Tag: Marktwert



17 Jan 10

Liebe
Stille
Erinnere Dich an Morgen!
Chronisch verliebt? Yes dear!
What’s in a name?
Die große Freiheit
Ein unbedeutender Mensch?
Zusammen sein
Aufopferung
Offene Beziehung
Er gehört mir nicht!
Kernbohrung
Beziehungsangst
Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser!
Auf den Mund küssen
Freunde
Marktwert
Marktkenntnis
Überlebender
Du bist HIV-positiv? Ich will Sex mit Dir!
Mein Leben mit HIV
Selbst schuld
Der Angststaat
Sich selbst verlieren
Geografie der Gedanken
Schwule Freiheit
Geborgenheit der Freiheit
“Ich glaube, dass es kein intoleranteres Völkchen als Homosexuelle gibt.” - Einspruch!
Schwul ist normal? – Schwul ist nicht normal!
“Wie leben schwule Männer heute”
“Wie bist Du eigentlich schwul geworden?”
Wer war zu erst da? IKEA oder die schwulen Männer?
“Man ist eben gerne unter sich” - Neiiiiiiiiiin!
Schwule Gut- und Schlechtmenschen
Was uns verbindet
eLGeBeTe
Der Schwule ist der Mörder, oder: Der Mörder muss einfach schwul sein!
Bundesverfassungsgericht: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich – nur Schwule und Lesben nicht!
Schwule Gewaltopfer
MSM: Männer, die Sex mit Männern haben
Aufklärungsarbeit
Sie sind gegen die sogenannte Homo-Ehe?
Beziehungskrise
Die Sintflut
Das schreiben wir Euch vor!
Was ist der Unterschied zwischen Christen und schwulen Menschen?
In den Höhlen des Katholizismus
Wofür werden Religionsgemeinschaften gebraucht? Wer braucht Religionsgemeinschaften?
Gesund beten
Religiöse Fanatiker
Glaubensfragen – Glauben oder Fragen?
Ratzinger stellt sich gegen die Schöpfung
Warum verblendet der Wahn ein jedes Volk?
“Der Koran ist kein bisschen besser als Adolf Hitlers ‘Mein Kampf’ und sollte verboten werden.”
Kinder in Gefahr!
Ein Ex Ex-Gay
Tödliche Symbiose
Mit Christl Vonholdt unter der Dusche
Anruf bei Gott
Michael Gerlach und Christian Spaemann beseitigen das Schwulenproblem. Endgültig?
Evangelikaler Missbrauch der Meinungsfreiheit
Evangelikale Methodologie
Lieber Hans!
sugar boy seeks sugar daddy
Exhibition * Teil I: Hedonistische Kacke?
Die Wohlgesinnten (ein Buch von Jonathan Littell)
Wissenschaft zum Erbrechen
Das malthusianische Bevölkerungsgesetz
Diktatur der Mehrheit
BruNö

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18 Apr 09

In diesen Tagen wirbelt die Berichterstattung über die No-Angels-Sängerin Nadja Benaissa, ihre HIV-Infektion und die angebliche Weitergabe derselben an einen oder mehrere ihrer Sexpartner durch den Blätterwald.

Ich bin sehr verwundert, dass Frau Benaissa ein Geheimhaltungsinteresse für sich beansprucht. Jemand, der sich freiwillig in der medialen Welt präsentiert, ja sogar davon lebt, in der Medienwelt präsent zu sein, macht damit sein Privates zum Öffentlichen. Zu glauben, es könne gesteuert und dosiert werden, was die Medien und damit die Öffentlichkeit erfährt, wird sie als Fehleinschätzung verbuchen müssen. Wer zur Erhöhung des eigenen Marktwertes die Billigmedien und ihre primitiven Leser mit Geschichten über den Nachwuchs, Substanzmissbrauch und den Schuldenstand anlockt, darf getrost davon ausgehen, dass die Meute sich auch für staatsanwaltliche Ermittlungen, Haftbefehle und den Gesundheitsstatus interessiert. Wer seinen Rechtsbeistand gegenüber der BLÖD-Zeitung brühwarm über die Verhältnisse und Befindlichkeiten während der Untersuchungshaft berichten lässt, gleichzeitig aber dieser und anderen Zeitungen gerichtlich untersagt, über die Hintergründe des Verhaftung zu schreiben, setzt sich dem Verdacht aus, hier den Weg für eine ertragreiche Exklusivstory freihalten zu wollen.

Meine Verwunderung erstreckt sich aber auch auf das, was uns die Medien unter Hinweis auf das (angebliche) Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit präsentieren. .. continue reading ..


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25 Aug 08

Vor einiger Zeit habe ich über meinen untauglichen Versuch, meinen Marktwert festzustellen, berichtet. Der geneigte Leser wird bemerkt haben, dass ich den damaligen Versuch mit einer gewissen Lustlosigkeit und eher aus Langweile, als dem ernsthaften Interesse an einem ‘Sexabenteuer’ unternahm. So schrieb ich damals auch:

Meine Bedürfnisse werden zu Hause gestillt.

Für die von André Kostolany beschriebenen zittrigen Hände bin ich nicht geeignet. Ich bin – so bilde ich es mir ein – eher eine Daueranlage, die in feste Hände gehört und dort auf lange Sicht ihren Wert steigert und Erträge bringt. Damit stehe ich aber auch nur einer begrenzten Zahl von Marktteilnehmern zur Verfügung.

Dieses Zuhause ist dort, wo mein Freund ist. Seine Hände sind die festen Hände, in denen ich mich wohl fühle. .. continue reading ..


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2 Mar 08

Am Donnerstag war ich in Hamburg, ich erwähnte es bereits. Während meines Spaziergangs durch die Stadt kam ich ins simmelieren über Blicke und Blickkontakte. Nun habe ich, wenn ich einen interessanten Menschen sehe, keine Hemmungen ihn direkt anzuschauen und ihm ins Gesicht zu blicken. Erstaunlicherweise haben viele nicht schwule Männer ein Problem damit, wenn sie intensiv angeschaut werden? .. continue reading ..


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1 Mar 08

Ich war am Donnerstag in Hamburg, habe meinen Freund begleitet, der dort beruflich zu tun hatte. Ein paar Stunden lang war ich alleine in der Stadt, die ich gerne zu meinen Lieblingsstädten zähle, unterwegs. Ich beschloss, der Mysteryhall in der Talstrasse eine Besuch abzustatten. Früher war ich da ganz gerne. Ich mag dieses Düstere, dieses Verruchte. Diese unwirkliche Stimmung, die in Pornokinos dieser Art herrscht. Ich mag die Gerüche und die Geräusche, die Art der Kontaktaufnahme, das Kommen und Gehen. Das Halbdunkle, das Zwielicht und das Zwielichtige. Ich mag es, nicht alles zu erkennen, nicht alles sofort wahrzunehmen, nicht dem gleißenden, alles offenbarenden Sonnenlicht ausgesetzt zu sein. Seit mehr als 10 Jahren war ich nicht in so einem Kino, ich habe keinen Bedarf mehr; meine Bedürfnisse werden zu Hause gestillt – viel besser! Aber ich erinnere mich noch gut an ein ähnliches Kino wie die Mysteryhall. In Münster am Hauptbahnhof. Kaum dass ich meinen Führerschein hatte, war diese Kino das Ziel meiner Abend- und Wochenendausflüge, gab es dort doch unkompliziert das, was in meiner kleinen Heimatstadt (im Vor-Internetzeitalter) nicht so einfach und unkompliziert zu bekommen war: Sex. Das Kino hatte, dank Universität, Hochschulen, zahlreichen Kasernen und dem Priesterseminar, anfangs ein interessantes und abwechslungsreiches Publikum. Meine erste große Liebe (aus Osnabrück) habe ich dort kennen gelernt. Irgendwann, nach dem sich die Infrastruktur in Münster verbesserte, verlagerte sich das Geschehen zu anderen Orten und das Kino wurde unpopulär.

Nun also in Hamburg: Ich hatte etwas Zeit und mir kam es in den Sinn, die alten Cruising-Erinnerungen aufzufrischen. Ausserdem wollte ich mal schauen, wo mein Marktwert steht. .. continue reading ..


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13 Dec 07

Beim Durchblättern einer englischen Zeitschrift bin ich über eine ganzseitige Anzeige gestolpert:

The hottest sugar boy….

seeks the sweetest sugar daddy

for only the finest candy!

Vom Text her hätte es eine Werbung der Confektioners’ guild sein können. Der in der Anzeige abgebildete smarte Typ mit verträumt-herausforderndem Blick deutete aber darauf hin, dass es um etwas Anderes ging. Und tatsächlich, im Kleingedruckten las ich:

Bringing together the rich and the beautiful

Weder die eine, noch die andere Voraussetzung erfüllend, hätte ich weiterblättern können. Aber nur, wirklich nur im Dienste der Wissenschaft habe ich mich auf den Internetseiten des Urhebers der Anzeige .. continue reading ..


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