Tag: München



27 Jan 10

  • Polizeibeamte in Zivilkleidung gehen in in sogenannte Schwulenlokale, geben sich als Freier aus und heuern männliche Prostituierte an.
  • 50 Polizeibeamte stürmen zwei kleine Schwulenlokale und stellen die Personalien der Anwesenden fest.
  • Die Polizei teilt der Presse überzogene Verdachtsbeschuldigungen, unbewieses Behauptungen und tendenziöse Altersangaben der Beschuldigten mit und bereitet so den Boden für Vorverurteilungen.

Geschehen in München. Im Jahr 1940? Nein, im Jahr 2010 behandelt die Münchener Polizei schwule Menschen pauschal als Schwerkriminelle. .. continue reading ..


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23 Aug 09

Kürzlich gab der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude im Namen aller dortigen Stadtratsfraktionen folgende Erklärung ab:

Wir sind uns im Münchner Stadtrat unabhängig von den Rechtsfolgen der unwirksamen Eidesleistung des Stadtrats Karl Richter vom 2. Mai 2008 darin einig, dass Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus eine klare Absage durch alle demokratischen Kräfte erhalten müssen, dass das Zeigen des Hitler-Grußes eine unerträgliche Kampfansage an die parlamentarische Demokratie und eine Verhöhnung der Opfer des Holocaust darstellt und dass sich Karl Richter mit seiner Verhaltensweise selber in unmissverständlicher Weise aus der Gemeinschaft der demokratischen Kräfte ausgegrenzt hat.

Wir stehen auf für Demokratie und Rechtsstaat, für Toleranz und Weltoffenheit, gegen jede Missachtung der Opfer des Holocaust, gegen die rechtsextreme NPD und ihre Tarnliste BIA. Wir sind uns der historischen Verantwortung bewusst und werden über alle politischen Differenzen hinweg in dieser Frage zusammenstehen.

Weil Politiker jeglicher Couleur nicht meinen was sie sagen, nahm Ude dem von ihm erwähnten Karl Richter im selbem Atemzug den Eid als Stadtratsmitglied ab. .. continue reading ..


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5 Jun 09

In der nächsten Woche muss ich für ein paar Tage nach München. Dort lässt es sich zwar aushalten, auch wenn ich es zeitlich nicht schaffen werde, vor dem Mittagsläuten Weißwurrrrrscht mit Brezn zu essen, und nach 12 Uhr mache ich das nicht -  da bin ich erzkonservativer Traditionalist.  Ich beherrsche übrigens zwei Varianten des ordnungsmäßigen Weißwurstverzehrs, .. continue reading ..


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24 Apr 09

Ich habe keine Ahnung, wie das abläuft, wenn man die Dienste einer Prostituierten in Anspruch nimmt. Naturgemäß habe ich an diesen Dienstleistungen kein Interesse und ich kenne niemanden, der zugibt, schon einmal bei einer Prostituierten gewesen zu sein.

Aber es gibt ja Finanzrichter, die mit entsprechenden Informationen aufwarten können. Die Richter und Richterinnen des Finanzgerichts München (8 K 849/05) wollten wissen, was in in dem Sex- und Saunaclub “W” in M vor sich geht. Sie waren jedoch nicht die ersten, die sich dafür interessierten:

Am 11. März 2002 fand eine Steuerfahndungsprüfung statt. Nach den Feststellungen des Prüfers war das „W“ wie folgt organisiert:

Organisation des Clubs und Stellung der Prostituierten im Betrieb:

Stellung der Prostituieren!? Hihi, Behörden schreiben immer so komisch.

Die Prostituierten sollen ihre Tätigkeit ausschließlich in den Club-Räumen ausgeübt haben, um dort den sexuellen Wünschen der sog. Kunden in entsprechender Form nachzukommen. Hierzu seien von der Klägerin Zimmer vorgehalten worden, welche die Prostituierten mit den Kunden nach Bedarf aufsuchten. Jede Prostituierte sei mit ihrem Freier auf ein Zimmer gegangen, das gerade frei war. .. continue reading ..


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13 Mar 09

Es trug sich zu in Traunstein:

Dem 39 und 41 Jahre alten Ehepaar aus Traunstein fielen verschiedene Fauxpas auf. So verzichtete der Mann in der Dampfsauna auf das übliche vorherige Reinigen des Sitzplatzes. Zwischen den Saunagängen rauchte er. Doch für eine Strafanzeige letztlich durch den Saunameister sorgte, dass sich der 35-Jährige erst im Dampfbad und anschließend in der Biosauna ungeniert zwischen seine Beine griff.

Und warum griff er zwischen seine Beine (ich finde es erstaunlich, dass man sich dafür rechtfertigen muss, zwischen die eigenen Beine gegriffen zu haben):

Ich hab’ mich am Sack gekratzt. Das tut mir leid.» Der Verteidiger, Karl-Heinz Firsching aus Traunstein, konkretisierte die Begründung. Sein Mandant sei im Intimbereich rasiert. Das nachwachsende Haar sorge für Juckreiz. .. continue reading ..


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27 Feb 09

Was mag eine örtliche AIDS-Hilfe, in diesem Fall die Münchner, bewegen, Geld für eine Kampagne auszugeben, auf der diese Bilder auf Plakaten und Postkarten zu sehen sind und, so das ausdrückliche Bekunden der AIDS-Hilfe München, Assoziationen zu den menschenverachtenden Diktatoren Russlands (die Angabe „Russland“ deutet auf Putin hin, das Foto erinnert jedoch eher an den Sowjetdiktator Stalin), Nordkoreas und Chiles geweckt werden sollen.

Dass die Herrschaften der Münchner AIDS-Hilfe nun Ihre Wichsfantasien plakatieren wollen, ist eine Sache; mit dieser uniformfetischierten Entblößung müssen sie selber fertig werden.

Schlimmer und schwer erträglich ist es, dass die Münchner AIDS-Hilfe schwulen Männern eine Vorliebe für Diktatoren und wohl auch auch eine Affinität zu Diktaturen unterstellt. Hitlers triumphale Münchener Auftritte haben wohl in manchen Köpfen einen bis heute nachwirkenden Eindruck hinterlassen. .. continue reading ..


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16 Nov 08

Das Verwaltungsgericht München hat dem Kläger Maruko Recht gegeben.

Der Anfang 2005 verstorbene Lebenspartner des Klägers Maruko war bei der „Versorgungsanstalt der Deutschen Bühnen“ versichert. Diese gewährt hinterbliebenen Ehegatten ihrer Versicherten eine Hinterbliebenenrente. Die Versorgungsanstalt hat sich geweigert, dem Kläger Maruko dieselbe Hinterbliebenenrente zu zahlen. Dagegen hat der Kläger das Verwaltungsgericht München angerufen.

Das Verwaltungsgericht hat den Rechtsstreit mit Beschluss vom 01.06.2006 dem Europäischen Gerichtshof zur Vorabentscheidung der Rechtsfrage vorgelegt, ob die Verweigerung der Hinterbliebenenrente eine durch die EU-Gleichbehandlungsrichtlinie 2000/78/EG verbotene Diskriminierung wegen der sexuellen Ausrichtung des Klägers Maruko darstellt.

Das hat der EuGH durch Urteil vom 01.04.2008 (C-267/06) für den Fall bejaht, dass sich der Kläger hinsichtlich der Hinterbliebenenrente in einer Lage befindet, die mit der hinterbliebener Ehegatten vergleichbar ist.

Diese Frage hat das Verwaltungsgericht München jetzt mit Urteil vom 30.10.2008 – Az. M 12 K 08.1484 – bejaht. Das Urteil wird am 14.12.2008 rechtskräftig, sofern die Gegenseite nicht wider Erwarten beim Verwaltungsgerichtshof  München Berufung einlegt. .. continue reading ..


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13 Oct 08

Mal wird sie lang diskutiert, mal wird sie breit diskutiert, die Frage was Safer Sex ist, wer dafür verantwortlich ist, dass Sex safe ist und ob es Sex, der nicht safe ist, überhaupt geben darf.

In Hamburg rufen die Schwusos nach dem Staat, in Paris schreiten Bürgenwehren zum Kampf gegen gummiloses Ficken und im vergangenen Jahr forderte ein CDU-Bundestagsabgeordneter, HIVpostive Menschen beim Sex strikt von HIVnegativen Menschen zu trennen. Allen gemein ist die Forderung nach einem Verbot von Sex ohne Kondom. Für die Öffentlichkeit, die vornehmlich nur noch auf schrille Töne und grelles Forte reagiert, wird ein Anprangern sogenannter Bareback-Partys zelebriert. Detailinformationen und differenzierte Präventionsbotschaften sind für die Schaumschläger von geringem Interesse, denn sie wollen keine informierte und kritisch fragende Öffentlichkeit, die nur ihre Fernziele gefährden würde. .. continue reading ..


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14 Sep 08

Nach dem Fersehauftritt von Gloria von tut und taucht nix war zu erwarten, dass die BLÖD-Zeitung hinhechelt und um ein Interview nachsucht. Und da Frau Fürstin heftig für ihr Buch “Die Fürstin und der Erdbeerschorsch” Werbung machen muss, stand einem Interview unter dem Motto ’Geistesgröße trifft Geistesgröße’ nichts im Wege.

Zu Beginn grenzt sich die BLÖD-Zeitung erst einmal von anderen Qualitätszeitungen ab:

Man hat sie in der „Münchner Abendzeitung“ gerade als „Balla-Balla-Biederfrau“ und „durchgeknallt“ bepöbelt.

So etwas würde das rechte Schmierenblatt natürlich niemals über die rechte Biederfrau schreiben – es sei denn es erhöht die Verkaufsquote.

Die BLÖD greift jedoch die Münchener Vorlage auf und setzt mit folgender Frage zu den gewohnten intelektuellen Höhenflügen an:

Mit Verlaub, Durchlaucht, sind Sie balla-balla?

Nun hätte Frau von … darauf hinweisen können, dass sie die Frage nicht verstünde. Aber sie hat wohl die Frage doch verstanden und antwortete auf ihre Weise:

Durchlaucht lacht. Sie lacht kräftig, sie lacht tief aus sich heraus, und nichts an diesem Lachen wirkt gekünstelt oder geplant.

Das heißt also, die Antwort lautet ‘ja’.

Dann steuert die BLÖD zielstrebig auf das Thema Homosexualität hin. Und die Fürstin erklärt, “contra naturam” habe sie

so nicht gesagt…

und die, die es gehört haben, müssen sie falsch verstanden haben. Ihre Haltung zu dem Thema sei vielmehr pure Dummheit, denn

Im Katechismus steht, dass ausgelebte Homosexualität falsch ist. Das ist die katholische Lehre.

Treue Dummheit:

Ich bin katholisch, und das ist die Lehre, der wir in Treue anhängen. Ich finde sie richtig und ich nehme sie an.

Dann kriecht sie vorsichtshalber den Herren Meisner und Ratzinger in den Arsch:

In der Kirche entscheidet nicht der Wille einer Mehrheit, sondern die gelehrte Wahrheit. Wenn die Kirche uns lehrt, dass das so wahr ist, nehme ich es so an. Auch wenn ich es das ein oder andere Mal vielleicht nicht sofort verstehe.

Ein Schicksal, dass im weiteren Verlauf der Plauderei auch die BLÖD-Reporter ereilt:

Verzeihung, wir können nicht mehr folgen . . .

Also versuchen die BLÖD-Reporter ihr Glück mit einer gewieften Fangfrage:

Ihr Sohn, Fürst Albert, ist 25 Jahre alt und praktizierender Single. Was, wenn er zu Ihnen käme und sagt: „Mama, ich bin homosexuell“?

Jedoch: Wie schon Maischberger scheitert auch die BLÖD an Gloria’s überlegenem Intellekt. Ihr Sohn, so verkündet sie die gelehrte Wahrheit, könne gar nicht homosexuell sein, denn

Erst mal glaube ich, dass es reine Homosexualität so gar nicht gibt. Das ist eine Zeitlang modern, so wie damals bei den alten Griechen. Und dann wird daraus ein Kult gemacht, und der wird richtig gepflegt.

Als überzeugenden Beweis für ihre gelehrte Wahrheit verweist sie auf ihren verblichenen Ehemann:

[...] ich glaube, dass ein homosexueller Mann auch Frau und Kinder haben kann.

In diesem Fall hätte sie ohne weiteres Glauben durch Wissen ersetzen können.

Unklar bleibt, ob sie sich bei dieser Aussage

[mit Homosexualität] hat man gelernt umzugehen, obwohl es eigentlich nicht sein soll.

auf Johannes oder Albert II oder beide bezieht.

Amen!

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=s60a2QCLt6s]


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12 Jul 08

Seine Hochwürdige Eminenz ist beleidigt:

Stellungnahme zu Aktion bei “Christopher-Street-Day” [Anm TGD: Die sprachliche Gewandtheit dieser Überschrift beeindruckt mich ungemein.]

München, 9. Juli 2008 (ok) Bei einer von Homosexuellen in München organisierten Parade zum „Christopher-Street-Day“ soll nach Angaben von Presseberichten auch ein sogenannter „kirchenkritischer Wagen“ mitgeführt werden. Idee und Ausführung sind danach das gemeinsame Werk des „Bundes für Geistesfreiheit“ und des „Lesben- und Schwulenverbandes Deutschland“. Auf dem Wagen sollen „Forderungen“ der Initiatoren angebracht werden. Sie lauten: Homo-Ehe, Abtreibung, Kondome. Der Presse wurden vier Pappmachéfiguren vorgestellt, die nach Meinung ihrer Fertiger deutsche Bischöfe und einen Papst darstellen sollen. Auf mehrfache Anfragen von Journalisten zu der Aktion und zu dem von einigen Geistesfreien und Homosexuellen vorgegebenen Niveau ist lediglich anzumerken: Die Initiatoren stellen sich selbst und ihren Horizont in einer Weise vor, die keiner Erwiderung bedarf.

Wir lernen: Christen, vornehmlich die römisch-katholischen, dürfen alles: Andere Menschen beleidigen, verurteilen, foltern, verbrennen. Das alles selbstverständlich auf allerhöchstem, gottgleichem Niveau. Aber wehe, es wagt mal jemand, an dieser hochheiligen Institution ‘Kirche’ etwas Kritik zu üben. Dann werden sie gleich pampig, die lieben Christen.


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30 Jun 08

In Murnau, 70 Kilometer südlich von München, hat heute das Rechte Pack demonstriert. Der Bayerische Rundfunk berichtet über die bemerkens- und nachahmenswerte Reaktion der Murnauer:

Mit Rosen gegen Rechts


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8 Jun 08

Im nordrhein-westfälischen Bergneustadt hatte sich der Autozulieferer ISE in die Insolvenz manövriert. Schnell stand ein Finanzinvestor (Nordwind Capital aus München) bereit, das Unternehmen und einen großen Teil der Mitarbeiter zu übernehmen, wenn die Beschäftigten sich mit einer geringeren Entlohnung zufrieden gegen würden.

Unschön muss es im idyllischen Bergneustadt zugegangen sein, glaubt man den Schildungen einiger Leserbriefschreiber: .. continue reading ..


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11 May 08

Schwule Menschen sehen sich nicht selten dem Vorhalt ausgesetzt, sie seien Intolerant. Wer anderen Toleranz abverlange, müsse auch selber tolerant sein, heißt es, und dann werden allerlei Ansichten, Auffassungen, Verhaltensweisen und Erscheinungsbilder präsentiert, die Mann gut heißen soll – im Namen der Toleranz.

Schwule Menschen müssen sehr aufpassen, was ihnen da alles untergejubelt werden soll. .. continue reading ..


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6 May 08

Gleich dreimal darf sich Deutschland heute der Aufmerksamkeit der britischen Medien erfreuen. .. continue reading ..


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5 Apr 08

Herrn Stefan Seitz hat sich die Mühe gemacht, auf meinen Post “Die Rosa Liste München in Symbiose mit dem Bounty Killer” etwas ausführlicher, als sonst in den Kommentarspalten üblich, darzustellen, wie sich die Lage auf Jamaika und der Umgang mit bestimmten Jamaikanern aus seiner Sicht darstellt. Nicht zuletzt wegen der interessanten Schilderung der Lebensumstände auf Jamaika und der von ihm angesprochenen Aspekte im Umgang mit dem Thema ‘Hassmusik’ möchte ich den Kommentar nicht im dunklen Kommentarkeller belassen: .. continue reading ..


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