Tag: Umfragen



4 Dec 09

Der außerhalb des rechten Spielfeldrandes sich bewegende  Andreas Unterberger versucht einmal mehr, die Wahrheit zu verdrehen:

Vielleicht könnte sie nun auch seriöse Meinungsumfragen im Auftrag geben und beispielsweise erforschen, ob die Mehrheit wirklich für Schwulen-Witwerpensionen ist. Obwohl dafür nie ein Cent Beitrag bezahlt wurde.

Wer hat dem Typen eigentlich eingeblasen, schwule Menschen würden keine Rentenversicherungsbeiträge leisten?

Eine Partei, die wieder einmal regieren will, könnte sich auch erkundigen, wie sehr die Bürger verstehen, dass künftig die gesamte Familie eines knackigen jungen Mannes aus Fernost (oder von sonst wo) das Recht bekommen wird, auf Grund des Anspruchs auf Familienzusammenführung nach Österreich einwandern zu dürfen, sobald der junge Mann einen hiesigen „Ehemann“ gefunden hat.

Oder eine Ehefrau? .. continue reading ..


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5 Jul 09

Pinkpaper meldet:

Nearly a third of straight men say they want a gay best friend, a new survey has revealed. .. continue reading ..


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24 Feb 09

Das zentrale und die Schlagzeilen beherrschende Thema des diesjährigen Kölner Karnevals war die Frage, ob die Pappmascheevariante der Frau Bundeskanzlerin mit entblößten Brustwarzen durch die Straßen der Stadt gekarrt werden darf oder nicht. Nach anderen Meldungen muss man in der hiesigen Presse ein wenig suchen:

Karneval brutal

Gewalt an Fastelovend

Polizistin erlitt Gehirnerschütterung

„Ein neuer karnevalistischer Hooliganismus“

In den  in diesen Berichten genannten Zahlen sind die Einsätze der Bundespolizei nicht enthalten.

Das WDR-Fernsehen ging in seiner Berichterstattung nur kurz auf die Gewaltexesse ein und schunkelte dann lieber wieder mit angeheiterten Reportern zur Berichterstattung über das stadtweite Saufgelage. .. continue reading ..


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21 Jan 09

“Führt Komasaufen zu mehr HIV-Infektionen?”, titelt die Queer.de und berichtet:

Die Studie “Alcohol Use and Risky Sex in New York City” fand heraus, dass insbesondere Schwule mehr und eher ungeschützten Sex haben, wenn sie extrem betrunken sind. Demnach hat einer von vier New Yorker Schwulen im vergangenen Monat mindestens einmal ein Komasaufen mitgemacht, aber nur einer von sieben in der Gesamtbevölkerung. Komasaufen wird dabei definiert als fünf oder mehr standardisierte alkoholische Getränke – das entspricht ungefähr 0,35 Litern harter Alkoholika, also mindestens eine halbe Flasche Wodka oder Whiskey. (usw)

Wie schön! Eine Studie über schwule Komasäufer. Oder so ähnlich? Oder vielleicht gar keine Studie? Jedenfalls keine richtige? Vielleicht gar wieder nur der übliche Studienunfug?

Schauen wir und das doch mal genauer an:

Drinking alcohol causes many health risks, and excessive drinking is quite common.

More than one in seven New York City (NYC) adults (15%) binge drink — consume five or more drinks on one occasion — at least once a month, similar to the prevalence nationwide (16%).

verkündet das New York City Department of Health and Mental Hygiene vollmundig. Na, die müssen es ja wissen, bestimmt haben sie jahrelange Forschungen betrieben. Haben sie aber nicht und sie wissen es auch nicht, denn:

This report is based on data from several surveys.

Das heißt, hier wurden solange Zahlen miteinander verrührt, bis das gewünschte Ergebnis dabei herauskam. Einige dieser surveys waren Telefonumfragen (!!!). Ergänzend ist das Department höchstselbst zum Ort des Geschehens vorgerückt: .. continue reading ..


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11 Nov 08

Angestoßen durch den CDU-Politiker Sascha Steuer scheint in der Stadt Berlin nun doch eine Debatte über die zunehmende, beziehungsweise zunehmend sichtbarer werdende Gewalt gegen schwule Menschen in Gang zu kommen.

Dabei herrscht große Unklarheit über das quantitative und qualitative Ausmaß dieser Gewalt. Das Einfachste wäre, die Polizei würde durch Befragungen der Opfer versuchen festzustellen, ob deren sexuelle Orientierung mit der Tat in Zusammenhang steht.

Jedoch, die dortige rot-grüne Regierung will dass nicht: .. continue reading ..


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16 Sep 08

schreibt die Queer. 

Wer auf SM-Praktiken steht, ist glücklicher als diejenigen, die den “normalen” Sex bevorzugen. Das ist das Resultat einer wissenschaftlichen Untersuchung aus Australien. 

und der kleine TGD freut sich, weil er jetzt endlich weiß, warum er glücklich ist. 

Studie? Da war doch was? Genau, bei Studien dieser Art schaut der kleine TGD doch immer ganz genau hin. 

Wie sind die Damen den Herren in Australien denn vorgegangen? 

In Australia in 2001–2002 [sic!, also kalter Kaffee, TGD], a representative sample of 19,307 respondents aged 16–59 years was interviewed by telephone. 

Geil, Telefonsexinterview:  

Guten Tag, ich rufe sie im Auftrag der School of Public Health and Community Medicine, University of New South Wales, Sydney. Sagen sie mal, stehen sie auf Bondage und Disziplin, Sadomasochismus oder Dominanz und Unterwerfung?”  .. continue reading ..


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11 Jun 08

Der Kölner Express meldete am 05.06.2008:

Neue Studie enthüllt: Jede 2. Ehefrau geht fremd

„In jeder zweiten Ehe“, schätzt die Paar-Therapeutin Katja Sundermeier, „sind Frauen schon mal fremdgegangen.“ Auch die Untreue-Studie des Göttinger Psychotherapeuten und Sexualberaters Ragnar Beer spricht Bände: Für das Uni-Projekt „Theratalk“ befragte er 5934 Männer und Frauen.

55 Prozent der Frauen, auch verheiratete, gaben an, dass sie in ihrer Partnerschaft einen Seitensprung begangen haben. 

Am gleichen Tag berichtet der aus dem gleichen Hause stammende Kölner Stadt-Anzeiger  unter Bezugnahme auf das Gewis-Institut: .. continue reading ..


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11 Jun 08

Das Gewis-Institut verrät auf seiner Homepage:

GEWIS führt jede Woche Mehrthemen-Umfragen durch, den GEWIS-Omnibus. Befragt werden regelmäßig mindestens 1000 Frauen und Männer zwischen 16 und 65 aus dem gesamten Bundesgebiet. Sie können beliebige Fragen im GEWIS-Omnibus mitlaufen lassen, zum Beispiel nach Konsumgewohnheiten, Freizeitverhalten, Popularität von Fernsehstars, Wahlchancen politischer Parteien, Arbeitsplatzzufriedenheit, sexuellen Neigungen oder Umgang mit Geld. .. continue reading ..


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28 May 08

“There are enough marriage licenses to go around for everyone”, schreibt Chief Jugde Judith S. Kaye of the New York Court of Appeals.

Ähnlich sieht es auch der Supreme Court of California in seiner Entscheidung vom 15.05.2008 über die Verfassungsmäßigkeit von Same-Sex-Marriages. Die Entscheidung hat erwartungsgemäß die religiösen Fundamentalisten in den USA auf die Palme gebracht. Deren Strategie[1] lässt sich grob in zwei Vorgehensweisen einteilen. Die eine Gruppe verkündet unverblümt, Schwule müssten aus der amerikanischen Gesellschaft eliminiert werden, weil sie verschiedenerlei Krankheiten verbreiten, Kinder missbrauchen und ähnliche Dinge mehr. Die andere Gruppe gibt sich im Ton gemäßigter, lässt aber keinen Zweifel daran, dass sie die Unterdrückung von schwulen und lesbischen Menschen nach Kräften fortsetzen wird. Zu diesem Zweck versucht sie durch das Verbreiten vermeintlicher Horrorszenarien Schwulenfeindlichkeit weiter zu schüren. Beim Stöbern durch die Kommentare bei GayWest fand ich einen Hinweis auf eine deutsche Übersetzung (von ‘Füchsin’; die Richtigkeit und Vollständigkeit der Übersetzung habe ich nicht überprüft) einer Kolumne eines Vertreters der zweitgenannten Gruppe. Ein gewisser Dennis Prager meint, die Entscheidung des CA Supreme Court werde das Gesellschaftssystem zusammen brechen lassen, wenn nicht sofort eingeschritten werde.

Um jeden Zweifel an seiner gottgegebenen Auffassung zu unterdrücken, versucht er folgenden Trick: .. continue reading ..


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3 May 08

Nun hat er es also nicht mehr geschafft, der rote Ken (Livingston). Knapp, aber eindeutig: Die Londoner haben ihn nicht wiedergewählt. Boris ist jetzt neuer Mayor of London. Und das ist nicht gut so! Gut ist vor allem nicht, dass ‘meine Londoner’ sich von den Medien haben vorschreiben lassen, wen sie zu wählen haben.

10 Kandidaten standen zur Wahl. In den Umfragen der letzten Wochen zeichnete sich ein Kopf an Kopf Rennen ab zwischen Ken Livingston und einer Vogelscheuche namens Boris Johnson. Andere Kandidaten, wie Brian Paddick, der frühere stellvertretende Chef von Scotland Yard, folgten mit großem Abstand. .. continue reading ..


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5 Mar 08

Im vergangenen Jahr hat uns der iranische Präsident darüber belehrt, dass es im Iran keine Schwulen gibt. Deshalb sind im Iran auch keine Schwulen hingerichtet worden, sondern nur Verbrecher aller Art. Daraufhin meldete sich der britische Parlamentarier Galloway zu Wort und, des Präsidenten These folgend, stellte er die Behauptung auf, dass die im Königreich lebenden Iraner auch nicht schwul seinen; es seien vielmehr alles Kinderschänder. .. continue reading ..


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