Schwule Männer sind in der Regel stolz auf ihr freizügiges Sexualleben. Wann wird Sex eigentlich krankhaft?
fragt queer.de und, um es vorwegzunehmen, findet die Anwort trotz Bemühens des weltbekannten Psychologen Boris Maschke nicht.
Bei der Sexsucht, so wird behauptet,
handelt es sich tatsächlich eine psychische Störung wie Alkoholsucht oder Magersucht.
Mag alles sein, aber weder Queer.de noch der Psychologe rücken damit raus, wann eine Sexsucht vorliegt. Einmal ein Tag ficken zu wollen, ist vielleicht schon zu viel, und wer das Bedürfnis hat, zweimal am Tag zu wichsen, ist vermutlich schon ein besonders schwerer Fall. Und wer mit mehr als einem Mann Sex haben möchte, ist vermutlich unrettbar verloren. Allerdings dürfen diese Fragen unbeantwortet bleiben, denn Queer.de hat, vermutlich ohne es zu merken, mit Maschke sich eine Vertreter der Homophoben-Fraktion der Psychologengilde gesucht1.
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