In dem niederländischen Dorf Reusel gibt es einen kleinen Dorfpfarrer, Luc Buyens, der mit Freude die Schwulenfeindlichkeit seines großen Chefs, dem Hitlerjungen Ratzinger, nacheifert. Er verweigerte einem schwulen Mann das, was die Katholiken als heilige Kommunion bezeichnen. Ich schrieb bereits ein paar Zeilen dazu.
In Deutschland hätte die vereinigte Katholikenschaft den Vorfall schweigend zur Kenntnis genommmen und wäre weiterhin Sonntag für Sonntag hörig in die Kirche getapert. Frau Regierungsdeppinchefin hätte vielleicht noch ihr grenzenloses Vertrauen in die über alle Zweifel erhabene Institution römisch-katholische Kirche und die für sie handelnden schmierigen Verharmloser zum Ausdruck gebracht, aber ansonsten wäre nichts passiert. Anders ist es in den Niederlanden. Dort lassen sich die Menschen nicht so ohne weiteres vom Weihrauch einnebeln, dort wird nicht einfach alles hingenommen, was die Kirche den Menschen antut, dort regt sich Widerstand:
Der Wirbel war groß, und bald setzten organisierte Proteste ein, angeführt unter anderem vom sozialdemokratischen Stadtrat Dick Boonman: Er verteilte vor der Kirche in Reusel dreieckige rosarote Wimpel mit der Aufschrift „Homo“ – ein klarer Hinweis auf die Nazizeit, als homosexuelle KZ-Insassen mit rosa Dreiecken (Winkeln) an der Kleidung markiert wurden.
Viele Kirchgänger, auch Heteros, steckten sich solche rosa Winkel ans Revers und gingen damit in die Kirche zur Messe von Pater Buyens. .. continue reading ..
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