Tag: Lufthansa



7 Feb 10

Nicht freiwillig. Sie muss.

Vor einem Jahr noch erklärte die Lufthansa, sie wolle keinen schwulen Flugbegleiter haben, weil man ja auch Schulklassen fliege. Und bekanntlich fallen schwulen Männer ständige über Schüler her, während heterosexuelle Männer ja niemals nie sich an Schülerinnen vergreifen würden.

Nun hat das Landesarbeitsgericht Hessen der Lufthansa einen Strich durch die Rechnung gemacht: .. continue reading ..


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7 Dec 08

Der Fall ist undurchsichtig:

Im Fall des 43-jährigen Flugbegleiters Toshi Uto bleibt die Lufthansa hart: Das Flugunternehmen besteht weiterhin auf der fristlosen Kündigung. Grund: Uto war in Japan verhaftet worden, als er sich mit seinem 17-jährigen Lebensgefährten traf.

[...]

“Das Luftfahrtunternehmen argumentierte, Toshi hätte wissen müssen, dass Sex mit einem 17-jährigen in Japan strafbar sei”, erklärte Prozessbeobachter Thomas Kolb. “Die Airline stützte sich dabei auf den Brief eines Denunzianten, der längere Zeit vor der Verhaftung bereits bei seinem Arbeitgeber wegen dessen Beziehung zu dem jungen Mann angeschwärzt hatte. Darin habe der Denunziant auf die Strafbarkeit hingewiesen.” Allerdings konnte die Lufthansa diesen Brief nicht vorlegen. Man habe ihn nicht aufbewahrt, erklärte die Anwältin des Luftfahrtunternehmens. “Weder die LH-Anwältin noch Toshis Anwalt konnten mit Sicherheit sagen, ob Toshi eine Straftat oder lediglich eine Ordnungswidrigkeit begangen hatte. Dass Toshis Verhalten in Deutschland völlig legal gewesen wäre, dem mochte auch LH nicht widersprechen”, so Kolb.

Was allerdings die Anwältin der Lufthansa von sich gegeben hat, ist mehr als durchsichtig:

Die Lufthansa-Anwältin erklärte ferner, eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses sei der Airline nicht zuzumuten, denn das Vertrauensverhältnis sei zerstört. “Wir fliegen ja auch Schulklassen”, argumentierte sie.

Ich hatte auch schon mal Sex mit einem 17jährigen. Damit die Lufthansa sich nicht sorgen muss, dass ich über den Wolken über ganze Schulklassen herfallen, werde ich zukünftig auf ihre Dienstleistungen und die ihrer Tochtergesellschaften Swiss Air, Germanwings, Augsburg Airways, Air Dolomiti, bmi und Austrian Airlines verzichten.

Obwohl: Gegen mich hat die Lufthansa vermutlich gar nichts, denn ich bin ja noch nicht 43. Ich haben den Eindruck, hier versucht die Lufthansa einen alternden Flugbegleiter auf schäbige Art und Weise loszuwerden. Denn wer will schon seinen Fluggenuss durch einen alten Mann getrübt sehen. Die schwulen Jetsetter am allerwenigsten.


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