Filed under: Glaube, Homophobie
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Die Al-Nur Moschee in Neukölln hat im Internet einen Auftritt von Imam Bilal Philips angekündigt – einem islamischen Hardliner, der sich öffentlich für die Todesstrafe gegen Homosexuelle einsetzt. Zusammen mit dem radikalen Konvertiten Pierre Vogel soll er am Samstag einen Vortrag zum Thema „Islam, die missverstandene Religion“ halten.
berichtete Der Tagesspiegel und queer.de recherchierte zusätzlich weitere geplante Auftritte des Schwulenhassers in Stuttgart, Dortmund und Hannover.
Nunmehr teilt die Al-Nur-Moschee mit, es gebe Terminüberschneidungen und Philips werde nicht erscheinen. .. continue reading ..
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Ach, was hat dieser Barack Obama doch im Wahlkampf den schwulen Menschen für Versprechungen gemacht. Alles sollte schön und gut werden und nicht wenige schwule Menschen in den USA haben ihm geglaubt und ihn gewählt.
Nun sind 100 Tage seit seinem Tritt ins Amt vergangen und was hat er geleistet? Nichts! Jedenfalls hat er nichts für schwule Menschen in Bewegung gesetzt. Und darüber hinaus ist auch nur bekannt geworden, dass seine Frau auf alte Omis steht, jedenfalls wenn diese den Rang einer Königin haben, und er sich für die Folterknechte von Guantanamo begeistert. Letzteres überrascht nicht weiter, denn im Wahlkampf hat Obama den Todesstrafenbefürworter gegeben.
Er hat im Wahlkampf sich aber auch mit Schwulenhassern umgeben, verkündet, dass es statt gleichgeschlechtlicher Ehen allenfalls, und auch nur auf Ebene der Einzelstaaten, civil unions für schwule Menschen geben dürfe und sich glaubensverirrte Menschen aller Art warmgehalten.
Dass er diese Schwulenverdummungspolitik beibehalten würde, hat er im Rahmen seiner Vereidigungsshow deutlich gemacht, indem er den evangelikalen Hassprediger und Adolf-Hitler-Bewunderer Rick Warren auftreten ließ. Um die Mütchen der schwulen Menschen zu kühlen, ließ er noch am Tag seiner Wahl einen 8-Punkte-Plan für seine Politik für schwule Menschen auf der Homopage des Weissen Hauses verkünden (dokumentiert auf ondamaris).
Was ist nach 100 Tagen daraus geworden? Nichts! Und es wird daraus auch nichts mehr werden, denn der Plan ist weg! .. continue reading ..
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Gott, falls einen gibt, Juden, Christen, Moslems und gegebenenfalls er selbst haben es in den vergangenen Jahrtausenden versäumt, auch nur den geringsten Anhaltspunkt für seine Existenz zu liefern, hat mir meine Homosexualität geschenkt. Wo sollte sie sonst herkommen, wenn die Menschen doch Gottes Schöpfung sind?
Ja, Homosexualität ist ein Geschenk, eher ein Geschenk der Natur, als das eines Gottes, aber sie ist ein Geschenk, denn ich habe dafür nichts getan.
Zwar hat ein Teil meiner Mitmenschen nichts Besseres zu tun, als sich damit zu beschäftigen, wie sie mir dieses Geschenk vermiesen können (Neid?), aber ich gebe es nicht mehr her. Da kann der Zürcher Kantonsrat Michael Welz, seines Zeichens Sprecher der religiös-faschistischen Eidgenössisch-Demokratischen Union (EDU) so oft rufen wie er will
Gott schenke Befreiung aus der Homosexualität! .. continue reading ..
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Der Schwulenheiler und ernannte Weihbischof in Linz, Maria Wagner, hat den Papst um Rücknahme der Ernennung gebeten. Der Papst soll dieser Bitte bereits entsprochen haben.
Meldungen hierzu:
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Besonders perfide Methoden wendet eine christliche Gruppierung an, um in Kalifornien an Geld zu kommen.
Sie schickt Erpresserbriefe an diejenigen, die sich finanziell für die Erhaltung der same sex marriage engagiert haben:
Were you to elect not to donate comparably, it would be a clear indication that you are in opposition to traditional marriage. You would leave us no other reasonable assumption. The names of any companies and organizations that choose not to donate in like manner to protectmarriage.com but have given to Equality California will be published.
heißt es darin (via Box Turtle Bulletin).
Andere evangelikale Hassprediger versuchen sich mit erbärmlichen Nazi-Vergleichen:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=u6ddOODw9Rg]
(via Towleroad)
Hier der Text: .. continue reading ..
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In Bremen tobte für ein paar Tage unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das evangelikale Christival. Die Macher des Christivals fühlen sich bekanntlich in ihrem Recht auf Hass Meinungsfreiheit beschränkt, weil ein paar Schwule und Lesben sich nicht von den Evangelikalen heilen lassen wollen. Roland Werner, Oberhäuptling des Christival und führender Schwulenheiler, meinte auf die Frage, wie Christen mit den gottlosen Bedenken nicht heilungswilliger Schwulen und Lesben umgehen sollen [das Interview mit Roland Werner ist zur Zeit auf der Seite von idea nicht recherchierbar]: .. continue reading ..
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Am 7. Oktober des vergangenen Jahres hatte der Kölner Erdbeerschorsch Joachim Meisner in Einsiedeln mal wieder eine Gelegenheit genutzt, den Menschen die Welt, die er selber nicht versteht, zu erklären. Das heißt, er hat seinen unentwegten Zuhörern (was sind das eigentlich für Menschen) erklärt, wie die Welt wäre, wenn er das Sagen hätte. Der Kölner Bundestagsabgeordnete Volker Beck fand das nicht ganz so witzig und nannte den Schorsch daraufhin einen Haßprediger.
Was im Grunde nur eine Tatsachenfeststellung ist, fand wiederum nicht das Wohlgefallen des Kardinals. Da der Erdbeerschorsch von Gott keine Hilfe zu erwarten hat, versteckte er sich unter Justizias Röckchen in Gestalt des Kölner Landgerichts. Kirchenhörig, wie dieses Gericht nunmal ist, belegte es den Herrn Abgeordneten auf drängen des Herrn Kardinals mit einem Bannfluch in Gestalt einer Einstweiligen Verfügung, auf dass dieser es unterlasse, die hochehrwürdige Erbeereminenz nochmals einen Haßprediger zu nennen. Das führte nunmehr bei Volker Beck zu einem langen Gesicht. Er versprach zwar, den Prediger nicht mehr als Haßprediger zu bezeichnen, wollte aber durch das Landgericht Berlin klären lassen, ob er den Prediger Haßprediger nennen durfte und weiterhin Haßprediger nennen dürfe, obgleich er ihn so gar nicht mehr nennen wolle.
Nun: Eine Handvoll Rechtsgelehrter fing an sich die Köpfe zu zerbrechen (was übrigens besonders leicht zu bewerkstelligen ist, wenn es sich um Hohlköpfe handelt) und derweil kamen sich die Streihähne näher und Beck lobte den Schorsch über die roten Erdbeeren. Es mag das erste Mal seit Jahrzehnten gewesen sein, dass dem einsamen Kölner Papstverehrer jemand mit solcher Gefühlswärme begegnete. Und so ließ sich der Schorsch erweichen und entließ den armen Abgeordneten aus den Klauen des Kölner Gerichts, griff sogar tief in die Tasche des Kirchensteuerzahlers und erstattete dem armen Volker nicht nur die Kosten der Kölner Rechtsgelehrten, sondern auch die der Berliner.
Vielleicht war es aber auch ganz einfach so, dass die teuren Rechtsberater des Metropoliten demselben klar gemacht haben, dass er kurz davor stand, die Rechtsstreitigkeiten zu verlieren. Dem Weltjugendtagsschorsch dürften die Erdbeeren auf der Stirn gestanden haben, als ihm klar wurde, dass vielleicht nicht nur Volker Beck, sondern auch die Weisen aus dem Berliner Land, ihn für einen Hassprediger halten. Also hat er sich gegen Kostenübernahmeversprechen (= Geldzahlung) aus den Gerichtsverfahren herausgekauft. Volker Beck hatte leichtfertiger Weise schon vorher versprochen, den Haßprediger nicht mehr Haßprediger zu nennen. .. continue reading ..
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Vor kurzem nannte Volker Beck Joachim Meisner noch einen Hassprediger, jetzt verbündet er sich mit ihm:
Es geht um die aktuelle Diskussion über das Stammzellengesetz.
Natürlich kann Volker Beck zu diesem Thema die Meinung vertreten, die er für richtig hält. Aber muss er hierzu ausgerechnet dem Erdbeerschorsch beispringen? Damit macht er seine kürzliche Generalkritik an Meisner mehr oder weniger gegenstandslos. .. continue reading ..
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… ist ein alter, verbohrter, einsamer Prediger, der hasst.
Am 7. Oktober hat er mal wieder die Gelegenheit genutzt, seine Sicht der Dinge zu offenbaren. Vor vollem (Gottes-)Haus in Einsiedeln predigte er über die Fatima-Bewegung (in Zusammenhang mit dem portugisischen Ort Fatima dichtet sich die römisch-katholische Kirche Marienerscheinungen zusammen). Die Predigt, vom Erzbistum Köln veröffentlicht, ist es nicht wert gelesen zu werden. Sie enthält allerlei Frömmeleien, aber nichts Frommes. Eine Textpassage sei hier dennoch zitiert:
Das Sein in der Welt ist wahr, weil Gott die Wahrheit in Person ist. Der Mensch aber macht oft sein eigenes Dasein unwahr, wenn er das Schöpfungsgedächtnis verliert. Wenn er zum Beispiel meint, dass Mann und Frau nicht aufeinander bezogen sind, damit sie in der Ehe zur Familie werden. Alle so genannten alternativen Modelle des menschlichen sexuellen Zusammenlebens sind aber unwahr und darum für den Menschen im Kern verderblich. Die Menschheit richtet sich hier selbst zugrunde. Maria ist dagegen wahr wie klares Quellwasser. Bei ihr gibt es keine faulen Kompromisse: ihr „Ja” ist ein „Ja” – „Mir geschehe, wie du es gesagt hast” (Lk 1,38). Und ihr „Nein” ist ein „Nein” – Das sagt und tut in ihrer Nachfolge die Kirche dann auch. Aber dafür erhält sie Widerspruch von der Welt, aber nicht von Gott.
Hier taucht ein bei gewissen römisch-katholischen Würdenträger immer wieder zu beobachtendes außerordentliches Interesse an menschlicher Sexualität auf. Gerade bei Meisner ist immer wieder bemerkenswert, dass er immer nur von der Sexualität zwischen den Menschen redet, aber nicht von der Liebe zwischen Menschen. .. continue reading ..
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