Tag: STD



26 Oct 09

Seit 20 Jahren gibt es die ”Positive Begegnungen”. Anfangs noch unter der Bezeichnung “Bundespositivenversammlung” findet einmal im Jahr eine, wie die Veranstalter schreiben, Konferenz von und für Menschen mit HIV und Aids und ihre An- und Zugehörigen statt.

Das nächste Treffen dieser Art findet im August 2010 in Bielefeld statt. Bielefeld!? Jetzt bloß nichts Falsches schreiben! Bielefeld ist nicht nur die Pudding- und Backpulverstadt schlechthin, sondern gehört auch zu den zwanzig größten Städten Deutschlands.  Wenn man von einigen Bausünden der Nachkriegszeit absieht, ist’s eigentlich ganz nett dort. Ist man erstmal dort, will und kann man kaum wieder weg, weil: .. continue reading ..


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1 Sep 09

Die queer.de meldet,

Die US‐Gesundheitsbehörde hat erklärt, dass schwule und bisexuelle Männer ein 50 Mal höheres Risiko haben, sich mit HIV anzustecken, als heterosexuelle Männer oder Frauen. Das gab Amy Lansky, Sprecherin der Centers for Disease Control (CDC) bei einer Aids‐Konferenz in Atlanta (US‐Bundesstaat Georgia) bekannt. Bislang vermied es die Behörde stets, derlei Vergleiche zu stellen. Am meisten gefährdet seien demnach Schwule mit schwarzer Hautfarbe, da sich Amerikaner afrikanischer Herkunft weit häufiger infizieren als Weiße. Lansky erklärte, dass sich nach CDC‐Schätzungen im Jahr 2007 rund 0,7 Prozent der schwulen Bevölkerung mit dem HI‐Virus infiziert haben.

und ich sitze hier mit meinen zehn Fingern und versuche, hinter das Geheimnis dieser Meldung zu kommen. .. continue reading ..


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29 May 09

Eine Schülerin erklärt, sie glaube, dass die Erde nur etwa 6000 Jahre alt sei. „Eine realistische Zahl“, so die 18-Jährige. Auch gesicherte Erkenntnisse über die Entstehung der Steinkohle stellt ein bibeltreuer Lehrer in dem Film in Frage, weil sie aus seiner Sicht Texten der Bibel widersprechen. .. continue reading ..


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15 Apr 09

Ein Referendar schildert in einem Diskussionsforum für Referendare seine Referendarserlebnisse:

Ich habe in meiner 10. momentan ein Problem(Gesamtschule).
Um es auf den Punkt zu bringen: meine türkischen Schüler dissen und mobben einen Schüler der sich als homosexuell geoutet hat. .. continue reading ..


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6 Feb 09

Die Schreibfrau vom Nürnberger Käseblatt meint, das habe überhaupt nichts mit Spaß zu tun, den Angeklagten ist die Sache “verdammt peinlich”, der Verteidiger erachtet den Vorfall für “nicht lustig”, die Staatsanwältin  spricht von einer “äußerst hässlichen Tat” und der Richter am Amtsgericht Erlangen wirft die Frage, “wie kommt man auf eine derart abartige Idee”, in den Gerichtssaal und an den Kopf der Angeklagten.

Ein erschröckliches, gar grausliches Verbrechen muss sich da ereignet haben, in Kalchreuth, anlässlich eines dorfweiten Saufgelages. .. continue reading ..


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15 Dec 08

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via KStA.TV

Jaja, der heilige Zorn meines Lieblingsschorsches ist eher heilige Dummheit – oder heilige Demenz.

Das Verhältnis der römisch-katholischen Kirche zum Geld hat der Focus schon vor mehr als 10 Jahren instruktiv beleuchtet: .. continue reading ..


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9 Dec 08

Aus einer Sendung im SF:

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Zu den Linken am Fernsehen meint [SVP-Präsident] Brunner: «Es gibt ein Gerücht bei uns in der SVP, dass beim Fernsehen alle mindestens…» – «schwul sind», fährt [SF-Fersehkasper] Giacobbo dazwischen. «Ja, links und schwul.»

Darauf ein Leser der Basler Zeitung Online: .. continue reading ..


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23 Nov 08

HIV begleitet mich nun schon seit mehr als zwanzig Jahren. Angefangen hat alles, als ich etwa ab der Mitte der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts der Enge der elterlichen Wohnung immer häufiger entfloh und meine ‘Beutezüge’ weit über meine Heimatstadt ausdehnte. HIV war damals kein Begriff. Wenn, dann sprachen die Leute von AIDS oder, drastisch, von der Schwulenseuche. Viel wusste ich nicht darüber, ich kannte auch keinen an AIDS erkrankten Menschen. Außerdem war ich der Meinung, dass mich das alles ohnehin nicht betraf, weil … Tja, keine Ahnung – ich habe es einfach verdrängt. Ich wollte die geilen sexuellen Aspekte meines Schwulseins, die ich gerade entdeckte, nicht durch AIDS, durch Krankheit und Tod eintrüben lassen. Und doch, die ein oder andere Schreckensmeldung und das ein oder andere Bild AIDS-kranker Menschen, hatten Spuren hinterlassen. Eher im Unterbewusstsein; da war manchmal ein ungutes Gefühl: Du kennst den doch gar nicht, wer weiß ob der nicht vielleicht, … nein besser nicht. 1980iger Jahre: .. continue reading ..


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7 Nov 08

Dear All,

 

New homophobic scandal from Poland is coming. Now from polish section of UNESCO. .. continue reading ..


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5 Nov 08

Ondamaris berichtet in einem Post von einer in Bochum geplanten Studie, die Licht ins Dunkel des Rektums bringen soll. Es geht um die HIV-Infektiosität bei Analverkehr. Mit dieser Studie soll das Statement, mit dem die Eidgenössische Kommission für Aidsfragen (EKAF) erklärte, HIVpositive Menschen  mit einer Virenlast unter der Nachweisgrenze seien unter bestimmten Voraussetzungen nicht infektiös, widerlegt werden. Im Internet ist über diese Studie nichts Näheres zu erfahren. Allerdings haben an der Studienkonzeption Beteiligte in den Kommentaren auf ondamaris in auffallend volkstümlicher Sprache für Unklarheit gesorgt.

Die Studienteilnehmer, so ist den Erläuterungen zu entnehmen, sollen sich in einer Vorstudie Dildos in den Popo schieben:

Das Kompetenznetz hat das Votum der Ethik-Komission für die Stimulation mit einem künstliche Penis (Dildo) bekommen.

Außerdem – nur zur Klarstellung – sollen sich die Studienteilnehmer/innen selbst stimulieren – es steh also nicht der behandelnde Arzt im weißen Kittel hinter einem und knall den Dildo rein, bis die Hütte brennt. .. continue reading ..


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24 Oct 08

Die pressetext Nachrichtenagentur berichtet über ein Projekt in den USA:

Einen neuen [seit 2004!, TGD] Online-Service für Menschen, bei denen nach einer Sexbeziehung eine sexuell übertragbare Erkrankung (STD) diagnostiziert wurde, bietet die Nonprofit Organisation inSPOT http://www.inspot.org. Der ehemalige Partner erhält eine anonyme elektronische Postkarte in der zu lesen ist, dass er möglicherweise an einer solchen Erkrankung leidet. Das soll den Betreffenden dazu animieren, sich einer ärztlichen Untersuchung zu unterziehen. .. continue reading ..


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20 Oct 08

Nun, bisher hat sie es noch nicht getan. Aber es ist anzunehmen, dass sie es bald tun wird.

Gloria von tut und taugt nix wird in diesem Jahr mit Orden überschüttet.

Nachdem der einstige Aachener Ausnahme-Karnevalsverein AKV bereits im Vorjahr mit der Verleihung des ‘Ordens wider den tierischen Ernst’ an den AirBerlin-Chef Joachim Hunold einen schweren Rückfall in die Niederungen des Primitivkarnevals erlitten hat, gab der Verein in diesem Jahr eine humoristische Bankrott-Erklärung ab und schmiss seinen Orden, den wohl sonst niemand mehr haben möchte, der Prinzessin Gloria an den Kopf.

Diesem Vorbild folgte, vermutlich auf Anraten von Gloria’s Co-Autor, dem Kölner Erdbeerschorsch Meisner, nun auch der Weltgrößte Ratzi. Da nun weder Gloria noch der Erdbeerschorsch einen der erhofften Buchpreise, weder den Literaturnobelpreis noch die Billigvariante aus Frankfurt, erhalten haben, sah sich der Führer der Römischen Katholiken aufgerufen, die Verdienste der Prinzessin um die Keuschheit der Menschheit ehrend hervorzuheben. Sie wird Mitglied des päpstlichen Gregoriusordens und darf sich nun ein Kreuzchen an den Busen heften. .. continue reading ..


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12 Oct 08

Seit Monaten schon erleben wir, wie Krisen gemacht werden. Zunächst die Subprime-Krise, aus der eine Bankenkrise, neuerdings gar eine Finanzkrise geworden ist, mit Ausläufern in andere Wirtschaftszweige wie die Automobilindustrie. Von Panik und Kontrollverlusten getrieben belehren sich Politiker, Wirtschaftsweise, Blogger und Journalisten gegenseitig darüber, was nun tun sei, nicht zu sei und schon längst hätte getan werden müssen. Steinbrück und Merkel geben der Krise, die in Grunde nichts anderes als eine Politikkrise ist, täglich nicht schöner werdende Gesichter. Auf den Gedanken, die Wirtschaftsprozesse einfach altbewährten Regelsystemen zu überlassen, nämlich denen der Marktwirtschaft, kommt niemand. Was wir zur Zeit an den Börsen erleben, sind nichts anderes als Automatismen der Selbststeuerung. Sie funktionieren! Kalendertägliches Experimentieren, ständiges Auf- und Zudrehen von Hähnen und panikartig zusammengezimmerte Gebote und Verbote sind für den Markt wenig bekömmlich. Krisenreaktionen sind selten gute Reaktionen. Da ist von Staatsgarantien für Spareinlagen die Rede. Wer ist den der Staat? Merkel und Steinbrück sind es nicht, auch Köhler ist es nicht. Der Staat sind die Sparer. Steuerzahler und Sparer sind die selben Personen. Welchen Sinn macht es nun, einer – möglicherweise nicht sorgfältig ausgewählten – Bank eine Spareinlage zu geben und anschließend zu sagen, “Für den Fall, liebe Bank, dass Du schludrig mit meinem Geld umgehst, garantiere ich Dir mit meinem zukünftig noch zu verdienenden Geld, dass Du mir mein bei Dir angelegtes Geld zurück zahlen kannst”? Ich werde das Gefühl nicht los, dass wir im Moment alle ziemlich verarscht werden. .. continue reading ..


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26 Jul 08

Die ‘AIDS-Aufklärung Schweiz’ (AAS) ist ein nicht neutraler Verein von Ärzten aus der ganzen Schweiz mit über 600 Mitgliedern, vorwiegend Ärzte, Zahnärzte und Apotheker.

Dieser Verein hat in der Schweizerischen Ärztezeitung ein Statement veröffentlicht, das sich gegen die Stellungnahme der EKAF (Eidgenössische Kommission für Aidsfragen) vom 30.01.2008

Eine HIV-infizierte Person ohne andere STD unter einer antiretroviralen Therapie (ART) mit vollständig supprimierter Virämie (im Folgenden: «wirksame ART») ist sexuell nicht infektiös, d. h., sie gibt das HI-Virus über Sexualkontakte nicht weiter, solange folgende Bedingungen erfüllt sind:

  • die antiretrovirale Therapie (ART) wird durch den HIV-infizierten Menschen eingehalten und durch den behandelnden Arzt kontrolliert;
  • die Viruslast (VL) liegt seit mindestens sechs Monaten unter der Nachweisgrenze (d.h., die Virämie ist supprimiert);
  • es bestehen keine Infektionen mit anderen sexuell übertragbaren Erregern (STD).

richtet.

Ich kann nur darüber spekulieren, was die ‘AIDS-Aufklärung Schweiz’ zu ihrer ebenso wütenden wie beleidigten und beleidigenden Abwehrreaktion veranlasst hat. Eine inhaltliche Diskussion, eine sachbezogene Auseinandersetzung über die Verlautbarung der EKAF will die ‘AIDS-Aufklärung Schweiz’ jedenfalls nicht führen. Statt dessen wird die Beibehaltung ‘probater’ Präventionsmethoden verlangt:

Die AAS lehnt eine Änderung der Rechtsprechung ab, bei der HIV-infizierte Personen unter ART, die keine Präventionsvorschriften beachten, von einer Strafe freigesprochen werden sollen, denn aus Sicht der Prävention würde sich dies kontraproduktiv auswirken.

Schon zu Beginn des Statements macht der Verein also deutlich, dass es ihm, anders als der Vereinsname verheißt, nicht um Aufklärung geht, sondern um strafbewehrte Verfolgung HIVpositiver Menschen. Prävention durch Strafandrohung jedoch hat noch nie funktioniert.

In diesem furchtverbreitenden Stil geht es weiter: .. continue reading ..


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23 Jul 08

Das Bundesverfassungsgericht, diesmal der 1. Senat, auf dem so viele Hoffnungen ruhen, hat sich in einem heute veröffentlichten Beschluss vom 27.05.2008 mit Fragen der gleichgeschlechtlichen Ehe befasst.

Folgender Sachverhalt war zu beurteilen:

Der 1929 geborene Antragsteller ist seit 1952 verheiratet. Aus der Ehe sind drei Kinder hervorgegangen. Schon seit langem fühlt sich der Antragsteller dem weiblichen Geschlecht zugehörig. Aufgrund gerichtlicher Entscheidung nach § 1 TSG (Transsexuellengesetz) führt er seit dem Jahre 2001 einen weiblichen Vornamen. Im Jahre 2002 unterzog er sich einer geschlechtsumwandelnden Operation und beantragte danach zunächst, gemäß § 8 I und § 9 TSG vorab festzustellen, dass seinem Antrag auf Zugehörigkeit zum weiblichen Geschlecht nur deshalb nicht entsprochen werden könne, weil er verheiratet sei. .. continue reading ..


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