Tag: Erzbistum Köln



1 May 09

Wieder will pro Köln in Köln einen Anti-Islamisierungskongress durchführen und wieder stehen die Gegendemonstranten bereit. Und wieder versuchen die Gegendemonstranten schwule Menschen für ihre Zwecke zu vereinnahmen. Auf dem Blog der ‘Antifaschistische Organisation Wipperfürth’ (“objektive Berichterstattung zur Rassistenkonferenz vom 8. bis 10. Mai”, so der Subheader) und wortgleich auf Indymedia heißt es:

Mit Pamela Geller tritt eine enge Vertraute des xenophoben Rechtspopulisten Geert Wilders in den kleinen Kreis der “pro-Bewegung” ein. Wenn Wilders es offenbar selbst nicht für nötig hält, sich mit einer deutschen Kleinstpartei wie “pro Köln” abzugeben, werden eben die kleinen Handlanger mit der lästigen Aufgabe betraut. Im Prinzip teilt Pamela Geller nämlich exakt die Auffassungen von Wilders: Man gibt sich israelfreundlich – folglich sollte Rassismus nach Meinung von Wilders und Konsorten als Vorwurf ausscheiden. Dafür beschränkt man sich eben auf Hetzpropaganda der übelsten Art und Weise gegen Muslime, Ausländer und Homosexuelle. Mit öffentlichkeitswirksamen Kampagnen wie dem “Fitna”-Film werden sie als Hassobjekte dehumanisiert und als Abschaum deklariert. .. continue reading ..


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15 Sep 08

Ich habe nicht für möglich gehalten, dass es im Erzbistum Köln doch noch einen römisch-katholischen Priester gibt, der dem machtbesessenen Kardinal Meisner die Stirn bietet. Ich habe mich geirrt.

Gab sich der Erbeerschorsch vor wenigen Tagen im Fernsehen, mit Gloria flirtend, ganz entspannt und locker, so jagd nunmehr ein Tobsuchtsanfall nach dem anderen durch das Erzbischöfliche Palais an der Kardinal-Frings-Straße. Meisner will einen seiner Pfarrer aus dem Amt vertreiben; die Polizei soll ihm dabei helfen. .. continue reading ..


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7 Feb 08

Am 7. Oktober des vergangenen Jahres hatte der Kölner Erdbeerschorsch Joachim Meisner in Einsiedeln mal wieder eine Gelegenheit genutzt, den Menschen die Welt, die er selber nicht versteht, zu erklären. Das heißt, er hat seinen unentwegten Zuhörern (was sind das eigentlich für Menschen) erklärt, wie die Welt wäre, wenn er das Sagen hätte. Der Kölner Bundestagsabgeordnete Volker Beck fand das nicht ganz so witzig und nannte den Schorsch daraufhin einen Haßprediger.Was im Grunde nur eine Tatsachenfeststellung ist, fand wiederum nicht das Wohlgefallen des Kardinals. Da der Erdbeerschorsch von Gott keine Hilfe zu erwarten hat, versteckte er sich unter Justizias Röckchen in Gestalt des Kölner Landgerichts. Kirchenhörig, wie dieses Gericht nunmal ist, belegte es den Herrn Abgeordneten auf drängen des Herrn Kardinals mit einem Bannfluch in Gestalt einer Einstweiligen Verfügung, auf dass dieser es unterlasse, die hochehrwürdige Erbeereminenz nochmals einen Haßprediger zu nennen. Das führte nunmehr bei Volker Beck zu einem langen Gesicht. Er versprach zwar, den Prediger nicht mehr als Haßprediger zu bezeichnen, wollte aber durch das Landgericht Berlin klären lassen, ob er den Prediger Haßprediger nennen durfte und weiterhin Haßprediger nennen dürfe, obgleich er ihn so gar nicht mehr nennen wolle.

Nun: Eine Handvoll Rechtsgelehrter fing an sich die Köpfe zu zerbrechen (was übrigens besonders leicht zu bewerkstelligen ist, wenn es sich um Hohlköpfe handelt) und derweil kamen sich die Streihähne näher und Beck lobte den Schorsch über die roten Erdbeeren. Es mag das erste Mal seit Jahrzehnten gewesen sein, dass dem einsamen Kölner Papstverehrer jemand mit solcher Gefühlswärme begegnete. Und so ließ sich der Schorsch erweichen und entließ den armen Abgeordneten aus den Klauen des Kölner Gerichts, griff sogar tief in die Tasche des Kirchensteuerzahlers und erstattete dem armen Volker nicht nur die Kosten der Kölner Rechtsgelehrten, sondern auch die der Berliner.

Vielleicht war es aber auch ganz einfach so, dass die teuren Rechtsberater des Metropoliten demselben klar gemacht haben, dass er kurz davor stand, die Rechtsstreitigkeiten zu verlieren. Dem Weltjugendtagsschorsch dürften die Erdbeeren auf der Stirn gestanden haben, als ihm klar wurde, dass vielleicht nicht nur Volker Beck, sondern auch die Weisen aus dem Berliner Land, ihn für einen Hassprediger halten. Also hat er sich gegen Kostenübernahmeversprechen (= Geldzahlung) aus den Gerichtsverfahren herausgekauft. Volker Beck hatte leichtfertiger Weise schon vorher versprochen, den Haßprediger nicht mehr Haßprediger zu nennen. .. continue reading ..


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11 Jan 08

Die römisch-katholische Kirche nimmt für sich in Anspruch, die Verwendung von Karnevalskostümen zu reglementieren:

Narren sollen sich nicht als Nonnen verkleiden

Der Protest von Prälat Wilhelm Imkamp, Wallfahrtsdirektor von Maria Vesperbild, hatte Erfolg: Eine Supermarktkette stoppte den Verkauf von religiösen Faschingskostümen. .. continue reading ..


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27 Oct 07

… ist ein alter, verbohrter, einsamer Prediger, der hasst.

Am 7. Oktober hat er mal wieder die Gelegenheit genutzt, seine Sicht der Dinge zu offenbaren. Vor vollem (Gottes-)Haus in Einsiedeln predigte er über die Fatima-Bewegung (in Zusammenhang mit dem portugisischen Ort Fatima dichtet sich die römisch-katholische Kirche Marienerscheinungen zusammen). Die Predigt, vom Erzbistum Köln veröffentlicht, ist es nicht wert gelesen zu werden. Sie enthält allerlei Frömmeleien, aber nichts Frommes. Eine Textpassage sei hier dennoch zitiert:

Das Sein in der Welt ist wahr, weil Gott die Wahrheit in Person ist. Der Mensch aber macht oft sein eigenes Dasein unwahr, wenn er das Schöpfungsgedächtnis verliert. Wenn er zum Beispiel meint, dass Mann und Frau nicht aufeinander bezogen sind, damit sie in der Ehe zur Familie werden. Alle so genannten alternativen Modelle des menschlichen sexuellen Zusammenlebens sind aber unwahr und darum für den Menschen im Kern verderblich. Die Menschheit richtet sich hier selbst zugrunde. Maria ist dagegen wahr wie klares Quellwasser. Bei ihr gibt es keine faulen Kompromisse: ihr „Ja” ist ein „Ja” – „Mir geschehe, wie du es gesagt hast” (Lk 1,38). Und ihr „Nein” ist ein „Nein” – Das sagt und tut in ihrer Nachfolge die Kirche dann auch. Aber dafür erhält sie Widerspruch von der Welt, aber nicht von Gott.

Hier taucht ein bei gewissen römisch-katholischen Würdenträger immer wieder zu beobachtendes außerordentliches Interesse an menschlicher Sexualität auf. Gerade bei Meisner ist immer wieder bemerkenswert, dass er immer nur von der Sexualität zwischen den Menschen redet, aber nicht von der Liebe zwischen Menschen. .. continue reading ..


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