Tag: Joachim Meisner



19 Dec 09

Martin Lohmann, Kirchen- und Bankenberater aus Bonn, hat ein neues Clübchen aufgemacht.

In der CDU/CSU hat sich ein Arbeitskreis zur Wahrung der Interessen von Katholiken gegründet. Die Initiative verstehe sich als Antwort auf den Umgang der CDU-Vorsitzenden und Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Katholiken [...]. Auf der Homepage des Kreises heißt es: „Wir melden uns heute zu Wort aus Sorge um die Unionsparteien in Deutschland.“ Die am vorigen Sonntag gegründete Initiative nennt sich „Arbeitskreis Engagierter Katholiken in der CDU/CSU“ (AEK).

Dass der rechte Altradikale Norbert Geis in diesem Kreis an vorderster Stelle mitwirkt, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

Großes Hurrageschrei kam vom Kölner Erdbeerschorsch: .. continue reading ..


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31 Jul 09

“Name ist Schall und Rauch”, lässt Goethe seinen Faust sprechen.

Nun wissen wir wohl alle, dass das so nicht stimmt und ein wohlklingender Name durchaus hilfreich ist. Reicht des Namens Wohlklang nicht, werden oft Titel und akademische Grade beigerührt, und nicht zuletzt die Häufung von Künstlernamen in der Unterhaltungsindustrie, fernab aller Kunst, unterstreicht die Bedeutung des ‘richtigen’ Namens. Unbestätigten Gerüchten zufolge nutzen auch Blogger Aliasnamen.

Sich eines anderen als den von den Eltern verpassten Namens zu bedienen mag verschiedene Gründe haben. Tarnung zum Beispiel; die Alten erinnern sich vielleicht an einen gewissen Willy Brandt, der als Herbert Ernst Karl Frahm ins Geburtenbuch eingetragen worden war .. continue reading ..


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22 Jul 09

Eine Randerscheinung des Frankfurter CSD

Der Frankfurter Engel, das Mahnmal für die während des Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen, überwölbt von einem “Red Bull”-Partyzelt. Zwei Strandkörbe am Rand und rundherum Lounge-Möbel mit dem Werbeaufdruck “John Player Special”. Und am Bronze-Engel wurde – wohl als Geste der Rest-Scham – ein großer Strauß Rosen angebracht. So umgestaltet präsentierte sich der Klaus-Mann-Platz am Wochenende des Christopher Street Day (CSD). Die Schwulenkneipe Lucky-s hatte ihren gastronomischen Außenbereich auf das Mahnmal ausgedehnt – und mit dem blau-gelb-roten Werbe-Zelt überdacht.

sorgt für Empörung: .. continue reading ..


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15 Sep 08

Ich habe nicht für möglich gehalten, dass es im Erzbistum Köln doch noch einen römisch-katholischen Priester gibt, der dem machtbesessenen Kardinal Meisner die Stirn bietet. Ich habe mich geirrt.

Gab sich der Erbeerschorsch vor wenigen Tagen im Fernsehen, mit Gloria flirtend, ganz entspannt und locker, so jagd nunmehr ein Tobsuchtsanfall nach dem anderen durch das Erzbischöfliche Palais an der Kardinal-Frings-Straße. Meisner will einen seiner Pfarrer aus dem Amt vertreiben; die Polizei soll ihm dabei helfen. .. continue reading ..


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7 Feb 08

Am 7. Oktober des vergangenen Jahres hatte der Kölner Erdbeerschorsch Joachim Meisner in Einsiedeln mal wieder eine Gelegenheit genutzt, den Menschen die Welt, die er selber nicht versteht, zu erklären. Das heißt, er hat seinen unentwegten Zuhörern (was sind das eigentlich für Menschen) erklärt, wie die Welt wäre, wenn er das Sagen hätte. Der Kölner Bundestagsabgeordnete Volker Beck fand das nicht ganz so witzig und nannte den Schorsch daraufhin einen Haßprediger.Was im Grunde nur eine Tatsachenfeststellung ist, fand wiederum nicht das Wohlgefallen des Kardinals. Da der Erdbeerschorsch von Gott keine Hilfe zu erwarten hat, versteckte er sich unter Justizias Röckchen in Gestalt des Kölner Landgerichts. Kirchenhörig, wie dieses Gericht nunmal ist, belegte es den Herrn Abgeordneten auf drängen des Herrn Kardinals mit einem Bannfluch in Gestalt einer Einstweiligen Verfügung, auf dass dieser es unterlasse, die hochehrwürdige Erbeereminenz nochmals einen Haßprediger zu nennen. Das führte nunmehr bei Volker Beck zu einem langen Gesicht. Er versprach zwar, den Prediger nicht mehr als Haßprediger zu bezeichnen, wollte aber durch das Landgericht Berlin klären lassen, ob er den Prediger Haßprediger nennen durfte und weiterhin Haßprediger nennen dürfe, obgleich er ihn so gar nicht mehr nennen wolle.

Nun: Eine Handvoll Rechtsgelehrter fing an sich die Köpfe zu zerbrechen (was übrigens besonders leicht zu bewerkstelligen ist, wenn es sich um Hohlköpfe handelt) und derweil kamen sich die Streihähne näher und Beck lobte den Schorsch über die roten Erdbeeren. Es mag das erste Mal seit Jahrzehnten gewesen sein, dass dem einsamen Kölner Papstverehrer jemand mit solcher Gefühlswärme begegnete. Und so ließ sich der Schorsch erweichen und entließ den armen Abgeordneten aus den Klauen des Kölner Gerichts, griff sogar tief in die Tasche des Kirchensteuerzahlers und erstattete dem armen Volker nicht nur die Kosten der Kölner Rechtsgelehrten, sondern auch die der Berliner.

Vielleicht war es aber auch ganz einfach so, dass die teuren Rechtsberater des Metropoliten demselben klar gemacht haben, dass er kurz davor stand, die Rechtsstreitigkeiten zu verlieren. Dem Weltjugendtagsschorsch dürften die Erdbeeren auf der Stirn gestanden haben, als ihm klar wurde, dass vielleicht nicht nur Volker Beck, sondern auch die Weisen aus dem Berliner Land, ihn für einen Hassprediger halten. Also hat er sich gegen Kostenübernahmeversprechen (= Geldzahlung) aus den Gerichtsverfahren herausgekauft. Volker Beck hatte leichtfertiger Weise schon vorher versprochen, den Haßprediger nicht mehr Haßprediger zu nennen. .. continue reading ..


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8 Dec 07

Vor kurzem nannte Volker Beck Joachim Meisner noch einen Hassprediger, jetzt verbündet er sich mit ihm:

“Wo der Kardinal Recht hat, hat er Recht”

Es geht um die aktuelle Diskussion über das Stammzellengesetz.

Natürlich kann Volker Beck zu diesem Thema die Meinung vertreten, die er für richtig hält. Aber muss er hierzu ausgerechnet dem Erdbeerschorsch beispringen? Damit macht er seine kürzliche Generalkritik an Meisner mehr oder weniger gegenstandslos. .. continue reading ..


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7 Dec 07

Mein ‘Lieblingserzbischof’ Joachim Meisner wird von mir bezahlt. Ja, wirklich, ich bin so dumm.

 

Kirchensteuern zahle ich schon lange nicht mehr. Aber die römisch-katholische Kirche begnügt sich auch gar nicht mir den paar Milliarden Euro Kirchensteuern. Die reichen nämlich nicht, um die Bischöfe mit ihrem teuren Gewändern und dem sonntäglichen Maskenball, die schönen Dienstreisen derselben in alle Welt, lustige Bischofskonferenzen, die aufgeblähten kirchlichen Verwaltungsapparate (Generalvikariate und Offizialate) in den 27 Bistümern der sieben deutschen Kirchenprovinzen und vieles Unnützes mehr zu bezahlen. Nein, die römisch-katholische Kirche bedient sich reichlich aus dem Haushaltstopf des Landes Nordrhein-Westfalen. .. continue reading ..


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