Tag: Zumwinkel



18 Apr 09

In diesen Tagen wirbelt die Berichterstattung über die No-Angels-Sängerin Nadja Benaissa, ihre HIV-Infektion und die angebliche Weitergabe derselben an einen oder mehrere ihrer Sexpartner durch den Blätterwald.

Ich bin sehr verwundert, dass Frau Benaissa ein Geheimhaltungsinteresse für sich beansprucht. Jemand, der sich freiwillig in der medialen Welt präsentiert, ja sogar davon lebt, in der Medienwelt präsent zu sein, macht damit sein Privates zum Öffentlichen. Zu glauben, es könne gesteuert und dosiert werden, was die Medien und damit die Öffentlichkeit erfährt, wird sie als Fehleinschätzung verbuchen müssen. Wer zur Erhöhung des eigenen Marktwertes die Billigmedien und ihre primitiven Leser mit Geschichten über den Nachwuchs, Substanzmissbrauch und den Schuldenstand anlockt, darf getrost davon ausgehen, dass die Meute sich auch für staatsanwaltliche Ermittlungen, Haftbefehle und den Gesundheitsstatus interessiert. Wer seinen Rechtsbeistand gegenüber der BLÖD-Zeitung brühwarm über die Verhältnisse und Befindlichkeiten während der Untersuchungshaft berichten lässt, gleichzeitig aber dieser und anderen Zeitungen gerichtlich untersagt, über die Hintergründe des Verhaftung zu schreiben, setzt sich dem Verdacht aus, hier den Weg für eine ertragreiche Exklusivstory freihalten zu wollen.

Meine Verwunderung erstreckt sich aber auch auf das, was uns die Medien unter Hinweis auf das (angebliche) Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit präsentieren. .. continue reading ..


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8 Mar 08

POst

von Teppichhaus Trithemius


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6 Mar 08

Seit dem Zumwinkel-Skandal (besser: BND-Skandal) hat sich sicher herumgesprochen, dass das mühsam Ersparte (oder Ergaunerte) bei den Banken vor dem Zugriff der ‘Steuer’ nicht sicher ist. Insbesondere ist es aber vor dem Zugriff der Kirchen nicht sicher. Ab dem 1. Januar 2009 lassen die Kirchen ihre Kirchensteuer durch die Banken erheben. Das funktioniert so: .. continue reading ..


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5 Mar 08

Die Liechtenstein-Affäre wirft ein fragwürdiges Licht auf unseren Rechtsstaat. Eine oder mehrere Personen haben sich dort in (sowohl nach dortigem wie auch nach hiesigem Recht) rechtswidriger Art und Weise von mehreren Banken Kundendaten beschafft. Diese Daten wurden unter anderem vom Bundesnachrichtendienst angekauft. Ungeklärt ist, ob die Datenverkäufer auf den Bundesnachrichtendienst zugekommen sind, oder ob gar der Bundesnachrichtendienst zum Datendiebstahl angestiftet hat. Unbestätigten Meldungen zufolge soll es sogar zu Erpressungen durch den Bundesnachrichtendienst oder durch auf sein Geheiß handelnden Personen gekommen sein. .. continue reading ..


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17 Feb 08

Nach einer Meldung des Spiegel hat der Bundesnachrichtendienst für die in Zusammenhang mit dem angeblich größten Steuerskandal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland erhaltenen Bankdaten fünf Millionen Euro bezahlt. Der ‘Veräußerer’ der Bankdaten hat die Daten nicht auf legalem Wege in seinen Besitz gebracht. .. continue reading ..


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