil meiner Gefühle noch auf Männer gerichtet war, ging ich mutig diesen Schritt. Dieser gemeinsame Weg der Klärung war für mich sehr wertvoll. Wir konnten viele Bereiche besprechen und klären. Diese freundschaftliche Beziehung zu einer Frau gehörte zu meinem Heilungsprozess dazu. Eine zweite gemeinsame Zeit mit einer Frau kam dazu. Ich erlebte das erste mal in meinem Leben, dass eine Frau Interesse zeigt an mir als Mann und auch an meiner Biographie. Leider ergab sich dann aber doch keine feste Beziehung. Was Beziehungen mit Frauen betrifft, merke ich – ich brauche viel Zeit, Kraft und vor allem Geduld.”

So beschreibt ein gewisser Mischa allen ernstes die Folgen einer stundenlangen Gehirnwäsche durch Living-Waters. Hinter Living-Waters verbirgt sich eine mit Wüstenstrom in Zusammenhang stehende Gruppe von Schwulenheilern. Sie verbreiten unter anderem in den USA, Deutschland und der Schweiz ihr Unwesen.

Die Schilderung von Mischa lässt nur ansatzweise erahnen, was für seelische Wracks die Therapieversuche von Living-Waters hervorbringen. Mischa will mit Männern nicht glücklich werden, dass hat man ihm eingetrichtert; mit Frauen wird er niemals glücklich werden. Und die Frage, was falsch daran ist, eine liebende und sexuelle Beziehung mit einem Mann zu haben, hat er wohl nicht gestellt. Und sie wäre ihm auch nicht ehrlich beantwortet worden. .. continue reading ..


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