Tag: Peter Kurth



19 Oct 09

Wir erinnern uns: Nachdem KVB-Vorstand Walter Reinartz in Köln so ziemlich alles krumm und schief werden oder gar in sich zusammen-  oder aus dem Amt stürzen ließ, sandte die Berliner CDU als Notopfer Peter Kurth nach Köln. Er sollte hier nicht nur Bürgermeister, nein sogar Oberbürgermeister werden. Die CDU hielt sich dabei für besonders geschickt und schickte mit Kurth einen schwulen Mann vom Schnöseldorf in die rheinische Metropole. .. continue reading ..


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31 Jul 09

“Name ist Schall und Rauch”, lässt Goethe seinen Faust sprechen.

Nun wissen wir wohl alle, dass das so nicht stimmt und ein wohlklingender Name durchaus hilfreich ist. Reicht des Namens Wohlklang nicht, werden oft Titel und akademische Grade beigerührt, und nicht zuletzt die Häufung von Künstlernamen in der Unterhaltungsindustrie, fernab aller Kunst, unterstreicht die Bedeutung des ‘richtigen’ Namens. Unbestätigten Gerüchten zufolge nutzen auch Blogger Aliasnamen.

Sich eines anderen als den von den Eltern verpassten Namens zu bedienen mag verschiedene Gründe haben. Tarnung zum Beispiel; die Alten erinnern sich vielleicht an einen gewissen Willy Brandt, der als Herbert Ernst Karl Frahm ins Geburtenbuch eingetragen worden war .. continue reading ..


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28 Jul 09

SPD und Grüne haben in Köln für Zwecke der Wählerstimmengewinnung für die bevorstehende Oberbürgermeisterwahl Plakate aufhängen lassen, die ihren Kandidaten Jürgen Roters im Kreise seiner Familie zeigen.

Die BLÖD-Zeitung nimmt das zum Anlass zu mutmaßen:

Nutzt er damit aus, dass seine Kontrahenten Ralph Sterck (FDP) und Peter Kurth (CDU) bekennend homosexuell sind?

Was steckt hinter so einer Überlegung der Zeitung? Offenbar doch die idiotische Vorstellung, dass schwule Menschen gegen Familien seien und diese Bekämpfen würden. Dem folgend übersetzt die queer.de die BLÖD-Berichterstattung niveaugleich für das schwule Publikum wie folgt:

Jürgen Roters: Familien-Wahlkampf gegen Homo-Kandidaten

In einem Kommentar auf queer.de wird dann zur Verdeutlichung die ergänzende Deutung ins Spiel gebracht, .. continue reading ..


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20 Jun 09

EMMA, eine der wohl überflüssigsten Periodika auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt, äußert sich zum Thema CSD in Köln:

Denn der Christopher Street Day – einst ausgelöst von der Gegenwehr homosexueller Männer, die als “Tunten” nicht nur von der Polizei schikaniert, sondern auch von der eigenen Community verachtet wurden – muss sich in Zeiten von Homo-Ehe und schwulen Bürgermeistern (auf die lesbischen Bürgermeisterinnen warten wir noch) tatsächlich die Frage stellen, ob er überhaupt noch Sinn macht.

Offenbar wird bei EMMA das Tagesgeschehen nicht verfolgt, warum auch, schwulenfeindlicher Unsinn ist zeitlos, sonst wäre den Frauen des politischen Periodikums für Frauen nicht entgangen, dass Zürich eine lesbische Stadtpräsidentin hat. Sicher, die EMMA-Frauen hätte noch die für ihre Verhältnisse geistige Höchstleistung vollbringen müssen, zu erkennen, dass das Amt der Stadtpräsidentin dem einer (Ober-)Bürgermeisterin entspricht.

Wie “der Christopher Street Day” sich eine Frage stellen kann, wird das ewige Geheimnis der EMMAs bleiben.

Und wenn ja, welchen?

Wie wäre es, statt rumzustänkern, mit einer Antwort auf die Frage? Aber das ist für die weibliche Periode, Verzeihung, für das weibliche Periodikum, zuviel verlangt. .. continue reading ..


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