Tag: Hasssänger



5 Jan 10

In Köln wird “Skandal” gerufen. Genauer gesagt, auf der Homepage des Freundeskreises ROSA ARCHIV & Bibliothek und dem dazugehörigen Blog:

Was erregt nun die Gemüter?

Es geht um den Internetradioanbieter mySCOUT!com-Radio (CMO Internet Dienstleistungen GmbH, Geschäftsführer Thorsten Norman Mitschele). Dieser Anbieter behauptet von sich selbst:

mySCOUT!com-Radio spielt 24 Stunden am Tag voll schwule Musik. Musik von homosexuellen, bisexuellen und transsexuellen Künstlern und Bands, Titel mit schwulem oder lesbischem Inhalt oder auch Soundtracks schwul-lesbischer Filme! Musik aus allen Stilrichtungen und aus allen Generationen schwuler Kunst und Kultur – einfach alles, was mit dem Thema Homo-, Bi- und Transsexualität zu tun hat.

Mindestens seit dem 19.12.2009, so berichtet Jürgen Zehnle auf den Seiten des Freundeskreises ROSA ARCHIVS, spielt dieser Sender Musik von Bennie Man, Elephant Man und Sizzla, allesamt jamaikanischen Hassstotterer, die die Ermordung schwuler Menschen propagieren. .. continue reading ..


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8 Dec 09

Zu den in den letzten Tagen bekannt gewordenen Vorwürfen, einen homophoben Hassänger aus Jamaika in Uganda unterstützt zu haben, hat PepsiCo folgende drei Sätze veröffentlicht:

We are appalled by the performer’s lyrics and find them repugnant. Our bottling partner in Uganda was not aware of the performer’s views and never would have sponsored the concert with this knowledge. Moving forward, we will work closely with our bottling partners to be more vigilant about the events associated with our brands.

Soso, der Abfüller in Uganda ist also schuld. Und der wiederum hat hat nicht gewusst, wen er sich da angelacht hat. Diese Ausreden kennen wir doch aus Deutschland. .. continue reading ..


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8 Dec 09

Nach Berichten des Box Turtle Bulletin und 365.gay hat der Pepsi-Konzern ein Konzert des notorischen Hasssängers Bennie Man in Uganda gesponsort. In Uganda, ich habe mehrfach berichtet, plant das Parlament homosexuelle Menschen wegen ihrer Homosexualität mit dem Tode zu bestrafen.

Pepsi gilt in den USA als ausgesprochen schwulenfreundlicher Arbeitgeber und hat in verschiedenen Staaten der USA mehrfach die Bemühungen um eine Eheöffnung für schwule und lesbische Menschen unterstützt und sich dabei auch nicht von den us-amerikanischen Evangelikalen und sonstigen Fundamentalchristen einschüchtern lassen. .. continue reading ..


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25 Nov 09

Queer.de hat gestern anlässlich eines Werbefehlgriffes des Unternehmes easyjet die durchaus interessante Frage aufgeworfen

was eigentlich von Profilfotos bei Gayromeo & Co. zu halten ist, in denen Jungs oder Männer zwischen den Stelen [des Berliner Holocaust-Mahnmals, StM] posieren.

und sondiert, welche Meinung Blogger hierzu vertreten:

Im Ausland wundert man sich über den merkwürdigen Trend: das schwule Blog “Catch Fire” sammelt einige der Fotos unter der Kategorie “Memorial Pics”. “Ich habe nie verstanden, was der Gedanke bei den Fotos ist (und ich habe wirklich eine Menge davon gefunden, also muss irgendein merkwürdiger Gedanke dahinter stecken)”, schreibt der Blogger. “Ich denke, es ist faszinierend, wie all diese Leute sexy aussehen wollen an einem Ort, der zu denen auf der Welt gehört, die am wenigsten sexy sind.”

Ich hingegen verstehe nicht, welch’ merkwürdiger Gedanke dahinter steckt, GayRomeo-Profile auf Mahnmal-Fotos hin abzusuchen und diese dann zu präsentieren.

Das Blog Ordnungspolitiker schreibt zum Thema, man solle über ein Foto-Verbot nachdenken: “Das Denkmal sollte sich trotz aller Offenheit nicht dem aktuellen ‘hauptsache Spaß’ Mainstream fügen und zur Fotokulisse verkommen.” Die Taktlosigkeit müsse ein Ende haben, denn die Geschichte sei zu ernst.

Ja genau! So machen wir’s. Wir setzen das Mahnmalfotoverbot ganz oben auf die Liste der Verbotsforderungen, .. continue reading ..


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7 Nov 09

3500 Mitglieder hat der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) e.V.; so entnehme ich es gerade einer Mitteilung des Vereins.

Das scheint ein bisserl wenig zu sein. Ein paar Millionen Menschen dürften in Deutschland schwul oder lesbisch sein und selbst Dorf-CSDs haben mehr Teilnehmer.

Wie nehmen schwule und lesbische Menschen ihre Interessen wahr? Sicher gibt es neben dem LSVD auch noch andere Vereine, die sich aber eher mit Fetisch-, Hobby-, Berufs-, Partei- und Glaubensspezialitäten beschäftigen und nicht das ganze oder zumindest weite Teile des schwullesbischen Spektrums abdecken.

Man muss den LSVD nicht abgöttisch mögen. .. continue reading ..


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13 Oct 09

Michael Petrelis berichtet über ein Treffen mit dem jamaikanischen Hasssänger Buju Banton (“Boom Bye Bye”): .. continue reading ..


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6 Jul 09

Michael Bärnthaler, Österreich, ausweislich seines Blogs in luftdünnen intellektuellen Sphären schwebend , vertritt die These, Aufrufe zum Mord an schwulen Menschen seien Kunst.

Die Lautäußerungen  des jamaikanischen Hasssänger Bennie Man qualifiziert er zunächst

als eine schöne Kunst .. continue reading ..


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8 May 09

Im Grunde sollte es selbstverständlich sein und keiner besonderen Erwähnung mehr bedürfen: In Zürich ist das Konzert eines schwulenfeindlichen Hasssängers aus Jamaika abgesagt worden.

Aber natürlich kommen sofort die Hasssängerfreunde und plärren los: .. continue reading ..


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25 Nov 08

Joe Brummer macht auf seinem ausgezeichneten Blog “replace the lies with truth” auf einen neuerdings auf youtube verfügbaren Mitschnitt einer Talkshow aufmerksam:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=lzXXi7BCDOE]

Hier eine ins Englische übersetzte Mitschrift des letzten Teils des Gesprächs:

Dr. Sa’d Al-’Inzi: When a person commits an abominable act, like homosexuality, for example, or lesbianism, in the case of women’s parlors this constitutes “spreading corruption in the land,” and should be punished by death. […]

Moderator: Other than life imprisonment and the death sentence, what can be done?

Dr. Sa’d Al-’Inzi: According to Islamic law, a homosexual should be thrown from a tall building.

Moderator: What would you do with them?

Dr. Sa’d Al-’Inzi: To be honest, death is too good for them. They should be gathered in a public place, where they would be flogged and tortured, so the truth about these people is made clear and they serve as a lesson to others, because they are an epidemic plaguing society. (mehr)

Dieser muslimische Kleriker aus Kuwait liefert damit einen weiteren Einblick in die Gedankenwelt des Islam.

Doch soeben lese ich auf Queer.de, dass ich mir wohl die falsche Quelle gesucht habe, um mich über das Verhältnis des Islam zu schwulen Menschen zu informieren. In einem Werbebeitrag schreibt die Queer.de, dass ein gewisser Georg Klauda für einen der größten Islamexperten zu halten sei und er habe ein Buch geschrieben, in dem alles erklärt wird. Ich erwähnte dieses Buch bereits, aber, wenn ich der Queer.de glauben darf, habe ich erstens keine Ahnung was Klauda schreibt und zweitens den Islam völlig missverstanden, denn .. continue reading ..


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21 Nov 08

Am Sonntag will der schwulenfeindliche Hasssänger Bounty Killer in London auftreten. In mehreren Städten des Vereinigten Königreichs hat der Sänger gewaltverherrlichender Lieder Auftrittsverbot. Nicht so in London. Es ist schier unglaublich, welche Haltung die Behörden dort einnehmen. Peter Tatchell berichtet aus London:

The concert of the Jamaican “kill faggots” singer Bounty Killer will go ahead this Sunday in London with the official sanction of the Home Secretary and the Acting Commissioner of the Metropolitan Police.

The police say that unless there are threats of riots they will not cancel the concert. .. continue reading ..


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6 May 08

Gleich dreimal darf sich Deutschland heute der Aufmerksamkeit der britischen Medien erfreuen. .. continue reading ..


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2 May 08

Aus einer Pressemitteilung des LSVD: .. continue reading ..


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8 Apr 08

Während sich die Regierung auf Jamaika nach wie vor nicht darum kümmert, wie es in ihrem Land aussieht und dabei zuschaut, wie sich der Ruf Jamaikas immer mehr verschlechtert, haben nun mehr die ersten großen Unternehmen aufgehört, die allseits bekannten Hasssänger zu fördern. .. continue reading ..


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1 Apr 08

Pressemitteilung des LSVD:

Wir haben heute das Auswärtige Amt und das Bundesinnenministerium aufgefordert, dem  jamaikanischen Staatsbürger Miguel Collins, geb. 17.04.1976 (Künstlername Sizzla Kalonji) ein (Schengen)Einreisevisum bzw. hilfsweise die Einreise zu verweigern. .. continue reading ..


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