Tag: Eltern



10 Dec 09

Sie haben in Ihrem Kommentar zu meinem Post “Stadt Siegen lässt Hasschristen nicht zur Jugendarbeit zu” einen bemerkenswerten Satz geschrieben – dazu gleich mehr. Ich erlaube mir deshalb, Ihnen ausführlich zu antworten.

Hallo Steven, was sind denn Hasschristen?

Hasschristen sind Menschen, .. continue reading ..


Filed under: Homophobie

Trackback Uri






6 Dec 09

Leider kann man Evangelikale nicht von Kindern und Jugendlichen fernhalten, aber glücklicherweise hat man in Siegen erkannt, dass man diese Menschen nicht auch noch mit städtischer Anerkennung und Steuergeldern fördern darf.

Der WDR berichtet: .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






30 Nov 09

In Outing-Geschichten sind immer wieder Sätze wie diese zu lesen:

Aber Tim hatte Glück, sowohl seine Geschwister, als auch seine Mutter nahmen die Neuigkeiten gut auf. „Sie hat kurz geschluckt und meinte, sie hätte gern Enkelkinder von mir gehabt, aber sie unterstützt mich trotzdem.”

Warum ist es für Eltern so immens wichtig, dass ihre Kinder sich gefälligst auch um Kinder bemühen – und zwar erfolgreich? .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






25 Nov 09

Queer.de hat gestern anlässlich eines Werbefehlgriffes des Unternehmes easyjet die durchaus interessante Frage aufgeworfen

was eigentlich von Profilfotos bei Gayromeo & Co. zu halten ist, in denen Jungs oder Männer zwischen den Stelen [des Berliner Holocaust-Mahnmals, StM] posieren.

und sondiert, welche Meinung Blogger hierzu vertreten:

Im Ausland wundert man sich über den merkwürdigen Trend: das schwule Blog “Catch Fire” sammelt einige der Fotos unter der Kategorie “Memorial Pics”. “Ich habe nie verstanden, was der Gedanke bei den Fotos ist (und ich habe wirklich eine Menge davon gefunden, also muss irgendein merkwürdiger Gedanke dahinter stecken)”, schreibt der Blogger. “Ich denke, es ist faszinierend, wie all diese Leute sexy aussehen wollen an einem Ort, der zu denen auf der Welt gehört, die am wenigsten sexy sind.”

Ich hingegen verstehe nicht, welch’ merkwürdiger Gedanke dahinter steckt, GayRomeo-Profile auf Mahnmal-Fotos hin abzusuchen und diese dann zu präsentieren.

Das Blog Ordnungspolitiker schreibt zum Thema, man solle über ein Foto-Verbot nachdenken: “Das Denkmal sollte sich trotz aller Offenheit nicht dem aktuellen ‘hauptsache Spaß’ Mainstream fügen und zur Fotokulisse verkommen.” Die Taktlosigkeit müsse ein Ende haben, denn die Geschichte sei zu ernst.

Ja genau! So machen wir’s. Wir setzen das Mahnmalfotoverbot ganz oben auf die Liste der Verbotsforderungen, .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






22 Nov 09

Vor einem Monat hat das Bundesverfassungsgericht seine Entscheidung

Ungleichbehandlung von Ehe und eingetragener Lebenspartnerschaft im Bereich der betrieblichen Hinterbliebenenrente (VBL) verfassungswidrig

bekanntgemacht.

Der Beschluss wurde teilweise euphorisch begrüßt und in einer Pressemitteilung der Partei Bündnis90/Die Grünen war sogar von einem “großen Sieg” die Rede. Volker Beck feiert “den endgültigen Durchbruch”. Mir ist dieser Sprachgebrauch suspekt. Es fällt mir schwer, den Ausgang eines gerichtlichen Verfahrens, in dem Schriftsätze hin- und hergereicht, Akten gefüllt und vielleicht ein wenig diskutiert wurde, als Sieg zu bezeichnen. Es hätte ohne weiteres anders ausgehen können. Wenn nun  aus dem Umfeld von Volker Beck von “aufgegangenen Strategien” die Rede ist, dann drängt sich die Frage auf, wessen Strategie aufgegangen ist. Ein Blick in die Geschichte des Lebenspartnerschaftsgesetzes könnte zu Tage fördern, dass es Herta Deubler-Gmelin war, die seinerzeit den Weitblick hatte, den jetzt andere für sich reklamieren. Und der LSVD hat dieser Tage darauf aufmerksam gemacht, dass mit der Verfassungsgerichtsentscheidung kein Automatismus zur Gleichstellung verbunden ist, und wohl noch viele mühsam zu führende nachlaufende Verfahren erforderlich sein werden, um die Entscheidung mit Leben zu füllen. Gleichwohl: Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ist wegweisend für die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Eingetragener Lebenspartnerschaften mit verschiedengeschlechtlichen Ehen. Nicht entschieden und nicht zu entscheiden hatte das Gericht über die Gleichberechtigung von schwulen und nichtschwulen Menschen.

Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts verdient abseits des Jubels eine genauere Betrachtung.

Zunächst fällt auf, dass das Datum der Beschlussfassung, der 07.07.2009, und der Tag der öffentlichen Bekanntgabe, das war der 22.10.2009, ungewöhnlich weit auseinanderfallen. Es ist nicht unüblich, dass das Gericht zwischen dem Tag der Beschlussfassung und der Verkündung desselben ein oder zwei Monate verstreichen lässt. Dreieinhalb Monate hingegen sind ein sehr langer Zeitraum. Man mag darüber spekulieren, was das Gericht bewogen haben mag, mit der Entscheidungsverkündung so lange zu warten. Sollte das Thema aus dem Wahlkampf herausgehalten werden? Was wäre passiert, wenn die Entscheidung vor der Bundestagswahl bekanntgegeben worden wäre? Nun, ich könnte mir vorstellen, dass die CDU/CSU-Seite zur Höchstform aufgelaufen wäre, und mit ‘jetzt-erst-recht-gegen-Schwule’-Thesen Stimmung gemacht hätte. Nach der Wahl, in den Koalitionsverhandlungen, kam der Beschluss gut zupass, um mit dem Hinweis, man könne wegen der Verfassungsgerichtsentscheidung gar nicht anders, der ein oder anderen FDP-Forderung nachzugeben. Der SPD und den Grünen hingegen wäre ein Wahlkampfthema verloren gegangen, wenn das Gericht schon im Juli seine Sicht der Dinge bekanntgemacht hätte.

Es ist ja nicht so, als gebe es keine Kontakte zwischen den Richtern des Bundesverfassungsgerichts und den anderen Verfassungsorganen und Spitzenpolitikern. Der ein und andere ‘Gedankenaustausch’ hat da sicher stattgefunden. Auffällig in diesem Zusammenhang ist, dass die Bayerische Staatsregierung ihren Antrag auf Feststellung, dass das Gesetz zur Überarbeitung des Lebenspartnerschaftsrechts (LPartÜbarbG) vom 15.12.2004 wegen Verstoßes gegen Artikel 6 Absatz 1 Grundgesetz und gegen Artikel 3 Absatz 1 Gundgesetz mit dem Grundgesetz unvereinbar und nichtig ist, mit Schriftsatz vom 08.07.2009 zurückgenommen hat. .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






31 Jul 09

“Name ist Schall und Rauch”, lässt Goethe seinen Faust sprechen.

Nun wissen wir wohl alle, dass das so nicht stimmt und ein wohlklingender Name durchaus hilfreich ist. Reicht des Namens Wohlklang nicht, werden oft Titel und akademische Grade beigerührt, und nicht zuletzt die Häufung von Künstlernamen in der Unterhaltungsindustrie, fernab aller Kunst, unterstreicht die Bedeutung des ‘richtigen’ Namens. Unbestätigten Gerüchten zufolge nutzen auch Blogger Aliasnamen.

Sich eines anderen als den von den Eltern verpassten Namens zu bedienen mag verschiedene Gründe haben. Tarnung zum Beispiel; die Alten erinnern sich vielleicht an einen gewissen Willy Brandt, der als Herbert Ernst Karl Frahm ins Geburtenbuch eingetragen worden war .. continue reading ..


Filed under: Alltag

Trackback Uri






24 Jul 09

Kaum hat die Bundesjustizministerin Zypries die Studie “Die Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften” vorgelegt, da bringen sich auch schon die üblichen Verdächtigen von CDU und CSU in Stellung:

Die CSU-Landesgruppe im Bundestag hat das Vorhaben von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD), gleichgeschlechtlichen Paaren das Adoptionsrecht zu geben, abgelehnt. „Ich glaube, dass es bei aller Toleranz für gleichgeschlechtliche Beziehungen für Kinder besser ist, wenn sie bei Mann und Frau aufwachsen“, .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






23 Jul 09

Das Bundesministerium der Justiz hat heute die Ergebnisse der seit geraumer Zeit laufenden Studie “Die Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften” vorgelegt. Ein paar Auszüge aus den Ergebnissen: .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






23 Jul 09

Der 111. Kongress der United Staats of America hat in seiner ersten Sitzungsperiode dem Matthew Shepard Act zugestimmt. Mit dieser Bestimmung wird das schon seit Jahren bestehende us-amerikanische Gesetz zur Bestrafung von Hassverbrechen ausgedehnt auf Gewalttaten, die wegen der sexuellen Orientierung des Opfers begangen wurden. .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






11 Jun 09

Ich habe ein wenig gezögert, hinter die Überschrift dieses Posts ein Fragezeichen zu setzen, denn eigentlich sollte es außer Frage stehen, dass schwule Menschen genau so gute Pflege- oder Adoptiveltern sind, wie alle anderen auch, wenn man sie denn nur lassen würde.

Das Fragezeichen stammt weniger von mir, sondern vielmehr von der CDU (das ist die Mutterorganisation der LSU und die Partei, deren Kölner Oberbürgermeisterkandidat zusammen mit dem ebenfalls der CDU angehörenden amtierenden Oberbürgermeister die Kölner CSD-Parade eröffnen soll).

Für den CDU-Politiker Volker Kauder wäre, wie er bereits früher deutlich machte, ein Adoptionsrecht für Schwule und Lesben nicht mit dem christlichen Menschenbild seiner Partei vereinbar.

Hier zeigt sich einmal mehr, das vernünftiges Denken und ein christliches Weltbild sich diametral gegenüber stehen. .. continue reading ..


Filed under: Dummheit, Homophobie, Medien, USA

Trackback Uri






10 May 09

Oswald Kolle im Gespräch mit Die Presse:

Wie fanden Sie eigentlich „Feuchtgebiete“ von Charlotte Roche?

Oswalt Kolle: Ich fand es ekelhaft. Das ist ein antisexuelles Buch, das Sexualität als Krankheit sieht. Mit Hämorrhoiden und eitrigen Geschwüren, grauenvoll. .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






8 May 09

Martin Flütsch aus dem schönen schweizerischen Rafz schreibt, nachdem er seinen Post zum Euro Pride in Zürich mit einem Hinweis auf Ansteckungsgefahren beginnt:

Dabei ist das Leben der meisten Homosexuellen hoch sexualisiert, triebzentriert, letztlich nach der Abschreibung der kurzen Gipfelfreuden unendlich traurig mit viel Einsamkeit. Der Römerbriefschreiber sagt dazu: Gott hat sie ihren Trieben und Leidenschaften überlassen, so dass sie sogar ihre eigenen Körper schändeten .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






22 Apr 09

Im Deutschland des 19. Jahrhunderts galten für Bauern, Handwerker, Arbeiter und Bürger je eigene Gesetze und Regeln für das Heiraten. Mitgift, Arbeitsfähigkeit und Gesundheit waren für den Bauernsohn die wichtigsten Kriterien, wenn er auf Brautschau ging. Die Zukünftige sollte möglichst den Besitz vergrößern, ihren Part in der bäuerlichen Wirtschaft erfüllen, zu der neben ihren Schwiegereltern oft auch Geschwister des Mannes sowie Mägde und Knechte zählten. Kinder gehörten als Arbeitskräfte und künftige Erben dazu. .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






6 Apr 09

Dieses highlight nicht schwuler weiblicher Verkrampfung darf ich meinen Lesern nicht vorenthalten:

Mein Freund (27) und ich (28) sind ein Jahr zusammen, sehen uns aber höchstens einmal im Monat,

Der Glückliche – wie noch zu lesen sein wird!

weil er weit weg wohnt.

Beachte: ER wohnt weit weg, nicht etwa SIE.

Beim letzten Mal fuhren wir einmal aufs Land und schmusten spät auf dem Heimweg irgendwo unterwegs im Auto.

Während der Fahrt?

Wir waren beide stark erregt, worauf er mich von Hand befriedigte. .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri






27 Mar 09

Über schwules Blut schreibt Leonard Goldmann in seinem Blog:

Also mir ist es persönlich völlig Wurst wer schwul, bi, oder sonst was ist. Jeder soll machen was er will, solange, so oft und so verrückt er nur kann. Das ist in Ordnung. Ich richte mich da eigentlich nach der Natur- dort gibt es homosexuelle Tiere, warum also nicht auch bei uns…

Jetzt bin ich aber auf einen Punkt gestoßen den ich so in Deutschland nicht für möglich gehalten hätte.
Homosexuelle Männer dürfen in Deutschland kein Blut spenden. Man muss sich das mal vorstellen. Es gibt so viel Bedarf an Blut, Organen oder Knochenmark und tatsächlich wird trotz allem Klagen, mit dem Hypokratischen Eid gebrochen und verfügbares Blut einfach nicht angenommen…

Wer sich weiter belesen oder helfen will kann das hier, oder wahrscheinlich beim Verein Schwules Blut e.V.

Das ist eine bemerkenswerte, weil nicht allgemein, vermutlich nicht einmal mehrheitlich verbreitete Auffassung.

Goldmann schreibt aber auch:

Die einzigen No Go Punkte sind für mich wenn homosexuelle Paare Kinder adoptieren, finanzielle Vorteile aus der Ehe schlagen, oder aber finanzielle Vorteile aus dem Tod des Partners in Form von Witwerrente erhalten wollen. Diese drei Punkte widersprechen meines erachtens der Natur.

Das ist weniger bemerkenswert, dafür umso mehr irritierend. Ich hatte bisher nicht wahrgenommen, dass sich die Natur mit den finanziellen Fragen einer Ehe oder mit Rentenangelegenheiten befasst hat. ‘Adoptionen’ von Jungtieren durch homosexuelle Tiere hingegen sind durchaus überliefert.

Auf einen ähnlichen Vorhalt seiner Leser führt Leonard Goldmann in einem weiteren Post seine Ansichten näher aus: .. continue reading ..


Filed under: Miscellaneous

Trackback Uri