Im us-amerikanischen Wahlkampf scheinen Prediger eine ganz besondere Rolle zu spielen. Nachdem Barack Obama seit Wochen schon viel Zeit damit verbringt, sich von den verschiedenen geistlosen Geistlichen, denen er im Laufe seines Lebens gehuldigt hat, zu distanzieren und sogar aus ’seiner’ Kirche ausgetreten ist (aus alledem aber nichts gelernt hat und sich eine neue Kirche mit anderen zweifelhaften Predigern suchen will), hat nun auch McCain ärger wegen einem Pastor, den er kürzlich noch innig umarmte.
Der amerikanischen Wahlkampftradition, wonach möglichst viel Staub aus der Vergangenheit der Kandidaten und ihrer Unterstützer aufgewirbelt wird, folgend, hat sich auch in der Passionsgeschichte der McCain-Freundes und evangelikalen Pastors John Hagee etwas Vorzeigbares gefunden.
Schon vor Jahren stellte Hagee erstaunliche Thesen (auf die allerdings nur gottgläubige Menschen kommen können) auf. Er meint zum Beispiel, dass Hitler ein Werkzeug Gottes war, denn nur durch die nationalsozialistische Judenverfolgung sei es gelungen, die Menschen jüdischen Glaubens wieder in das Gelobte Land zurück zu bringen.
How is God going to bring them back to the land? The answer is fishers and hunters. A hunter is someone who comes with a gun and forces you. Hitler was a hunter.
Er weiß auch wie Christen sich den Anti-Christ vorzustellen haben. Er soll ein Gotteslästerer sein, schwul und zumindest ‘teilweise’ jüdisch. Letzteres seinen schließlich ja auch schon Hitler und Karl Marx gewesen. .. continue reading ..
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