Tag: Himmel



25 Jan 10

Klatsch und Tratsch in der Klatsch- und Tratschpresse. Zwei widersprüchliche Meldungen über die Herren Michael Michalsky und Jan Fischer sind mir am Wochenende aufgefallen. Die BLÖD schreibt:

Michalsky zeigte sich mit Jan Fischer, und der zeigt sich gern auch ganz, naja… Er drehte bereits eine ganze Sammlung Pornos. Michalsky zu mir: „Er ist ein lieber Kumpel, aber wir sind nicht zusammen. Er ist auch nicht mein Typ.“ So so, klar. Dass der liebe Kumpel vor der Kamera Sex hat, stört den Designer nicht. „Na und? Frau Schaffrath und Frau Buster haben doch auch eine Porno-Vergangenheit…“ Modeschöpfern darf nichts fremd sein.

Die BZ hingegen weiß von einer “pikanten Liebe” zu berichten:

Deutschlands Mode-Zar Michael Michalsky präsentierte seinen neuen Freund – einen Ex-Porno-Star. Seine Modenschau im Friedrichstadtpalast war ein Höhepunkt der Fashion Week. Doch für Gesprächsstoff sorgte Berlins Mode-Zar Michael Michalsky (42) auf der After-Show-Party aus einem anderen Grund.

„Das ist mein Freund“, stellte er den jungen Mann an seiner Seite vor. Jan Fischer (28), athletische Figur, freundliches Lächeln, strahlende Augen. „Ich finde ihn sehr süß, schätze seinen Humor“, schwärmt Michalsky gegenüber der B.Z. .. continue reading ..


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11 Nov 09

Helmut Graupner, Rechtanwalt in Österreich, der sich auch in Deutschland einen Namen im Einsatz um die Belange schwuler Menschen gemacht hat, verwundert mich mit einer Äußerung in einem Interview mit einer österreichischen Zeitung.  Hintergrund des Interviews ist die Diskussion über den Entwurf des Österreichischen Lebenspartnerschaftsgesetzes (vgl hierzu www.erstklassigerechte.at und think outside your box).

Ich stimme Graupners Ausführungen weitgehend zu. Einen grundsätzlichen Denkfehler macht er jedoch in folgendem:

Es gibt aber auch sehr viele homosexuelle Paare, die wirklich gerne heiraten möchten. Sie würden nicht glauben, wie viele homosexuelle Paare es gibt, die ganz traditionelle Lebensentwürfe haben, und die in Wahrheit stinknormal und stinkkonservativ sind.

Mann und Frau können es drehen und wenden, wie sie wollen: Dass zwei Männer oder zwei Frauen nicht nur sexuellen Kontakt miteinander haben, sondern auch dauerhaft zusammenleben, entspricht keinem traditionellen Lebensentwurf. .. continue reading ..


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31 Oct 09

Picture 2009-10-31 12_39_29“Sven Epiney ist zu wenig schwul”, mit dieser Feststellung bewegt der ‘Blick’ die Schweiz. Und was die Schweiz bewegt, bewegt auch mich.  :lol:

Sven Epiney (37), der Sonnyboy unter den TV-Moderatoren. Sein Herz gehört seit acht Jahren dem TV-Produzenten Chris Sulser (31). Mit seiner Heiterkeit hievt Sven «Die grössten Schweizer Hits» jeden Sonntag in den Quoten-Himmel. Denn er ist Everbody’s [sic!] Darling. Er ist immer gut drauf und tut niemandem weh. Weder seinen Gästen noch sich selber.

Alle lieben Sven Epiney. Wirklich alle?

Gemäss einer Online-Umfrage des Gay-Magazins «Display» fordern zwei Drittel aller Schwulen, dass Epiney vom Bildschirm verschwinden soll. Chefredaktor Tom Wyss (32) hat die überraschenden Zahlen in der aktuellen Ausgabe kommentiert. Epiney sei bei den Gays «kein Hit», schreibt er. Und: «Damit er ein Idol wäre, müsste er ganz anders, lockerer zu seinem Schwulsein stehen.»

Im Gegensatz zu anderen Homosexuellen wie Marco Fritsche (33) oder Kurt Aeschbacher (61) fehle es Epiney an Profil, weil er selten zu etwas seine Meinung sage. Das Umfrage-Ergebnis wollte Epiney nicht kommentieren – auch gegenüber BLICK nicht.

Ist Epiney zu wenig schwul? BLICK fragte prominente Homosexuelle. .. continue reading ..


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17 Oct 09

Philipp Gut, Schreibkraft einer regionalen schweizer Zeitung, schrieb sich Anfang Juli unter dem Titel “Handschellen in Rosarot” seinen Frust von der Seele. Die Weltwoche veröffentlichte es, ich gab meinen Senf dazu:

Heterosexueller Hilfeschrei

Nun ist in der konservativen Presselandschaft kein Beitrag zu schlecht, kein Geschreibsel zu langweilig, kein Gedankengang zu abwegig, als dass er nicht wiedergekäut und gleich ekelhaftem Erbrochenem nochmals veröffentlicht werden könnte.

Die Welt fand den bereits Schimmel ansetzenden Sermon Guts so gut, dass sie ihn seit heute Morgen, als Essay (!!) bezeichnet, ihrer Leserschaft vorsetzt. Gut hat einen Schreibstil, der seine Verwandtschaft mit einem alten Kaugummi nicht leugnen kann, deshalb habe ich es mir erspart zu überprüfen, ob beide Texte vollständig deckungsgleich sind. .. continue reading ..


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1 Oct 09

Zwei, drei Tage nicht gegen schwule Menschen gehetzt, und schon wird’s dem Vatikan langweilig. Also hat man ein altes Thema wieder aufgewärmt, nämlich die nicht enden wollenden Pädophiliskandale in der römisch-katholischen Priesterschaft. Hatte Ratzinger noch im April 2008 erklärt, dass es einen Unterschied zwischen Homosexualität und Pädophilie gibt und dabei den Eindruck erweckt, die pädophilen Priester seien das Problem der Kirche, lässt er jetzt klarstellen, dass doch die homosexuellen Männer in der Kirche das Problem seien: .. continue reading ..


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29 Aug 09

Vor einigen Tagen schrieb ich über Treue. Mein Ziel war es, Treue einmal unter einer anderen Perspektive als der, wer mit wem Sex haben darf, zu beleuchten. Ein Blick in die Kommentare zu dem Post und eine ganze Reihe von Rückmeldungen außerhalb dieses Blogs zeigen mir, das ich offenbar nicht deutlich genug zum Ausdruck bringen konnte, was ich meine. Ich nehme deshalb einen neuen Anlauf.

Der geneigt Leser mag, sofern er in einer festen Beziehung mit einem anderen Mann lebt, sich einmal fragen, was der Kern dieser Beziehung ist, was diese Beziehung ausmacht, was sie von anderen unterscheidet, was am Ende übrig bleibt, wenn man von außen nach innen eine Hülle nach der anderen entfernt. .. continue reading ..


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28 Jul 09

SPD und Grüne haben in Köln für Zwecke der Wählerstimmengewinnung für die bevorstehende Oberbürgermeisterwahl Plakate aufhängen lassen, die ihren Kandidaten Jürgen Roters im Kreise seiner Familie zeigen.

Die BLÖD-Zeitung nimmt das zum Anlass zu mutmaßen:

Nutzt er damit aus, dass seine Kontrahenten Ralph Sterck (FDP) und Peter Kurth (CDU) bekennend homosexuell sind?

Was steckt hinter so einer Überlegung der Zeitung? Offenbar doch die idiotische Vorstellung, dass schwule Menschen gegen Familien seien und diese Bekämpfen würden. Dem folgend übersetzt die queer.de die BLÖD-Berichterstattung niveaugleich für das schwule Publikum wie folgt:

Jürgen Roters: Familien-Wahlkampf gegen Homo-Kandidaten

In einem Kommentar auf queer.de wird dann zur Verdeutlichung die ergänzende Deutung ins Spiel gebracht, .. continue reading ..


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19 Jul 09

Uta Ranke-Heinemann bekommt einen Preis:

Das Forum Essener Lesben und Schwule (F.E.L.S.), der Verein Essen Andersrum und die Essener Aidshilfe vergeben auf dem diesjährigen Essener Christopher Street Day (CSDRuhr) wieder eine Auszeichnung an eine herausragende Persönlichkeit, [...], dieses Jahr heißt die Preisträgerin Frau Prof. Uta Ranke-Heinemann. Frau Ranke-Heinemann hat bereits beginnend in den 70ziger des letzten Jahrhunderts bis heute sich sehr persönlich für die Emanzipation von schwulen Männern und lesbischen Frauen in unserer Gesellschaft eingesetzt. Gerade als Wissenschaftlerin der katholischen Theologie hat sie einen herausragenden Beitrag dazu geleistet, die von der Amtskirche „verordnete“ Einzigartigkeit nur einer lebbaren und tolerierbaren Lebensform – hier die heterosexuelle Partnerschaft – aufzubrechen.

Abgesehen davon, dass ich in der Theologie keine Wissenschaft zu erkennen vermag, stellt sich die Frage, ob Ranke-Heinemann preiswürdig ist. .. continue reading ..


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3 Jun 09

Kürzlich streifte ich in einer Diskussion mit Adrian das Thema ‘kirchliche Sonderrechte’. Bei der Beschäftigung mit einem Post auf WeizenSpr.eu bin ich über eine weitere Merkwürdigkeit aus dem düsteren Reich der kirchlichen Sonderrechte gestoßen.

§ 17a des Versammlungsgesetzes lautet:

(1) Es ist verboten, bei öffentlichen Versammlungen unter freiem Himmel, Aufzügen oder sonstigen öffentlichen Veranstaltungen unter freiem Himmel oder auf dem Weg dorthin Schutzwaffen oder Gegenstände, die als Schutzwaffen geeignet und den Umständen nach dazu bestimmt sind, Vollstreckungsmaßnahmen eines Trägers von Hoheitsbefugnissen abzuwehren, mit sich zu führen.

(2) Es ist auch verboten,

1.

an derartigen Veranstaltungen in einer Aufmachung, die geeignet und den Umständen nach darauf gerichtet ist, die Feststellung der Identität zu verhindern, teilzunehmen oder den Weg zu derartigen Veranstaltungen in einer solchen Aufmachung zurückzulegen.

2.

bei derartigen Veranstaltungen oder auf dem Weg dorthin Gegenstände mit sich zu führen, die geeignet und den Umständen nach dazu bestimmt sind, die Feststellung der Identität zu verhindern.

Schutzwaffen sind Gegenstände, die als passive Waffen, also zur Abwehr von Angriffen, eingesetzt werden können, wie zum Beispiel Helme, Schilde, besonders robuste Kleidung wie Lederkombis, Masken und ähnliches mehr. Ob ein Suspensorium auch dazu gehört, weiß ich nicht. .. continue reading ..


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28 May 09

Der Supreme Court of California hat vor einem Jahr erklärt, dass die Verfassung des US-Bundesstaates Kalifornien gleichgeschlechtlichen Ehen nicht im Wege steht und dass der Gleichheitsgrundsatz der Verfassung es gebietet, gleiches nicht nur gleich zu behandeln, sondern gleich zu nennen. Der Vorsitzende Richter Ronald M. George verfasste damals das Urteil und beschwor mit großem Pathos die alten amerikanischen Werte Freiheit, Gleichheit, Recht auf (Streben nach) Glück und Individualität. Die Ausführungen des Gerichts gehören zweifellos zu den bedeutensten rechtstheoretischen und rechtspraktischen Überlegungen der jüngeren Zeit. Das höchste Gericht Iowas hat sich dem Urteil inhaltlich vollständig angeschlossen.

Mit knapper Mehrheit haben die Kalifornier, soweit sie sich an der Abstimmung beteiligt haben, durch eine ‘election’ im November des vergangenen Jahres der Verfassung einen Zusatz (Proposition 8 ) hinzugefügt, nach dem ‘marriages’ in Kalifornien nur geschlossen oder anerkannt werden dürfen, wenn sie zwischen Mann und Frau eingegangen wurden.

Kürzlich habe ich in einem Post ausgeführt, was ich von demokratischen Systemen halte.  Ich schrieb:

Akzeptabel wird ein solches System nur dann, wenn es eine Reihe von grundlegenden Rechten und Freiheiten nicht antastet. Bestimmte fundamentale Rechte und Freiheiten dürfen nicht in das Belieben der Mehrheit und ihrer Führer gelegt werden. […].

Und ein zentralen Element muss die Gleichberechtigung der Menschen sein.

[…]

Fehlen diese elementaren Garantien oder werden sie durch den Mehrheitswillen eingeschränkt, zeigt die Demokratie ihr wahres Gesicht: Diktatur der Mehrheit!

Kalifornien ist nun ein aktueller praktischer Anwendungsfall meiner Befürchtungen. Eine Abstimmungsmehrheit zwingt einer Minderheit ihre Sichtweise und ihr Lebensbild auf und zwar ohne Not. Gleichgeschlechtlichen Beziehungen die gleichen rechtlichen Möglichkeiten und die gleichen Bezeichungen zuzubilligen, würde verschiedenengeschlechtlichen Beziehungen in keiner Weise schaden. Es gibt keinen sachlichen Grund für das Verbot gleichgeschlechtlicher Ehen. Es ist reinste Willkür, es ist Diktatur, es ist Tyrannei!

Nun ist Kalifornien nicht der Nabel der Welt und das Faszinierende an den USA ist, dass das, was in einigen Landesteilen unmöglich scheint, in anderen Gegenden fast selbstverständlich gelebt wird. In Connecticut zum Beispiel scheint die Gehirnwäsche der Mormonen, Evangelikalen und Fundamentalkatholiken nicht gewirkt zu haben und die Menschen dort haben es mehrheitlich schlichtweg abgelehnt, sich überhaupt mit der Frage zu beschäftigen, ob gleichgeschlechtliche Ehen verboten werden sollten. Dort will die Mehrheit mit, und nicht gegen ihre Minderheiten leben. .. continue reading ..


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10 May 09

Klartext:

Gerade Männer waren früher bei der Sexualität ja weniger auf Genuss ausgerichtet als darauf, es schnell hinter sich zu bringen. Hat sich das geändert?

Total. Ich mag den Begriff der sexuellen Revolution nicht, weil wir die Welt ja nicht umgedreht, sondern auf die Beine gestellt haben. Wir haben Vernünftiges daraus gemacht, was völlig verdreht war von der katholischen Kirche. Dass Sexualität eine Sache sei, die nur zur Fortpflanzung dient – das ist ja pervers. Sexualität ist eine wunderbare Sache der sozialen Harmonie, der Liebe, des Genusses. Da haben wir eingegriffen und es hat sich geändert – Männer akzeptieren mittlerweile, dass Frauen eigene Wünsche haben, und versuchen, darauf einzugehen. Jedenfalls mehr als früher.

Sind Sie selbst in irgendeiner Weise religiös?

Überhaupt nicht. Ich bin Fachmann für das Leben vor dem Tod. Das ist genug Aufgabe, da brauche ich mich nicht um den Scheiß danach bemühen. Aber die Leute sollen glauben, was sie wollen, dass sie als Fruchtfliege oder Hund wiedergeboren werden oder im Himmel neben einem alten Mann mit weißem Bart sitzen, mir ist alles recht.

Gibt es Momente, wo Sie nicht auch gerne so eine Jenseitsgewissheit hätten?

Nein, überhaupt nicht. Eine der grauenvollsten Vorstellungen für mich ist, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.

Der Papst hat gemeint, die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod kommt auch aus der Hoffnung auf Gerechtigkeit: Für die vielen Menschen, denen es schlecht geht, kann doch dieses Leben nicht alles gewesen sein.

Darum machen sich die Leute heute auch ihre Religion selber. Ich nenne das die Etwasologie: Es muss doch da etwas geben! Da holt man sich von allem ein Stück, vom Buddhismus, ein Stück Kuchen von da, von Sekten. Ich habe damit nichts zu tun, bin absolut nicht gläubig und ein Anhänger von Feuerbach: Gott hat die Menschen nicht gemacht, die Menschen haben sich Gott ausgedacht. Und mit diesem ausgedachten Gott ziehen die jetzt durch Afrika und erzählen den Schwarzen, sie sollen gefälligst die Hände vom Sex lassen. .. continue reading ..


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13 Apr 09

Hin und wieder hüpfen Menschen auf dem Mond herum. Warum, weiß niemand so genau. Welche Sprache sprechen diese Menschen dort eigentlich? Oder, präziser formuliert: Welche Sprache sollten sie dort sprechen? Welche Sprache ist die Amtssprache des Mondes?

Nun, dazu wäre zunächst einmal zu klären, wer darüber zu entscheiden hat, welche Sprache auf dem Mond die amtliche ist. Es gibt Theoretiker, die meinen, weil der erste Mensch auf dem Mond ein US-Amerikaner war, gehöre, entgegen dem Vertrag über die Grundsätze zur Regelung der Tätigkeiten von Staaten bei der Erforschung und Nutzung des Weltraums einschließlich des Mondes und anderer Himmelskörper, der Mond zum us-amerikanischen Staatsgebiet. Nehmen wir einmal an, es wäre so. Die Amtssprache der USA wäre dann auch die Amtssprache auf dem Mond.

Die Amtssprache der USA ist englisch. In der us-amerikanischen Verfassung und ihren Zusätzen steht das zwar nicht, aber es steht auch im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland nichts davon, dass in Deutschland deutsch Amtssprache ist. In verschiedenen einfachgesetzlichen Regelungen, ist allerdings festgelegt, dass für bestimmte Behördenzweige deutsch die zu sprechende und zu schreibende Sprache ist (zum Beispiel der § 87 der Abgabenordnung für den Bereich der Finanzverwaltung: “Amtssprache ist deutsch”). Aber auch ohne diese Regelung würde in deutschen Ämtern deutsch gesprochen und nicht etwas chinesisch oder türkisch oder englisch.

In den USA gibt es auf Bundesebene keine gesetzliche Regelung des Sprachgebrauchs für Behörden. .. continue reading ..


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10 Sep 08

Mein Lieblingskardinal, der kleine Erdbeerschorsch aus Köln, war gestern im Fersehen, bei Maischberger. Ich hab’s nicht gesehen, aber QUEER.DE berichtet darüber. Unter anderem, also unter dem üblichen Geschwafel, hat er gesagt:

Gott hat den Menschen in zwei Grundausführungen ins Dasein gerufen, nämlich als Mann und als Frau und zwar mit der Bestimmung, dass die Beiden sich ergänzen und eins werden.

Das ist zwar blödsinn, aber lassen wir den kleinen Joachim in diesem Aberglauben. Doch nun leugnet der Erdbeerschorsch hartneckig, jemals mit einer Frau eins geworden zu sein. .. continue reading ..


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15 Aug 08

“Das Leben ist keine Generalprobe”, so beginnt Margit Lorenz ihre Hofberichterstattung in der Thüringer Allgemeine vom 09.08.2008 (online nicht mehr verfügbar). Recht hat sie und nutzte die Gelegenheit, anlässlich der Lebensverpartnerung von Günter Rößner und Matthias Hahnemann, zwei Nordhausener Bekannheiten, ein paar Peinlichkeiten zu dokumentieren. Zunächst quillt es überall vor Dekadenz: .. continue reading ..


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29 Jun 08

Teure modische Fehlgriffe im Himmel und auf Erden:

„Der Papst trägt keineswegs Prada”
 


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