Tag: Tibet



6 Apr 08

Da sind sie wieder, die störenden Menschenrechte. Diesmal lärmen sie nicht im fernen Tibet, sondern auf der Oxford Street in London. Sie wagen es, sich dem Fackellauf des Geldes und des Kommerzes in den Weg zu stellen. Unerhört, wie es einige Aufrührer wagen können, die bigotte Friede-Freude-Eierkuchen-Show zu stören.

Die Presse ist sich über die Bewertung der Vorfälle in London weitgehend einig:

welt.de: Olympischer Fackellauf in London von Protesten getrübt

sueddeutsche.de: Demonstranten stören Fackellauf

Tatsächlich ist dieser Fackellauf und sind die Olympischen Spiele in einem ganz anderen Sinn gestört und getrübt, als die Presse meint. Ja, auch einige unserer führenden Presseorgane scheinen mir erheblich gestört und in ihrer Wahrnehmung des Weltgeschehens getrübt zu sein. .. continue reading ..


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25 Mar 08

Gestern hörte ich im Radio mehrfach Berichte über die Zeremonie anläßlich der Entzündung des Olympischen Feuers. Dabei wurden die drei Männer, die während der Rede des chinesischen OK-Chefs Spruchbänder entrollten und dazwischen riefen, immer wieder als ‘Störer’ bezeichnet. In der Presse wird heute die gleiche Terminologie verwendet. Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet zum Beispiel:

Trotz großer Sicherheitsvorkehrungen sorgten drei Demonstranten für einen Eklat. Das Trio sprang mitten in der Rede von Pekings Olympia-OK-Chef Liu Qi auf und stürmte mit Bannern auf den Chinesen zu. Auf ihren Spruchbändern standen die Olympischen Ringe in Flammen und es war der Satz zu lesen: “Boykottiert das Land, das die Menschenrechte mit Füßen tritt”. Sicherheitskräfte überwältigen die Drei. Der übertragende griechische TV-Sender machte sofort einen Schnitt und blendete andere Bilder ein.

Sind diese Menschen wirklich Störer? .. continue reading ..


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21 Mar 08

Der rk Bischof von Motherwell will  die Geschichte des Dritten Reichs kirchenverträglich umschreiben, der rk Bischof von Lancester ruft zur Bücherverbrennungbannung auf,  Lübecker Katholiken zwingen Karstadt zum Kniefall (vgl hierzu allerdings diesen Kommentar) und nun lese ich bei MithrasX und Ondamaris, dass auch der schwäbische Einzelunternehmer Anton Schlecker, von dessen Filialen ich hier zu Hause umzingelt bin, vom Bannstrahl Roms getroffen wurde. Eine seiner Fuldaer Filialen befindet sich in einem Gebäude, das der armen, selbstlosen rk Kirche gehört. Mietvertraglich wurde ihm der Verkauf von Kondomen untersagt. .. continue reading ..


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