Seit einiger Zeit wird mir in den Kommentaren zu meinen Posts mitgeteilt, was ich zu denken und zu schreiben habe, beziehungsweise vielmehr was ich nicht zu schreiben und möglichst auch nicht zu denken habe. Hin und wieder wird dies mit Belehrungen über die vermeintliche strafrechtliche Relevanz meiner Posts verbunden. Soweit diese Kommentare aus der extremen linken oder rechten Ecke oder einem modrigen religiösen Winkel kommen, landen sie direkt im virtuellen Papierkorb – insbesondere dann, wenn sie in Aussicht stellen, mein Denken und Fühlen, wenn es sich nicht in die von den Kommentierern gewünschte Richtung wendet, durch unmittelbaren Zwang, meistens unter Hinweis auf den Auftrag eines Gottes oder zumindest im Namen eines solchen, beenden zu wollen.
Ich frage mich, was die hochgeschätzten und weniger hochgeschätzten Leser hier erwarten: Weichgespültes, Gefälliges, unter jedem erdenklichen Gesichtspunkt juristisch Überprüftes und für unangreifbar Befundenes, alle sexuellen Orientierungen, vorzugsweise meine eigene, Negierendes, dem Feminismus zumindest maßvoll Huldigendes, (partei-)politisch Neutrales, alle Glaubensrichtungen Schonendes, auf alle möglichen und unmöglichen Phobien Rücksichtnehmendes, nicht Aneckendes, Meinungs- und Wertungsfreies?
Nö, nicht mit mir! .. continue reading ..
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