Tag: Jamaika



7 Feb 10

… so endet dieser Beitrag über Reggae, Dancehall und die Ermordung schwuler Männer auf Jamaika:

(via Tatsulog)


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5 Jan 10

In Köln wird “Skandal” gerufen. Genauer gesagt, auf der Homepage des Freundeskreises ROSA ARCHIV & Bibliothek und dem dazugehörigen Blog:

Was erregt nun die Gemüter?

Es geht um den Internetradioanbieter mySCOUT!com-Radio (CMO Internet Dienstleistungen GmbH, Geschäftsführer Thorsten Norman Mitschele). Dieser Anbieter behauptet von sich selbst:

mySCOUT!com-Radio spielt 24 Stunden am Tag voll schwule Musik. Musik von homosexuellen, bisexuellen und transsexuellen Künstlern und Bands, Titel mit schwulem oder lesbischem Inhalt oder auch Soundtracks schwul-lesbischer Filme! Musik aus allen Stilrichtungen und aus allen Generationen schwuler Kunst und Kultur – einfach alles, was mit dem Thema Homo-, Bi- und Transsexualität zu tun hat.

Mindestens seit dem 19.12.2009, so berichtet Jürgen Zehnle auf den Seiten des Freundeskreises ROSA ARCHIVS, spielt dieser Sender Musik von Bennie Man, Elephant Man und Sizzla, allesamt jamaikanischen Hassstotterer, die die Ermordung schwuler Menschen propagieren. .. continue reading ..


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8 Dec 09

Zu den in den letzten Tagen bekannt gewordenen Vorwürfen, einen homophoben Hassänger aus Jamaika in Uganda unterstützt zu haben, hat PepsiCo folgende drei Sätze veröffentlicht:

We are appalled by the performer’s lyrics and find them repugnant. Our bottling partner in Uganda was not aware of the performer’s views and never would have sponsored the concert with this knowledge. Moving forward, we will work closely with our bottling partners to be more vigilant about the events associated with our brands.

Soso, der Abfüller in Uganda ist also schuld. Und der wiederum hat hat nicht gewusst, wen er sich da angelacht hat. Diese Ausreden kennen wir doch aus Deutschland. .. continue reading ..


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8 Dec 09

Nach Berichten des Box Turtle Bulletin und 365.gay hat der Pepsi-Konzern ein Konzert des notorischen Hasssängers Bennie Man in Uganda gesponsort. In Uganda, ich habe mehrfach berichtet, plant das Parlament homosexuelle Menschen wegen ihrer Homosexualität mit dem Tode zu bestrafen.

Pepsi gilt in den USA als ausgesprochen schwulenfreundlicher Arbeitgeber und hat in verschiedenen Staaten der USA mehrfach die Bemühungen um eine Eheöffnung für schwule und lesbische Menschen unterstützt und sich dabei auch nicht von den us-amerikanischen Evangelikalen und sonstigen Fundamentalchristen einschüchtern lassen. .. continue reading ..


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26 Nov 09

Sizzla ist bekanntlich der Meinung, schwule Männer seinen der letzte Dreck und deshalb umzubringen, und zwar auf eine möglichst grausame Art und Weise.

Vernünftiges Nachdenken führt zu dem Ergebnis, dass jemand, der zum Mord an anderen Menschen aufruft, sch damit ausserhalb der Gesellschaft stellt. Jedoch denkt nicht jeder vernünftig nach.

Pete Lilly von der Reggae-Zeitschrift Riddim, die das Sizzla-Konzert in Berlin präsentiert, zum Beispiel sagt, es sei

zu undifferenziert, wie Aktivisten aus der Schwulen- und Lesbenszene damit umgehen, die einfach die Nazikeule auspacken und sagen: Weg damit. Die jamaikanische Kultur lässt sich nicht so einfach mit unseren Vorstellungen von politischer Korrektheit beurteilen.

Er meint damit folgendes: Würde Sizzla einfach nur ’singen’, Menschen seien zu töten, dann wäre das abzulehnen und selbstverständlich würde sein Blättchen sich niemals dafür hergeben, solche ‘Sänger’ zu promoten. Aber Sizzla ruft ja nicht dazu auf, irgendwelche Menschen zu töten, sondern ganz explizit sollen es schwule Männer sein. Das muss man nun also differenziert betrachten. Schwule zu töten, ist nach dem Verständnis von Lilly etwas, was man durchgehen lassen kann. .. continue reading ..


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13 Oct 09

Michael Petrelis berichtet über ein Treffen mit dem jamaikanischen Hasssänger Buju Banton (“Boom Bye Bye”): .. continue reading ..


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6 Jul 09

Michael Bärnthaler, Österreich, ausweislich seines Blogs in luftdünnen intellektuellen Sphären schwebend , vertritt die These, Aufrufe zum Mord an schwulen Menschen seien Kunst.

Die Lautäußerungen  des jamaikanischen Hasssänger Bennie Man qualifiziert er zunächst

als eine schöne Kunst .. continue reading ..


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8 May 09

Im Grunde sollte es selbstverständlich sein und keiner besonderen Erwähnung mehr bedürfen: In Zürich ist das Konzert eines schwulenfeindlichen Hasssängers aus Jamaika abgesagt worden.

Aber natürlich kommen sofort die Hasssängerfreunde und plärren los: .. continue reading ..


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18 Feb 09

Das Auswärtige Amt warnt auf seiner Homepage vor Reisen nach Jamaika:

Geschlechtsverkehr unter Gleichgeschlechtlichen Partnern ist in Jamaika strafbar. Die tatsächliche Strafverfolgung ist sehr uneinheitlich.

Ein großer Teil der Bevölkerung ist Gleichgeschlechtlichen gegenüber feindlich eingestellt. Es hat in jüngster Zeit mehrfach Übergriffe gegen Homosexuelle gegeben.

(Bei Gelegenheit werde ich das Auswärtige Amt fragen, was “Gleichgeschlechtliche” sind.)

Das Auswärtige Amt verschweigt, dass es auf der Insel des Hasses auch Übergriffe gegen Menschen gibt, die für homosexuell gehalten werden, ohne es zu sein. Niemand ist dort sicher!

Wie überfällig und notwendig die Reisewarnung ist, zeigt ein Bericht auf pinknews: .. continue reading ..


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25 Nov 08

Joe Brummer macht auf seinem ausgezeichneten Blog “replace the lies with truth” auf einen neuerdings auf youtube verfügbaren Mitschnitt einer Talkshow aufmerksam:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=lzXXi7BCDOE]

Hier eine ins Englische übersetzte Mitschrift des letzten Teils des Gesprächs:

Dr. Sa’d Al-’Inzi: When a person commits an abominable act, like homosexuality, for example, or lesbianism, in the case of women’s parlors this constitutes “spreading corruption in the land,” and should be punished by death. […]

Moderator: Other than life imprisonment and the death sentence, what can be done?

Dr. Sa’d Al-’Inzi: According to Islamic law, a homosexual should be thrown from a tall building.

Moderator: What would you do with them?

Dr. Sa’d Al-’Inzi: To be honest, death is too good for them. They should be gathered in a public place, where they would be flogged and tortured, so the truth about these people is made clear and they serve as a lesson to others, because they are an epidemic plaguing society. (mehr)

Dieser muslimische Kleriker aus Kuwait liefert damit einen weiteren Einblick in die Gedankenwelt des Islam.

Doch soeben lese ich auf Queer.de, dass ich mir wohl die falsche Quelle gesucht habe, um mich über das Verhältnis des Islam zu schwulen Menschen zu informieren. In einem Werbebeitrag schreibt die Queer.de, dass ein gewisser Georg Klauda für einen der größten Islamexperten zu halten sei und er habe ein Buch geschrieben, in dem alles erklärt wird. Ich erwähnte dieses Buch bereits, aber, wenn ich der Queer.de glauben darf, habe ich erstens keine Ahnung was Klauda schreibt und zweitens den Islam völlig missverstanden, denn .. continue reading ..


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21 Nov 08

Am Sonntag will der schwulenfeindliche Hasssänger Bounty Killer in London auftreten. In mehreren Städten des Vereinigten Königreichs hat der Sänger gewaltverherrlichender Lieder Auftrittsverbot. Nicht so in London. Es ist schier unglaublich, welche Haltung die Behörden dort einnehmen. Peter Tatchell berichtet aus London:

The concert of the Jamaican “kill faggots” singer Bounty Killer will go ahead this Sunday in London with the official sanction of the Home Secretary and the Acting Commissioner of the Metropolitan Police.

The police say that unless there are threats of riots they will not cancel the concert. .. continue reading ..


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10 Nov 08

Capleton, jamaikanischer Reggea-Sänger, verlangt in seinen Liedern, schwule Männer zu töten, zu verbrennen… Stop! Halt! Stimmt alles gar nicht. Capleton singt in einer Sprache, die nicht jeder versteht, am allerwenigsten die Jamaikaner, deshalb stimmt auch das alles nicht, was die schwulen Jungs aus Jamaika berichten und wie sie Liedtexte übersetzten. In Wirklichkeit mag Capleton nämlich Schwule und sorgt sich um deren Seelenheil.

Eine übertrieben geduldige Baseler Zeitung hat sich die Mühe gemacht, Capleton zu befragen. Nach dem er sich zunächst mädchenhaft zickig angestellt hat, ließ er sich schließlich doch interviewen. Allerdings nicht, ohne sich des Beistands eines Vertreters der Homosexuelle Arbeitsgruppe Basel (Habs) zu versichern. .. continue reading ..


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2 Oct 08

Das TGD-Jahr währt vom 02.10., 07:29 pm, bis zum 02.10., 07:28 pm. Deshalb habe ich nun Gelegenheit für den ersten Jahresrückblick.  .. continue reading ..


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22 Aug 08

Die Bundesregierung hat in ihrer Antwort auf eine kleine Anfrage zur Lage der Homosexuellen auf Jamaika (Drucksache  16/9953, zu Frage 8 ) ua mitgeteilt:

Aufgrund dieser veränderten Sachlage hat die BPjM die Verfahren wieder aufgenommen. Das 12er Gremium der BPjM wird in seiner Sitzung am 7. August 2008 über die CD „My crew, my dawgs“ des Interpreten „T.O.K.“ sowie die CD „LOG ON“ des Interpreten „Elephant Man“ erneut entscheiden. .. continue reading ..


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19 Jul 08

Alle paar Jahre legt das Auswärtige Amt für die Bundesregierung einen Bericht über die deutsche Menschenrechtspolitik in den auswärtigen Beziehungen und in anderen Politikbereichen vor. Der jüngste Bericht umfasst den Berichtszeitraum 01.03.2005 bis 29.02.2008. Ich habe einmal nachgelesen, was die Bundesregierung zur Lebenssituation von schwulen und lesbischen Menschen zu sagen hat.

Erfreulicherweise teilt die Regierung schon im ersten Teil des Berichts mit, wer in der Internationalen Politik die Richtung bestimmt: .. continue reading ..


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