Tag: Finanzkrise



27 Mar 09

Über schwules Blut schreibt Leonard Goldmann in seinem Blog:

Also mir ist es persönlich völlig Wurst wer schwul, bi, oder sonst was ist. Jeder soll machen was er will, solange, so oft und so verrückt er nur kann. Das ist in Ordnung. Ich richte mich da eigentlich nach der Natur- dort gibt es homosexuelle Tiere, warum also nicht auch bei uns…

Jetzt bin ich aber auf einen Punkt gestoßen den ich so in Deutschland nicht für möglich gehalten hätte.
Homosexuelle Männer dürfen in Deutschland kein Blut spenden. Man muss sich das mal vorstellen. Es gibt so viel Bedarf an Blut, Organen oder Knochenmark und tatsächlich wird trotz allem Klagen, mit dem Hypokratischen Eid gebrochen und verfügbares Blut einfach nicht angenommen…

Wer sich weiter belesen oder helfen will kann das hier, oder wahrscheinlich beim Verein Schwules Blut e.V.

Das ist eine bemerkenswerte, weil nicht allgemein, vermutlich nicht einmal mehrheitlich verbreitete Auffassung.

Goldmann schreibt aber auch:

Die einzigen No Go Punkte sind für mich wenn homosexuelle Paare Kinder adoptieren, finanzielle Vorteile aus der Ehe schlagen, oder aber finanzielle Vorteile aus dem Tod des Partners in Form von Witwerrente erhalten wollen. Diese drei Punkte widersprechen meines erachtens der Natur.

Das ist weniger bemerkenswert, dafür umso mehr irritierend. Ich hatte bisher nicht wahrgenommen, dass sich die Natur mit den finanziellen Fragen einer Ehe oder mit Rentenangelegenheiten befasst hat. ‘Adoptionen’ von Jungtieren durch homosexuelle Tiere hingegen sind durchaus überliefert.

Auf einen ähnlichen Vorhalt seiner Leser führt Leonard Goldmann in einem weiteren Post seine Ansichten näher aus: .. continue reading ..


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15 Dec 08

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via KStA.TV

Jaja, der heilige Zorn meines Lieblingsschorsches ist eher heilige Dummheit – oder heilige Demenz.

Das Verhältnis der römisch-katholischen Kirche zum Geld hat der Focus schon vor mehr als 10 Jahren instruktiv beleuchtet: .. continue reading ..


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12 Oct 08

Seit Monaten schon erleben wir, wie Krisen gemacht werden. Zunächst die Subprime-Krise, aus der eine Bankenkrise, neuerdings gar eine Finanzkrise geworden ist, mit Ausläufern in andere Wirtschaftszweige wie die Automobilindustrie. Von Panik und Kontrollverlusten getrieben belehren sich Politiker, Wirtschaftsweise, Blogger und Journalisten gegenseitig darüber, was nun tun sei, nicht zu sei und schon längst hätte getan werden müssen. Steinbrück und Merkel geben der Krise, die in Grunde nichts anderes als eine Politikkrise ist, täglich nicht schöner werdende Gesichter. Auf den Gedanken, die Wirtschaftsprozesse einfach altbewährten Regelsystemen zu überlassen, nämlich denen der Marktwirtschaft, kommt niemand. Was wir zur Zeit an den Börsen erleben, sind nichts anderes als Automatismen der Selbststeuerung. Sie funktionieren! Kalendertägliches Experimentieren, ständiges Auf- und Zudrehen von Hähnen und panikartig zusammengezimmerte Gebote und Verbote sind für den Markt wenig bekömmlich. Krisenreaktionen sind selten gute Reaktionen. Da ist von Staatsgarantien für Spareinlagen die Rede. Wer ist den der Staat? Merkel und Steinbrück sind es nicht, auch Köhler ist es nicht. Der Staat sind die Sparer. Steuerzahler und Sparer sind die selben Personen. Welchen Sinn macht es nun, einer – möglicherweise nicht sorgfältig ausgewählten – Bank eine Spareinlage zu geben und anschließend zu sagen, “Für den Fall, liebe Bank, dass Du schludrig mit meinem Geld umgehst, garantiere ich Dir mit meinem zukünftig noch zu verdienenden Geld, dass Du mir mein bei Dir angelegtes Geld zurück zahlen kannst”? Ich werde das Gefühl nicht los, dass wir im Moment alle ziemlich verarscht werden. .. continue reading ..


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8 Oct 08

Alle Welt jammert, ächzt und stöhnt unter der sogenannten Finanzkrise. Kalifornien droht die Zahlungsunfähigkeit. Aber so schlimm kann das alles gar nicht sein! .. continue reading ..


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1 Oct 08

Die us-amerikanische Sparkasse Washington Mutual (WaMu) ist, vorsichtig formuliert, in Schwierigkeiten geraten und musste durch J P Morgan Chase gerettet werden.

Der us-amerikaner Mark Krikorian, evangelikaler und Blogger, eine Kombination, die bekanntlich regelmäßig zur Offenbarung exeptioneller Dummheit führt, erklärt, wie es dazu kommen konnte: .. continue reading ..


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19 Sep 08

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat, ich vermute, die entsprechenden Meldungen sind bekannt, mindestens EUR 300 000 000 zum Fenster hinausgeworfen. Angeblich aufgrund eines technischen Versehens. Zwischenzeitlich heißt es, dass der Betrag vielleicht sogar doppelt so hoch sei.

Unter den vielen Zahlen, die in diesen Tagen in Zusammenhang mit der sogenannten Finanzkrise durch den Blätterwald rauschen, wirken EUR 300 Mio fast schon lächerlich. Von Milliardenverlusten ist jeden Tag die Rede.

Gerade deshalb lohnt sich es, einen Augenblick darüber nachzudenken, wieviel Geld das eigentlich ist. Josef Ackermann, der angeblich bestbezahlte Arbeitnehmer in Deutschland,  beispielsweise müsste hierfür, bei einem Jahressalär von EUR 14 Mio, rund 21 Jahre lang arbeiten (= Vorstand der Deutschen Bank AG) sein.

Betrachten wir den Vorgang doch mal aus Sicht des Steuerzahlers. Der Steuerzahler ist der Depp, der in Deutschland frag- und klaglos alles bezahlt. Auch die EUR 300 Mio (oder mehr) wird er bezahlen, denn die KfW gehört ihm. Verluste und entgangene Gewinne dieser Bank nimmt er schon seit geraumer Zeit ohne mit der Wimper zu zucken zur Kenntnis. EUR 300 Millionen entsprechen zum Beispiel in etwa dem Jahressteueraufkommen des Finanzamts Lüdinghausen (Kreis Coesfeld, Nordrhein-Westfalen).  .. continue reading ..


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