Tag: Pro Köln



2 Dec 09

Fußball ist eine Sportart – für die sich auch immer mehr mainstreamhörige schwule Menschen begeistern -, die typischerweise bestimmte Begleiterscheinungen mit sich bringt.

Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet und kommentiert:

Erschütternde Exzesse

Barbaren aus Überzeugung

Ereignisse dieser Art sind eher die Regel als die Ausnahme. Ungewöhnlich ist vielmehr, dass eine namhafte Zeitung sich auf breitem Raum diesem Thema annimmt und deutlich-kritische Worte findet.

Interessant ist, wer alles zu den Vorgängen in und um deutsche Fußballstadien schwiegt: .. continue reading ..


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30 Aug 09

Pro NRW, das ist der landesweit aufgeblasene Ableger von Pro Köln, hat es geschafft, zur heutigen Kommunal- und Kreistagswahl in Nordrhein-Westfalen in nahezu jedem Kreistagswahlkreis einen Kandidaten aufzustellen. Ich habe mich gefragt, ob die Idiotenquote in Deutschland tatsächlich schon wieder so weit angestiegen ist, dass die Nazis sich mittlerweile wieder flächendeckend um demokratisch legitimierte Mandate bewerben können. Sie ist es. Ein Beispiel aus dem Oberbergischen Kreis zeigt was passiert, wenn Dummheit und Rechtsextremismus zusammentreffen: .. continue reading ..


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31 Jul 09

“Name ist Schall und Rauch”, lässt Goethe seinen Faust sprechen.

Nun wissen wir wohl alle, dass das so nicht stimmt und ein wohlklingender Name durchaus hilfreich ist. Reicht des Namens Wohlklang nicht, werden oft Titel und akademische Grade beigerührt, und nicht zuletzt die Häufung von Künstlernamen in der Unterhaltungsindustrie, fernab aller Kunst, unterstreicht die Bedeutung des ‘richtigen’ Namens. Unbestätigten Gerüchten zufolge nutzen auch Blogger Aliasnamen.

Sich eines anderen als den von den Eltern verpassten Namens zu bedienen mag verschiedene Gründe haben. Tarnung zum Beispiel; die Alten erinnern sich vielleicht an einen gewissen Willy Brandt, der als Herbert Ernst Karl Frahm ins Geburtenbuch eingetragen worden war .. continue reading ..


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12 Jul 09

Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen hat mit einem Beschluss vom 08.07.2009 die Überwachung von ‘pro Köln’ durch den Verfassungsschutz des Landes Nordrhein-Westfalen für rechtmäßig erklärt.

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) hat seine Entscheidung unter anderem mit Zitaten der Fraktionsvorsitzenden von pro Köln im Kölner Stadtrat begründet. Das OVG stellt ausdrücklich fest, dass Funktionäre von pro Köln “fortgesetzt mit pauschalisierenden, plakativen Äußerungen Ausländer sowie Zuwanderer wegen ihrer Abstammung und/oder Religionszugehörigkeit ausgrenzend und als kriminell oder nicht integrierbar dargestellt haben” und dass der Kläger “die Lebensweise Homosexueller verunglimpft und sie in einer die Menschenwürde berührenden Art und Weise herabsetzt.”

Der Innenminister der Landes Nordrhein-Westfalen hat daraufhin erklärt .. continue reading ..


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1 May 09

Wieder will pro Köln in Köln einen Anti-Islamisierungskongress durchführen und wieder stehen die Gegendemonstranten bereit. Und wieder versuchen die Gegendemonstranten schwule Menschen für ihre Zwecke zu vereinnahmen. Auf dem Blog der ‘Antifaschistische Organisation Wipperfürth’ (“objektive Berichterstattung zur Rassistenkonferenz vom 8. bis 10. Mai”, so der Subheader) und wortgleich auf Indymedia heißt es:

Mit Pamela Geller tritt eine enge Vertraute des xenophoben Rechtspopulisten Geert Wilders in den kleinen Kreis der “pro-Bewegung” ein. Wenn Wilders es offenbar selbst nicht für nötig hält, sich mit einer deutschen Kleinstpartei wie “pro Köln” abzugeben, werden eben die kleinen Handlanger mit der lästigen Aufgabe betraut. Im Prinzip teilt Pamela Geller nämlich exakt die Auffassungen von Wilders: Man gibt sich israelfreundlich – folglich sollte Rassismus nach Meinung von Wilders und Konsorten als Vorwurf ausscheiden. Dafür beschränkt man sich eben auf Hetzpropaganda der übelsten Art und Weise gegen Muslime, Ausländer und Homosexuelle. Mit öffentlichkeitswirksamen Kampagnen wie dem “Fitna”-Film werden sie als Hassobjekte dehumanisiert und als Abschaum deklariert. .. continue reading ..


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30 Apr 09

Im Zusammenhang mit dem in Marburg geplanten Schwulenheilerkongress fordert der/die/das LSU, den Anbietern von Homosexuellenheilungsseminaren “keine weitere mediale Plattform zuteil werden zu lassen”.

Warum? Wer hat da was zu verbergen?

Ein Blick in die Schwulenheilerunterstützerliste auf medrum.de offenbart erstaunliches.

Zunächst ein Exkurs:

Bei dem (parteiähnlichen) Verein ‘pro Köln’ handelt es sich, Innenministerium NRW und Oberverwaltungsgericht Münster bestätigen diese Einschätzung, um eine Gruppierung, die sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung richtet und das Ziel verfolgt, Schutzgüter der freiheitlichen demokratischen Grundordnung zu beseitigen oder außer Geltung zu setzen. .. continue reading ..


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19 Dec 08

Auf der offiziellen Tourismuswebsite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gibt es jetzt spezielle Hinweise für schwule Deutschlandbesucher. Auf das die schwulen Jungs und Männer zahl und insbesondere reich nach Deutschland strömen:

Germany’s gay & lesbian culture is legendary and needs to be experienced first hand to be believed. On the next few pages we would like to give you a taste of Germany: a Germany whose many faces will surprise you; one that combines traditions with the modern, art with culture, partying, gastronomy and shopping in a whole new way.

Es gibt also doch noch ein anderes Deutschland…

The people of Cologne love their city – and you can sense this. Nowhere else are people’s ties to their city as celebrated as they are here. No other metropolis has so many songs written about it, and so many musicians, who sing their anthems with a typical local flavor: “Hey Kölle – do bes e Jeföhl” (“Hey Cologne – you are a feeling”). Cologne also has its own beer – Kölsch a light, top-fermenting beer. The beer-brewing tradition in Cologne dates back to the year 873. Today the “Kölsch-Konvention” manages which beer may be named Kölsch.

Above all Cologne has its own right wing party, called ‘pro Köln’, hat man vergessen zu erwähnen. Das ist aber vielleicht ganz gut so, denn sonst würde womöglich ein ganz spezielles schwules Publikum nach Köln gelockt.

Und weiter:

Cologne is not the German gay and lesbian capital for nothing. Every tenth inhabitant of Cologne claims to be attracted to members of their own sex. The locals are down to earth, sometimes slightly off-hand, communicative, optimistic and tolerant. Cologne’s cosmopolitan attitude allows for an easygoing life in the cathedral city. Women, walking hand in hand or male couples kissing in the street don’t cause a stir.

Gemeint ist offenbar: Mann bekommt gegebenenfalls ein paar auf die Schnauze und das regt niemanden auf.

Es gibt genug Menschen, die alles daran setzen, dass mit dem “easygoing life”, falls es das überhaupt in Köln gibt, bald Schluss ist. Zum Beispiel dieser wahnwitzigen Günter Wallraff: .. continue reading ..


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15 Sep 08

In wenigen Tagen, am 19. und 20.09.2008, findet in Köln ein sogenannter Anti-Islamisierungskongress statt. Veranstalter ist die rechtsextreme Gruppierung pro Köln/pro NRW1.

Verschiedene sogenannte Gegenveranstaltungen sind gepant, zum Beispiel duch den Deutschen Gewerkschaftsbund und ein sich als hingesetzt.mobil bezeichnendes Bündnis. LSVD, Kölner Lesben- und Schwulentag (Klust) und das Schwule Netzwerk NRW haben zwischenzeitlich unter dem Motto “Auch Schwule und Lesben zeigen Flagge gegen Rassismus!” zu einer Beteiligung schwuler und lesbischer Menschen den Gegenveranstaltungen aufgerufen.

Ich sehe jedoch keinen Grund, mich zu beteiligen. Denn: .. continue reading ..


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21 Aug 08

Der Kölner Stadt-Anzeiger beschäftigt sich in einer Artikelserie mit den Ereignissen des Jahres 1933. In einem Beitrag wird auch grob die Rolle der römisch-katholischen Kirche und deren enge Verbindung mit den Nationalsozialismus beleuchtet.

Wie sieht es aber heute aus? Von Köln ausgehend verbreitet sich seit ein paar Jahren unter dem Namen ‘Pro Köln’ (Bürgerbewegung pro Köln e. V.) erneute die braue Brühe durch Nordrhein-Westfalen und auch darüber hinaus. Es mehren sich die Anzeichen, dass es erneut vorzügliche Verbindungen zwischen der römisch-katholischen Kirche und dem rechten Pack gibt.  .. continue reading ..


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11 Jul 08

Eine kleine CSD-Nachlese:

1.

Faschistische Sektierer der Ortschristenheit sind natürlich an vorderster Front dabei, wenn es gegen Schwule geht. Von Berufsschwulen und Eiferern ist die Rede in

Es ist wieder CSD-Zeit“, vorzüglich aufbereitet von GayWest in “Quadratur des Kreises op kölsch“.

Das kirchliche Fußvolk ist über ‘Pro Köln’ und ‘Christen pro Köln’ wenig erbaut, während ich den erzbischöflichen Behörden und dem Erdbeerschorsch höchstselbst, gewiss ohne ihnen Unrecht zu tun, unterstellen darf, dass sie das Treiben der ‘Christen pro Köln’ mit Wohlwollen betrachten.

2.

Schamlos intolerant schreibt ein schwuler Redakteur des Kölner Stadtanzeigers. Und die Intoleranz wirft er den Schwulen vor. Bemerkenswert dämlich und mit genug Stoff für einen Post versehen, aber ich habe keine Lust, mich hier immer wieder zu wiederholen. Erstaunt bin ich, wer alles regulierend in den CSD eingreifen und (vor)schreiben will, wie sich schwules Leben darzustellen hat. .. continue reading ..


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24 Mar 08

Vor ein paar Tagen hat ‘Entdinglichung‘ zwei meiner Posts verlinkt. Das hat mich gefreut. Irritiert hat mich, dass das unter der Überschrift ‘Lesenswertes und aktuelles aus der linken Blog-Welt’ geschehen ist.

Nun ist ein linker Blog nichts Schlimmes; ich fühle mich nicht unwohl und wehre mich gar nicht gegen diese Zuordnung, schließlich schreibe ich meine Posts meisten mit der Absatzausrichtung ‘links’. Dennoch: Die Bezeichnung passt für mich und meinen Blog nicht. .. continue reading ..


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