Tag: Schweiz



11 Feb 10

Herrje, was für eine Aufregung: In (aus) der Schweiz gibt’s ein Video,

das eine Homo-Orgie in einem Kloster zeigt. Das Züricher Elektro-Projekt Milk67 hatte das Video zwar nicht in kirchlichen Räumen gedreht, bei Außenaufnahmen ist aber das Kloster Einsiedeln (Kanton Schwyz) zu sehen. Ein “Missbrauch”, fand die Boulevardzeitung “Blick” – und machte den Abt des Klosters, Martin Werlen, auf das Video aufmerksam. (Quelle: queer.de)

In dem Video, bei bedarf auf queer.de zu sehen, knutschen ein paar Männer.

Die Musik ist beschissenscheiden, die Männer sind ganz ansehnlich (erfreulicherweise haben sich die Macher für Männer mit Bart und nicht für irgendwelche Milchbubis entschieden). .. continue reading ..


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7 Feb 10

Nun ist es also entschieden: Das Land Nordrhein-Westfalen kauft in der Schweiz gestohlene Daten mit Informationen über angebliche Steuerhinterzieher und Steuerhinterziehungen und erklärt, man könne gar nicht anders handeln. Die Behörden seien verpflichtet, so der nordrhein-westfälische Finanzminster, den Straftatbestand der Steuerhinterziehung zu verfolgen. Würde dies nicht geschehen, sei dies Strafvereitelung im Amt.

Die rechtliche Prüfung scheint sehr einseitig und zielorientiert durchgeführt worden zu sein. Einerlei, die Rechtsgeleerten mögen sich darüber die Köpfe zerbrechen.

Warum machen wir das nicht alle so? Wenn wir etwas haben wollen, was uns nicht gehört und der rechtmäßige Eigentümer nicht herausgeben will, dann wird sich doch immer kriminelles Pack finden, dass für ein bisserl Geld bereit ist, sich die Finger schmutzig zu machen.

Ein Beispiel: .. continue reading ..


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3 Dec 09

Am vergangenen Wochenende sind die Bürger der Schweiz zu einem Volksentscheid gerufen worden, in dem ihnen die Frage vorgelegt wurde, ob die Bundesverfassung der Schweiz wie folgt ergänzt werden soll:

Art. 72 Abs. 3 (neu)

Der Bau von Minaretten ist verboten.

Dass es sich hier nur der Formulierung nach um eine bauordungsrechtliche Regelung handelt, tatsächlich aber etwas weitreichenderes gemeint ist, war und ist wohl jedem klar. Die Initiatoren des Volksentscheids schreiben selbst: .. continue reading ..


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25 Nov 09

Queer.de hat gestern anlässlich eines Werbefehlgriffes des Unternehmes easyjet die durchaus interessante Frage aufgeworfen

was eigentlich von Profilfotos bei Gayromeo & Co. zu halten ist, in denen Jungs oder Männer zwischen den Stelen [des Berliner Holocaust-Mahnmals, StM] posieren.

und sondiert, welche Meinung Blogger hierzu vertreten:

Im Ausland wundert man sich über den merkwürdigen Trend: das schwule Blog “Catch Fire” sammelt einige der Fotos unter der Kategorie “Memorial Pics”. “Ich habe nie verstanden, was der Gedanke bei den Fotos ist (und ich habe wirklich eine Menge davon gefunden, also muss irgendein merkwürdiger Gedanke dahinter stecken)”, schreibt der Blogger. “Ich denke, es ist faszinierend, wie all diese Leute sexy aussehen wollen an einem Ort, der zu denen auf der Welt gehört, die am wenigsten sexy sind.”

Ich hingegen verstehe nicht, welch’ merkwürdiger Gedanke dahinter steckt, GayRomeo-Profile auf Mahnmal-Fotos hin abzusuchen und diese dann zu präsentieren.

Das Blog Ordnungspolitiker schreibt zum Thema, man solle über ein Foto-Verbot nachdenken: “Das Denkmal sollte sich trotz aller Offenheit nicht dem aktuellen ‘hauptsache Spaß’ Mainstream fügen und zur Fotokulisse verkommen.” Die Taktlosigkeit müsse ein Ende haben, denn die Geschichte sei zu ernst.

Ja genau! So machen wir’s. Wir setzen das Mahnmalfotoverbot ganz oben auf die Liste der Verbotsforderungen, .. continue reading ..


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17 Nov 09

Was macht ein heterosexueller Mann, wenn er zu Hause wegen Migräne und sonstiger Unpässlichkeit der weilblichen Mitbewohnerin nicht zum Zuge kommt oder eine solche nicht hat? Lassen wir einmal die in der letzten Monaten so zahlreich bekannt gewordenen bizarren generationenübergreifenden familieninternen Vergewaltigungsfälle außer Betracht: Er geht zum Beispiel in ein Bordell, zum Straßenstrich oder nutzt ähnliche Kaufsexangebote.

Im Zuge der allgemeinen Vermainstreamisierung darf die schwule Welt nicht nachstehen. Deshalb gibt es in der Schweiz jetzt ein Bordell für schwule Männer:

Im Zürcher Industriequartier Binz nimmt demnächst das Golden Gay Spa & Wellness den Betrieb auf.

Im Industriequartier! Nun, da gehört es auch hin, .. continue reading ..


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31 Oct 09

Picture 2009-10-31 12_39_29“Sven Epiney ist zu wenig schwul”, mit dieser Feststellung bewegt der ‘Blick’ die Schweiz. Und was die Schweiz bewegt, bewegt auch mich.  :lol:

Sven Epiney (37), der Sonnyboy unter den TV-Moderatoren. Sein Herz gehört seit acht Jahren dem TV-Produzenten Chris Sulser (31). Mit seiner Heiterkeit hievt Sven «Die grössten Schweizer Hits» jeden Sonntag in den Quoten-Himmel. Denn er ist Everbody’s [sic!] Darling. Er ist immer gut drauf und tut niemandem weh. Weder seinen Gästen noch sich selber.

Alle lieben Sven Epiney. Wirklich alle?

Gemäss einer Online-Umfrage des Gay-Magazins «Display» fordern zwei Drittel aller Schwulen, dass Epiney vom Bildschirm verschwinden soll. Chefredaktor Tom Wyss (32) hat die überraschenden Zahlen in der aktuellen Ausgabe kommentiert. Epiney sei bei den Gays «kein Hit», schreibt er. Und: «Damit er ein Idol wäre, müsste er ganz anders, lockerer zu seinem Schwulsein stehen.»

Im Gegensatz zu anderen Homosexuellen wie Marco Fritsche (33) oder Kurt Aeschbacher (61) fehle es Epiney an Profil, weil er selten zu etwas seine Meinung sage. Das Umfrage-Ergebnis wollte Epiney nicht kommentieren – auch gegenüber BLICK nicht.

Ist Epiney zu wenig schwul? BLICK fragte prominente Homosexuelle. .. continue reading ..


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17 Oct 09

Philipp Gut, Schreibkraft einer regionalen schweizer Zeitung, schrieb sich Anfang Juli unter dem Titel “Handschellen in Rosarot” seinen Frust von der Seele. Die Weltwoche veröffentlichte es, ich gab meinen Senf dazu:

Heterosexueller Hilfeschrei

Nun ist in der konservativen Presselandschaft kein Beitrag zu schlecht, kein Geschreibsel zu langweilig, kein Gedankengang zu abwegig, als dass er nicht wiedergekäut und gleich ekelhaftem Erbrochenem nochmals veröffentlicht werden könnte.

Die Welt fand den bereits Schimmel ansetzenden Sermon Guts so gut, dass sie ihn seit heute Morgen, als Essay (!!) bezeichnet, ihrer Leserschaft vorsetzt. Gut hat einen Schreibstil, der seine Verwandtschaft mit einem alten Kaugummi nicht leugnen kann, deshalb habe ich es mir erspart zu überprüfen, ob beide Texte vollständig deckungsgleich sind. .. continue reading ..


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30 Sep 09

Der Schweizerische Nationalfonds hat in Zusammenarbeit mit der Aids-Hilfe Schweiz eine Studie zum strafrechtlichen Umgang mit HIV/Aids in der Schweiz vorgelegt.

Die Studie stellt die Rechtslage in Bezug auf Straftaten in Zusammenhang mit der Übertragung von HIV in der Schweiz, einigen anderen europäischen Staat und Kanada dar, untersucht die Rechtsprechung schweizer Gerichte und stellt den Urteilen aus der Schweiz ausgewählte Urteile deutscher, schwedischer und niederländischer Gerichte gegenüber.

Dabei wurde insbesondere untersucht, wie die Gerichte mit Fällen des sogenannten ‘informend consent’ umgehen, wenn also der HIVpositive Menschen seinen Sexpartner über die bestehende Infektion informiert hat. .. continue reading ..


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9 Jul 09

Philipp Gut, Reservatsleiter für Kult bei der Zürcher Lokalzeitung ‘Die Weltwoche’, offenbart uns seine geschundene Seele. Geschunden und geplagt von der Einsicht, dass es mit der heterosexuellen Kultur zu Ende geht.

Auslöser für seinen Schrei um Hilfe ist der Film ‘Brüno’. In diesem Film macht ein heterosexueller Mann mit der Modellbezeichnung Sacha Baron Cohen allerlei merkwürdige Sachen, die, so Philipp Gut, eines heterosexuellen Menschen unwürdig sind. Anders als Gut bin ich nicht der Meinung, dass man diesen Film sehen muss. Damit aber auch ich den geistigen Verfall heterosexueller Menschen bewundern kann, hat Gut seinen Beitrag für die Weltwoche, Dose, Verzeihung, Dossier genannt, mit einem Bild geschmückt. Auf diesem Bild ist ein heterosexueller Mann in einer Art Stierkostüm mit übergroßem Stoffpenis zu sehen. Ich kann  Guts entsetzen über diese, in der jüngsten Zeit immer häufiger zu beobachtenden Dekadenz heterosexueller Menschen verstehen. Sie hat auch Gut selbst erfasst und in seiner übergroßen inneren Not versucht er, schwule Menschen für seine Seelenqualen verantwortlich zu machen.

Er bezeichnet Cohen, heteronormativ ordnungsmäßig verheiratet und Vater von mindestens zwei Kindern, als “stockschwul” und meint .. continue reading ..


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25 Jun 09

Die Deutsche AIDS-Stiftung hat am 24.06.2009 in St. Gallen im Rahmen des 1. Deutsch-Österreichisch-Schweizerischen AIDS-Kongress (SÖDAK 2009) ihren Medienpreis 2007/2008 verliehen. Einer der Preisträger ist Ulli Würdemann, der diesen Preis für seinen Blog ondamaris verliehen bekommen hat. SÖDAK 2009 und ondamaris – wie passt das zusammen?

Fragen und Antworten:

StM: Der Medienpreis der Deutschen AIDS-Stiftung ist ein eher unbekannter Preis, der von der breiten Öffentlichkeit nicht wahrgenommen wird. Was bedeutet dieser Preis für Dich?

o: In AIDS-Kreisen ist der Medienpreis sehr bekannt, wohl auch in den Medien. Er ist einer der sehr wenigen nicht-wissenschaftlichen Preise im Bereich HIV/AIDS.
Mir scheint besonders wichtig, dass nun mit ondamaris erstmals auch ein Angebot aus dem Web 2.0 als preiswürdig erachtet wird, und zudem ein Angebot von und für Menschen mit HIV.

StM: Verliehen wurde der Preis im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des Deutsch-Österreichisch-Schweizerischen AIDS-Kongresses in St. Gallen. Auf Deinem Blog hast Du mehrere kritische Posts zur Rezeption dieses Kongresses verfasst beziehungsweise externe Stellungnahmen, wie zum Beispiel der Deutschen AIDS-Hilfe und der AIDS-Hilfe NRW wiedergegeben. Wogegen genau richtet sich die Kritik? .. continue reading ..


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7 Jun 09

In der Schweiz gibt’s wohl für alles eine Behörde:lol:

spontansex .. continue reading ..


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4 Jun 09

Aus der Schweiz ein Onlinemuseum:

Es geht um Liebe  -  Schwule in der Schweiz und ihre Geschichte

Aus Stuttgart ein Bericht über dunkle Zeiten:

Verdrängt und ungesühnt – nationalsozialistischer Terror gegen Homosexuelle


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1 Jun 09

Auf zeitjung.de schreibt ein gewisser cicero über das Thema “Keine Homoehe in Kalifornien“:

Ich kanns schon hören, die Reaktionen auf dieses Urteil, auch in Deutschland. Wie konservativ, engstirnig, prüde und borniert die Amis doch sind. Und wie intolerant. Das “Recht” der Homosexuellen auf Gleichstellung einfach mißachten. Pfui.

Ich kann vielmehr hören, wie die selbstgefälligen Mehrheitsmenschen, in ihrer selbstgerechten Ruhe gestört, nunmehr wieder losplärren, die schwulen Menschen mögen endlich Ruhe geben und möglichst wieder in den Schränken verschwinden. Dieser cicereo höchstselbst ist ein wunderbare Beispiel für diese Art von Selbstgefälligkeit. Er schreibt:

Es kam in mehreren kalifornischen Städten zu Tumulten und in San Francisco mussten 162 Personen festgenommen werden.

Diese 162 Menschen “mussten” nicht festgenommen werden, sie wurden festgenommen.

Kritiker des Urteils verurteilten das “Verbot” der “gleichgeschlechtlichen Ehe”, stellten sich als vom Gesetz diskriminierte Minderheit dar und präsentierten ihre “Sache” als eine fundamentale “Bürgerrechtssache”.

Sie folgen damit dem California Supreme Court, der selbst formuliert hat, dass die Frage gleichgeschlechtlicher Eheschließungen die grundlegenden Bürgerrechte betrifft und die Verweigerung der gleichgeschlechtlicher Ehen eine Diskriminierung darstellt. Deshalb hat das Gericht in seinem Urteil deutlich gemacht, dass es nicht über die Zulässigkeit von gleichgeschlechtlichen Ehen an sich, sondern lediglich darüber entschieden hat, ob die Verfassungsergänzung in verfahrensrechtlich zulässiger Weise vorgenommen wurde.

Cicero empört sich:

Doch was ist das für eine Toleranz, die von Millionen Menschen die Aufgabe ihrer Moralvorstellungen verlangt, damit eine marginale Minderheit ihre individuellen Forderungen durchsetzt?

Nun ist die Abstimmung in Kalifornien sehr knapp ausgegangen. .. continue reading ..

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24 May 09

Selten dämlich zeigt sich die Mr Schweiz Organisation:

«Wenn ich an die Europride eingeladen werde, würde ich bestimmt hingehen.» Das verkündete der frischgebackene Mister Schweiz André Reithbuch zwei Tage nach seiner Wahl im Online-Chat auf Blick.ch. [...]

Doch die Mega-Party in Zürich ist für den Landburschen offensichtlich zu heiss. .. continue reading ..


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