Tag: Lesben



18 Jan 10

Manfred Spieker, von den Katholiken angeworbener, aber gleichwohl vom allgemeinen Steuerzahler besoldeter Professor für Christliche Sozialwissenschaften an der Universität Osnabrück, hält es für

“rechtlich geboten”, Homo-Paaren ehe- und familienbezogene Leistungen vorzuenthalten. Schließlich werde durch Kindererziehung in traditionellen Familien “das Humanvermögen der nächsten Generation” gebildet. Da das nicht in gleichgeschlechtlichen Beziehungen geschehe, verdienten Schwule und Lesben auch keine gleichen Rechte. (Quelle: queer.de)

Er steht damit in der Tradition der Nazis, die ebenfalls den  Wert und damit die Rechte eines Menschen von seinen Fortpflanzungsaktivitäten abhängig gemacht haben. Humanvermögen ist dabei die neuzeitliche Bezeichnung für den Volkskörper. .. continue reading ..


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17 Jan 10

Liebe
Stille
Erinnere Dich an Morgen!
Chronisch verliebt? Yes dear!
What’s in a name?
Die große Freiheit
Ein unbedeutender Mensch?
Zusammen sein
Aufopferung
Offene Beziehung
Er gehört mir nicht!
Kernbohrung
Beziehungsangst
Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser!
Auf den Mund küssen
Freunde
Marktwert
Marktkenntnis
Überlebender
Du bist HIV-positiv? Ich will Sex mit Dir!
Mein Leben mit HIV
Selbst schuld
Der Angststaat
Sich selbst verlieren
Geografie der Gedanken
Schwule Freiheit
Geborgenheit der Freiheit
“Ich glaube, dass es kein intoleranteres Völkchen als Homosexuelle gibt.” - Einspruch!
Schwul ist normal? – Schwul ist nicht normal!
“Wie leben schwule Männer heute”
“Wie bist Du eigentlich schwul geworden?”
Wer war zu erst da? IKEA oder die schwulen Männer?
“Man ist eben gerne unter sich” - Neiiiiiiiiiin!
Schwule Gut- und Schlechtmenschen
Was uns verbindet
eLGeBeTe
Der Schwule ist der Mörder, oder: Der Mörder muss einfach schwul sein!
Bundesverfassungsgericht: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich – nur Schwule und Lesben nicht!
Schwule Gewaltopfer
MSM: Männer, die Sex mit Männern haben
Aufklärungsarbeit
Sie sind gegen die sogenannte Homo-Ehe?
Beziehungskrise
Die Sintflut
Das schreiben wir Euch vor!
Was ist der Unterschied zwischen Christen und schwulen Menschen?
In den Höhlen des Katholizismus
Wofür werden Religionsgemeinschaften gebraucht? Wer braucht Religionsgemeinschaften?
Gesund beten
Religiöse Fanatiker
Glaubensfragen – Glauben oder Fragen?
Ratzinger stellt sich gegen die Schöpfung
Warum verblendet der Wahn ein jedes Volk?
“Der Koran ist kein bisschen besser als Adolf Hitlers ‘Mein Kampf’ und sollte verboten werden.”
Kinder in Gefahr!
Ein Ex Ex-Gay
Tödliche Symbiose
Mit Christl Vonholdt unter der Dusche
Anruf bei Gott
Michael Gerlach und Christian Spaemann beseitigen das Schwulenproblem. Endgültig?
Evangelikaler Missbrauch der Meinungsfreiheit
Evangelikale Methodologie
Lieber Hans!
sugar boy seeks sugar daddy
Exhibition * Teil I: Hedonistische Kacke?
Die Wohlgesinnten (ein Buch von Jonathan Littell)
Wissenschaft zum Erbrechen
Das malthusianische Bevölkerungsgesetz
Diktatur der Mehrheit
BruNö

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15 Jan 10

In Österreich gibt es seit Jahresbeginn die Möglichkeit, gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften mit amtlichem Siegel einzugehen. Zufrieden ist damit keiner so recht. Die Freunde dort hätten gerne die Möglichkeit zu richtigen Eheschließungen mit amtlichem Siegel bekommen, den konservativen Kleingeistern geht das neue Gesetz viel zu weit.

Ein Meldezettel erregt nun zusätzlich die Gemüter der Jungs und Mädels.

Wer in Österreich eine Eingetragene Partnerschaft eingeht, hat sich damit für alle Zeiten von Amts wegen als homosexuell geoutet. Das zeigt der neue Meldezettel. .. continue reading ..


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12 Dec 09

Ende Oktober 2009 habe ich in einem Post die Frage aufgeworfen, ob und gegebenenfalls was schwule Menschen verbindet. Eine Antwort habe ich nicht gefunden und auch diejenigen, die sich damals kommentierend zu Wort gemeldet haben, konnten keine über die Tatsache der Homosexualität hinausgehende verbindende Gemeinsamkeit überzeugend formulieren. Dennoch, meiner Illusionen nicht vollständig beraubt, war ich der Auffassung, das schwule Menschen jedenfalls dann, wenn Leib und Leben schwuler Menschen allein wegen ihres Schwulseins bedroht sind, zusammenhalten würden. Ich hatte gehofft, wenn sich dieser Zusammenhalt schon nicht in konkreten Aktivitäten äußert, es bestehe zumindest Einigkeit darüber besteht, dass diese Übergriffe auf schwule Menschen, dass Gewalt gegen schwule Menschen allein wegen deren sexueller Orientierung, nicht gebilligt, nicht gutgeheißen würden.

Vorgestern hat queer.de diesen letzten Rest meiner ‘heilen’ schwulen Welt zerstört. Ich bin queer.de nicht undankbar dafür; ein Erkenntnisgewinn über die Abgründe der Welt hilft, eine Sturz in diese Abgründe zu vermeiden.

Und noch eine weitere Erkenntnis verschafft mir queer.de. Im September 2008 Hatte ich geschrieben, dass ich Schwulenheiler wie den Gerlach und Spaemann, die mit pseudowissenschaftlichen Mätzchen schwule Menschen von ihrer Homosexualität kurieren wollen, für eine reale Gefahr halte. Nunmehr weiß ist, dass eine viel größere Gefahr ausgeht von schwulen Menschen, die eine unheilvolle Symbiose mit diesen Schwulenheilern eingehen.

Queer.de veröffentlichte unter dem Titel “Queere Jakobiner” einen von Dirk Ludigs, Nachrichtenleiter des Senders TIMM, verfassten Gastbeitrag, in dem dieser sich in entsetzlicher Art und Weise mit den Schwulenhassern gemein macht. .. continue reading ..


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9 Dec 09

Eine schöne Aktion des Autonomen Lesben- und Schwulenreferats an der Universität zu Köln:

Der Hörsaal ist brechend voll, Studenten sitzen auf Fensterbänken und dem Fußboden. Auf den ersten Blick also eine ganz normale Vorlesung an der Kölner Uni. Lediglich einige männliche Studenten mit schrillen Frauenperücken, Stöckelschuhen und Glitzerkleidern fallen aus dem Rahmen. Unbeirrt beginnt Prof. Edith Düsing ihren Schiller-Vortrag. Plötzlich stehen zwei junge Männer auf und fangen an, heftig zu knutschen. Die Studierenden applaudieren, erheben sich, Regenbogenfahnen werden geschwenkt. Immer mehr schwule und lesbische Paare küssen mit.

Die Düsing’sche LeerLehrveranstaltung wurde nicht ohne Grund umfunktioniert. Düsing gehört zur deutschen Schwulenheilerclique. .. continue reading ..


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30 Nov 09

Anlässlich der Bundesratsentscheidung, eine Ergänzung des Artikels 3 des Grundgesetzes um das Merkmal des sexuellen Diskriminierung nicht weiter zu verfolgen, erklärte der sozialpolitische Sprecher der schleswig-holsteinischen SPD-Landtagsfraktion Wolfgang Baasch:

Wir sind sehr enttäuscht, dass dieser Gesetzentwurf im Bundesrat mit der Stimme Schleswig-Holsteins von der Mehrheit der schwarz-gelb geführten Länder abgelehnt wurde, obwohl der federführende Rechtsausschuss und der Ausschuss für Frauen und Jugend im Bundesrat sich dafür ausgesprochen hatten. Die Haltung der schleswig-holsteinischen Landesregierung ist umso weniger nachvollziehbar, als insbesondere die FDP mit ihrem Sozialpolitiker Heiner Garg sich immer gegen eine Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität ausgesprochen hat. Jetzt, wo die FDP Regierungsmacht hat, folgen den Worten jedoch keine Taten. .. continue reading ..


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26 Nov 09

Sizzla ist bekanntlich der Meinung, schwule Männer seinen der letzte Dreck und deshalb umzubringen, und zwar auf eine möglichst grausame Art und Weise.

Vernünftiges Nachdenken führt zu dem Ergebnis, dass jemand, der zum Mord an anderen Menschen aufruft, sch damit ausserhalb der Gesellschaft stellt. Jedoch denkt nicht jeder vernünftig nach.

Pete Lilly von der Reggae-Zeitschrift Riddim, die das Sizzla-Konzert in Berlin präsentiert, zum Beispiel sagt, es sei

zu undifferenziert, wie Aktivisten aus der Schwulen- und Lesbenszene damit umgehen, die einfach die Nazikeule auspacken und sagen: Weg damit. Die jamaikanische Kultur lässt sich nicht so einfach mit unseren Vorstellungen von politischer Korrektheit beurteilen.

Er meint damit folgendes: Würde Sizzla einfach nur ’singen’, Menschen seien zu töten, dann wäre das abzulehnen und selbstverständlich würde sein Blättchen sich niemals dafür hergeben, solche ‘Sänger’ zu promoten. Aber Sizzla ruft ja nicht dazu auf, irgendwelche Menschen zu töten, sondern ganz explizit sollen es schwule Männer sein. Das muss man nun also differenziert betrachten. Schwule zu töten, ist nach dem Verständnis von Lilly etwas, was man durchgehen lassen kann. .. continue reading ..


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25 Nov 09

Ich erlaube mir, einen Bericht des suedkurier.de im Volltext wiederzugeben:

Bis zum letzten Punkt „Anträge“ war es eine ziemlich normale Hauptversammlung des CDU-Ortsverbandes Meersburg: trotz Neuwahlen und einer nüchternen Bilanz des scheidenden Vorsitzenden Hans-Heinrich Gerth. Doch dann verlas der neue Vorsitzende Martin Frick die Anträge von Werner Leicht aus Stetten. Zum einen erregte er sich über das EU-Kruzifix-Urteil, denn er befürchtet, dass es auch in Deutschland zur Entfernung von Kreuzen in öffentlichen Gebäuden führt. Der CDU-Ortsverband solle beim EU-Gerichtshof Protest einlegen. Und dann stört den Diplom-Ingenieur, dass die neue Regierung, wie er gehört habe, die „Gleichstellung der Homo-Ehe weiter vorantreiben wolle“. Er verlangt, der Ortsverband möge den „Mandatsträgern“ schreiben, dass er dies ablehne.

Leicht bekommt Schützenhilfe von Anton Model. Dieser ereifert sich über den homosexuellen Hamburger Regierenden Bürgermeister Ole von Beust, dem er schon mal habe schreiben wollen, „weil er bei einer Schwulenparade dabei war.“ Model fragt sich: „Was ist mit dem C in CDU?“

Zwar versucht der alte Politfuchs Werner Endres noch, zwischen den erregten Äußerungen, die Luft raus zu nehmen. Dabei geht er weniger auf ihren Inhalt ein, sondern verweist auf die vielen innerparteilichen Hürden und die geringe Chance, bis ein Antrag aus einem Ortsverband tatsächlich bei einem Bundesparteitag ankommt.

Doch die Debatte ist nicht mehr zu stoppen. Der 19-jährige Adrian Künstler wirft ein: „Ein Grund, warum es weniger Zulauf zur christlichen Partei gibt, ist diese Intoleranz.“ Leicht retourniert: „Junger Freund, der große Fehler kam“, als man Homosexualität nicht mehr als Krankheit angesehen habe. Das sei sie aber und sie trage dazu bei, dass die Bevölkerung immer mehr abnehme. Als Künstler entgegnet, Homosexualität sei „keinesfalls gesellschaftsvernichtend“, kann Leicht gar nicht mehr an sich halten und bezeichnet Homosexuelle als „pervers“. Horst-Peter Schieber „beschwichtigt“: „Wir müssen mit der Zeit gehen“, obwohl: „Ich bin auch nicht dafür, dass so Schwule rum rennen.“ .. continue reading ..


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22 Nov 09

Vor einem Monat hat das Bundesverfassungsgericht seine Entscheidung

Ungleichbehandlung von Ehe und eingetragener Lebenspartnerschaft im Bereich der betrieblichen Hinterbliebenenrente (VBL) verfassungswidrig

bekanntgemacht.

Der Beschluss wurde teilweise euphorisch begrüßt und in einer Pressemitteilung der Partei Bündnis90/Die Grünen war sogar von einem “großen Sieg” die Rede. Volker Beck feiert “den endgültigen Durchbruch”. Mir ist dieser Sprachgebrauch suspekt. Es fällt mir schwer, den Ausgang eines gerichtlichen Verfahrens, in dem Schriftsätze hin- und hergereicht, Akten gefüllt und vielleicht ein wenig diskutiert wurde, als Sieg zu bezeichnen. Es hätte ohne weiteres anders ausgehen können. Wenn nun  aus dem Umfeld von Volker Beck von “aufgegangenen Strategien” die Rede ist, dann drängt sich die Frage auf, wessen Strategie aufgegangen ist. Ein Blick in die Geschichte des Lebenspartnerschaftsgesetzes könnte zu Tage fördern, dass es Herta Deubler-Gmelin war, die seinerzeit den Weitblick hatte, den jetzt andere für sich reklamieren. Und der LSVD hat dieser Tage darauf aufmerksam gemacht, dass mit der Verfassungsgerichtsentscheidung kein Automatismus zur Gleichstellung verbunden ist, und wohl noch viele mühsam zu führende nachlaufende Verfahren erforderlich sein werden, um die Entscheidung mit Leben zu füllen. Gleichwohl: Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ist wegweisend für die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Eingetragener Lebenspartnerschaften mit verschiedengeschlechtlichen Ehen. Nicht entschieden und nicht zu entscheiden hatte das Gericht über die Gleichberechtigung von schwulen und nichtschwulen Menschen.

Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts verdient abseits des Jubels eine genauere Betrachtung.

Zunächst fällt auf, dass das Datum der Beschlussfassung, der 07.07.2009, und der Tag der öffentlichen Bekanntgabe, das war der 22.10.2009, ungewöhnlich weit auseinanderfallen. Es ist nicht unüblich, dass das Gericht zwischen dem Tag der Beschlussfassung und der Verkündung desselben ein oder zwei Monate verstreichen lässt. Dreieinhalb Monate hingegen sind ein sehr langer Zeitraum. Man mag darüber spekulieren, was das Gericht bewogen haben mag, mit der Entscheidungsverkündung so lange zu warten. Sollte das Thema aus dem Wahlkampf herausgehalten werden? Was wäre passiert, wenn die Entscheidung vor der Bundestagswahl bekanntgegeben worden wäre? Nun, ich könnte mir vorstellen, dass die CDU/CSU-Seite zur Höchstform aufgelaufen wäre, und mit ‘jetzt-erst-recht-gegen-Schwule’-Thesen Stimmung gemacht hätte. Nach der Wahl, in den Koalitionsverhandlungen, kam der Beschluss gut zupass, um mit dem Hinweis, man könne wegen der Verfassungsgerichtsentscheidung gar nicht anders, der ein oder anderen FDP-Forderung nachzugeben. Der SPD und den Grünen hingegen wäre ein Wahlkampfthema verloren gegangen, wenn das Gericht schon im Juli seine Sicht der Dinge bekanntgemacht hätte.

Es ist ja nicht so, als gebe es keine Kontakte zwischen den Richtern des Bundesverfassungsgerichts und den anderen Verfassungsorganen und Spitzenpolitikern. Der ein und andere ‘Gedankenaustausch’ hat da sicher stattgefunden. Auffällig in diesem Zusammenhang ist, dass die Bayerische Staatsregierung ihren Antrag auf Feststellung, dass das Gesetz zur Überarbeitung des Lebenspartnerschaftsrechts (LPartÜbarbG) vom 15.12.2004 wegen Verstoßes gegen Artikel 6 Absatz 1 Grundgesetz und gegen Artikel 3 Absatz 1 Gundgesetz mit dem Grundgesetz unvereinbar und nichtig ist, mit Schriftsatz vom 08.07.2009 zurückgenommen hat. .. continue reading ..


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18 Nov 09

Die Schwusos, vertreten durch ihren Bundesarbeitskreisvorsitzenden Ansgar Dittmar, teilen der verblüfften Öffentlichkeit mit (Hervorhebung durch mich):

Der SPD-Bundesparteitag am Wochenende in Dresden war aus der Sicht der Schwusos ein voller Erfolg. Die Forderung nach voller Gleichstellung von Lebenspartnern und die Ergänzung des Art. 3 Abs. 3 Grundgesetz um die „sexuelle Identität“ hat gezeigt, dass die SPD die Partei der Vielfalt ist. Aber nicht nur inhaltlich hat die SPD Farbe bekannt. Auch organisatorisch sind den Worten Taten gefolgt. Wir sind jetzt an den SPD-Bundesvorstand kooptiert. Das ist ein großer Erfolg für uns.

Die SPD betreibt eine aktive Diversity-Politik – nach innen und nach außen. Das unterscheidet sie von den anderen Parteien, die es nur bei bloßen Ankündigungen belassen.

Die Schwusos müssen auf einem fernen Planeten leben. .. continue reading ..


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16 Nov 09

Guido Westerwelle darf den Vatikan nicht besuchen. Der dortige Diktator hat durch einen seiner Schwulenverfolgungsbeauftragten, Bischof Janusz Kaleta, mitteilen lassen:

“Ich bin der Meinung, wenn jemand homosexuell ist, ist dies eine Provokation und ein Missbrauches des Ortes.”

und

“Versuchen Sie einmal, als Nicht-Muslim eine Moschee zu besuchen”, verglich der Bischof Abstecher von Schwulen und Lesben in den Staat von Papst Benedikt XVI. Die Katholische Kirche definiere Homosexualität schließlich als “unethisch”, so Kaleta. “Wir erwarten Respekt vor unserer Kirche ebenso wie wir respektieren, dass eine Person nicht zur Katholischen Kirche gehören muss. Wenn du andere Ideen hast, geh zu einem anderen Ort.”

Ich finde es übrigens sehr gut, dass die römisch-katholische für diejenigen, die sie nach wie vor nicht durchschaut haben, immer mehr ihre Maske fallen lässt. .. continue reading ..


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12 Nov 09

Wenn es aus dem Dunstkreis von CDU/CSU und FDP Positives zu vermelden gibt, will ich es nicht  verschweigen. Wie ich kweer.de entnehme, hat

Die CSU/FDP-Regierung in Bayern beschlossen, Schwule und Lesben im Beamtenrecht gleichzustellen.

[...]

Im Koalitionsvertrag war allerdings keine Gleichstellung im Beamtenrecht vorgesehen.

Diese erfreuliche Entwicklung zeigt, dass ein Koalitionsvertrag nicht der Weisheit letzter Schluss ist. .. continue reading ..


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7 Nov 09

3500 Mitglieder hat der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) e.V.; so entnehme ich es gerade einer Mitteilung des Vereins.

Das scheint ein bisserl wenig zu sein. Ein paar Millionen Menschen dürften in Deutschland schwul oder lesbisch sein und selbst Dorf-CSDs haben mehr Teilnehmer.

Wie nehmen schwule und lesbische Menschen ihre Interessen wahr? Sicher gibt es neben dem LSVD auch noch andere Vereine, die sich aber eher mit Fetisch-, Hobby-, Berufs-, Partei- und Glaubensspezialitäten beschäftigen und nicht das ganze oder zumindest weite Teile des schwullesbischen Spektrums abdecken.

Man muss den LSVD nicht abgöttisch mögen. .. continue reading ..


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4 Nov 09

Uganda muss sich zum Menschenrechtsschutz bekennen

Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung hat sich heute in einem Brief an die Botschaft der Republik Uganda gegen die Verschärfung der strafrechtlichen Verfolgung von homosexuellen Menschen in Uganda gewandt. .. continue reading ..


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1 Nov 09

Der Focus macht auf eine Studie aufmerksam:

Die sexuelle Orientierung ist Nebensache: Männer finden ein Gesicht dann attraktiv, wenn es dem Geschlecht, zu dem sie sich hingezogen fühlen, am meisten entspricht.

Äh, wie jetzt? Dass ich Männergesichter im allgemeinen für interessanter halte, als die Gesichter von Frauen hat mit meiner sexuellen Orientierung nichts zu tun, wohl aber mit dem Geschlecht, zu dem ich mich hingezogen fühle? Typisch Focus – die schreiben für ein anderes intellektuelles Niveau.

So bevorzugen Schwule besonders maskuline Männergesichter,

Ei, wer hätte das gedacht!?

Heterosexuelle dagegen Frauenantlitze mit stark weiblichen Zügen.

Antlitze mit Zügen. Nein welch eine Poesie mit Bahnsteigflair.

Die Vorstellung, homosexuelle Männer würden bei ihrem Partner ein feminines Gesicht bevorzugen, entpuppt sich somit als Vorurteil.

Vorgestellt haben sich das ohnehin nur BLÖD- und Focus-Leser.

Das haben Wissenschaftler der Harvard University in einer Online-Untersuchung mit 900 Teilnehmern herausgefunden.

Herausgefunden! Nein, wirklich, sie haben es herausgefunden. Das, was jeder mit zumindest halbwegs offenen Augen durch die Welt gehende Mensch schon längst weiß, haben Wissenschaftler der Harvard University jetzt herausgefunden.

Wow, ich bin beeindruckt, das sind ja so umwerfende Erkenntnisse. Ohne kostspielige Studie wäre ich da nie drauf gekommen.

Frauen dagegen ticken anders.

Ist das für den Focus neu? Ich habe das schon meiner Hebamme angesehen!

Nur Heterosexuelle mögen Gesichter am liebsten, die ihrem bevorzugten Geschlecht in besonders typischer Weise entsprechen. Sprich: Während heterosexuelle Frauen maskuline Männerantlitze am attraktivsten finden,

Maskuline Männerantlitze. Hehe, die meinen bestimmt Helmut Markwort: Ungepflegt, schlecht frisiert, Brille vom Großonkel geklaut, Geiernase und Augenbrauen aus dem  vorweggenommenen Nachlass von Theo Waigel, das alles gedünstet in Irish Moos.

fühlen sich Lesben zu Frauengesichtern mit männlichen Zügen hingezogen. Dennoch fanden die heterosexuellen Frauen nicht die gleichen Männergesichter attraktiv, die die Schwulen als anziehend beschrieben.

Ist da ist nicht unglaublich! Heterofrauen und schwule Männer haben nicht das gleiche Schönheitsempfinden! Ohne diese grandiose Studie wäre diese Erkenntnis der Menschenheit für immer verborgen geblieben.

Die Studie von Aaron Glassenberg ist die erste, die die Vorlieben für Gesichtszüge von Schwulen und Lesben beleuchtet.

Und hoffentlich die letzte. Wer zuviel Geld hat, kann es auch mir geben und muss es nicht für schwachsinnige Studien verschwenden.

Dabei sind die Präferenzen von Frauen komplexer als die von Männern. Frühere Studien zeigten, dass der Eisprung, die Verwendung von Verhütungsmitteln, die Wahrnehmung der eigenen Attraktivität und der Sexualtrieb Einfluss darauf haben, welche Züge Frauen besonders attraktiv finden.

Wenn ich besoffen bin, Verstopfung habe, rattig bin oder mir ein Kondom über den Kopf gezogen habe, nehme ich meine Mitmenschen auch anders wahr.

Im Rahmen der Untersuchung betrachteten die Teilnehmer Bilder mit Gesichtern, die digital so manipuliert waren, dass sie stärkere maskuline oder feminine Charakteristika aufwiesen. Anschließend sollten die Probanden beurteilen, welche Antlitze sie am attraktivsten fanden. Typisch maskuline Züge waren ein breites Kinn, eine breite Stirn und auffällige Augenbrauen,

Ich sag’s ja, Theo Waigel. Obwohl, breites Kinn und breite Stirn? Die haben doch nicht etwa Franz-Josef Strauß’ FreßkoppGesicht digital nachgebaut?

typisch weibliche dagegen ein spitz zulaufendes Kinn, volle Lippen und eine schmale Stirn.

Schmale Stirn? Sie muss blond sein!

Die Studie lasse darauf schließen, dass – unabhängig von der sexuellen Orientierung – die männliche Anziehungskraft anders funktioniert als die weibliche, so die Forscher.

Nein! Wirklich? Nicht zu glauben!

Das Magazin „Archives of Sexual Behavior“ hat die Studie online veröffentlicht.

Ich habe sie online nicht gefunden – ist vermutlich auch besser so.

Ich habe hier mal ein paar Bilder von Gesichtern rausgesucht, die ich attraktiv finde. Vielleicht hat ja der ein und andere den gleichen Geschmack: .. continue reading ..


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