Tag: Lebenserwartung



16 Apr 09

Kurt J. Heinz versucht sich auch an dem in Marburg geplanten Schwulenheilerkongress.

Wer ist Kurt J. Heinz?

Es selbst nennt sich christlicher Publizist. Ich nenne ihn schludrig arbeitenden,  seelenlosen Schreiberling, der nicht einmal davor zurückschreckt, auf der katholischen Hassseite kreuz.net zu veröffentlichen. Kurt J. Heinz, bisher noch nie als Kämpfer für die Freiheit aufgefallen, versucht sich nun als Freiheitskämper. ‘Freiheit den Schwulenheilern’, das ist seine Devise. .. continue reading ..


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13 Apr 09

Auf den ersten Blick scheint es ein versöhnlicher, einen Ausweg aufzeigender Kommentar zu sein, den Martin Böcker da auf ReadersEdition zu dem Schwulerheiler-Kongress in Marburg verfertigt hat und mit den Worten

Aber am besten wäre doch ein herrschaftsfreier Diskurs, oder?

schließt. Doch das weitere schriftstellerische Tun des Martin Böcker entlarvt ihn als tief im christlichen Glauben verfangenen Menschen. Seine Ausführungen bedürfen also eines zweiten Blicks.

Bereits in der Sachverhaltsdarstellung führt Böcker seine Leser in die Irre: .. continue reading ..


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16 Nov 08

Immer wieder ist die dumme Behauptung zu hören, dass schwule Männer eine deutlich geringere Lebenserwartung hätten, als nicht schwule Männer. Ginge es danach, dürfte ich schon nicht mehr leben.

Vergleiche hierzu nur diese Diskussionen auf Yahoo! Clever

Einfluss aktiver Homosexualitaet auf Lebensdauer/Gesundheit?

und

Einfluss aktiver Homosexualitaet auf Lebensdauer/Gesundheit?

in der ein gewisser narrowdoor einfach nicht einsehen will, dass er auf dem Holzweg ist. Lässt man auf die mittelbare oder unmittelbare Einwirkung durch nicht schwule Menschen zurückzuführende gewaltsame Tode außer Betracht, gibt es gegenwärtig keinen Grund zu der Annahme, dass die Lebenszeit schwuler Männer signifikant kürzer ist, als die des männlichen Bevölkerungsdurchschnitts. .. continue reading ..


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26 Jul 08

Die ‘AIDS-Aufklärung Schweiz’ (AAS) ist ein nicht neutraler Verein von Ärzten aus der ganzen Schweiz mit über 600 Mitgliedern, vorwiegend Ärzte, Zahnärzte und Apotheker.

Dieser Verein hat in der Schweizerischen Ärztezeitung ein Statement veröffentlicht, das sich gegen die Stellungnahme der EKAF (Eidgenössische Kommission für Aidsfragen) vom 30.01.2008

Eine HIV-infizierte Person ohne andere STD unter einer antiretroviralen Therapie (ART) mit vollständig supprimierter Virämie (im Folgenden: «wirksame ART») ist sexuell nicht infektiös, d. h., sie gibt das HI-Virus über Sexualkontakte nicht weiter, solange folgende Bedingungen erfüllt sind:

  • die antiretrovirale Therapie (ART) wird durch den HIV-infizierten Menschen eingehalten und durch den behandelnden Arzt kontrolliert;
  • die Viruslast (VL) liegt seit mindestens sechs Monaten unter der Nachweisgrenze (d.h., die Virämie ist supprimiert);
  • es bestehen keine Infektionen mit anderen sexuell übertragbaren Erregern (STD).

richtet.

Ich kann nur darüber spekulieren, was die ‘AIDS-Aufklärung Schweiz’ zu ihrer ebenso wütenden wie beleidigten und beleidigenden Abwehrreaktion veranlasst hat. Eine inhaltliche Diskussion, eine sachbezogene Auseinandersetzung über die Verlautbarung der EKAF will die ‘AIDS-Aufklärung Schweiz’ jedenfalls nicht führen. Statt dessen wird die Beibehaltung ‘probater’ Präventionsmethoden verlangt:

Die AAS lehnt eine Änderung der Rechtsprechung ab, bei der HIV-infizierte Personen unter ART, die keine Präventionsvorschriften beachten, von einer Strafe freigesprochen werden sollen, denn aus Sicht der Prävention würde sich dies kontraproduktiv auswirken.

Schon zu Beginn des Statements macht der Verein also deutlich, dass es ihm, anders als der Vereinsname verheißt, nicht um Aufklärung geht, sondern um strafbewehrte Verfolgung HIVpositiver Menschen. Prävention durch Strafandrohung jedoch hat noch nie funktioniert.

In diesem furchtverbreitenden Stil geht es weiter: .. continue reading ..


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12 Feb 08

Allenthalben wird zurzeit Jagd auf Raucher gemacht. Dabei sind weder die Raucher schädlich (oder gar Schädlinge), noch ist es das Rauchen, sondern allein der Rauch macht dem ein oder anderen gesundheitlich zu schaffen. Und in Nordrhein-Westfalen, der hochmögende Landtag in Dusseldorf hat es so beschlossen, ist dieser Rauch erst ab dem 01.07.2008 schädlich. Während der Karnevalszeit und bei den im Westfälischen so beliebten Schützenfesten ist er generell unschädlich. .. continue reading ..


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