Tag: Kirchensteuer



25 Sep 09

Christen werden von der deutschen Bundesregierung gerettet, schwule Menschen lässt sie im Irak sterben.

So lässt sich die Auffassung der Bundesregierung zur Asylpolitik gegenüber Menschen aus dem Irak kurz zusammenfassen. .. continue reading ..


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22 Aug 09

Der Kölner Meisner trägt bekanntlich allerhöchste ehtische Ansprüche vor sich her. Er steht dem angeblich reichsten römisch-katholischen Bistum unseres Planeten vor. Gebunkert wird all das viele Geld unter anderem bei der kircheneigenen Pax-Bank eG  mit Sitz in Köln und Repräsentanz in Rom, der Scheinrechtsform nach eine eingetragene Genossenschaft (Bilanzsumme zum 31.12.2008:  EUR 2.123.672). Diese Bank ist entgegen ihres formales Aufbaus als Genossenschaftsbank fest in der Hand des Erbbeerschorschs und seiner Lakaien.

Was macht nun diese Bank mit dem unter anderen von dummen Kirchensteuerzahlern dorthin geschafften Geld. Der Spiegel fand Anfang des Monats heraus: .. continue reading ..


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19 Jul 09

Uta Ranke-Heinemann bekommt einen Preis:

Das Forum Essener Lesben und Schwule (F.E.L.S.), der Verein Essen Andersrum und die Essener Aidshilfe vergeben auf dem diesjährigen Essener Christopher Street Day (CSDRuhr) wieder eine Auszeichnung an eine herausragende Persönlichkeit, [...], dieses Jahr heißt die Preisträgerin Frau Prof. Uta Ranke-Heinemann. Frau Ranke-Heinemann hat bereits beginnend in den 70ziger des letzten Jahrhunderts bis heute sich sehr persönlich für die Emanzipation von schwulen Männern und lesbischen Frauen in unserer Gesellschaft eingesetzt. Gerade als Wissenschaftlerin der katholischen Theologie hat sie einen herausragenden Beitrag dazu geleistet, die von der Amtskirche „verordnete“ Einzigartigkeit nur einer lebbaren und tolerierbaren Lebensform – hier die heterosexuelle Partnerschaft – aufzubrechen.

Abgesehen davon, dass ich in der Theologie keine Wissenschaft zu erkennen vermag, stellt sich die Frage, ob Ranke-Heinemann preiswürdig ist. .. continue reading ..


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9 Jul 09

Philipp Gut, Reservatsleiter für Kult bei der Zürcher Lokalzeitung ‘Die Weltwoche’, offenbart uns seine geschundene Seele. Geschunden und geplagt von der Einsicht, dass es mit der heterosexuellen Kultur zu Ende geht.

Auslöser für seinen Schrei um Hilfe ist der Film ‘Brüno’. In diesem Film macht ein heterosexueller Mann mit der Modellbezeichnung Sacha Baron Cohen allerlei merkwürdige Sachen, die, so Philipp Gut, eines heterosexuellen Menschen unwürdig sind. Anders als Gut bin ich nicht der Meinung, dass man diesen Film sehen muss. Damit aber auch ich den geistigen Verfall heterosexueller Menschen bewundern kann, hat Gut seinen Beitrag für die Weltwoche, Dose, Verzeihung, Dossier genannt, mit einem Bild geschmückt. Auf diesem Bild ist ein heterosexueller Mann in einer Art Stierkostüm mit übergroßem Stoffpenis zu sehen. Ich kann  Guts entsetzen über diese, in der jüngsten Zeit immer häufiger zu beobachtenden Dekadenz heterosexueller Menschen verstehen. Sie hat auch Gut selbst erfasst und in seiner übergroßen inneren Not versucht er, schwule Menschen für seine Seelenqualen verantwortlich zu machen.

Er bezeichnet Cohen, heteronormativ ordnungsmäßig verheiratet und Vater von mindestens zwei Kindern, als “stockschwul” und meint .. continue reading ..


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24 Apr 09

Ich habe keine Ahnung, wie das abläuft, wenn man die Dienste einer Prostituierten in Anspruch nimmt. Naturgemäß habe ich an diesen Dienstleistungen kein Interesse und ich kenne niemanden, der zugibt, schon einmal bei einer Prostituierten gewesen zu sein.

Aber es gibt ja Finanzrichter, die mit entsprechenden Informationen aufwarten können. Die Richter und Richterinnen des Finanzgerichts München (8 K 849/05) wollten wissen, was in in dem Sex- und Saunaclub “W” in M vor sich geht. Sie waren jedoch nicht die ersten, die sich dafür interessierten:

Am 11. März 2002 fand eine Steuerfahndungsprüfung statt. Nach den Feststellungen des Prüfers war das „W“ wie folgt organisiert:

Organisation des Clubs und Stellung der Prostituierten im Betrieb:

Stellung der Prostituieren!? Hihi, Behörden schreiben immer so komisch.

Die Prostituierten sollen ihre Tätigkeit ausschließlich in den Club-Räumen ausgeübt haben, um dort den sexuellen Wünschen der sog. Kunden in entsprechender Form nachzukommen. Hierzu seien von der Klägerin Zimmer vorgehalten worden, welche die Prostituierten mit den Kunden nach Bedarf aufsuchten. Jede Prostituierte sei mit ihrem Freier auf ein Zimmer gegangen, das gerade frei war. .. continue reading ..


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23 Dec 08

Alle Jahre wieder erhalten pünktlich zum Fest der Liebe die schwulen Katholiken (gemeint sind die römisch-katholischen) ihre besonderen Weihnachtsgrüße vom Papst: .. continue reading ..


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4 Dec 08

Der Vatikan hat scharfen Widerspruch erhoben gegen die von allen EU-Staaten unterstützten französischen Bemühungen, im Rahmen der UNO eine generelle (weltweite) Aufhebung der Strafbarkeit von Homosexualität zu erreichen.

Heuchlerisch lässt Ratzinger verkünden:

Der Vatikan begrüße zwar jede Initiative zum Schutz der Menschenrechte und verwerfe jegliche Form der Diskriminierung gegen Homosexuelle.

Frankreichs Initiative bei der UNO könne jedoch als politische Erklärung betrachtet werden, mit der man eine Kategorie von Menschen vor der Diskriminierung beschützen wolle, ohne zu berücksichtigen, dass man damit neue Formen von Diskriminierung einführe, sagte der Vatikan-Vertreter bei der UNO, Bischof Celestino Migliore, nach Angaben italienischer Medien vom Dienstag.

„Länder, die die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Personen nicht anerkennen, könnten unter Druck gesetzt werden, sollte die UNO Frankreichs Dokument annehmen“, so der Bischof.

Das ist so krank. .. continue reading ..


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7 Jul 08

Wenn sogenannte Experten etwas nicht begreifen können, wird man(n) schnell zum Problemfall.

Thomas Beatie – Frau, Mann, jetzt wieder Frau, oder doch Mann, ich weiß es nicht, er mag es für sich selbst entscheiden – hat eine Tochter zur Welt gebracht. Im ‘Normalfall’ hätte die versammelte Christenheit die Geburt eines neuen Kirchensteuerzahlers bejubelt. Das heißt, in den USA, dorthin müssen nämlich Kaspar, Melchior und Balthasar in diesem Fall pilgern, gibt es keine Kirchensteuer, dort ist das Geldeintreiben für die Kirchen etwas schwieriger. Nun, so oder so, der Jubel ist ausgeblieben. Statt dessen wird die Sache mies gemacht und ein Problem gesucht. .. continue reading ..


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4 Jul 08

Nach der nach dem Unrecht der römisch-katholischen Kirche nicht zu beanstandenden Entscheidung eines italienischen Bischofs, einem verschiedengeschlechtlichen Paar die kirchliche Eheschließung zu verweigern, weil der Mann Impotent ist, diskutiert die römisch-katholische Kirche mit sich selber, ob so ein Eheschließungsverbot noch zeitgemäß ist. 

Radio Vatikan, die Stimme Ratzingers und der Weltkirche, gibt den Diskussionsstand wieder. Neben interessanten Einblicken in das kirchliche Regularium sind insbesondere die Ansichten des Münsteraner Kirchenrechtlers Klaus Lüdicke bemerkenswert. Er interpretiert .. continue reading ..


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29 Mar 08

Man/frau stelle sich folgendes vor: Man/frau hat ein eigenes Häuschen im Grauen. Teuer bezahlt und nett eingerichtet. Nur etwas Besonderes fehlt noch. Also wird das Portemonnaie gezückt und der Innenarchitekt und hochgelobte Künstler HD beauftragt, sich etwas Schönes für die Wohnung einfallen zu lassen, nicht zuletzt damit man/frau ein bisserl angeben kann. Der Gute kommt und ihm fällt auch etwas ein. Also jetzt nicht nur so ein paar Fettecken, sondern richtig ‘was Handfestes. Vielleicht ein mit dem Kamin kombiniertes Schwimmbad, schön mit blauen Kacheln und grünen Fliesen verkleidet. Alles wunderbar. Jedoch: Nach ein paar Jahren gewinnt man/frau immer mehr den Eindruck, dass die Inneneinrichtung zwar einmalig, gewiss auch von hohem künstlerischen Wert, aber doch nicht wirklich gelungen ist. Und immer den Kamin anheißen zu müssen, um baden zu können, erweist sich auch als unzweckmäßig.

Also werden Hammer und Meißel geholt, .. continue reading ..


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26 Mar 08

welt.de hat gestern folgende Überschrift gebildet:

Nur noch jedes fünfte Kind in Hamburg wird getauft

Richtig hätte es heißen müssen:

Im Hamburg wird immer noch jedes fünfte Kind getauft .. continue reading ..


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10 Mar 08

Der Vatikan reformiert mal wieder. Diesmal sind es die Todsünden, die neu definiert werden sollen. Wer in die Hölle möchte, dem stehen dazu demnächst folgende Möglichkeiten offen: .. continue reading ..


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6 Mar 08

Seit dem Zumwinkel-Skandal (besser: BND-Skandal) hat sich sicher herumgesprochen, dass das mühsam Ersparte (oder Ergaunerte) bei den Banken vor dem Zugriff der ‘Steuer’ nicht sicher ist. Insbesondere ist es aber vor dem Zugriff der Kirchen nicht sicher. Ab dem 1. Januar 2009 lassen die Kirchen ihre Kirchensteuer durch die Banken erheben. Das funktioniert so: .. continue reading ..


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7 Feb 08

Am 7. Oktober des vergangenen Jahres hatte der Kölner Erdbeerschorsch Joachim Meisner in Einsiedeln mal wieder eine Gelegenheit genutzt, den Menschen die Welt, die er selber nicht versteht, zu erklären. Das heißt, er hat seinen unentwegten Zuhörern (was sind das eigentlich für Menschen) erklärt, wie die Welt wäre, wenn er das Sagen hätte. Der Kölner Bundestagsabgeordnete Volker Beck fand das nicht ganz so witzig und nannte den Schorsch daraufhin einen Haßprediger.Was im Grunde nur eine Tatsachenfeststellung ist, fand wiederum nicht das Wohlgefallen des Kardinals. Da der Erdbeerschorsch von Gott keine Hilfe zu erwarten hat, versteckte er sich unter Justizias Röckchen in Gestalt des Kölner Landgerichts. Kirchenhörig, wie dieses Gericht nunmal ist, belegte es den Herrn Abgeordneten auf drängen des Herrn Kardinals mit einem Bannfluch in Gestalt einer Einstweiligen Verfügung, auf dass dieser es unterlasse, die hochehrwürdige Erbeereminenz nochmals einen Haßprediger zu nennen. Das führte nunmehr bei Volker Beck zu einem langen Gesicht. Er versprach zwar, den Prediger nicht mehr als Haßprediger zu bezeichnen, wollte aber durch das Landgericht Berlin klären lassen, ob er den Prediger Haßprediger nennen durfte und weiterhin Haßprediger nennen dürfe, obgleich er ihn so gar nicht mehr nennen wolle.

Nun: Eine Handvoll Rechtsgelehrter fing an sich die Köpfe zu zerbrechen (was übrigens besonders leicht zu bewerkstelligen ist, wenn es sich um Hohlköpfe handelt) und derweil kamen sich die Streihähne näher und Beck lobte den Schorsch über die roten Erdbeeren. Es mag das erste Mal seit Jahrzehnten gewesen sein, dass dem einsamen Kölner Papstverehrer jemand mit solcher Gefühlswärme begegnete. Und so ließ sich der Schorsch erweichen und entließ den armen Abgeordneten aus den Klauen des Kölner Gerichts, griff sogar tief in die Tasche des Kirchensteuerzahlers und erstattete dem armen Volker nicht nur die Kosten der Kölner Rechtsgelehrten, sondern auch die der Berliner.

Vielleicht war es aber auch ganz einfach so, dass die teuren Rechtsberater des Metropoliten demselben klar gemacht haben, dass er kurz davor stand, die Rechtsstreitigkeiten zu verlieren. Dem Weltjugendtagsschorsch dürften die Erdbeeren auf der Stirn gestanden haben, als ihm klar wurde, dass vielleicht nicht nur Volker Beck, sondern auch die Weisen aus dem Berliner Land, ihn für einen Hassprediger halten. Also hat er sich gegen Kostenübernahmeversprechen (= Geldzahlung) aus den Gerichtsverfahren herausgekauft. Volker Beck hatte leichtfertiger Weise schon vorher versprochen, den Haßprediger nicht mehr Haßprediger zu nennen. .. continue reading ..


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27 Dec 07

Zu Weihnachten dürfte mal wieder reichlich gespendet worden sein.

Es wird geschätzt, dass die Deutschen jährlich zwischen 3 und 5 Milliarden Euro spenden. Allein diese große Spanne zeigt, dass niemand so genau weiß, wie viel gespendet wird.

Spannender sind allerdings die Fragen, von wem wofür gespendet wird und für wen sich das Spenden lohnt.

Beweggründe für die Spender dürften vielfach zum einen der ‘Gewissensberuhigungseffekt‘ sein, zum anderen die Aussicht auf eine Einkommensteuererstattung beziehungsweise Minderung der Steuerlast.

Was steckt im Einzelnen dahinter?

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