Tag: Stricher



27 Jan 10

  • Polizeibeamte in Zivilkleidung gehen in in sogenannte Schwulenlokale, geben sich als Freier aus und heuern männliche Prostituierte an.
  • 50 Polizeibeamte stürmen zwei kleine Schwulenlokale und stellen die Personalien der Anwesenden fest.
  • Die Polizei teilt der Presse überzogene Verdachtsbeschuldigungen, unbewieses Behauptungen und tendenziöse Altersangaben der Beschuldigten mit und bereitet so den Boden für Vorverurteilungen.

Geschehen in München. Im Jahr 1940? Nein, im Jahr 2010 behandelt die Münchener Polizei schwule Menschen pauschal als Schwerkriminelle. .. continue reading ..


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26 Aug 09

Am 15.08.2009 versuchte die taz darüber zu schreiben, am 22. servierte das Hamburger Abendblatt sein Scheinwissen zum Thema und gestern biss sich die sueddeutsche an der Angelegenheit mit erfundenen Zahlen die Zähne aus: Es geht um Stricher. .. continue reading ..


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28 Jun 09

Der Tag der Stonewall-Riots jährt sich nun zum vierzigsten Mal. Obschon  schwule Menschen sich nicht erst seit 1969 gegen Übergriffe des Staates wehren, ist Stonewall noch heute der Inbegriff des Widerstandes gegen staatliche Repressionen.

Gerne werden CSD-Paraden in die Tradition der Stonewall-Riots gestellt. Ist das wirklich so? Können sich die CSD-Paraden, kann sich namentlich die Parade im Rahmen des ColognePride in Köln auf eine derartige Tradition berufen? Nein, sie kann nicht.

Ich sehe einen wesentlichen Unterschied: .. continue reading ..


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18 Feb 09

Es ist noch nicht lange her, da verkündete Markus Danuser, Vorstand des Kölner Lesben- und Schwulentages (KLuST), via Kölner Stadt-Anzeiger in markigen Worten:

Die Toleranz, die die Teilnehmer für sich einfordern, soll jedoch „nicht durch maßlose Provokation überstrapaziert werden“. Zudem soll härter gegen – ohnehin strafbare Tatbestände – wie Entblößen oder sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit vorgegangen werden. Andere Teilnehmer und Zuschauer werden aufgefordert, derart provozierendes Verhalten nicht nur zu beobachten, sondern ihr Missfallen laut kund zu tun und die Polizei zu alarmieren. Derartige Störenfriede sowie jeder, der Jugend gefährdende Schriften verbreitet oder illegale Drogen einnimmt, sollen nicht nur – nach Möglichkeit – angezeigt werden, „sondern zudem öffentlich an den Pranger gestellt werden“, so Klust-Vorstand Markus Danuser. Dies könnte in Form einer Veröffentlichung des Namens oder eines Fotos des Übeltäters im Internet geschehen.

Ähnlich wie dieser Tage die römisch-katholische Kirche erkannte der KLuST, dass es durchaus angebracht ist, Reden, Denken und Handeln in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen. Um die auf diese Weise neu gewonnenen Erkenntnisse unter’s Volk zu bringen, bemühte Markus Danuser, quotenmäßig korrekt von der KLuST-Vorständin Sabine Arnolds beschützt, flugs erneut den Kölner Stadt-Anzeiger als Verkündungsmedium:

Markus Danuser und Sabine Arnolds vom Kölner Lesben- und Schwulentag KLuST konkretisieren ihre Vorschläge.

Aha, was vor wenigen Tagen noch als “einstimmig [beschlossene] “Anstands-Erklärung” für die Teilnehmer der CSD-Parade” in die Gehirne der schwulen Männer (Frauen, auch lesbische, scheinen bisher nicht ins Visier der KLuSTler geraten zu sein) eingetrichtert werden sollte, kommt nun als “Vorschläge” daher.

Heißt es in der Charta noch (Hervorhebungen durch mich),

[...] deren Beachtung wir auch von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der CSD-Parade verbindlich erwarten.

macht Herr Danuser jetzt daraus:

Das bezieht sich in keinem Fall auf Einzelpersonen, sondern auf Institutionen oder Unternehmen [...]

In der Charta steht klipp und klar, .. continue reading ..


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21 Apr 08

Was eine Dose Deo-Spray so alles anrichten kann.

Anfang des Jahres stellte ein Mann aus der phillipinischen Stadt Cebu fest, dass etwas in seinen Därmen steckte, was da nicht hingehörte. Dieses ‘etwas’ stellte sich später als eine Dose Deo-Spray heraus. .. continue reading ..


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