Tag: Ethik



22 Sep 09

Der neuesten Ausgabe (303, 2/2009) der ‘Informationen zur politischen Bildung’ der Bundeszentrale für politische Bildung ist die Nummer 21 von Infoaktuell beigeheftet.

Diese Heft trägt den Titel ‘Kirche in Deutschland’. Der Verfasser, Wolfram Kinzig, Professor für alte Kirchengeschichte an der evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Bonn, zeichnet darin ein einseitig-wohlwollendes Bild der Kirchengeschichte in Deutschland und endet mit den Worten, “die Kirchen sollten […] weiterhin unerschrocken ihren Beitrag zur Stabilität des Gemeinwesens leisten.”

Dass die Kirchen seit ihrer Entstehen nicht an der Stabilität “des Gemeinwesens” interessiert sind, sondern einzig die Gemeinwesen, die sie befallen, nach ihren Vorstellungen formen wollen, .. continue reading ..


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22 Aug 09

Der Kölner Meisner trägt bekanntlich allerhöchste ehtische Ansprüche vor sich her. Er steht dem angeblich reichsten römisch-katholischen Bistum unseres Planeten vor. Gebunkert wird all das viele Geld unter anderem bei der kircheneigenen Pax-Bank eG  mit Sitz in Köln und Repräsentanz in Rom, der Scheinrechtsform nach eine eingetragene Genossenschaft (Bilanzsumme zum 31.12.2008:  EUR 2.123.672). Diese Bank ist entgegen ihres formales Aufbaus als Genossenschaftsbank fest in der Hand des Erbbeerschorschs und seiner Lakaien.

Was macht nun diese Bank mit dem unter anderen von dummen Kirchensteuerzahlern dorthin geschafften Geld. Der Spiegel fand Anfang des Monats heraus: .. continue reading ..


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6 Jul 09

Michael Bärnthaler, Österreich, ausweislich seines Blogs in luftdünnen intellektuellen Sphären schwebend , vertritt die These, Aufrufe zum Mord an schwulen Menschen seien Kunst.

Die Lautäußerungen  des jamaikanischen Hasssänger Bennie Man qualifiziert er zunächst

als eine schöne Kunst .. continue reading ..


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7 Jun 09

In der Schweiz gibt’s wohl für alles eine Behörde:lol:

spontansex .. continue reading ..


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29 Apr 09

Er muss ein ganz verzweifelter Mensch sein, dieser Markus Hoffmann, Oberhomosexuellenheilungsversucher bei wuestenstrom. Er hat sogar seine alten Comics rausholt und sucht Trost und Zuspruch bei keinem geringerem als .. continue reading ..


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2 Apr 09

… wird uns gerade von der/dem LSU vorgeführt.

In Berlin stehen wichtige Entscheidungen an. In Stadt und Land ist darüber zu entscheiden, ob in den Schulen etwas über Ethik, über gedeihliches zwischenmenschliches Zusammenleben gelehrt, oder ob den Schülern stattdessen die Bibel oder der Koran mit ihren hasserfüllten, blutrünstigen Mordgeschichten vorgelegt werden soll. Jeder vernünftig denkende Mensch wird sich dafür aussprechen, religiösen Wahn von den Schülern fernzuhalten oder ihnen zumindest eine nicht auf Unterdrückung und Unfreiheit basierende  alternative Vorstellung von der Zukunft der Menschenheit aufzuzeigen. Der/die/das LSU plärrt hingegen los, kämpft für den Religionsunterricht als allein seligmachender Verdummung und will sich, von den Mutterorganisationen CDU und CSU inspiriert, nun als CLSU profilieren. Die verklärte Begründung: .. continue reading ..


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30 Mar 09

Gottes Sohn hat eine Homepage: Jesus.de

Dort wird berichtet,

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) dringt bei Volksentscheiden auf mehr Spendentransparenz. Es wäre «richtig und fair», wenn die Trägerinitiativen ihre Einnahmen stärker offenlegen müssten, sagte er der Berliner «Tageszeitung» (Donnerstagsausgabe). Ein Jahr nach dem gescheiterten Volksentscheid zur Schließung des Flughafens Tempelhof steht in der Bundeshauptstadt am 26. April eine zweite Abstimmung auf Antrag der Initiative «Pro Reli» an, die damit die Gleichstellung von Religions- und Ethikunterricht erreichen will.

Zur Begründung verwies Wowereit auf das Parteiengesetz, das eine Veröffentlichungspflicht ab einer Spendenhöhe von 10.000 Euro vorschreibt. Bei Volksbegehren liegt die Schwelle derzeit bei 50.000 Euro. Eine freiwillige Information nach Abschluss des Volksentscheids halte er für unzureichend, so Wowereit weiter. «Wir haben es ja bei Tempelhof erlebt: Die damaligen Spendernamen sind bis heute nicht veröffentlicht.» Nach Schätzungen des Regierenden Bürgermeisters standen den Initiatoren des Tempelhof-Volksbegehrens mindestens fünf Millionen Euro zur Verfügung.

und ich sehe mich in der erfreulichen Situation, auch einmal mit dem Regierenden Berlinermeister einer Meinung zu sein. Spenden, die der Meinungsverbildung dienen, müssen offen gelegt werden.

Jesus.de hat Jünger. Einer davon ist tipitap 2 aus Geislingen. Dieser schwingt sich, und zwar auf, um der Welt mitzuteilen:

Ich sage Sodom und Gommorha [sic!] wurden vernichtet wegen Homosexualität, doch wir akzeptieren dies, unterstützen es noch und erteilen diesen kranken Menschen den Auftrag andere zu leiten.

Mit diesen kranken Menschen meint der Jesusjünger den Bürgermeister. Nun, es ist nichts darüber bekannt, dass Klaus Wowereit ernsthaft erkrankt ist.

Und dass Sodom und Gomorr(h)a wegen Homosexualität vernichtet wurde, ist nicht überliefert. .. continue reading ..


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23 Mar 09

GayWest berichtete kürzlich über einen im Mai in Marburg geplanten  “Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge zum Thema Identität”:

Wüstenstrom will’s wieder wissen: Nach den Rückzügen von Graz und Bremen versucht man es diesmal in Marburg, beim 6. Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge, der für den 20. bis 24. Mai diesen Jahres angekündigt ist. Ob die Veranstalter wissen, wen sie da als Redner und Seminarleiter eingeladen haben? Wenn nicht, muss man ihnen wenigstens mangelnde Sorgfalt bei der Auswahl der Referenten vorwerfen. Denn wer jemand mit einem solch dubiosen Hintergrund wie Roland Werner als Hauptredner einlädt, sollte sich nicht auf Unwissenheit berufen. Werner, laut Kongressprogramm “1996, 2002 und 2008 Vorsitzender des Christival”, ist Autor von Büchern mit Titeln wie “Christ und homosexuell?”, “Homosexualität – ein Schicksal?” und “Homosexualität und Seelsorge”. Außerdem ist er Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Deutschen Institutes für Jugend und Gesellschaft der Offensive Junger Christen. Neben Werner finden sich folgende selbsternannten Homo-Heiler im Kongressprogramm:

Mit Hoffmann, Gerlach und Vonholdt habe ich mich auch schon beschäftigt. Roland Werner ist mir ebenfalls unangenehm aufgefallen.

Um das Bild der Veranstaltung, der Stadt und Universtität Marburg auf Kosten des Steuerzahlers ein Forum bieten, weiter zu vervollständigen, möchte ich die Aufmerksamkeit auf Raphael M. Bonelli lenken, der in dem Kongressprogramm ebenfalls als Hauptredner (Thema: Identität, Tugend und Selbstwert) angekündigt wird.

Raphael M. Bonelli ist Laienmitglied katholischen Sekte Opus Dei. .. continue reading ..


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5 Nov 08

Ondamaris berichtet in einem Post von einer in Bochum geplanten Studie, die Licht ins Dunkel des Rektums bringen soll. Es geht um die HIV-Infektiosität bei Analverkehr. Mit dieser Studie soll das Statement, mit dem die Eidgenössische Kommission für Aidsfragen (EKAF) erklärte, HIVpositive Menschen  mit einer Virenlast unter der Nachweisgrenze seien unter bestimmten Voraussetzungen nicht infektiös, widerlegt werden. Im Internet ist über diese Studie nichts Näheres zu erfahren. Allerdings haben an der Studienkonzeption Beteiligte in den Kommentaren auf ondamaris in auffallend volkstümlicher Sprache für Unklarheit gesorgt.

Die Studienteilnehmer, so ist den Erläuterungen zu entnehmen, sollen sich in einer Vorstudie Dildos in den Popo schieben:

Das Kompetenznetz hat das Votum der Ethik-Komission für die Stimulation mit einem künstliche Penis (Dildo) bekommen.

Außerdem – nur zur Klarstellung – sollen sich die Studienteilnehmer/innen selbst stimulieren – es steh also nicht der behandelnde Arzt im weißen Kittel hinter einem und knall den Dildo rein, bis die Hütte brennt. .. continue reading ..


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28 Jul 08

Dieser Satz findet sich (angeblich) in einem Schulaufsatz und bringt die Frage zum Ausdruck, die sich gewiss viele Eltern vor der Geburt ihres Kindes stellen: Wird das Kind so sein, wie man/frau es sich wünscht? .. continue reading ..


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25 Jun 08

Ondamaris hat in der Vergangenheit mehrfach über die Veröffentlichung der Schweizerischen Eidgenössischen Kommision für Aidsfragen (EKAF) zur Infektiösität unter einer erfolgreichen HAART-Therapie und die Reaktion beziehungsweise Nicht-Reaktionen hierauf berichtet. Insbesondere deutsche Präventionsstellen tun sich mit dem Statement aus der Schweiz unglaublich schwer. Zuletzt hat sich die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA), Elisabeth Pott, zu diesem Thema geäußert. Ondamaris schreibt:

Frau Professor Dr. Elisabeth Pott befasste sich in ihrer Rede zur Eröffnung der Frankfurter ‘Ethik-Konferenz’ am 19. Juni 2008 auch mit dem Statement der Eidgenössischen Aids-Kommission und den Folgen für die Prävention. Mit den Risiken, weniger den Chancen. Welche Gefahren bewegen Frau Professor Pott? Nun, das sagte sie recht deutlich. Gefährlich seien am Statement der EKAF die -so wörtlich- “Entwarnungs-Effekte”.

Es soll also weiterhin gewarnt, und nicht entwarnt werden. Was bedeutet dieses ‘warnen’. Nun, mit der Warnung vor einem Infektionsrisiko und, im Kontext der Äußerung von Frau Pott, einem Infektionsträger, also einem Menschen oder einer Gruppe von Menschen, soll die Verantwortlichkeit klar bestimmt werden. Pott warnt hier vor Menschen, nämlich den HIV-positiven Menschen mit erfolgreicher Therapie, und macht so deutlich, dass bei eventuell doch vorkommenden Übertragungen genau diese Menschen verantwortlich zu machen sind.

Diese Sichtweise ist nicht nur unethisch, sie ist auch schon im Ansatz fehlerhaft. .. continue reading ..


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3 Jan 08

idea.de, eine sich selbst als christliches Nachrichtenportal bezeichnende Page, meldet unter dem 2. Januar 2008, dass das geistliche Oberhaupt der anglikanischen Kirche ein ’Geheim-Abendmahl’ mir schwulen Priestern gefeiert habe. Interessant ist ein zu dieser Meldung abgegebener Kommentar eines Bruder Nikolaj Bromberg, den ich im folgenden dokumentiere (Hervorhebungen durch mich). Ob der Kommentar tatsächlich von dem angegebenen Verfasser stammt, kann ich nicht validieren. Allerdings erscheint der Text wortgleich auf den Seiten der ‘Lesbische und Schwule Basiskirche Basel’.

Bruder Nikolaj Bromberg (Wittlich-Wengerohr)02.01.08 18:13

Vor kurzem bin ich auf ein Thema gestoßen: «Homosexualität». Dabei habe ich festgestellt, dass es offenbar immer wieder zu – meiner Ansicht nach recht fruchtlosen, Diskussionen über die Auslegung der Bibel in Bezug auf HS kommt, wobei sich evangelikal angehauchte Christen bemühen, sich möglichst den Anstrich der «Bibeltreue» zu geben, wenn sie HS ethisch ablehnen. Um weiteren Wortschlachten ein bisschen den «Wind aus den Segeln» zu nehmen, gestatten Sie mir als Christlicher Seelsorger bitte ein paar Ausführungen, die ich als theoretische Folie verstanden wissen möchte, die jeder nutzen kann, der oder die weiterhin über die Frage nach der Bewertung der HS in der Bibel diskutieren möchten. Ich glaube aber, dass sich mit meinem heutigen Beitrag eigentlich «theologisch-betrachtet», jede weitere Diskussion erübrigt. .. continue reading ..


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26 Dec 07

Hier eine Meldung von Radio Vatikan:

Brasilien: Atheismus? Nein danke!

Die Bevölkerung würde eher einen weiblichen, schwarzen oder gar homosexuellen Staatspräsidenten befürworten als ein atheistischen. Das zeigt eine jetzt veröffentlichte Umfrage. 84 Prozent würden einem schwarzem Staatsoberhaupt die Stimme geben, 57 Prozent einer Frau, 32 Prozent einem Homosexuellen, aber nur 13 Prozent einem erklärten Atheisten. Atheisten würden in Brasilien als Personen „ohne Charakter, Ethik und Moral” angesehen, so die Einschätzung von Eliane Moura Silva, Wissenschaftlerin an der staatlichen Universität Campinas. 73,8 Prozent der Bevölkerung betrachtet sich nach der Umfrage selber als katholisch, 15,4 als evangelisch und 7,3 als andersgläubig oder atheistisch.

Jetzt meine Variante: .. continue reading ..


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