Tag: Münster



18 Dec 09

Gay Banker hat einmal mehr einen seiner berühmten ‘Dear GB’ Posts veröffentlicht. Es geht um einen jungen Mann, der von seinem ersten Mal berichtet

It was two hours of passion, I’d never experienced anything like it, but it was nothing short of a great sexual connection/experience.

und sich nun sorgt: .. continue reading ..


Filed under: Gay, Schwul

Trackback Uri






29 Oct 09

Es begab sich zu einer Zeit, als alle wichtigen und unwichtigen Anlegenheiten dieser Welt geklärt waren, dass sich ein südmünsterländischer Sturkopp, ein westmünsterländischer Sturkopp, ein emsländischer Sturkopp und ein oberbergischer Sturkopp aus auf dem Teller liegendem Anlass aufmachten, eine die Menschheit seit Jahrmillionen (sprich: Jahrmillijooooooohnen) beschäftigende Frage endlich zu beantworten: Lautet die Mehrzahl von Pizza Pizzen oder Pizzas?

Um es kurz zu machen: .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






12 Jul 09

Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen hat mit einem Beschluss vom 08.07.2009 die Überwachung von ‘pro Köln’ durch den Verfassungsschutz des Landes Nordrhein-Westfalen für rechtmäßig erklärt.

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) hat seine Entscheidung unter anderem mit Zitaten der Fraktionsvorsitzenden von pro Köln im Kölner Stadtrat begründet. Das OVG stellt ausdrücklich fest, dass Funktionäre von pro Köln “fortgesetzt mit pauschalisierenden, plakativen Äußerungen Ausländer sowie Zuwanderer wegen ihrer Abstammung und/oder Religionszugehörigkeit ausgrenzend und als kriminell oder nicht integrierbar dargestellt haben” und dass der Kläger “die Lebensweise Homosexueller verunglimpft und sie in einer die Menschenwürde berührenden Art und Weise herabsetzt.”

Der Innenminister der Landes Nordrhein-Westfalen hat daraufhin erklärt .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






9 Jul 09

Philipp Gut, Reservatsleiter für Kult bei der Zürcher Lokalzeitung ‘Die Weltwoche’, offenbart uns seine geschundene Seele. Geschunden und geplagt von der Einsicht, dass es mit der heterosexuellen Kultur zu Ende geht.

Auslöser für seinen Schrei um Hilfe ist der Film ‘Brüno’. In diesem Film macht ein heterosexueller Mann mit der Modellbezeichnung Sacha Baron Cohen allerlei merkwürdige Sachen, die, so Philipp Gut, eines heterosexuellen Menschen unwürdig sind. Anders als Gut bin ich nicht der Meinung, dass man diesen Film sehen muss. Damit aber auch ich den geistigen Verfall heterosexueller Menschen bewundern kann, hat Gut seinen Beitrag für die Weltwoche, Dose, Verzeihung, Dossier genannt, mit einem Bild geschmückt. Auf diesem Bild ist ein heterosexueller Mann in einer Art Stierkostüm mit übergroßem Stoffpenis zu sehen. Ich kann  Guts entsetzen über diese, in der jüngsten Zeit immer häufiger zu beobachtenden Dekadenz heterosexueller Menschen verstehen. Sie hat auch Gut selbst erfasst und in seiner übergroßen inneren Not versucht er, schwule Menschen für seine Seelenqualen verantwortlich zu machen.

Er bezeichnet Cohen, heteronormativ ordnungsmäßig verheiratet und Vater von mindestens zwei Kindern, als “stockschwul” und meint .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






30 Apr 09

Im Zusammenhang mit dem in Marburg geplanten Schwulenheilerkongress fordert der/die/das LSU, den Anbietern von Homosexuellenheilungsseminaren “keine weitere mediale Plattform zuteil werden zu lassen”.

Warum? Wer hat da was zu verbergen?

Ein Blick in die Schwulenheilerunterstützerliste auf medrum.de offenbart erstaunliches.

Zunächst ein Exkurs:

Bei dem (parteiähnlichen) Verein ‘pro Köln’ handelt es sich, Innenministerium NRW und Oberverwaltungsgericht Münster bestätigen diese Einschätzung, um eine Gruppierung, die sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung richtet und das Ziel verfolgt, Schutzgüter der freiheitlichen demokratischen Grundordnung zu beseitigen oder außer Geltung zu setzen. .. continue reading ..


Filed under: Dummheit, Homophobie, Studien

Trackback Uri






11 Dec 08

Wir versuchen, das Jahr 2008 zu schreiben. Dies sind die Abenteuer des Blogschiffs Wohndamantiga, das mit seiner 4 Mann starken Besatzung stundenlang unterwegs war, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von den Metropolen der Welt entfernt, drang die Wohndamantiga in eine Clamixie vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






23 Nov 08

HIV begleitet mich nun schon seit mehr als zwanzig Jahren. Angefangen hat alles, als ich etwa ab der Mitte der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts der Enge der elterlichen Wohnung immer häufiger entfloh und meine ‘Beutezüge’ weit über meine Heimatstadt ausdehnte. HIV war damals kein Begriff. Wenn, dann sprachen die Leute von AIDS oder, drastisch, von der Schwulenseuche. Viel wusste ich nicht darüber, ich kannte auch keinen an AIDS erkrankten Menschen. Außerdem war ich der Meinung, dass mich das alles ohnehin nicht betraf, weil … Tja, keine Ahnung – ich habe es einfach verdrängt. Ich wollte die geilen sexuellen Aspekte meines Schwulseins, die ich gerade entdeckte, nicht durch AIDS, durch Krankheit und Tod eintrüben lassen. Und doch, die ein oder andere Schreckensmeldung und das ein oder andere Bild AIDS-kranker Menschen, hatten Spuren hinterlassen. Eher im Unterbewusstsein; da war manchmal ein ungutes Gefühl: Du kennst den doch gar nicht, wer weiß ob der nicht vielleicht, … nein besser nicht. 1980iger Jahre: .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






29 Oct 08

Der Bundesfinanzhof hat am 11.09.2008 entschieden, dass Abgeordnete bessere Menschen sind und ihnen deshalb ein erheblicher Teil ihres Einkommens steuerfrei belassen werden darf. Diese Entscheidung wurde von der Politik, die das dazugehörige Gesetz gemacht hat, bejubelt. Volker Beck zum Beispiel erklärte für Die Grünen:

Die Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) stärkt das freie Mandat der Bundestagsabgeordneten. Zu Recht hat der BFH die gegen die Pauschale vorgebrachten Einwände mit dem Hinweis auf die verfassungsrechtlichen, aber auch tatsächlichen Besonderheiten der Tätigkeit von Bundestagsabgeordneten abgelehnt. Durch die Pauschale wird letztlich vermieden, dass Verwaltungsbeamte den Abgeordneten bei der Ausübung ihres Mandates hineinreden.

Die Kostenpauschale ist kein verschleiertes Zusatzeinkommen oder Privileg. Sie dient der Vereinfachung und trägt dem Umstand Rechnung, dass die von der Pauschalierung erfassten anfallenden Aufwendungen bei der politischen Arbeit der Abgeordneten in unterschiedlichster Weise anfallen.

Mit der Entscheidung vom 11.09.2008 stellt sich der Bundesfinanzhof auf die Seite der Befürworter eines diskriminierenden Privilegienunrechtes (Tipke, FR 2006, 949) und Volker Beck lässt in seiner Pressemitteilung durchblicken, dass er der Ansicht ist, alle Menschen hätten sich durch Verwaltungsbeamte in ihre Berufsausübung und private Lebensgestaltung hineinreden zu lassen, nur Abgeordnete nicht. Warum? Offensichtlich sind Abgeordnete etwas Besseres. .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






4 Jul 08

Nach der nach dem Unrecht der römisch-katholischen Kirche nicht zu beanstandenden Entscheidung eines italienischen Bischofs, einem verschiedengeschlechtlichen Paar die kirchliche Eheschließung zu verweigern, weil der Mann Impotent ist, diskutiert die römisch-katholische Kirche mit sich selber, ob so ein Eheschließungsverbot noch zeitgemäß ist. 

Radio Vatikan, die Stimme Ratzingers und der Weltkirche, gibt den Diskussionsstand wieder. Neben interessanten Einblicken in das kirchliche Regularium sind insbesondere die Ansichten des Münsteraner Kirchenrechtlers Klaus Lüdicke bemerkenswert. Er interpretiert .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






14 May 08

Noch vor ein paar Monaten hätte ich nicht im Traum daran gedacht, Polen zu bereisen. Jedoch: Um den letzten Jahreswechsel herum haben mein Freund und ich zwei nette Jungs aus Warschau kennen gelernt, Gayromeo hat’s möglich gemacht. Bald haben wir beschlossen, uns gegenseitig zu besuchen. Also haben wir uns vor gut zwei Wochen für ein ‘verlängertes Wochenende’ auf den Weg nach Warschau gemacht. Ich gebe zu, dass ich zunächst ein ganze Reihe von Vorbehalten und Vorurteilen beiseite legen musste.

Es war ein sehr ungewönlicher Kurzurlaub.

Warschau ist eine Stadt mit zerrissenem Stadtbild. Da ist die Altstadt

mit ihren schönen, in den Nachkriegsjahren nach historischem Vorbild wieder errichteten Gebäuden. In den letzten Jahren ist in dieses Viertel viel Geld zur Auffrischung der Bausubstanz geflossen. .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






13 Apr 08

Es ist eigentlich schon alles gesagt, bei GayWest (‘Sexismus in der BILD’), Samstag ist ein guter Tag (Fady Maalouf als schwul geoutet) oder bei Mike’s Sicht der Dinge (‘Alles wie bei Mann und Frau‘). Deshalb begnüge ich mich mit einer kleinen Portion Senf zum Thema.

In einer Münsterländischen Onlinepostille lese ich .. continue reading ..


Filed under: Dummheit, Gay, Medien, Schwul

Trackback Uri






29 Mar 08

Man/frau stelle sich folgendes vor: Man/frau hat ein eigenes Häuschen im Grauen. Teuer bezahlt und nett eingerichtet. Nur etwas Besonderes fehlt noch. Also wird das Portemonnaie gezückt und der Innenarchitekt und hochgelobte Künstler HD beauftragt, sich etwas Schönes für die Wohnung einfallen zu lassen, nicht zuletzt damit man/frau ein bisserl angeben kann. Der Gute kommt und ihm fällt auch etwas ein. Also jetzt nicht nur so ein paar Fettecken, sondern richtig ‘was Handfestes. Vielleicht ein mit dem Kamin kombiniertes Schwimmbad, schön mit blauen Kacheln und grünen Fliesen verkleidet. Alles wunderbar. Jedoch: Nach ein paar Jahren gewinnt man/frau immer mehr den Eindruck, dass die Inneneinrichtung zwar einmalig, gewiss auch von hohem künstlerischen Wert, aber doch nicht wirklich gelungen ist. Und immer den Kamin anheißen zu müssen, um baden zu können, erweist sich auch als unzweckmäßig.

Also werden Hammer und Meißel geholt, .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






23 Mar 08

Synagoge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Darf ich zu einem Besuch meiner Heimatstadt einladen? .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






1 Mar 08

Ich war am Donnerstag in Hamburg, habe meinen Freund begleitet, der dort beruflich zu tun hatte. Ein paar Stunden lang war ich alleine in der Stadt, die ich gerne zu meinen Lieblingsstädten zähle, unterwegs. Ich beschloss, der Mysteryhall in der Talstrasse eine Besuch abzustatten. Früher war ich da ganz gerne. Ich mag dieses Düstere, dieses Verruchte. Diese unwirkliche Stimmung, die in Pornokinos dieser Art herrscht. Ich mag die Gerüche und die Geräusche, die Art der Kontaktaufnahme, das Kommen und Gehen. Das Halbdunkle, das Zwielicht und das Zwielichtige. Ich mag es, nicht alles zu erkennen, nicht alles sofort wahrzunehmen, nicht dem gleißenden, alles offenbarenden Sonnenlicht ausgesetzt zu sein. Seit mehr als 10 Jahren war ich nicht in so einem Kino, ich habe keinen Bedarf mehr; meine Bedürfnisse werden zu Hause gestillt – viel besser! Aber ich erinnere mich noch gut an ein ähnliches Kino wie die Mysteryhall. In Münster am Hauptbahnhof. Kaum dass ich meinen Führerschein hatte, war diese Kino das Ziel meiner Abend- und Wochenendausflüge, gab es dort doch unkompliziert das, was in meiner kleinen Heimatstadt (im Vor-Internetzeitalter) nicht so einfach und unkompliziert zu bekommen war: Sex. Das Kino hatte, dank Universität, Hochschulen, zahlreichen Kasernen und dem Priesterseminar, anfangs ein interessantes und abwechslungsreiches Publikum. Meine erste große Liebe (aus Osnabrück) habe ich dort kennen gelernt. Irgendwann, nach dem sich die Infrastruktur in Münster verbesserte, verlagerte sich das Geschehen zu anderen Orten und das Kino wurde unpopulär.

Nun also in Hamburg: Ich hatte etwas Zeit und mir kam es in den Sinn, die alten Cruising-Erinnerungen aufzufrischen. Ausserdem wollte ich mal schauen, wo mein Marktwert steht. .. continue reading ..


Filed under: Gay, Nicht schwul, Schwul

Trackback Uri






29 Feb 08

Nun war ich ein paar Tage unterwegs, fast internetfrei. Schön war das! Nichts schreiben und nichts lesen. Fast nichts. Zwischendurch habe ich doch geschwind zwei Posts in die Runde geworfen. Warum eigentlich? Nur weil ich kurzzeitig Zugang zum Internet hatte? Posten scheint fast schon eine zwanghafte Handlung geworden zu sein. .. continue reading ..


Filed under: Medien

Trackback Uri