Tag: Fetisch



13 Nov 09

Sind Blogger eigentlich gut im Bett?

Hm, ich kann die Frage nicht einschränkungslos bejahen, weil ich nicht uneingeschränkt von mir auf andere schließen kann. :oops:

Also, es dreht sich um folgendes:

Grundsätzlich bin ich ein Nacktschläfer. .. continue reading ..


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7 Nov 09

3500 Mitglieder hat der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) e.V.; so entnehme ich es gerade einer Mitteilung des Vereins.

Das scheint ein bisserl wenig zu sein. Ein paar Millionen Menschen dürften in Deutschland schwul oder lesbisch sein und selbst Dorf-CSDs haben mehr Teilnehmer.

Wie nehmen schwule und lesbische Menschen ihre Interessen wahr? Sicher gibt es neben dem LSVD auch noch andere Vereine, die sich aber eher mit Fetisch-, Hobby-, Berufs-, Partei- und Glaubensspezialitäten beschäftigen und nicht das ganze oder zumindest weite Teile des schwullesbischen Spektrums abdecken.

Man muss den LSVD nicht abgöttisch mögen. .. continue reading ..


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28 Jun 09

Der Tag der Stonewall-Riots jährt sich nun zum vierzigsten Mal. Obschon  schwule Menschen sich nicht erst seit 1969 gegen Übergriffe des Staates wehren, ist Stonewall noch heute der Inbegriff des Widerstandes gegen staatliche Repressionen.

Gerne werden CSD-Paraden in die Tradition der Stonewall-Riots gestellt. Ist das wirklich so? Können sich die CSD-Paraden, kann sich namentlich die Parade im Rahmen des ColognePride in Köln auf eine derartige Tradition berufen? Nein, sie kann nicht.

Ich sehe einen wesentlichen Unterschied: .. continue reading ..


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17 Apr 09

Lichtschlag hat in seinem Blättchen ‘eigentümlich frei’ wieder eine seiner traditionell eigentümlich sinnfreien Verlautbarungen verlautbart:

Dass die Hitlerbewegten in Teilen – denken wir nur an Ernst Röhm und seine Gespiele – eine (wie Zeitungen vor der Machtübernahme auch offen schrieben) „Homobewegung“ waren und von der faschistischen Männerbund- und Stiefel-Ästhetik angezogene Schwule anteilmäßig mindestens ebenso unter den Tätern wie unter den Naziopfern zu finden waren, .. continue reading ..


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30 Mar 09

Die taz berichtet heute über ein Neonazitreffen in Schlüchtern (Osthessen):

[...] Das öffentliche Outing des Funktionärs Hubert Mölsen schlug in den homophoben NPD-Kadern ein wie eine Granate. “Wir sind es leid, uns weiter zu verstecken!”, brüllte Mölsen bei einer zunächst geheim gehaltenen Kundgebung vorvergangene Woche im hessischen Schlüchtern. “Bloß weil man schwul ist, heißt das nicht, dass man kein aufrechter Deutscher sein kann, der stolz auf sein Vaterland ist. Das Gegenteil ist richtig: Wir wissen, wie man für eine Überzeugung kämpft!”

Die spontanen Beifallsstürme zeigten, dass er mit dieser Meinung keineswegs allein dasteht. Und es ist ihm ernst: Er will die schwulen Nazis an die Macht führen und dazu eine Interessenvertretung für Schwule und Bisexuelle in der NPD nach dem Vorbild der LSU in der CDU/CSU errichten. [...]

Mölsen behauptet gar: “In der NPD gibt es mittlerweile mehr Schwule als Frauen.” [...]

Hubert Mölsen kennt die Geschichte und will heute – 75 Jahre später – dennoch einen neuen Versuch wagen. Auf die Frage, was er davon halte, dass sich Adolf Hitler einmal in einer öffentlichen Erklärung hinter den als schwul bekannten Ernst Röhm gestellt hatte, reagiert Mölsen mit einem wissenden Lächeln und der Bekundung: “Der Führer ist für mich ein Vorbild – auch in sexueller Hinsicht!”

Ein paar Anmerkungen:

Leider kann ich es mir nicht einfach machen und schlicht darauf verweisen, dass Mölsen entweder blind und/oder taub und/oder nicht schwul ist. Wie dieser Gnom, dessen Artikulation an eine verstopfte Klospülung erinnert und der sich selber als Führer bezeichnete, ein Vorbild in sexueller Hinsicht sein kann, ist mir ein Rätsel, aber es gibt in schwulen Welt nichts, keinen Fetisch, kein Schönheitsideals, kein Vorbild, dass mich noch überraschen würde. Und da Hitler auf unzählige heterosexuelle Frauen attraktiv wirkte und wirkt, ist es wohl gar nicht überraschend, dass auch schwule Männer sich sich von diesem optischen und akustischen Kotzbrocken angezogen fühlen. Was Mölsen über Hitlers Sexualität weiß, bleibt trotz “wissendem Lächeln” allerdings rätselhaft. .. continue reading ..


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27 Feb 09

Was mag eine örtliche AIDS-Hilfe, in diesem Fall die Münchner, bewegen, Geld für eine Kampagne auszugeben, auf der diese Bilder auf Plakaten und Postkarten zu sehen sind und, so das ausdrückliche Bekunden der AIDS-Hilfe München, Assoziationen zu den menschenverachtenden Diktatoren Russlands (die Angabe „Russland“ deutet auf Putin hin, das Foto erinnert jedoch eher an den Sowjetdiktator Stalin), Nordkoreas und Chiles geweckt werden sollen.

Dass die Herrschaften der Münchner AIDS-Hilfe nun Ihre Wichsfantasien plakatieren wollen, ist eine Sache; mit dieser uniformfetischierten Entblößung müssen sie selber fertig werden.

Schlimmer und schwer erträglich ist es, dass die Münchner AIDS-Hilfe schwulen Männern eine Vorliebe für Diktatoren und wohl auch auch eine Affinität zu Diktaturen unterstellt. Hitlers triumphale Münchener Auftritte haben wohl in manchen Köpfen einen bis heute nachwirkenden Eindruck hinterlassen. .. continue reading ..


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18 Feb 09

Es ist noch nicht lange her, da verkündete Markus Danuser, Vorstand des Kölner Lesben- und Schwulentages (KLuST), via Kölner Stadt-Anzeiger in markigen Worten:

Die Toleranz, die die Teilnehmer für sich einfordern, soll jedoch „nicht durch maßlose Provokation überstrapaziert werden“. Zudem soll härter gegen – ohnehin strafbare Tatbestände – wie Entblößen oder sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit vorgegangen werden. Andere Teilnehmer und Zuschauer werden aufgefordert, derart provozierendes Verhalten nicht nur zu beobachten, sondern ihr Missfallen laut kund zu tun und die Polizei zu alarmieren. Derartige Störenfriede sowie jeder, der Jugend gefährdende Schriften verbreitet oder illegale Drogen einnimmt, sollen nicht nur – nach Möglichkeit – angezeigt werden, „sondern zudem öffentlich an den Pranger gestellt werden“, so Klust-Vorstand Markus Danuser. Dies könnte in Form einer Veröffentlichung des Namens oder eines Fotos des Übeltäters im Internet geschehen.

Ähnlich wie dieser Tage die römisch-katholische Kirche erkannte der KLuST, dass es durchaus angebracht ist, Reden, Denken und Handeln in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen. Um die auf diese Weise neu gewonnenen Erkenntnisse unter’s Volk zu bringen, bemühte Markus Danuser, quotenmäßig korrekt von der KLuST-Vorständin Sabine Arnolds beschützt, flugs erneut den Kölner Stadt-Anzeiger als Verkündungsmedium:

Markus Danuser und Sabine Arnolds vom Kölner Lesben- und Schwulentag KLuST konkretisieren ihre Vorschläge.

Aha, was vor wenigen Tagen noch als “einstimmig [beschlossene] “Anstands-Erklärung” für die Teilnehmer der CSD-Parade” in die Gehirne der schwulen Männer (Frauen, auch lesbische, scheinen bisher nicht ins Visier der KLuSTler geraten zu sein) eingetrichtert werden sollte, kommt nun als “Vorschläge” daher.

Heißt es in der Charta noch (Hervorhebungen durch mich),

[...] deren Beachtung wir auch von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der CSD-Parade verbindlich erwarten.

macht Herr Danuser jetzt daraus:

Das bezieht sich in keinem Fall auf Einzelpersonen, sondern auf Institutionen oder Unternehmen [...]

In der Charta steht klipp und klar, .. continue reading ..


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14 Feb 09

Erster Akt, erster Aufzug
In der Arztpraxis

Dr S: “Taaaach.”

TGD: “Guten Tag.”

Dr S: “Wat is?”

TGD: “Mein Hintern schmerzt.”

Dr S: “Dat schau ich mer mal an.”

TGD: “Ähm…”

Dr S: “Ich bin da nit fies vör.”

TGD: “Soll ich nicht erstmal erzählen, …”

Dr S: “Ich kann mer scho denkn, wie et passiert is.”

TGD: “Es ist ja gar nichts passiert!”

Dr S: “Ach, un warum tut et dann weh?”

TGD: “Das will ich ja von Ihnen wissen.”

Dr S: “Woher soll ich dat denn wissen?”

TGD: “Gerade wollten Sie noch nachgucken!” .. continue reading ..


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16 Nov 08

Seit dem 06.11.2008 ist das Vagevuur (Fegefeuer) in Eindhoven geschlossen.

Das Vagevuur war ein Club für ‘experimentellen Sex’. Dort fanden fast täglich Veranstaltungen zu  und mit verschiedenen leckeren Fetischen statt.

Das Vagevuur galt hinsichtlich seiner Safer-Sex-Policy und deren Umsetzung als vorbildlich.

Was des einen Lust ist, wird in den mickrigen Hirnen anderer zur Perversion. Die Stichting het Vagevuur teilt mit:

As some of you might know the Vagevuur has become the subject of negative attention from dutch national media (report in the Evangelical Broadcaster’s ‘Netwerk’, reports in the press) for questions from the part of the populist LPF party in the Eindhoven city council. .. continue reading ..


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17 Oct 08

Ich bin immer dankbar, wenn mich ein Leser auf inhaltliche Fehler oder eine fehlerhafte Orthografie aufmerksam macht. Ich bitte dringend darum, gefundene Fehler nicht zu behalten, sondern hier abzugeben.

Ein geschätzter Leser, dessen Kommentare ich wegen entgegenstehender Bedenken regelmäßig nicht freigebe, teilte mir folgendes mit:

[...] Wennauch Du das “das” und “daß” immer wieder verwechselst. .. continue reading ..


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13 Oct 08

Mal wird sie lang diskutiert, mal wird sie breit diskutiert, die Frage was Safer Sex ist, wer dafür verantwortlich ist, dass Sex safe ist und ob es Sex, der nicht safe ist, überhaupt geben darf.

In Hamburg rufen die Schwusos nach dem Staat, in Paris schreiten Bürgenwehren zum Kampf gegen gummiloses Ficken und im vergangenen Jahr forderte ein CDU-Bundestagsabgeordneter, HIVpostive Menschen beim Sex strikt von HIVnegativen Menschen zu trennen. Allen gemein ist die Forderung nach einem Verbot von Sex ohne Kondom. Für die Öffentlichkeit, die vornehmlich nur noch auf schrille Töne und grelles Forte reagiert, wird ein Anprangern sogenannter Bareback-Partys zelebriert. Detailinformationen und differenzierte Präventionsbotschaften sind für die Schaumschläger von geringem Interesse, denn sie wollen keine informierte und kritisch fragende Öffentlichkeit, die nur ihre Fernziele gefährden würde. .. continue reading ..


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7 Aug 08

Max Mosley, Rennauto-, Frauen-, Nazi- und Geldliebhaber, versucht, sich bei schwulen Menschen einzuschmeicheln:

“Früher wurden Homosexuelle und Transvestiten kritisiert. In England war Homosexualität ein Verbrechen”, erklärte Mosley. Er habe Verachtung für die Kritiker übrig, die ihn und Schwule angegriffen hätten: “Das sind die Leute, die denken, Sex finde nur in der klassischen Missionarsstellung statt”. .. continue reading ..


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11 Jul 08

Eine kleine CSD-Nachlese:

1.

Faschistische Sektierer der Ortschristenheit sind natürlich an vorderster Front dabei, wenn es gegen Schwule geht. Von Berufsschwulen und Eiferern ist die Rede in

Es ist wieder CSD-Zeit“, vorzüglich aufbereitet von GayWest in “Quadratur des Kreises op kölsch“.

Das kirchliche Fußvolk ist über ‘Pro Köln’ und ‘Christen pro Köln’ wenig erbaut, während ich den erzbischöflichen Behörden und dem Erdbeerschorsch höchstselbst, gewiss ohne ihnen Unrecht zu tun, unterstellen darf, dass sie das Treiben der ‘Christen pro Köln’ mit Wohlwollen betrachten.

2.

Schamlos intolerant schreibt ein schwuler Redakteur des Kölner Stadtanzeigers. Und die Intoleranz wirft er den Schwulen vor. Bemerkenswert dämlich und mit genug Stoff für einen Post versehen, aber ich habe keine Lust, mich hier immer wieder zu wiederholen. Erstaunt bin ich, wer alles regulierend in den CSD eingreifen und (vor)schreiben will, wie sich schwules Leben darzustellen hat. .. continue reading ..


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11 Jun 08

Das Gewis-Institut verrät auf seiner Homepage:

GEWIS führt jede Woche Mehrthemen-Umfragen durch, den GEWIS-Omnibus. Befragt werden regelmäßig mindestens 1000 Frauen und Männer zwischen 16 und 65 aus dem gesamten Bundesgebiet. Sie können beliebige Fragen im GEWIS-Omnibus mitlaufen lassen, zum Beispiel nach Konsumgewohnheiten, Freizeitverhalten, Popularität von Fernsehstars, Wahlchancen politischer Parteien, Arbeitsplatzzufriedenheit, sexuellen Neigungen oder Umgang mit Geld. .. continue reading ..


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5 Jun 08

Günther Pagel hat sich eingehend mit dem Schwulenheilungsfetisch der Mitarbeiter von Wüstenstrom beschäftigt und durchleuchte ihn Punkt für Punkt:

Wüstenstrom und die göttliche Lehre der sexuellen Unterdrückung

Vgl auch zum Thema:

Umpolerclub im Visier


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