Tag: Stuttgart



27 Jan 10

Die Emanzipation – der Begriff ist sehr unglücklich, ich habe aber gerade keinen anderen zur Hand – schwuler Menschen treibt mitunter merkwürdige Blüten.

Das Verhältnis Fußball – Homosexualität ist ein schwieriges. Verbale und physische Gewalt gegen schwule Menschen, die sich in Fußballstadien und die Nähe derselben trauen, sind keine Seltenheit und beleidigende Äußerungen von Fußballtrainer und -spielern über schwulen Menschen sind die Regel.

Nun kommt Christian Deker vom schwul-lesbischen Fanklub Stuttgarter Junxx daher und verkündet: .. continue reading ..


Filed under: Homophobie

Trackback Uri






3 Sep 09

Vor wenigen Wochen hatte ich in Stuttgart zu tun. Meine Gastgeber hatten eine Zimmer in dem Hotel Wartburg für mich reserviert. Das Hotel gehört zum Verband Christlicher Hoteliers und wird vom Verein Evangelische Wohnheime Stuttgart betrieben. Ich fürchtete schon, mich dort nicht wohl zu fühlen. Jedoch: Statt Bibeln und ähnlicher Schmähschriften fand ich in meinem Zimmer einen Terminplan des Stuttgarter CSD ausgelegt.

In diesen Tagen habe ich  in Augsburg zu tun und ein Zimmer im Steigenberger InterCity Hotel, .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






7 Jul 09

Das Thema Schwule Gesundheit, also die Gesundheit schwuler Männer wird oft an ganz dramatischen Dingen aufgehängt. HIV zum Beispiel. Oder Syphilis ist nicht nur als Gesundheitsthema schwer im kommen. Aber es gibt auch weniger bedrohliche Erkrankungen. Manchmal schleppt man so etwas unnötig lange mit sich rum, weil die Angst vor’m Arzt größer ist als die Beschwerden. Es ist erstaunlich, da lassen die Jungs und Männer in der Sauna hemmungslos alle Hüllen fallen und im virtuellen Raum werden Großaufnahmen von den kleinsten Details gezeigt. Wenn es aber darum geht, einen Arzt oder eine Ärztin mal nach dem Rechten sehen zu lassen, blockiert ein nie dagewesenes Schamgefühl alles.

Das war bei mir nicht anders. Früher meine ich, als ich noch jung und unerfahren, aber sehr neugierig war.

Ich hatte da jemanden kennen gelernt in Stuttgart, der hat mir ein paar nette Spielereien beigebracht. Zum Beispiel, dass das Blasen besonders geil ist, wenn der Blasende den Mund voller Sekt hat – also zu Beginn des Lutschens. .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






2 Jul 09

Die FDP macht in diesen Wahlkampfzeiten schönes Wetter und versucht, sich als schwulenfreundliche Partei darzustellen. Anzeigen in verschiedenen Szeneblättern und Äußerungen des Parteivorsitzenden Guido Westerwelle über die Verfolgungen schwuler Menschen in Teilen des Auslandes sollen den Eindruck erwecken, als sei der FDP das Wohlergehen schwuler Menschen angelegen. Die tatsächliche Politik der FDP beweist anderes.

In Nordrhein-Westfalen stemmt sich die FDP schon seit Jahren gegen eine rechtliche Annäherung, geschweige denn Gleichstellung, von Ehen und eingetragenen Lebenspartnerschaften.

Vor wenigen Tagen hatte der Landtag des Landes Baden-Württemberg darüber zu entscheiden, ob Eingetragene Lebenspartnerschaften zukünftig, wie fast überall im Bundesgebiet, in den örtlichen Standesämtern beurkundet werden sollen, oder ob sie weiterhin abgesondert von der Öffentlichkeit in den Landratsämtern oder irgendwelchen Hinterzimmern der kreisfreien Städte besiegelt werden.

Die Stimmen der FDP-Abgeordneten waren ausschlaggebend dafür, dass es bei dem Baden-Württembergischen Diskriminierungsverfahren bleibt.

In der Landtagsdebatte legt die FDP dar, warum sie die nette Anzeigenkampagne und die warmen Worte von Klein-Guido überhaupt nicht interessieren, und  begründet ihren neuerlichen Arschtritt für schwule Menschen wie folgt: .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






11 Jun 09

Die Al-Nur Moschee in Neukölln hat im Internet einen Auftritt von Imam Bilal Philips angekündigt – einem islamischen Hardliner, der sich öffentlich für die Todesstrafe gegen Homosexuelle einsetzt. Zusammen mit dem radikalen Konvertiten Pierre Vogel soll er am Samstag einen Vortrag zum Thema „Islam, die missverstandene Religion“ halten.

berichtete Der Tagesspiegel und queer.de recherchierte zusätzlich weitere geplante Auftritte des Schwulenhassers in Stuttgart, Dortmund und Hannover.

Nunmehr teilt die Al-Nur-Moschee mit, es gebe Terminüberschneidungen und Philips werde nicht erscheinen. .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






4 Jun 09

Aus der Schweiz ein Onlinemuseum:

Es geht um Liebe  -  Schwule in der Schweiz und ihre Geschichte

Aus Stuttgart ein Bericht über dunkle Zeiten:

Verdrängt und ungesühnt – nationalsozialistischer Terror gegen Homosexuelle


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






17 May 09

Zunächst eine gute Nachricht: Sämtliche Demonstranten sind zwischenzeitlich wieder freigelassen worden, auch Nikolai Alexejew.

Eine schlechte Nachricht: Selbst eindeutige Menschenrechtsverletzungen, wie die gewaltsame Beendigung des Slavic Pride 2009, sind manchen Politikern und Politikerinnen der Partei Bündnis 90/Die Grünen kein Grund, auf ihre primitiven Wahlkampfauftritte zu verzichten. Claudia Roth zum Beispiel verkündete am 13.05.2009:

Wir appellieren an den NDR, der den ESC nach Deutschland überträgt, auch über die Schattenseiten zu berichten. Damit kann die Scheinheiligkeit der Politik des Gastgeberlandes entlarvt werden, das den ESC gerne zu Imagezwecken nutzen würde

Ja, soll sich doch der NDR kümmern, die eigene Partystimmung wird man sich durch ein paar verschleppte schwule Männer nicht vermiesen lassen:

Claudia Roth hingegen ist nicht nur eine Politikerin zum Anfassen, sie legt auch gerne selbst Hand an. So zum Beispiel am Samstagabend in der Schwulen-Bar “bernstein” in Stuttgart-Mitte, wo die örtlichen Grünen presseöffentlich den European Song Contest in Moskau gucken. .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






9 Feb 09

Ruppichteroth ist eine kleine Gemeinde im Rhein-Sieg-Kreis unweit der Städte Köln und Bonn. Knapp 11000 Einwohner tummeln sich auf 62 qkm. 114 Mädchen und jungen Frauen ist das Tummeln jedoch verwehrt, sie leben in einem Gefängnis. Einem Gefängnis der Piusbruderschaft, die in den letzten Tagen die Schlagzeilen der großen und kleinen Medien beherrschte.

Die Piusbruderschaft ist eine Vereinigung der römisch-katholischen Kirche, die zwar von Vatikan nicht offiziell anerkannt wird, sich gleichwohl als Verfechterin des einen, wahren katholischen Glaubens sieht. Sie bietet Holocaustleugnern unterschlupft, schürt Antisemitismus, ist Frauenfeindlich und schürt den Hass gegen schwule Menschen.

Im beschaulichen Ruppichteroth betreibt die Piusbruderschaft ein Mädcheninternat mit angeschlossenem Gymnasium. Das Gymnasium ist, über den Umweg des Don-Bosco-Schulverein e.V. in Wadersloh, als Ersatzschule staatlich anerkannt. Diese staatliche Anerkennung bringt es mit sich, dass 75 bis 80 vH der Kosten dieser Schule vom Steuerzahler übernommen werden. Die verbleibenden Kosten trägt der Verein in Wadersloh; Spenden an diesen Verein wiederum sind steuerlich abzugsfähig.

Der Tagesablauf in dem Internat sieht so aus: .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






18 Dec 08

Ich habe von diesem - unten zu schildernden - Verbrechen bis heute nichts gehört oder gelesen. Eine gut recherchierende ’schwule Presse’ gibt es in Deutschland nicht und für die überregionalen Mainstream-Medien war der Fall nicht interessant. Die Staatsanwältin erklärt warum:

Ich glaube, aus zwei Gründen. Einmal waren Polizei, Staatsanwaltschaft und Verteidigung still. So hat man es auch vor Gericht leichter, weil niemand etwas aus Zeitungen weiß und nachbetet. Und der zweite Grund ist der, dass das Opfer nicht jung und sexy war, nicht mal prominent, sondern ein alter Homosexueller. Da ist die Aufmerksamkeit nicht so groß, was auch wieder traurig ist.

Die Ortspresse schnüffelte ein wenig im Umfeld und in der Vergangenheit des Opfers,

Einmal, das war im Bierzelt beim Sommerfest im Ort, habe sich Jan S. auch an seinen Nachbarn heranmachen wollen, habe sich hautnah an den ehemaligen Lehrer hingesetzt, habe dessen Knie gestreichelt und ihm ins Ohr gehaucht: „Du hast so schöne Ohren.“ Der heute 67-Jährige blieb gelassen und sagte damals in sehr freundlichem Ton: „Bitte lasse zwischen Deinem und meinem Oberschenkel künftig immer zehn Zentimeter Luftraum. Und mein Ohrläppchen gehört ausschließlich dem weiblichen Geschlecht und da wiederum nur meiner Frau. – Von da an“, so sagt der ehemalige Lehrer vor Gericht, „war die Sache bereinigt und Jan hat nie mehr einen weiteren Versuch unternommen.“

ohne genügend Stoff für einen Skandal zu finden. ‘Der alte Homosexuelle’ war wohl zu anständig. Vielleicht passt es den Medien aber auch nicht, dass nicht ‘der alte Homosexuelle’ als schwer gestörte Lebensform dargestellt werden kann, sondern vielmehr die heterosexuellen Täter in diesem grausamen Verbrechen so gar nicht in das schöne schwäbisch-hessische Familienweltbild passen. Szenen, in denen der spätere Mörder von seiner Großmutter sexuell mißbraucht wurde und seinerseits seine Mutter und Mittäterin vergewaltigte, mag man, die in diesem Post verlinkten Presseartikel belegen es, der hochanständigen Welt nur andeutungsweise und sehr versteckt zumuten.

Jeder kann sich wohl die wochenlange mediale Schlammschlacht ausmalen, die sich abgespielt hätte, wenn das Opfer heterosexuell und die Täter homosexuell gewesen wären.

Ein Lob dem Gericht, das, soweit ersichtlich, es gar nicht erst, wie sonst durchaus nicht unüblich, erwogen hat, strafmildernd zu berücksichtigen, dass das Opfer, weil homosexuell, an seinem Schicksal selbst schuld gewesen sei:

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann und seine 49-jährige Mutter den 64 Jahre alten Rentner im April 2008 in Großerlach aus Geldgier zu Tode gequält haben. Sie hatten bei dem Opfer Wertgegenstände und 90 000 Euro Bargeld vermutet. Um den Mann zum Öffnen seiner Tresore zu bewegen, hatten sie ihn über mehrere Stunden schwer misshandelt.

So täuschte der 27-Jährige seinem Opfer, mit dem er eine homosexuelle Beziehung hatte, Zärtlichkeiten vor und schlug ihm dann mehrfach mit einer leeren Weinflasche auf den Kopf. Anschließend schoss er ihm, den Ausführungen des Richters zufolge, fünfmal mit einer Schreckschusspistole ins Gesicht. Dabei wurde das Trommelfell des 64-Jährigen beschädigt. Später übergoss der Mann den Rentner mit Reinigungsmittel und wollte ihn anzünden oder ihm einen Stromschlag versetzen. .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






15 Jul 08

Dolly P. bot im Internet sich, genauer gesagt: ihren Mutterschoß zur Benutzung durch männliche Geschlechtsorgane an. Sie ließ sich erst ersteigern und dann besteigen (so sagt man wohl in den einschlägigen nicht schwulen Kreisen).

Mindestens 6 heterosexuelle Trottel[1] haben in der Zeit vom 14.04 bis 05.05.2007 durch Ersteigern Zugang zu der Vagina von Dolly P. erlangt. .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






8 Jun 08

Der Stuttgarter CSD muss in diesem Jahr ohne den Segen der dortigen Landes-CDU auskommen:

Das Grußwort zum Christopher Street Day ist in der Südwest-CDU immer noch ein Politikum. In diesem Jahr gibt es gar keine warmen Worte von der Landesregierung. Die Sozialministerin hat “mit Hinblick” auf das diesjährige Motto der Parade abgesagt. Es heißt “Ich glaube”. 

Begründung: .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






2 Jun 08

Die Titelzeile stammt aus dem sogenannten ‘Heimatvertriebenenlied’ des rechtsextremen ‘Liedermachers’ Frank Rennicke.

Amtsgericht Böblingen und Landgericht Stuttgart bewerten das ‘Heimatvertriebenenlied’ sehr zu Recht wie folgt:

Rennicke rufe mit den von ihm verfassten Schlussstrophen des Liedes zu Gewalt und zur Vertreibung der in Deutschland heimisch gewordenen Fremden auf. Er suggeriere, dass die Heimat der Deutschen ähnlich der Vertreibung der Sudetendeutschen nunmehr durch Zuzug von Fremden geraubt werde, die Deutschen „nicht Hof mehr, noch Haus, noch Feld“ hätten und nunmehr der Fremde Herrscher in Deutschland sei. Dies stelle alle Nichtdeutschen als minderwertig hin und bestreite ihr Recht, hier in Deutschland zu leben. Damit werde darauf abgezielt, alle Ausländer aus Deutschland zu vertreiben, um einer vermeintlichen Knechtschaft ein Ende zu bereiten. Die aus dem Nationalsozialismus bekannte Rassenideologie finde in der Vertreibung ausländischer Mitbürger ihren Ausdruck. Den Ausländern werde jegliches Lebensrecht in Deutschland abgesprochen, während nur Deutsche als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft zählten. Damit werde die Wiederherstellung des so genannten Dritten Reiches propagiert und zu einer Gewaltanwendung gegen Ausländer aufgerufen. Die unreflektierte Übernahme des Liedtextes führe dazu, dass der Friede zwischen den Völkern gefährdet werde. .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






1 Apr 08

Pressemitteilung des LSVD:

Wir haben heute das Auswärtige Amt und das Bundesinnenministerium aufgefordert, dem  jamaikanischen Staatsbürger Miguel Collins, geb. 17.04.1976 (Künstlername Sizzla Kalonji) ein (Schengen)Einreisevisum bzw. hilfsweise die Einreise zu verweigern. .. continue reading ..


Filed under: Homophobie

Trackback Uri






18 Feb 08

So lautet das Motto des CSD Stuttgart 2008 .

Hier die Pressemitteilung der IG CSD Stuttgart eV.


Filed under: Gay, Schwul

Trackback Uri






30 Dec 07

In diesem Buch beschreibt Dee Hock die Gründung und anfängliche Entwicklung der Kreditkarten-Organisation ‘VISA’.

 

 

Dee Hock hat einen klugen und pfiffigen Schreibstil und schnell wird deutlich, wie sehr die Geschichte von VISA ein Teil seiner ganz persönlichen Lebensgeschichte ist.

 

Hier ein paar ‘Leseproben’:

 

Die Widmung:

Dieses Buch ist allen Enkeln, deren Kindern und Kindeskindern gewidmet. Gerne würde ich sie alle kennen! .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri