Tag: Kondome



12 Jan 10

Zurück, aber wohin?

Peter Thommen, hochgeschätzter Blogger aus Basel, hat vor ein paar Tagen Gedanken im Internet veröffentlicht, die Zustimmung und Widerspruch verdienen.

Das ist zunächst die Überschrift

barebacking als indiz für eine gescheiterte emanzipation!

Mit einem Fragezeichen hinter dieser Aussage könnte ich Leben, mit einem Rufzeichen nicht, denn die Behauptung ist falsch.

Jede Zeit hat ihre Ideale, jede Generation ihre Vorstellungen vom Leben. Ältere Menschen, zu denen ich mich und – nichts für ungut – Peter Thommen rechnen muss, zumindest auf dem Blickwinkel eines Zwanzigjährigen, neigen dazu, ihre Erfahrungen als Wertmaßstab für das Leben jüngerer Menschen zu nehmen. Ich habe sogar den Eindruck, dass bei den (selbst-)ernannten Schwulenaktivisten diese Art des Herangehens an die Jetztzeit besonders ausgeprägt ist. Da wird auf die Errungenschaften früherer Zeiten verwiesen, auf das eigene Vorkämpfertum und das heute längst vergessener Vor(vor)kämpfer der Schwulenbewegung. Mit Wehmut wird den untergehenden Institutionen der schwulen Szene nachgeblickt. Wer zurückblickt, sieht die eigene Vergangenheit davontreiben, bleibt aber blind für die Zukunft der Heutigen.

Allerdings: Ein Phänomen ist seit der Zeit, als heterosexuelle Menschen anfingen, schwulen Menschen das Leben schwer zu machen, dauerhaft zu beobachten. Peter Thommen schreibt:

Die Sexualität zwischen Männern ist zu einem Heterofick – einfach von hinten – verkommen. Das nennen viele „Normalisierung“.

Diese Normalisierung, dieses Mitschwimmen in der Masse ist keine neue Verhaltensweise schwuler Menschen. .. continue reading ..


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31 Dec 09

Ich bin nicht gefragt worden, ob ich auf diese Welt kommen möchte. Warum darf ich nicht wenigsten so leben, wie ich will?

Warum wird mir vorgeschrieben, dass ich mich beim Autofahren anschnallen muss?

Warum muss ich beim Mopedfahren einen Helm tragen?

Warum darf ich nicht die Drogen nehmen, die ich nehmen möchte? .. continue reading ..


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1 Nov 09

Der Focus macht auf eine Studie aufmerksam:

Die sexuelle Orientierung ist Nebensache: Männer finden ein Gesicht dann attraktiv, wenn es dem Geschlecht, zu dem sie sich hingezogen fühlen, am meisten entspricht.

Äh, wie jetzt? Dass ich Männergesichter im allgemeinen für interessanter halte, als die Gesichter von Frauen hat mit meiner sexuellen Orientierung nichts zu tun, wohl aber mit dem Geschlecht, zu dem ich mich hingezogen fühle? Typisch Focus – die schreiben für ein anderes intellektuelles Niveau.

So bevorzugen Schwule besonders maskuline Männergesichter,

Ei, wer hätte das gedacht!?

Heterosexuelle dagegen Frauenantlitze mit stark weiblichen Zügen.

Antlitze mit Zügen. Nein welch eine Poesie mit Bahnsteigflair.

Die Vorstellung, homosexuelle Männer würden bei ihrem Partner ein feminines Gesicht bevorzugen, entpuppt sich somit als Vorurteil.

Vorgestellt haben sich das ohnehin nur BLÖD- und Focus-Leser.

Das haben Wissenschaftler der Harvard University in einer Online-Untersuchung mit 900 Teilnehmern herausgefunden.

Herausgefunden! Nein, wirklich, sie haben es herausgefunden. Das, was jeder mit zumindest halbwegs offenen Augen durch die Welt gehende Mensch schon längst weiß, haben Wissenschaftler der Harvard University jetzt herausgefunden.

Wow, ich bin beeindruckt, das sind ja so umwerfende Erkenntnisse. Ohne kostspielige Studie wäre ich da nie drauf gekommen.

Frauen dagegen ticken anders.

Ist das für den Focus neu? Ich habe das schon meiner Hebamme angesehen!

Nur Heterosexuelle mögen Gesichter am liebsten, die ihrem bevorzugten Geschlecht in besonders typischer Weise entsprechen. Sprich: Während heterosexuelle Frauen maskuline Männerantlitze am attraktivsten finden,

Maskuline Männerantlitze. Hehe, die meinen bestimmt Helmut Markwort: Ungepflegt, schlecht frisiert, Brille vom Großonkel geklaut, Geiernase und Augenbrauen aus dem  vorweggenommenen Nachlass von Theo Waigel, das alles gedünstet in Irish Moos.

fühlen sich Lesben zu Frauengesichtern mit männlichen Zügen hingezogen. Dennoch fanden die heterosexuellen Frauen nicht die gleichen Männergesichter attraktiv, die die Schwulen als anziehend beschrieben.

Ist da ist nicht unglaublich! Heterofrauen und schwule Männer haben nicht das gleiche Schönheitsempfinden! Ohne diese grandiose Studie wäre diese Erkenntnis der Menschenheit für immer verborgen geblieben.

Die Studie von Aaron Glassenberg ist die erste, die die Vorlieben für Gesichtszüge von Schwulen und Lesben beleuchtet.

Und hoffentlich die letzte. Wer zuviel Geld hat, kann es auch mir geben und muss es nicht für schwachsinnige Studien verschwenden.

Dabei sind die Präferenzen von Frauen komplexer als die von Männern. Frühere Studien zeigten, dass der Eisprung, die Verwendung von Verhütungsmitteln, die Wahrnehmung der eigenen Attraktivität und der Sexualtrieb Einfluss darauf haben, welche Züge Frauen besonders attraktiv finden.

Wenn ich besoffen bin, Verstopfung habe, rattig bin oder mir ein Kondom über den Kopf gezogen habe, nehme ich meine Mitmenschen auch anders wahr.

Im Rahmen der Untersuchung betrachteten die Teilnehmer Bilder mit Gesichtern, die digital so manipuliert waren, dass sie stärkere maskuline oder feminine Charakteristika aufwiesen. Anschließend sollten die Probanden beurteilen, welche Antlitze sie am attraktivsten fanden. Typisch maskuline Züge waren ein breites Kinn, eine breite Stirn und auffällige Augenbrauen,

Ich sag’s ja, Theo Waigel. Obwohl, breites Kinn und breite Stirn? Die haben doch nicht etwa Franz-Josef Strauß’ FreßkoppGesicht digital nachgebaut?

typisch weibliche dagegen ein spitz zulaufendes Kinn, volle Lippen und eine schmale Stirn.

Schmale Stirn? Sie muss blond sein!

Die Studie lasse darauf schließen, dass – unabhängig von der sexuellen Orientierung – die männliche Anziehungskraft anders funktioniert als die weibliche, so die Forscher.

Nein! Wirklich? Nicht zu glauben!

Das Magazin „Archives of Sexual Behavior“ hat die Studie online veröffentlicht.

Ich habe sie online nicht gefunden – ist vermutlich auch besser so.

Ich habe hier mal ein paar Bilder von Gesichtern rausgesucht, die ich attraktiv finde. Vielleicht hat ja der ein und andere den gleichen Geschmack: .. continue reading ..


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10 Sep 09

Ach, was gibt es doch alles für Regeln, mit denen man angeblich gesund durchs Leben kommt.

5 Äpfel pro Tag und drei Tomaten in der Woche, 10 Liter Wasser trinken und 20 Kilometer laufen, drei Bananen am Tag essen und eine anal einführen, kalt duschen und heiß abtrocknen (nicht die Banane!), Treppen steigen, aber nur aufwärts wegen der Knie, jeden Tag zwei Flaschen Wein trinken und  einen halben Liter Coca-Cola. Fleisch nur gut durchgebraten essen und Fisch erst, wenn er tot ist. Sex nur mit Kondom und für Katholiken gar kein Sex.

Einen schönen Gesundheitstipp hat nun die  DailyMail auf Lager: .. continue reading ..


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9 Sep 09

In Deutschland haben wir reichlich Erfahrung mit ‘Massen’: Massenandrang, Menschenmassen, Massenarbeitslosigkeit, Massenverfahren, Massengrab. Besondere Erfahrung besteht im Bereich der Massenvernichtung.

Nunmehr schickt sich ein zweifelhafter Verein aus Saarbrücken an, einen Beitrag zum Thema Massenverängstigung zu liefern.

Ondamaris berichtet:

Ein kopulierendes Paar ist in einem TV-Spot zunächst zu sehen, im Halbdunkel, sonst nichts. Ganz zum Schluss dann ein Gesicht, das des Mannes, und – es wird immer klarer, dies soll Adolf Hitler sein. „Aids ist ein Massenmörder“, schreit die Kampagne.

Und nur dies. Nichts weiter, keine Präventionsbotschaften, kein „Verwende Kondome“, kein „Safer Sex reduziert dein Risiko“ oder ähnliches.

Die Kampagne wurde initiiert von dem Verein „Regenbogen e.V.“ und realisiert von der Werbeagentur „das comitee“. Regisseur war Ivo Wejgaard. Der Spot ist als TV-Spot konzipiert und soll ab nächster Woche im TV laufen.

Es ist zu fragen, welchen Sinn diese Kampagne hat.

Eine Krankheit oder ein Krankheitserreger kann begrifflich kein Mörder sein. Das deutsche Strafrecht kennt Menschen als Mörder, nicht aber Viren, Tiere oder Krankheiten. Auch im nicht juristischen Sprachgebrauch ist es nicht üblich, eine Krankheit als Mörder zu bezeichnen. Das lässt nur den Schluss zu,  dass in der Kampagne Menschen als Mörder, und zwar als Massenmörder bezeichnet werden. .. continue reading ..


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30 May 09

Bevor es wieder heißt, ich würde mein Feindbild ‘LSU’ pflegen: Das stimmt nicht, die LSU erledigen das für mich. Vorzugsweise in Gestalt einer Pressemitteilung:

Angesichts der [sic!] weiterhin hohen Niveaus der HIV-Neudiagnosen fordert der stellvertretende Bundesvorsitzende der Lesben und Schwulen in der Union (LSU), Björn Beck, eine [sic!] Runden Tisch zur HIV- und AIDS-Prävention, der durch das Bundesgesundheitsministerium koordiniert werden soll.

Warum? Was soll dieser Tisch tun? Wer soll an diesem Tisch sitzen? .. continue reading ..


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19 May 09

Heute vor 22 Jahren machte die Bayerische Staatsregierung ihren Maßnahmenkatalog zur Verhütung und Bekämpfung der Immunschwächekrankheit AIDS bekannt. Einen zeitgenössischer Bericht über die damalige Situation liefert die Zeit in ihrer Ausgabe vom 02.10.1987: Keine Kur nach Gauweilers Rezepten

Glücklicherweise ist das von Peter Gauweiler betriebene Vorhaben, den Maßnahmenkatalog auch auf Bundesebene durchzusetzen, gescheitert. Mit ihm scheiterte eine Politik, die mehr auf die Bekämpfung von Menschen, als auf die Zurückdrängung des HI-Virus gerichtet war.

Der Maßnahmenkatalog erschreckt nicht nur durch den Sprachgebrauch. Nicht von Menschen ist die Rede, sondern von Ausscheidern, Ausscheidungs-, Krankheits- und Ansteckungsverdächtigen. Eine Sprache, die wir auch heute noch im Infektionsschutzgesetz aus dem Jahr 2000 finden.

Erschreckend sind auch die für ‘Ausscheider’ und ‘Verdächtige’ vorgesehenen Maßnahmen. Zwangstests und polizeiliche Vorführung zu denselben sind die Mittel der Wahl.

Was sich CSU-Politiker im einzelnen darunter vorstellen, deuten sie in ihren Reden an. Infizierte und Kranke, schlug der CSU-Bundestagsabgeordnete Horst Seehofer vor, müßten künftig “in speziellen Heimen” gesammelt werden. Er sprach von “konzentrieren”, sein Parteifreund und neuer Bonner Staatssekretär Erich Riedl von “absondern”.

Zum Vokabular des Herrenmenschen griff Kultusminister Hans Zehetmair. Aids sei das Symptom einer maroden Gesellschaft, die gesellschaftlichen Randgruppen müßten jetzt “ausgedünnt werden”. Homosexualität gehöre in den “Randbereich der Entartung”. Zehetmair: “Das Umfeld der ethischen Werte muß wiederentdeckt werden, um diese Entartung auszudünnen.” (Quelle: Der Spiegel, 16.03.1987, 131)

Und heute, mehr als zwanzig Jahre später? .. continue reading ..


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10 May 09

Klartext:

Gerade Männer waren früher bei der Sexualität ja weniger auf Genuss ausgerichtet als darauf, es schnell hinter sich zu bringen. Hat sich das geändert?

Total. Ich mag den Begriff der sexuellen Revolution nicht, weil wir die Welt ja nicht umgedreht, sondern auf die Beine gestellt haben. Wir haben Vernünftiges daraus gemacht, was völlig verdreht war von der katholischen Kirche. Dass Sexualität eine Sache sei, die nur zur Fortpflanzung dient – das ist ja pervers. Sexualität ist eine wunderbare Sache der sozialen Harmonie, der Liebe, des Genusses. Da haben wir eingegriffen und es hat sich geändert – Männer akzeptieren mittlerweile, dass Frauen eigene Wünsche haben, und versuchen, darauf einzugehen. Jedenfalls mehr als früher.

Sind Sie selbst in irgendeiner Weise religiös?

Überhaupt nicht. Ich bin Fachmann für das Leben vor dem Tod. Das ist genug Aufgabe, da brauche ich mich nicht um den Scheiß danach bemühen. Aber die Leute sollen glauben, was sie wollen, dass sie als Fruchtfliege oder Hund wiedergeboren werden oder im Himmel neben einem alten Mann mit weißem Bart sitzen, mir ist alles recht.

Gibt es Momente, wo Sie nicht auch gerne so eine Jenseitsgewissheit hätten?

Nein, überhaupt nicht. Eine der grauenvollsten Vorstellungen für mich ist, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.

Der Papst hat gemeint, die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod kommt auch aus der Hoffnung auf Gerechtigkeit: Für die vielen Menschen, denen es schlecht geht, kann doch dieses Leben nicht alles gewesen sein.

Darum machen sich die Leute heute auch ihre Religion selber. Ich nenne das die Etwasologie: Es muss doch da etwas geben! Da holt man sich von allem ein Stück, vom Buddhismus, ein Stück Kuchen von da, von Sekten. Ich habe damit nichts zu tun, bin absolut nicht gläubig und ein Anhänger von Feuerbach: Gott hat die Menschen nicht gemacht, die Menschen haben sich Gott ausgedacht. Und mit diesem ausgedachten Gott ziehen die jetzt durch Afrika und erzählen den Schwarzen, sie sollen gefälligst die Hände vom Sex lassen. .. continue reading ..


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1 Apr 09

Über einen Mordfall in Essen berichten eine Frau (NRZ, WAZ Mediengruppe),

Es war sein erstes und, wie Raphael R. versichert, auch sein letztes „Sex-Date“. Über die Internet-Plattform „Gay Romeo“ hatte der homosexuelle 21-Jährige den 34-jährigen Christian M. kennengelernt. Sie trafen sich am Abend des 4. Dezember 2007 zum Sex in Raphaels Wohnung in Steele. Das „Date“ dauerte nur fünf bis zehn Minuten: Nach einem Streit über Sexualpraktiken starb Christian M. durch 26 Messerstiche. Mit zwei Messern hatte Raphael R. zugestochen. Das erste war abgebrochen. Der zur Tatzeit 19-Jährige, der sich seit gestern wegen Totschlags vor der Jugendstrafkammer verantworten muss, ist geständig, auch wenn es angeblich Lücken in seiner Erinnerung gibt. Vom ersten Stich weiß er und vom „grünen Blut“ des Opfers, das er vor die Wand spritzen gesehen haben will, und er erinnert sich, dass er dem Toten Haare ausriss. Warum? .. continue reading ..


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8 Mar 09

Kanadische Forscher haben im Rahmen einer Befragung von 34 Männern, die Sex mit Männern haben,

34 Männer! Der geneigte Leser mag sich vorstellen, wie ich gröhlend unter’m Tische liege, und diese Zahl beim weiteren Studium dieses Posts in Erinnerung behalten.

jetzt untersucht, welche verbalen und nonverbalen Mitteilungen und welche stillschweigenden Annahmen rund um ungeschützten Analverkehr eine Rolle spielen. .. continue reading ..


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26 Feb 09

Durch einen Post auf ondamaris bin ich auch eine Veröffentlichung des AOK-Bundesverbandes eV aufmerksam geworden. Im Winterheft, Seite 8, der AOK-Zeitschrift ju[gendpressedien]st darf sich eine als Psychotherapeutin und Ärztin der AOK Baden-Württemberg firmierende Sabine Hawighorst-Knapstein (angeblich promoviert) verbreiten:

Ist Aids noch ein Thema? Leider ja: Die Immunkrankheit Aids ist eine lebensstilbedingte Infektionskrankheit, die immer noch auf dem Vormarsch ist.

Lebensstilbedingte Infektionskrankheit? Diese aus der Gauweilerschule stammende Formulierung und die dahinterliegende Vorstellung von der Verderbheit bestimmter Lebensstile ist in dieser oder ähnlicher Form in den Pamphleten von proKöln und und anderen rechtsextremen Organisationen zu lesen. Derartigen idologischen Schmarrn in einem Jugendblättchen der AOK zu finden, hat mich sehr irritiert.

Hawighorst-Knapstein schreibt auch:

Ein Kondom – auch für Frauen – mindert die Gefahr der Übertragung einer Geschlechtskrankheit. Und natürlich die umsichtige Partnerwahl!

Hier hat offenbart Christl Vonholdt den Bleistift geführt, die schon seit Jahren mit ihrer evangelikal vergifteten Ideologie und Idiotie Ratschläge zur Partnerwahl erteilt und ihre Tipps früheren Vorstellungen zur Reinhaltung des Volkskörpers entnimmt.

Ich habe bei dem AOK-Bundesverband nachgefragt, .. continue reading ..


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24 Feb 09

Das zentrale und die Schlagzeilen beherrschende Thema des diesjährigen Kölner Karnevals war die Frage, ob die Pappmascheevariante der Frau Bundeskanzlerin mit entblößten Brustwarzen durch die Straßen der Stadt gekarrt werden darf oder nicht. Nach anderen Meldungen muss man in der hiesigen Presse ein wenig suchen:

Karneval brutal

Gewalt an Fastelovend

Polizistin erlitt Gehirnerschütterung

„Ein neuer karnevalistischer Hooliganismus“

In den  in diesen Berichten genannten Zahlen sind die Einsätze der Bundespolizei nicht enthalten.

Das WDR-Fernsehen ging in seiner Berichterstattung nur kurz auf die Gewaltexesse ein und schunkelte dann lieber wieder mit angeheiterten Reportern zur Berichterstattung über das stadtweite Saufgelage. .. continue reading ..


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31 Dec 08

Die Forschungsgruppe Public Health bei dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) hat ihren Gesamtbericht zur im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung durchgeführten 8. Wiederholungsbefragung “Schwule Männer und AIDS” veröffentlicht.

Bereits vor über einem Jahr hat das WZB einen Kurzbericht über die Befragung vorgelegt, den ich mit kritischen Anmerkungen zur Kenntnis genommen habe. Nach Studium des Gesamtberichts verstärken sich meine Bedenken ob dieses Forschungsansatzes und seiner Umsetzung1.

Der Gesamtbericht trägt den vollmundigen Titel “Wie leben schwule Männer heute?”. Eine Antwort finde ich mitnichten in diesem Bericht. Es geht im Großen und Ganzen um Sex und STIs. Schwules Leben außerhalb von Betten, Darkrooms, Saunen und Arztpraxen wird nur ansatzweise beleuchtet. .. continue reading ..


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19 Dec 08

Auf der offiziellen Tourismuswebsite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gibt es jetzt spezielle Hinweise für schwule Deutschlandbesucher. Auf das die schwulen Jungs und Männer zahl und insbesondere reich nach Deutschland strömen:

Germany’s gay & lesbian culture is legendary and needs to be experienced first hand to be believed. On the next few pages we would like to give you a taste of Germany: a Germany whose many faces will surprise you; one that combines traditions with the modern, art with culture, partying, gastronomy and shopping in a whole new way.

Es gibt also doch noch ein anderes Deutschland…

The people of Cologne love their city – and you can sense this. Nowhere else are people’s ties to their city as celebrated as they are here. No other metropolis has so many songs written about it, and so many musicians, who sing their anthems with a typical local flavor: “Hey Kölle – do bes e Jeföhl” (“Hey Cologne – you are a feeling”). Cologne also has its own beer – Kölsch a light, top-fermenting beer. The beer-brewing tradition in Cologne dates back to the year 873. Today the “Kölsch-Konvention” manages which beer may be named Kölsch.

Above all Cologne has its own right wing party, called ‘pro Köln’, hat man vergessen zu erwähnen. Das ist aber vielleicht ganz gut so, denn sonst würde womöglich ein ganz spezielles schwules Publikum nach Köln gelockt.

Und weiter:

Cologne is not the German gay and lesbian capital for nothing. Every tenth inhabitant of Cologne claims to be attracted to members of their own sex. The locals are down to earth, sometimes slightly off-hand, communicative, optimistic and tolerant. Cologne’s cosmopolitan attitude allows for an easygoing life in the cathedral city. Women, walking hand in hand or male couples kissing in the street don’t cause a stir.

Gemeint ist offenbar: Mann bekommt gegebenenfalls ein paar auf die Schnauze und das regt niemanden auf.

Es gibt genug Menschen, die alles daran setzen, dass mit dem “easygoing life”, falls es das überhaupt in Köln gibt, bald Schluss ist. Zum Beispiel dieser wahnwitzigen Günter Wallraff: .. continue reading ..


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10 Dec 08

Die LSU gehöre zu meinen Feindbildern, schrieb mir kürzlich jemand in den Kommentaren.

Nun, die LSU und ihre Mitglieder gehören gewiss nicht zu meinen Feindbildern, aber jedesmal wenn ich via LSVD eine Pressemitteilung von diesem Verein erhalte, sehe ich ’schwarz’. So auch heute.

Zunächst der Kleinkram: .. continue reading ..


Filed under: Dummheit, Homophobie

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