Tag: Irak



25 Sep 09

Christen werden von der deutschen Bundesregierung gerettet, schwule Menschen lässt sie im Irak sterben.

So lässt sich die Auffassung der Bundesregierung zur Asylpolitik gegenüber Menschen aus dem Irak kurz zusammenfassen. .. continue reading ..


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21 Sep 09

Sag’ mir, wer Deine Freunde sind, und ich sage Dir, wer Du bist.

Der Boston Globe berichtet über ein neues Anwendungsgebiet für facebook. Ein paar Studenten des (MIT) Massachusetts Institute of Technology haben ein Programm geschrieben, mit dem sich facebook-Profile daraufhin abchecken lassen, ob der Inhaber des Profils heterosexuell ist. .. continue reading ..


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7 Sep 09

Deutsche Medien sind machmal zum Kotzen! Der Stern berichtet:

Sexparty entsetzt US-Regierung

Homo-Sex, Zungenspiele am nackten Hinterteil – diese Bilder schockieren die USA. In Kabul sind Angehörige einer privaten Sicherheitsfirma, die zum Schutz der US-Botschaft angestellt sind, bei einer Sexparty fotografiert worden.

Die Meldung des Stern geht zurück auf einen sich gegenwärtig in den USA auftürmenden Skandal. Am 01.09.2009 hatte die POGO (Project on Government Oversigth), ein privater Schnüfflerverein, der als Anlaufstelle für Verpfeifer aus dem Bereich der us-amerikansichen Verwaltung gilt, ein Schreiben an die us-amerikanische Außenministerin Hillary Clinton öffentlich gemacht. In diesem Schreiben werden Vorwürfe gegen das in der Kabuler US-Botschaft eingesetze Personal einer privaten Sicherheitsfirma erhoben. Dem langatmigen Schreiben sind als Beweise ganze drei eMails und zwölf Fotos, die auch der Stern wiedergibt, beigefügt.

Weder in dem Schreiben ist von Homo-Sex die Rede, noch sind sexuelle Interaktionen zwischen Männern auf den Bilder zu sehen. Das, was da auf den Bildern zu sehen ist, entspricht wohl eher den Vorgängen in Fußballstadienumkleidekabinen und den Aufnahmeritualen bei manch einer Bundeswehreinheit und der ein oder anderen Ortsfeuerwehr. .. continue reading ..


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21 Jun 09

meint Alfonso Pantisano zu einem aktuellen Vorfall in Berlin,

Ein 38-jähriger irakischer Imbissbesitzer hatte vor zwei Wochen aus offensichtlich homophoben Motiven ein Homo-Paar mit einer Stange angegriffen und dabei einen 23-Jährigen verletzt

und hat recht. Es sieht mal wieder so aus, als würde die Polizei in Berlin den Täterschutz wichtiger nehmen, als den Opferschutz. Aber wovor soll der Tater geschützt werden? Er ist es, der prügelnd auf andere losgegangen ist. Rechnet die Polizei damit, dass sich schwule Menschen auf gleiche Weise revanchieren? Nun, sie sollte nach den verschiedenen Aktionen schwuler Menschen in der letzten Zeit, zuletzt dem Kiss-In vor einer Eisdiele eines schwulen Berliners eigentlich wissen, dass schwule Menschen ihre Missbilligung schwulenfeindlichen Verhaltens nicht mit Eisenstangen und Fäusten zum Ausdruck bringen. Vermutlich ist es aber die tiefsitzende Homophobie in der Berliner Polizei, die der dortige Polizeigewerkschaftschef mehrfach deutlich zum Ausdruck gebracht hat, die hier das prügelnde schwulenfeindliche Pack schützt.

Wer aber ist Alfonos Pantisano, der sich da so treffend geäußert und die Proteste vor dem Imbiss des prügelnden Imbissbesitzers

Pantisano hat daher für Samstag ab 13 Uhr eine Demonstration vor dem “Habibi” (Oranienstraße 30) angemeldet. An diesem Tag findet auch das schwul-lesbische Straßenfest statt.

Pantisano hatte bereits zuvor eine Demo gegen die Eisdiele Dolce Freddo organisiert, nachdem der italienische Besitzer Schwule und Lesben beleidigt und angegriffen hatte.

mitorganisiert hat?

Nun, die queer.de weiß nichts über ihn, zumindest verrät sie nichts, und ich weiß auch nichts (es kann natürlich sein, dass alle Welt bestens weiß, wer Alfonso Pantisano ist und ich, Mainstreammedien- und Werbungverweigerer, der einzige bin, er nichts mitbekommen hat). Gays.de hat mit Alfonso Pantisano gesprochen, bedauerlicherweise haben sie nicht viel miteinander gesprochen. Was weiß denn das Internet? .. continue reading ..


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19 Jun 09

Die Schwusos jubeln:

Anlässlich des am Sonntag einstimmig vom SPD-Bundesparteitag beschlossenen Regierungsprogramms erklärt der Bundesvorsitzende des Arbeitskreises Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos) Ansgar Dittmar:

Ich jubele nicht mit und frage vielmehr, ob die Damen und Herren Schwusos die Realpolitik der SPD zur Kenntnis nehmen und das Regierungsprogramm überhaupt gelesen haben.

Wir sind begeistert vom neuen Regierungsprogramm der SPD. Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten machen deutlich, dass Homosexualität und Homophobie keine Themen am Rande der Gesellschaft mehr sind.

Nun, auf ihrer Wahlkampfhomepage verkündet die SPD ihre acht zentralen Ziele für Deutschland. Homosexualität und Homophobie tauchen darin nicht auf. .. continue reading ..


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14 Jun 09

Unter dem Eindruck mehrer Berichte über grausame Folterungen und Ermorderungen schwuler Männer im Irak habe ich mich am 22.04.2009 an den deutschen Bundesminister des Äußeren gewandt:

[...] seit mehreren Wochen häufen sich Meldungen in englischsprachigen Medien, in denen über über die Verfolgung, Folterung und Hinrichtung schwuler Männer im Irak durch oder unter Mitwirkung beziehungsweise Billigung staatlicher Stellen berichtet wird.

Offensichtlich sind schwule Männer, die in die Hände irakischer Milizen gelangen, unvorstellbar grausamen Misshandlungen ausgesetzt. International Gay and Lesbian Human Rights Commission (IGLHRC), New York, berichtet unter Bezugnahme auf die in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässigen Mediengruppe Alarabiya: .. continue reading ..


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14 May 09

Ali Bulac ist der Meinung, dass

bei einer Ausbreitung der Homosexualität die Zahl von Massenmorden steige.

Dem könnte ich folgen, denn die Lebenswirklichkeit zeigt, je mehr Menschen offen mit ihren Homosexualität umgehen, desto häufiger werden schwule Männer ermordet. Die von Islamisten angezettelten Pogrome gegen schwule Männer im Irak rechtfertigen es ohne weiteres, auch im Jahr 2009 von Massenmorden zu sprechen.

Aber Bulac meint etwas ganz anderes. Er dreht die Nachrichtenlage einfach um und verkündet bar jeglicher Sachkenntnis:

 So werde ein großer Teil von Gewalttaten mit vielen Todesopfern im Irak und in Afghanistan von Homosexuellen begangen. .. continue reading ..


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23 Apr 09

Sie reißen nicht ab, die Horrormeldungen aus dem Irak. Seit ein paar Wochen vergeht kaum ein Tag, in dem in englischsprachige Medien, Blogs und Internetforen nicht über Gewalttaten gegen schwule Männer berichtet wird. Mit Tränen in den Augen lese dich die Schilderungen der entsetzlichen Foltermethoden, die an schwulen Männern angewendet werden.

Ich weiß nicht, ob alle Berichte stimmen. Jedoch sieht es danach aus, als würde im Irak systematisch, ja pogromartig, die Ausrottung schwuler Männer betrieben. Die berichteten Geschehnisse passen zu den Äußerungen einiger Moslemführer, die die Ermordung schwuler Männer gefordert haben, uns zwar in der grausamst möglichen Weise.

Die deutschen Medien, und ihnen folgend die deutsche Öffentlichkeit, nehmen, im Abwrackprämiendelirium, von den Ereignissen keine Notiz.

Viel tun können wir nicht. Aber vielleicht mag sich der ein oder andere  sich ein paar Minuten Zeit nehmen und der Bundesregierung einige Zeilen schreiben. Vielleicht wie folgt: .. continue reading ..


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18 Apr 09

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BBC: ‘Anti-gay hell’


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12 Apr 09

In den USA gibt es seit den 1970iger Jahren eine der republikanischen Partei nahestehende Gruppe, die sich Log Cabin Republicans nennt. Auf ihrer Homepage fabulieren sie einige wirre Statements zusammen. Größter Lacher ist wohl,

We believe equality for gay and lesbian people is in the finest tradition of the Republican Party,

denn mit dieser Auffassung dürften sie in der Republican Party ziemlich alleine dastehen (von den Richtern am obersten Gericht Kaliforniens und ein paar anderen abgesehen). Vergleiche exemplarisch hierzu nur das Theater, das die Republikaner in Iowa veranstalten: Iowa’s G.O.P. Lawmakers Take Aim at Gay Marriage

Mir erschließt sich nicht, warum, erstens, schwule Menschen konservativen (und damit rückwärtsgewandten) Parteien anhängen und, zweitens, Wert darauf legen, in diesen Parteien als eigene Gruppe wahrgenommen zu werden. Wenn man gegen gesellschaftlichen Fortschritt (nichts anderes heißt ‘konservativ’ in Zusammenhang mit einer Partei) ist, macht es keinen Unterschied, ob man diese Haltung als schwuler Mensch oder als nicht schwuler Mensch einnimmt. Falsch ist sie allemal! .. continue reading ..


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31 Mar 09

Im Irak werden seit Monatsbeginn 20 Menschen pro Woche hingerichtet.

Iraq urged to stop the execution of 128 prisoners on death row

STOP EXECUTIONS OF GAY IRAQIS

Interessiert das überhaupt irgendjemanden?


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20 Mar 09

Gays Without Border hat am 03.05.2009 ein Video gepostet, und heute Morgen ohne Erklärung wieder entfernt, im dem zu sehen ist, wie zwei Männer von einem Hausdach gestoßen werden. Mit dem Begleittext “Iran: Men Thrown Off a Roof (Sentence for Homosexuals)” wird der Eindruck erweckt, es sei die Folterung von schwulen Männern im Iran zu sehen. Entsprechend findet dieses Video in der englischsprachigen Bloggerszene als neuer Beweis für die grausame Behandlung schwuler Männer im Iran Verbreitung.

Dieses Video seit dem 20.02.2009 auf der Seite von IranPressNews, und seit dem 21.02.2009 auf der Seite von Iran-Resist.org zu sehen. Von dort hat es seinen Weg zu Gays Without Borders gefunden. 

Vorsorglich mache ich darauf aufmerksam, dass das Video nicht neu ist, die schreckliche Szene nicht im Iran, sondern im Irak spielt und es keinen Anhaltspunkt für die Annahme gibt, die beiden Männer seien schwul (was das zu sehende nicht weniger bestürzend macht).

Hier die Originalquelle: .. continue reading ..


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28 Feb 09

Peter Tatchell:  Iraq’s queer underground railroad


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25 Jul 08

Diese Zeile aus Händel’s Messias fiel mir ein, als ich von den Erkenntnissen der Bundesregierung zur Religions- und Glaubensfreiheit auf unserem Planeten las.

Offenbar gibt es kaum eine Region, in der die Menschen nicht aus Glaubensgründen, religiösen Überzeugungen, für oder gegen einen gott (häufig ein und denselben) aufeinander losgehen.

So erfüllt

in einigen muslimischen Ländern die Konversion vom Islam zu einer anderen Religion nach den Regeln der Scharia den Tatbestand der Apostasie und kann mit dem Tode bestraft werden. Im Strafrecht verankert ist das Verbot des Religionswechsels in Brunei, auf den Komoren, in Mauretanien, Oman, Saudi Arabien und Sudan; in Jemen ist das Verbot der Apostasie sogar in der Verfassung verankert.

In Iran liegt dem Parlament ein Gesetzesentwurf vor, demzufolge erstmals auch das kodifizierte Strafrecht für Apostasie die Todesstrafe vorsehen würde. .. continue reading ..


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