Tag: Kölner Stadt-Anzeiger



21 Feb 10

Der Kölner Stadt-Anzeiger setzt seine Berichterstattung über den Prozess gegen einen Mann aus Kerpen, der des Totschlags an seinem Lebensgefährten beschuldigt wird, fort. Bedauerlichweise hat der Stadt-Anzeiger nach wie vor Britta Havlicek auf den Fall angesetzt. Aus ihrer Homophobie macht sie keinen Hehl.

Schon in ihrer anfänglichen Berichterstattung, kurz nach bekanntwerden der Tat, machte sie keinen Hehl daraus, über etwas Unvorstellbares berichten zu müssen, nämlich die Beziehung zweier Männer:

Er soll laut Polizei seinen erheblich jüngeren Lebensgefährten getötet haben.

Nun, der eine Mann war zum Tatzeitpunkt 28 Jahre alt, der andere 44. Die dazwischenliegenden 15 Jahre sind wohl kaum erheblich.

In der aktuellen Berichterstattung über den laufenden Prozess wird macht Havlicek Nägel mit Köpfen. Aus dem Totschlag (so lautet die Anklage) wird kurzerhand ein Mord. Aber nicht irgendein Mord, sondern ein Schwulenmord: .. continue reading ..


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2 Dec 09

Fußball ist eine Sportart – für die sich auch immer mehr mainstreamhörige schwule Menschen begeistern -, die typischerweise bestimmte Begleiterscheinungen mit sich bringt.

Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet und kommentiert:

Erschütternde Exzesse

Barbaren aus Überzeugung

Ereignisse dieser Art sind eher die Regel als die Ausnahme. Ungewöhnlich ist vielmehr, dass eine namhafte Zeitung sich auf breitem Raum diesem Thema annimmt und deutlich-kritische Worte findet.

Interessant ist, wer alles zu den Vorgängen in und um deutsche Fußballstadien schwiegt: .. continue reading ..


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16 Nov 09

meint ein Kölner Amtsrichter und hat recht mit seiner Einschätzung.

Seine häufig wechselnden Partner hat ein 40-jähriger Mann beim Sex auf Video aufgenommen, ohne dass diese das wussten. Weil die Filme später im Internet zu sehen waren, stand der bisher nicht vorbestrafte Harz IV-Empfänger jetzt vor dem Strafrichter. Immer wenn der Homosexuelle Männerbekanntschaften in seine Wohnung mitgenommen hatte – und das waren nicht wenige – ließ er beim Sex heimlich die Videokamera mitlaufen. „Nur zu meinem persönlichen Schutz“, sagte der Mann jetzt vor Gericht, wo er sich wegen „Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen“ verantworten musste.

Persönlicher Schutz? Wovor sollte die laufende Kamera denn schützen? .. continue reading ..


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4 Sep 09

Mit den Worten,

Merkel hat ihre erste Wahlkampfrede seit dem Wahlsonntag absolviert. Dabei blieb sie weitgehend zahm. Reiche sollen mehr haben, Arme auch. Sie mag die FDP, schimpft aber auch nicht auf die SPD”

hat der Kölner Stadt-Anzeiger Merkels Planungen für die Zukunft Deutschlands zusammengefasst.

Das unglaubliche intelellektuelle Niveau dieser Frau, die die deutsche Regierung anführt, drückt sich in folgendem Satz aus: .. continue reading ..


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24 Jul 09

Kaum hat die Bundesjustizministerin Zypries die Studie “Die Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften” vorgelegt, da bringen sich auch schon die üblichen Verdächtigen von CDU und CSU in Stellung:

Die CSU-Landesgruppe im Bundestag hat das Vorhaben von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD), gleichgeschlechtlichen Paaren das Adoptionsrecht zu geben, abgelehnt. „Ich glaube, dass es bei aller Toleranz für gleichgeschlechtliche Beziehungen für Kinder besser ist, wenn sie bei Mann und Frau aufwachsen“, .. continue reading ..


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17 Jul 09

Ein Leben in Saus und Braus:

Im Sommerquartier von Benedikt XVI. war alles sorgfältig für den Besuch vorbereitet worden. So wurde nach italienischen Medienberichten im ersten Stock der Villa ein neues Klavier aufgestellt. Im Garten gibt es einen neuen Grill und einen riesigen Sonnenschirm, um darunter zu speisen. Außerdem gibt es für den Papst, der als großer Katzenliebhaber gilt, auch zwei kleine Kätzchen.

Gegrillte Katzen unter’m Sonnenschirm… naja, da muss man schon sehr katholisch sein, um das zu mögen. Ein derart verschwenderisches Treiben konnte dem lieben Gott nicht gefallen. Deshalb ließ er seinen Stellvertreter fallen: .. continue reading ..


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18 Apr 09

In diesen Tagen wirbelt die Berichterstattung über die No-Angels-Sängerin Nadja Benaissa, ihre HIV-Infektion und die angebliche Weitergabe derselben an einen oder mehrere ihrer Sexpartner durch den Blätterwald.

Ich bin sehr verwundert, dass Frau Benaissa ein Geheimhaltungsinteresse für sich beansprucht. Jemand, der sich freiwillig in der medialen Welt präsentiert, ja sogar davon lebt, in der Medienwelt präsent zu sein, macht damit sein Privates zum Öffentlichen. Zu glauben, es könne gesteuert und dosiert werden, was die Medien und damit die Öffentlichkeit erfährt, wird sie als Fehleinschätzung verbuchen müssen. Wer zur Erhöhung des eigenen Marktwertes die Billigmedien und ihre primitiven Leser mit Geschichten über den Nachwuchs, Substanzmissbrauch und den Schuldenstand anlockt, darf getrost davon ausgehen, dass die Meute sich auch für staatsanwaltliche Ermittlungen, Haftbefehle und den Gesundheitsstatus interessiert. Wer seinen Rechtsbeistand gegenüber der BLÖD-Zeitung brühwarm über die Verhältnisse und Befindlichkeiten während der Untersuchungshaft berichten lässt, gleichzeitig aber dieser und anderen Zeitungen gerichtlich untersagt, über die Hintergründe des Verhaftung zu schreiben, setzt sich dem Verdacht aus, hier den Weg für eine ertragreiche Exklusivstory freihalten zu wollen.

Meine Verwunderung erstreckt sich aber auch auf das, was uns die Medien unter Hinweis auf das (angebliche) Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit präsentieren. .. continue reading ..


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14 Apr 09

was der Kölner Stadt-Anzeiger sich da zusammengebastelt hat:

ksta

Die Dame auf dem Bild ist mit ziemlicher Sicherheit Renate Rampf, Sprecherin des LSVD. Wer ist Andrej Kupetz? .. continue reading ..


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24 Feb 09

Das zentrale und die Schlagzeilen beherrschende Thema des diesjährigen Kölner Karnevals war die Frage, ob die Pappmascheevariante der Frau Bundeskanzlerin mit entblößten Brustwarzen durch die Straßen der Stadt gekarrt werden darf oder nicht. Nach anderen Meldungen muss man in der hiesigen Presse ein wenig suchen:

Karneval brutal

Gewalt an Fastelovend

Polizistin erlitt Gehirnerschütterung

„Ein neuer karnevalistischer Hooliganismus“

In den  in diesen Berichten genannten Zahlen sind die Einsätze der Bundespolizei nicht enthalten.

Das WDR-Fernsehen ging in seiner Berichterstattung nur kurz auf die Gewaltexesse ein und schunkelte dann lieber wieder mit angeheiterten Reportern zur Berichterstattung über das stadtweite Saufgelage. .. continue reading ..


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18 Feb 09

Es ist noch nicht lange her, da verkündete Markus Danuser, Vorstand des Kölner Lesben- und Schwulentages (KLuST), via Kölner Stadt-Anzeiger in markigen Worten:

Die Toleranz, die die Teilnehmer für sich einfordern, soll jedoch „nicht durch maßlose Provokation überstrapaziert werden“. Zudem soll härter gegen – ohnehin strafbare Tatbestände – wie Entblößen oder sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit vorgegangen werden. Andere Teilnehmer und Zuschauer werden aufgefordert, derart provozierendes Verhalten nicht nur zu beobachten, sondern ihr Missfallen laut kund zu tun und die Polizei zu alarmieren. Derartige Störenfriede sowie jeder, der Jugend gefährdende Schriften verbreitet oder illegale Drogen einnimmt, sollen nicht nur – nach Möglichkeit – angezeigt werden, „sondern zudem öffentlich an den Pranger gestellt werden“, so Klust-Vorstand Markus Danuser. Dies könnte in Form einer Veröffentlichung des Namens oder eines Fotos des Übeltäters im Internet geschehen.

Ähnlich wie dieser Tage die römisch-katholische Kirche erkannte der KLuST, dass es durchaus angebracht ist, Reden, Denken und Handeln in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen. Um die auf diese Weise neu gewonnenen Erkenntnisse unter’s Volk zu bringen, bemühte Markus Danuser, quotenmäßig korrekt von der KLuST-Vorständin Sabine Arnolds beschützt, flugs erneut den Kölner Stadt-Anzeiger als Verkündungsmedium:

Markus Danuser und Sabine Arnolds vom Kölner Lesben- und Schwulentag KLuST konkretisieren ihre Vorschläge.

Aha, was vor wenigen Tagen noch als “einstimmig [beschlossene] “Anstands-Erklärung” für die Teilnehmer der CSD-Parade” in die Gehirne der schwulen Männer (Frauen, auch lesbische, scheinen bisher nicht ins Visier der KLuSTler geraten zu sein) eingetrichtert werden sollte, kommt nun als “Vorschläge” daher.

Heißt es in der Charta noch (Hervorhebungen durch mich),

[...] deren Beachtung wir auch von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der CSD-Parade verbindlich erwarten.

macht Herr Danuser jetzt daraus:

Das bezieht sich in keinem Fall auf Einzelpersonen, sondern auf Institutionen oder Unternehmen [...]

In der Charta steht klipp und klar, .. continue reading ..


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3 Nov 08

Ein Zitat aus einer Veranstaltung mit dem Ex-Nazi Jörg Fischer, wiedergegeben in der Neue Westfälische Zeitung:

“Ihr Schüler müsst in NRW aufpassen: Die ganzen Pro-Parteien sind alles Nazis, nur mit neuem Schild. Lasst die nicht ans Steuer kommen”, warnt er.

 

Update 04.11.2008:

Hier  ein Artikel aus dem Kölner Stadt-Anzeiger: .. continue reading ..


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26 Sep 08

… so übertitelte der Kölner Stadt-Anzeiger gestern einen seiner Artikel in der Druck- und Onlineausgabe. Gut gemeint, das unterstelle ich dem Stadt-Anzeiger ohne weiteres, ist gleichwohl noch lange nicht gut gemacht.

HIV und AIDS können offenbar nicht ohne die Klärung der Schuldfrage erörtert werden. Und so erfahren wir:

Benjamin (31) wurde im Alter von 22 Jahren vergewaltigt und mit HIV angesteckt. .. continue reading ..


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21 Aug 08

Der Kölner Stadt-Anzeiger beschäftigt sich in einer Artikelserie mit den Ereignissen des Jahres 1933. In einem Beitrag wird auch grob die Rolle der römisch-katholischen Kirche und deren enge Verbindung mit den Nationalsozialismus beleuchtet.

Wie sieht es aber heute aus? Von Köln ausgehend verbreitet sich seit ein paar Jahren unter dem Namen ‘Pro Köln’ (Bürgerbewegung pro Köln e. V.) erneute die braue Brühe durch Nordrhein-Westfalen und auch darüber hinaus. Es mehren sich die Anzeichen, dass es erneut vorzügliche Verbindungen zwischen der römisch-katholischen Kirche und dem rechten Pack gibt.  .. continue reading ..


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17 Aug 08

Seit Jahren schon nervt mich die Gemüsekampagne der Bundeszentrale für Gemüseaufklärung

und ich habe immer wieder gefragt, wer sich diesen Schwachsinn eigentlich ausgedacht hat. 

Der Kölner Stadt-Anzeiger weiß es:  .. continue reading ..


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17 Aug 08

LSVD ruft zur Protestkundgebung auf

Zur Beschädigung des Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen erklärt Günter Dworek, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

Es ist eine Schande, dass das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen bereits 11 Wochen nach seiner feierlichen Einweihung gewaltsam demoliert wurde. Am Wochenende wurde mit massiver Gewalt das Sichtfenster der Stele im Berliner Tiergarten zertrümmert. In diesem Sichtfenster ist ein Video mit zwei sich küssenden Männern zu sehen. Alles spricht für eine Tat aus Hass gegen Homosexuelle.

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) verurteilt den Anschlag aufs Schärfste. Jede Attacke auf einen Gedenkort für NS-Opfer ist widerlich und empörend. Darüber kann man nicht zur Tagesordnung übergehen. Der LSVD ruft daher für Montag 18. August, 17.00 Uhr, zu einer Protestkundgebung am Denkmal auf. .. continue reading ..


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