Die römisch-katholische Kirche steckt voller merkwürdiger Rituale und Kulte. Da gibt es zum Beispiel den Kannibalenkult: Ein Fettleibigkeit verhüllend gekleideter Vorbeter behauptet, er habe ein paar salzlose Brotscheibchen in Fleisch, menschliches Fleisch, Fleisch eines vor 2000 Jahren verstorbenen Menschen verwandelt, und verteilt diese an die Teilnehmer der okkultistischen Veranstaltung. Jedoch: Nicht jeder darf sich an dem Dörrfleisch laben. Schwule Menschen zum Beispiel nicht. Nekrophile fleischliche Gelüste sind ihnen verboten, meint jedenfalls Luc Buyens, Pfarrer des nord-brabantischen Dorfes Reusel.
Jedes Jahr in den Karnevalzeit veranstaltet Buyens eine Sonderspezialleichenknabberei für Karnevalisten. Dazu lädt er die örtliche Karnevalsprominenz ein, wie zum Beispiel in diesem Jahr den Karnevalsprinzen Gijs Vermeulen. Mit Entsetzen musste der Dorfgeistlose der lokalen Karnevalszeitung entnehmen, dass Vermeulen, als Gijs den Urste auf dem Gipfel seiner Karnevalistenkarriere angelangt, schwul ist .. continue reading ..
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