Tag: Kalifornien



2 Oct 09

Das StM-Jahr währt vom 02.10., 07:29 pm, bis zum 02.10., 07:28 pm. Deshalb habe ich nun Gelegenheit für den zweiten Jahresrückblick. .. continue reading ..


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8 Sep 09

Queer.de meldet:

Einer amerikanischen Studie zufolge nehmen Schwule und Lesben doppelt so oft psychologische Hilfe in Anspruch als Heterosexuelle. Demnach haben sich 48,5 Prozent von Schwulen und Lesben in Kalifornien von einem Psychologen oder Psychiater behandeln lassen, aber nur 22,5 Prozent der Heterosexuellen. Am meisten nahmen lesbische oder bisexuelle Frauen die Dienste in Anspruch, am wenigsten heterosexuelle Männer.

Wissenschaftler der University of California in Los Angeles haben für diese Studie insgesamt 2.000 Bürger befragt.

Ich frage mich, wie man aus 2000 Befragungen herausgefunden haben will, dass 48,5 % der schwulen oder lesbischen Menschen in Kalifornien sich von einem Psychiater oder Psychologen behandeln lassen. Wenn man auf eine Nachkommastelle genau angibt, wie hoch der Anteil der sich behandeln lassenden Menschen ist, setzt dies voraus, zu wissen wie viele schwule und lesbische Menschen es in Kalifornien gibt. Das wissen die Möchtegernexperten in Kalifornien aber nicht und es lässt nicht über eine wie auch immer geartet Befragung von 2000 Menschen herausfinden. .. continue reading ..


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31 Aug 09

Die Mormonen sind mal wieder auf dem Kriegspfad. Nachdem sie in Kalifornien mit vielen Millionen Dollar Proposition 8 zu ihren Gunsten, das heißt zu Gunsten der Unfreiheit und des Hasses beeinflusst haben, versuchen sie mit ihrem Geld und ihren Lügen nun in Großbritannien die Abstimmung über ein schlichtes Antidiskriminierungsgesetz zu einer Farce werden zu lassen: .. continue reading ..


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18 Jun 09

Ich zögere noch, die Frage mich ‘ja’ zu beantworten. Konstatieren lässt sich jedoch, das Obama für schwule Menschen schon nach wenigen Monaten im Amt eine größere Katastrophe ist, als Bush es während seiner gesamten Amtszeit war. Ihm, dem Obama, haben sie ihr Geld und ihre Wählerstimmen hinterhergeworfen, weil er ihnen breit grinsend alles mögliche versprochen hat. Nun ist das Desaster groß. Bush hat nichts versprochen und konnte insofern nicht entäuschen.

Eine Überraschung ist das alles nicht. Schon während des Präsidentschaftswahlkampfes hat Hussein Obama deutlich gemacht, was er von schwulen Menschen hält .. continue reading ..


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4 Jun 09

Thomas Schirrmacher, in evangelikalen Kreisen bestens bekannt und mit Titeln und Funktionen über- und zugeschüttet, ruft die schwulen Menschen um Hilfe.

In einem Kommentar zu dem Buch ‘Mission Gottesreich – Fundamentalistische Christen in Deutschland’ von Oda Lambrecht und Christian Baars läuft der radikal-evangelikale Schirrmacher Amok und verfällt auf folgende These:

Noch ein Wort zur ständig wiederkehrenden Behauptung, die Evangelikalen würden die Minderheit der Homosexuellen verfolgen.

Nun weiß jedes Kind (zumindest jedes nicht evangelikale Kind), dass die Verfolgung homosexueller Menschen durch Evangelikale nicht nur eine Behauptung, sondern eine Tatsache ist. Schirrmacher versucht deshalb, diese Tatsache zu verdrehen und leitet seine Umdeutungsakrobatik wie folgt ein: .. continue reading ..


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1 Jun 09

Auf zeitjung.de schreibt ein gewisser cicero über das Thema “Keine Homoehe in Kalifornien“:

Ich kanns schon hören, die Reaktionen auf dieses Urteil, auch in Deutschland. Wie konservativ, engstirnig, prüde und borniert die Amis doch sind. Und wie intolerant. Das “Recht” der Homosexuellen auf Gleichstellung einfach mißachten. Pfui.

Ich kann vielmehr hören, wie die selbstgefälligen Mehrheitsmenschen, in ihrer selbstgerechten Ruhe gestört, nunmehr wieder losplärren, die schwulen Menschen mögen endlich Ruhe geben und möglichst wieder in den Schränken verschwinden. Dieser cicereo höchstselbst ist ein wunderbare Beispiel für diese Art von Selbstgefälligkeit. Er schreibt:

Es kam in mehreren kalifornischen Städten zu Tumulten und in San Francisco mussten 162 Personen festgenommen werden.

Diese 162 Menschen “mussten” nicht festgenommen werden, sie wurden festgenommen.

Kritiker des Urteils verurteilten das “Verbot” der “gleichgeschlechtlichen Ehe”, stellten sich als vom Gesetz diskriminierte Minderheit dar und präsentierten ihre “Sache” als eine fundamentale “Bürgerrechtssache”.

Sie folgen damit dem California Supreme Court, der selbst formuliert hat, dass die Frage gleichgeschlechtlicher Eheschließungen die grundlegenden Bürgerrechte betrifft und die Verweigerung der gleichgeschlechtlicher Ehen eine Diskriminierung darstellt. Deshalb hat das Gericht in seinem Urteil deutlich gemacht, dass es nicht über die Zulässigkeit von gleichgeschlechtlichen Ehen an sich, sondern lediglich darüber entschieden hat, ob die Verfassungsergänzung in verfahrensrechtlich zulässiger Weise vorgenommen wurde.

Cicero empört sich:

Doch was ist das für eine Toleranz, die von Millionen Menschen die Aufgabe ihrer Moralvorstellungen verlangt, damit eine marginale Minderheit ihre individuellen Forderungen durchsetzt?

Nun ist die Abstimmung in Kalifornien sehr knapp ausgegangen. .. continue reading ..

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28 May 09

Der Supreme Court of California hat vor einem Jahr erklärt, dass die Verfassung des US-Bundesstaates Kalifornien gleichgeschlechtlichen Ehen nicht im Wege steht und dass der Gleichheitsgrundsatz der Verfassung es gebietet, gleiches nicht nur gleich zu behandeln, sondern gleich zu nennen. Der Vorsitzende Richter Ronald M. George verfasste damals das Urteil und beschwor mit großem Pathos die alten amerikanischen Werte Freiheit, Gleichheit, Recht auf (Streben nach) Glück und Individualität. Die Ausführungen des Gerichts gehören zweifellos zu den bedeutensten rechtstheoretischen und rechtspraktischen Überlegungen der jüngeren Zeit. Das höchste Gericht Iowas hat sich dem Urteil inhaltlich vollständig angeschlossen.

Mit knapper Mehrheit haben die Kalifornier, soweit sie sich an der Abstimmung beteiligt haben, durch eine ‘election’ im November des vergangenen Jahres der Verfassung einen Zusatz (Proposition 8 ) hinzugefügt, nach dem ‘marriages’ in Kalifornien nur geschlossen oder anerkannt werden dürfen, wenn sie zwischen Mann und Frau eingegangen wurden.

Kürzlich habe ich in einem Post ausgeführt, was ich von demokratischen Systemen halte.  Ich schrieb:

Akzeptabel wird ein solches System nur dann, wenn es eine Reihe von grundlegenden Rechten und Freiheiten nicht antastet. Bestimmte fundamentale Rechte und Freiheiten dürfen nicht in das Belieben der Mehrheit und ihrer Führer gelegt werden. […].

Und ein zentralen Element muss die Gleichberechtigung der Menschen sein.

[…]

Fehlen diese elementaren Garantien oder werden sie durch den Mehrheitswillen eingeschränkt, zeigt die Demokratie ihr wahres Gesicht: Diktatur der Mehrheit!

Kalifornien ist nun ein aktueller praktischer Anwendungsfall meiner Befürchtungen. Eine Abstimmungsmehrheit zwingt einer Minderheit ihre Sichtweise und ihr Lebensbild auf und zwar ohne Not. Gleichgeschlechtlichen Beziehungen die gleichen rechtlichen Möglichkeiten und die gleichen Bezeichungen zuzubilligen, würde verschiedenengeschlechtlichen Beziehungen in keiner Weise schaden. Es gibt keinen sachlichen Grund für das Verbot gleichgeschlechtlicher Ehen. Es ist reinste Willkür, es ist Diktatur, es ist Tyrannei!

Nun ist Kalifornien nicht der Nabel der Welt und das Faszinierende an den USA ist, dass das, was in einigen Landesteilen unmöglich scheint, in anderen Gegenden fast selbstverständlich gelebt wird. In Connecticut zum Beispiel scheint die Gehirnwäsche der Mormonen, Evangelikalen und Fundamentalkatholiken nicht gewirkt zu haben und die Menschen dort haben es mehrheitlich schlichtweg abgelehnt, sich überhaupt mit der Frage zu beschäftigen, ob gleichgeschlechtliche Ehen verboten werden sollten. Dort will die Mehrheit mit, und nicht gegen ihre Minderheiten leben. .. continue reading ..


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26 May 09

Der Supreme Court of California hat heute den Verfassungszusatz Nummer 8, der gleichgeschlechtliche Eheschließungen unzulässig macht und der durch einen Volksentscheid vom 04.11.2008 der Verfassung des Staates Kalifornien zugefügt worden war, für gültig erklärt.

Diese Entscheidung ist falsch. Sie ist schon deshalb falsch, weil sie zu einer sachlich nicht begründet Differenzierung zwischen den Bevölkerungsgruppen unter zeitlichen Gesichtspunkten führt. .. continue reading ..


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10 May 09

Douglas Manchester, römisch-katholischer Betreiber des Hyatt Hotels in San Diego, hat im vergangenen Jahr im Zusammenhang mit der Prop 8 Abstimmung (Verbot gleichgeschlechtlicher Ehen) den kalifornischen Schwulenhassern USD 125000 gespendet. Darauf haben schwullesbische Aktivisten zum Boykott seinen Hotels aufgerufen. Obgleich Bill Clinton überhaupt keine Problem damit hatte, in diesem Hotel zu Gast zu sein, scheint der Boykott doch Wirkung zu zeigen. Manchester will sich freikaufen:

Manchester offered to give $100,000 in hotel credits to local gay and lesbian organizations so they can use the Grand Hyatt for events such as fundraisers, and to donate $25,000 to an organization, which will be announced within a few weeks, said Howard Bragman, a Los Angeles public relations and crisis management executive who is working with Manchester on the issue.

[...]

Manchester began taking advice from Bragman three months ago, according to the newspaper. Bragman is gay, married his partner last year and opposed Prop. 8.

Bragman hatte auch schon den Schauspieler Isaiah Washington (Greys Anatomie) nach dessen homophoben Ausfällen beraten. .. continue reading ..


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2 May 09

Ach, was hat dieser Barack Obama doch im Wahlkampf den schwulen Menschen für Versprechungen gemacht. Alles sollte schön und gut werden und nicht wenige schwule Menschen in den USA haben ihm geglaubt und ihn gewählt.

Nun sind 100 Tage seit seinem Tritt ins Amt vergangen und was hat er geleistet? Nichts! Jedenfalls hat er nichts für schwule Menschen in Bewegung gesetzt. Und darüber hinaus ist auch nur bekannt geworden, dass seine Frau auf alte Omis steht, jedenfalls wenn diese den Rang einer Königin haben, und er sich für die Folterknechte von Guantanamo begeistert. Letzteres überrascht nicht weiter, denn im Wahlkampf hat Obama den Todesstrafenbefürworter gegeben.

Er hat im Wahlkampf sich aber auch mit Schwulenhassern umgeben, verkündet, dass es statt gleichgeschlechtlicher Ehen allenfalls, und auch nur auf Ebene der Einzelstaaten, civil unions für schwule Menschen geben dürfe und sich glaubensverirrte Menschen aller Art warmgehalten.

Dass er diese Schwulenverdummungspolitik beibehalten würde, hat er im Rahmen seiner Vereidigungsshow deutlich gemacht, indem er den  evangelikalen Hassprediger und Adolf-Hitler-Bewunderer Rick Warren auftreten ließ. Um die Mütchen der schwulen Menschen zu kühlen, ließ er noch am Tag seiner Wahl einen 8-Punkte-Plan für seine Politik für schwule Menschen auf der Homopage des Weissen Hauses verkünden (dokumentiert auf ondamaris).

Was ist nach 100 Tagen daraus geworden? Nichts! Und es wird daraus auch nichts mehr werden, denn der Plan ist weg! .. continue reading ..


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12 Apr 09

In den USA gibt es seit den 1970iger Jahren eine der republikanischen Partei nahestehende Gruppe, die sich Log Cabin Republicans nennt. Auf ihrer Homepage fabulieren sie einige wirre Statements zusammen. Größter Lacher ist wohl,

We believe equality for gay and lesbian people is in the finest tradition of the Republican Party,

denn mit dieser Auffassung dürften sie in der Republican Party ziemlich alleine dastehen (von den Richtern am obersten Gericht Kaliforniens und ein paar anderen abgesehen). Vergleiche exemplarisch hierzu nur das Theater, das die Republikaner in Iowa veranstalten: Iowa’s G.O.P. Lawmakers Take Aim at Gay Marriage

Mir erschließt sich nicht, warum, erstens, schwule Menschen konservativen (und damit rückwärtsgewandten) Parteien anhängen und, zweitens, Wert darauf legen, in diesen Parteien als eigene Gruppe wahrgenommen zu werden. Wenn man gegen gesellschaftlichen Fortschritt (nichts anderes heißt ‘konservativ’ in Zusammenhang mit einer Partei) ist, macht es keinen Unterschied, ob man diese Haltung als schwuler Mensch oder als nicht schwuler Mensch einnimmt. Falsch ist sie allemal! .. continue reading ..


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18 Mar 09

Aus Kalifornien wird von einer drastischen Zunahme der Gewalt gegen schwulen Menschen berichtet und ein Zusammenhang mit Prop 8 hergestellt:

More than half the hate crimes reported in the county south of San Francisco were directed at the LGBT community. Last year, 56 percent of hate crimes were designated as homophobic. The year before, it was 15 percent.

“My belief from having done this work for many years is that surges in types of hate incidents are linked to the headlines and controversies of the day,” Deputy District Attorney Jay Boyarsky told The Mercury News.

Boyarsky monitors hate crimes for the District Attorney’s office. “Marriage equality and Proposition 8 have been in the news, and we have seen an increase in gay-bashing,” he told the paper.

Die Schwulenhasser und Initiatoren von Prop 8 geben sich aber ganz unschuldig: .. continue reading ..


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22 Jan 09

Über all die vielen Lügen der Mormonen in Zusammenhang mit ihrer massiven Unterstützung von Prop 8 (Verbot gleichgeschlechtlicher Ehen in Kalifornien) habe ich schon mehrfach berichtet.

So behaupten die Mormonen, sich hätten sich finanziell nur mit ein paar tausend Dollar engagiert, und hier und da mal eine kleine Hasspredigt, das müsse doch erlaubt sein, mehr aber nicht. Jedoch kommt nach und nach immer mehr ans Tageslicht, in welchem Ausmaß sich die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage und die Heiligen höchstselbst finanziell und logistisch an der Durchsetzung von Prop 8 beteiligt haben.

ANP (American News Project) hat in einem Filmbeitrag ein paar Fakten zusammengetragen: .. continue reading ..


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6 Dec 08

Sie haben die Abstimmung über Proposition 8 in Kalifornien gewonnen und damit klargemacht, dass schwule Menschen nur Menschen zweiter Klasse sind. Über 20 Millionen Dollar haben allein die Mormonen springen lassen, um den schwulen Menschen ein in der dortigen Verfassung verankertes Recht, nämlich das Recht auf Eheschließung, wegzunehmen. Aber das genügt ihnen nicht. In einer kostspieligen Kampage, im Rahmen derer auch ganzseitige Anzeigen in der New York Times .. continue reading ..


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26 Nov 08

Auf dem Blog von ondamaris hat sich ein gewisser ‘Karl-Heinz’ darüber echauffiert, dass ich ein wenig am dem Lügengebäude der Mormonen gerüttelt habe. Nachdem dieser ‘Karl-Heinz’ einige gravierende Wissenslücken offenbart hat, die den Mormonismus als bildungsfeindliche Religion entlarven, hält er mir abseits vom dortigen Diskussionsthema vor:

Wenn es so wäre, wie Sie behaupten, könnten in den USA (und weltweit) ja in kleinen, privaten Zeremonien Ehen geschlossen werden. Das ginge dann niemanden sonst etwas an. Da könnten dann Mann und Frau, Mann und Mann, Frau und Frau, eine Frau und drei Männer usw. heiraten. Dann könnten Sie sogar Ihren Hund heiraten, .. continue reading ..


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