Tag: Gegenwart



29 Jan 10

Im letzten Jahr entdeckte ich auf einer social-platform einen Schulfreund von mir. Wir haben damals, vor mehr als zwanzig Jahren viel zusammen unternommen. Nach der Schulzeit ist der Kontakt zu ihm, wie zu allen anderen Mitschülern, eingeschlafen, jedoch habe ich im Laufe der Zeit immer wieder an ihn gedacht und schließlich via Internet gezielt gesucht und ihn gefunden.

Nach der Wiedersehensfreude haben wir ein paar Wochen lang intensiv miteinander gechattet, danach reduzierte sich der Kontakt auf eine sehr sparsame Kommunikation und den Austausch der berühmten GayRomeo-Fußtapsen. .. continue reading ..


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20 Aug 09

Es gibt Menschen, die schwören sich im Rahmen ihrer Eheschließung oder bei sonstigen Gelegenheiten, insbesondere wenn diese religiös überspannt sind, ewige Treue.

Ich halte das für ausgemachten Unsinn. Ein Schwur ist in diesem Zusammenhang eine in die Zukunft gerichtete Willenserklärung zugunsten einer anderen Person. Versteht man Treue in dem in meinem vorhergehenden Post beschriebenen Sinne, verbietet sich ein Treueschwur oder ein -versprechen von selbst. .. continue reading ..


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6 Apr 09

Dieses highlight nicht schwuler weiblicher Verkrampfung darf ich meinen Lesern nicht vorenthalten:

Mein Freund (27) und ich (28) sind ein Jahr zusammen, sehen uns aber höchstens einmal im Monat,

Der Glückliche – wie noch zu lesen sein wird!

weil er weit weg wohnt.

Beachte: ER wohnt weit weg, nicht etwa SIE.

Beim letzten Mal fuhren wir einmal aufs Land und schmusten spät auf dem Heimweg irgendwo unterwegs im Auto.

Während der Fahrt?

Wir waren beide stark erregt, worauf er mich von Hand befriedigte. .. continue reading ..


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5 Apr 09

Ulrich Parzany, evangelikaler Prediger, taucht immer dort auf, wo er sich vor großen Publikum als antischwuler Musterchrist (“Viel mehr Christen sollen begreifen, wie notvoll die Lage der Homosexuellen ist”1.) präsentieren kann.

Auf dem Bremer Christival war er dabei, hetzte gegen schwule Menschen und ließ sie durch die Polizei mit physischer Gewalt aus der Kirche, in der er predigte, vertreiben. In Chemnitz führt er in diesen Tagen seine eigene Großveranstaltung durch. Als ProChrist wird dieses Ereignis bezeichnet. Virtuelles Sprachrohr von ProChrist und Parzany ist die von dem dem evangelikalen Verein ‘Deutsche Evangelische Allianz’ zuzurechnenden Medienverbund KEP betriebene Homepage ‘pro Christliches Medienmagazin‘.

Parzany beruft sich, wie in evangelikalen Kreis üblich, hinsichtlich seiner Auffassung zum Thema Homosexualität auf Christl Vonholdt: .. continue reading ..


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6 Mar 09

Im Rheinischen Merkur fragt sich Navid Kermani, vom Merkur als einer der wichtigsten Intellektuellen Deutschlands hingestellt, was vernünftige Menschen wohl gegen den Islam haben. Es sei doch super, ein Muslim zu sein. Und wer etwas gegen den Islam habe, solle sich doch einmal vor Ort in einem islamischen Land informieren. Damit die Informationen jedoch nicht allzu authentisch werden, kommt nicht jedes Land in Betracht: .. continue reading ..


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5 Aug 08

Mitte September 2008 wird in Schwerin ein neuer Bürgermeister, nein sogar ein Oberbürgermeister gewählt, nach dem die Schweriner den Amtsinhaber aus seinem Sessel vertrieben haben.

Mehrere Kandidaten stehen zur Wahl, darunter auch ‘Archi’ Volker Goebel, der sich aus dem westfälischen Hagen aufgemacht hat, Oberschweriner zu werden. Archi entblättet sich. Zunächst sein Leben auf seiner Homepage, auf der so wichtige Dinge wie das Gültigkeitsende seinen Reisepasses nachzulesen sind. Mit erstaunen lese ich dort auch

Als Freelancer bin ich ab ca. 57,- Euro / h plus MwSt. zu haben. Abrechung über nachvollziehbare, verständliche Excel Tabellen. Als techn. Angestellter reden wir bitte über 5.720,- € / Monat.  

und erkenne die Motivation des Freelancers. Denn: Der Oberbürgermeister von Schwerin wird nach B 5 besoldet, das entspricht einem monatlichen Grundgehalt von EUR 6309,38. Dazu noch ein paar Aufwandsentschädigungen und Zulagen, beamtenrechtliche Alterversorgung, Dienstwagen, und so weiter.

Nun muss Archi nur noch gewählt werden. Mitbekommen hat er offenbar, dass bei einem Teil des Schweriner Publikums Schwulenfeindlichkeit gut ankommt. Damit kennt er sich aus und legt los: .. continue reading ..


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20 May 08

Lieber Leser, liebe Leserin, darf ich zu einer Reise durch die Widerlichkeiten des römischen Katholizismus einladen? Dieser Ausflug ist nichts für schwache Nerven und birgt eine Menge an Aufregungspotenzial. .. continue reading ..


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25 Jan 08

In dem Eifeldorf Ferschweiler, dort wo der berühmte Luzienturm steht, wird gegen den Bau eines Kinderspielplatzes geklagt.

Eine Anwoh­ner-Klage gegen einen neuen Spiel­platz in der Eifel­gemeinde Fer­schwei­ler ist am Mitt­woch vor dem Trierer Ver­wal­tungs­gericht ver­han­delt worden. Das kla­gende Ehepaar, das in der Nähe des noch nicht eröff­neten Spiel­plat­zes wohnt, befürch­tet unzu­mut­bare Lärm­beläs­tigun­gen durch spie­lende Kinder und wendet sich gegen die vom Eifel­kreis Bitburg-Prüm erteilte Bau­geneh­migung.  

In koww’s Webblog hat Wolfgang hat das Thema aufgegriffen. Ein paar Anmerkungen dazu:

1.

Die gegenwärtige ‘Kinderpolitik’ ist kurzsichtig. Es genügt nicht, den Eltern finanzielle Leistungen zu gewähren, die immer mehr den Charakter von Leistungsprämien erhalten, und über ein paar Kindergartenplätze mehr oder weniger zu debattieren. .. continue reading ..


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22 Jan 08

Steven Pinker wirft die Frage auf, ob der religiöse Hintergrund eines Menschen Einfluss auf die Beantwortung moralischer Fragen hat und erweitert das Trolley-Experiment:

Der führerlose Straßenbahnwagen rollt auf einen auf den Gleiskörper stehenden Lehrer zu. Durch umstellen der Weiche könnte das Fahrzeug auf ein unbesetztes Gleis gelenkt werden und niemand würde verletzt oder getötet. Jedoch: Beim Umstellen der Weiche würde ein Signal ausgesendet, dass es einer Schulklasse mit sechsjährigen Schülern erlauben würde, einem Teddybär den Namen Mohammed zu geben.

Ist es erlaubt, die Weiche umzustellen?

Das ist kein Witz. Und der Sacherhalt ist gar nicht so theoretisch, wie er scheint. Im vergangenen Monat erlaubte eine britische Lehrerin in einer Privatschule im Sudan ihrer Klasse einen Teddybär Mohammed zu nennen. Sie wurde wegen Gotteslästerung ins Gefängnis gesteckt und es drohte ihr eine öffentliche Auspeitschung. Die Volksmenge vor dem Gefängnis verlangte, sie zu töten. .. continue reading ..


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3 Jan 08

idea.de, eine sich selbst als christliches Nachrichtenportal bezeichnende Page, meldet unter dem 2. Januar 2008, dass das geistliche Oberhaupt der anglikanischen Kirche ein ’Geheim-Abendmahl’ mir schwulen Priestern gefeiert habe. Interessant ist ein zu dieser Meldung abgegebener Kommentar eines Bruder Nikolaj Bromberg, den ich im folgenden dokumentiere (Hervorhebungen durch mich). Ob der Kommentar tatsächlich von dem angegebenen Verfasser stammt, kann ich nicht validieren. Allerdings erscheint der Text wortgleich auf den Seiten der ‘Lesbische und Schwule Basiskirche Basel’.

Bruder Nikolaj Bromberg (Wittlich-Wengerohr)02.01.08 18:13

Vor kurzem bin ich auf ein Thema gestoßen: «Homosexualität». Dabei habe ich festgestellt, dass es offenbar immer wieder zu – meiner Ansicht nach recht fruchtlosen, Diskussionen über die Auslegung der Bibel in Bezug auf HS kommt, wobei sich evangelikal angehauchte Christen bemühen, sich möglichst den Anstrich der «Bibeltreue» zu geben, wenn sie HS ethisch ablehnen. Um weiteren Wortschlachten ein bisschen den «Wind aus den Segeln» zu nehmen, gestatten Sie mir als Christlicher Seelsorger bitte ein paar Ausführungen, die ich als theoretische Folie verstanden wissen möchte, die jeder nutzen kann, der oder die weiterhin über die Frage nach der Bewertung der HS in der Bibel diskutieren möchten. Ich glaube aber, dass sich mit meinem heutigen Beitrag eigentlich «theologisch-betrachtet», jede weitere Diskussion erübrigt. .. continue reading ..


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