Der schon mehrfach auffällig gewordene österreichische römisch-katholische Bischof Andreas Laun hat es sich nicht nehmen lassen, zu der von seinem beinahe Amtsbruder Maria Wagner angeschnittenen Schwulenheilungsfrage Stellung zu nehmen. Am Beispiel seiner Ausführungen lässt sich zeigen, warum die römisch-katholische Kirche so viel dumme Zeug von sich gibt.
Das Bischöflein verbreitet sich auf der rechtslastigen Seite kath.net und meint:
Es ist wie ein Rausch
Wenn der Arzt einem Menschen sagt, er leide an dieser oder jener „Krankheit“, kann der Betreffende erschrecken, beleidigt ist er nicht. Nun, jemand zu sagen, seine Gefühle seien „krank“ ist insofern tatsächlich ein anderer Fall, weil sich der Mensch mit diesen seinen „Gefühlen des Verlangens“ identisch fühlt und darum meint, mit dem Begriff „Krankheit“ persönlich angegriffen zu werden, obwohl schwer einzusehen, warum ein Trieb, der biologisch gesehen eindeutig zwar nicht nur, aber doch wesentlich auf Fortpflanzung gerichtet ist, nicht krank genannt werden dürfte, wenn er in die biologisch falsche, sterile Richtung geht.
Bemerkenswert ist, dass Laun direkt auf’s Ficken rekuriert. Offenbar haben diese Kirchenmänner nichts anderes im Kopf. Gefühle und Sexualtrieb sind zweierlei, aber das ist einem angeblich asexuellen Wesen wie Laun wohl nicht bekannt.
Bezogen auf den Sexualtrieb wissen wir mittlerweile, dass sich ‘Mutter Natur’ etwas dabei gedacht hat, Männer zu produzieren, die lieber Sex mit Männern haben, als mit Frauen. Von einer “falschen Richtung” kann also nicht die Rede sein.
Überhaupt nicht in der Natur vorgesehen ist die völlige Unterdrückung des Sexualtriebs, wie er bei römisch-katholischen Priestern vorkommt. Dieses asexuelle Verhalten scheint mir das eigentlich krankhafte zu sein. .. continue reading ..
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