Tag: Die Presse



23 Oct 09

Die LSU hat einmal mehr eine Pressemitteilung in die Welt gesetzt. Es geht um den Koalitionsvertrag von CDU und FDP in Schleswig-Holstein. Zwar haben die LSU mittlerweile ein Rechtschreibprogramm (aus vorreformatorischen Zeiten stammend) erworben, so dass die Pressemitteilung ohne allzu ungewöhnliche Grammatik und Orthografie daherkommt; inhaltlich ist sie erneut schlecht sortiert.

Die LSU schreiben: .. continue reading ..


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30 Sep 09

Die Presse ist ja nun schon seit Tagen ganz aufgeregt, wer denn wohl der Mann an Guido Westerwelles Seite ist, der ihm, wie die BLÖD-Zeitung bewundernd meint, so viel Kraft gibt. Die Aachener Zeitung hat recherchiert, dass es ein Aachener ist. Neurig wie ich bin, habe ich gelesen, was die Aachener über den Aachener zu berichten weiß. Neben diversem Klatsch und Familiengeschichten wird Michael Mronz, jener Aachener, um den es hier geht, wie folgt zitiert: .. continue reading ..


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26 Aug 09

Am 15.08.2009 versuchte die taz darüber zu schreiben, am 22. servierte das Hamburger Abendblatt sein Scheinwissen zum Thema und gestern biss sich die sueddeutsche an der Angelegenheit mit erfundenen Zahlen die Zähne aus: Es geht um Stricher. .. continue reading ..


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24 Jun 09

Ich bitte um Nachsicht für den Post-Titel, aber das, was manchmal in der Zeitung steht, kann ich nicht anders bezeichnen. Zeitung ist in diesem Fall ‘Die Presse’ aus Wien.

Unter der nicht weiter aufregenden Überschrift “80 Prozent der Fußballerinnen sind lesbisch” heißt es als subhead, “Der Wiener Sportsoziologe Otmar Weiß sieht in der weitverbreiteten Homosexualität im Frauensport ein Problem”. Auf die Erklärung hierfür bin ich gespannt.

Für den Wiener Sportsoziologen Otmar Weiß stellt „der hohe Anteil an Homosexuellen im Frauensport“ ein „Riesenproblem“ dar. .. continue reading ..


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18 Jun 09

Ich zögere noch, die Frage mich ‘ja’ zu beantworten. Konstatieren lässt sich jedoch, das Obama für schwule Menschen schon nach wenigen Monaten im Amt eine größere Katastrophe ist, als Bush es während seiner gesamten Amtszeit war. Ihm, dem Obama, haben sie ihr Geld und ihre Wählerstimmen hinterhergeworfen, weil er ihnen breit grinsend alles mögliche versprochen hat. Nun ist das Desaster groß. Bush hat nichts versprochen und konnte insofern nicht entäuschen.

Eine Überraschung ist das alles nicht. Schon während des Präsidentschaftswahlkampfes hat Hussein Obama deutlich gemacht, was er von schwulen Menschen hält .. continue reading ..


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16 Jun 09

In den Verlautbarungen der Evangelikalen fällt auf, dass sie sich offenbar nur mit Homosexualität im Allgemeinen und der Schwulenheilung im Besonderen beschäftigen. Andere Themen scheinen ihnen fremd zu sein. Tritt jemand ihren Diffamierungen schwuler Menschen und ihren Heilungsthesen entgegen, zetern sie sofort, sie würden in ihren Rechten auf freie Religionsausübung und freie Meinungsäußerung behindert.

Den Artikel 4 des Deutschen Grundgesetzes kennen sie ganz genau,

(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

und leiten daraus ab, jede Kritik an ihren öffentlichen Äußerungen sei Hetze, sie verboten, sei sachunkundig, würde ihre religiösen Empfindungen beeinträchtigen und dergleichen mehr.

Der Artikel 140 der deutschen Verfassung ist ihnen weniger geläufig: .. continue reading ..


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30 May 09

Bevor es wieder heißt, ich würde mein Feindbild ‘LSU’ pflegen: Das stimmt nicht, die LSU erledigen das für mich. Vorzugsweise in Gestalt einer Pressemitteilung:

Angesichts der [sic!] weiterhin hohen Niveaus der HIV-Neudiagnosen fordert der stellvertretende Bundesvorsitzende der Lesben und Schwulen in der Union (LSU), Björn Beck, eine [sic!] Runden Tisch zur HIV- und AIDS-Prävention, der durch das Bundesgesundheitsministerium koordiniert werden soll.

Warum? Was soll dieser Tisch tun? Wer soll an diesem Tisch sitzen? .. continue reading ..


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10 May 09

Klartext:

Gerade Männer waren früher bei der Sexualität ja weniger auf Genuss ausgerichtet als darauf, es schnell hinter sich zu bringen. Hat sich das geändert?

Total. Ich mag den Begriff der sexuellen Revolution nicht, weil wir die Welt ja nicht umgedreht, sondern auf die Beine gestellt haben. Wir haben Vernünftiges daraus gemacht, was völlig verdreht war von der katholischen Kirche. Dass Sexualität eine Sache sei, die nur zur Fortpflanzung dient – das ist ja pervers. Sexualität ist eine wunderbare Sache der sozialen Harmonie, der Liebe, des Genusses. Da haben wir eingegriffen und es hat sich geändert – Männer akzeptieren mittlerweile, dass Frauen eigene Wünsche haben, und versuchen, darauf einzugehen. Jedenfalls mehr als früher.

Sind Sie selbst in irgendeiner Weise religiös?

Überhaupt nicht. Ich bin Fachmann für das Leben vor dem Tod. Das ist genug Aufgabe, da brauche ich mich nicht um den Scheiß danach bemühen. Aber die Leute sollen glauben, was sie wollen, dass sie als Fruchtfliege oder Hund wiedergeboren werden oder im Himmel neben einem alten Mann mit weißem Bart sitzen, mir ist alles recht.

Gibt es Momente, wo Sie nicht auch gerne so eine Jenseitsgewissheit hätten?

Nein, überhaupt nicht. Eine der grauenvollsten Vorstellungen für mich ist, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.

Der Papst hat gemeint, die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod kommt auch aus der Hoffnung auf Gerechtigkeit: Für die vielen Menschen, denen es schlecht geht, kann doch dieses Leben nicht alles gewesen sein.

Darum machen sich die Leute heute auch ihre Religion selber. Ich nenne das die Etwasologie: Es muss doch da etwas geben! Da holt man sich von allem ein Stück, vom Buddhismus, ein Stück Kuchen von da, von Sekten. Ich habe damit nichts zu tun, bin absolut nicht gläubig und ein Anhänger von Feuerbach: Gott hat die Menschen nicht gemacht, die Menschen haben sich Gott ausgedacht. Und mit diesem ausgedachten Gott ziehen die jetzt durch Afrika und erzählen den Schwarzen, sie sollen gefälligst die Hände vom Sex lassen. .. continue reading ..


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10 May 09

Oswald Kolle im Gespräch mit Die Presse:

Wie fanden Sie eigentlich „Feuchtgebiete“ von Charlotte Roche?

Oswalt Kolle: Ich fand es ekelhaft. Das ist ein antisexuelles Buch, das Sexualität als Krankheit sieht. Mit Hämorrhoiden und eitrigen Geschwüren, grauenvoll. .. continue reading ..


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27 Apr 09

Lesetipp:

Einblick in die Homosexualität auf weizenspr.eu

und ebendort:

E-Mail an die Pressestelle des LSVD in Sachen Kinderpornografie und schwarze Listen


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22 Mar 09

Nachdem die Damen und Herren Katholiken römischer Fasson in den letzten Wochen in Mißkredit geraten sind, weil ihr Chef der ungläubigen Welt nachhaltig klar gemacht hat, was glauben bedeutet, möchten die islamischen Oberhäuptlinge natürlich nicht nachstehen.

In London hat sich ein gewisser Anjem Choudary, von dem wir wissen,

Yet a week ago, the Daily Mail exposed fundamentalist Choudary’s student days when he was pictured swigging beer, cavorting with women and puffing on a cannabis joint – offences for which he would be lashed and stoned under his version of Sharia law.

vor die Presse geschwungen und daran erinnert, dass im Islam schwule Männer genau wie im römischen Katholizismus gehasst werden. Choudary will aber seinen göttlichen Auftrag zum Hass auch fühlbar werden lassen:

All homosexuals should face stoning to death, a Muslim preacher of hate declared yesterday. .. continue reading ..


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17 Mar 09

Ich bin auf der Suche. Ich habe schon überall nachgesehen: Im Keller, im Kühlschrank, unter’m Bett, im Bett. Sie ist nirgendwo zu finden. Auch nicht in meinem Portemonnaie, nicht auf meinem Bankkonto. Sie ist einfach nicht da, die Kaufkraft, die enorme Kaufkraft über die ich angeblich verfüge und die mich von meinen kindergeldgesegneten nicht schwulen Mitmenschen unterscheiden soll:

Aktuelle Studie von PINK Marketing und Marketagent.com belegt, dass schwule Männer trotz Wirtschaftskrise über deutlich höhere Kaufkraft als heterosexuelle Männer verfügen. Geld wird vor allem in Kosmetikprodukte, Luxusgüter und Bekleidung investiert.

Aha, eine Studie. Ein kurzer Blick auf die Formalien:

knapp 500.000 schwulen Männer in Österreich

Wer hat die gezählt?

in der 585 homosexuelle und 570 heterosexuelle Männer zu ihrem Konsum-, Lifestyle- und Freizeitverhalten befragt wurden

585 Männer sind rund 0,1 vH der angeblichen 500000 schwulen Männer in Österreich. Für Volksverdummung reicht das aus; für mehr nicht. Der vH-Satz bei den heterosexuellen Männern ist noch um ein Vielfaches kleiner. Bei genauem Hinsehen lässt sich feststellen, dass in diesen 585 Männern auch bisexuelle Männer enthalten sind, ohne das die Zahlen auseinandergezogen werden.

Wer die Deppen sind, die diese Unfug verbreiten? .. continue reading ..


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14 Feb 09

Erster Akt, erster Aufzug
In der Arztpraxis

Dr S: “Taaaach.”

TGD: “Guten Tag.”

Dr S: “Wat is?”

TGD: “Mein Hintern schmerzt.”

Dr S: “Dat schau ich mer mal an.”

TGD: “Ähm…”

Dr S: “Ich bin da nit fies vör.”

TGD: “Soll ich nicht erstmal erzählen, …”

Dr S: “Ich kann mer scho denkn, wie et passiert is.”

TGD: “Es ist ja gar nichts passiert!”

Dr S: “Ach, un warum tut et dann weh?”

TGD: “Das will ich ja von Ihnen wissen.”

Dr S: “Woher soll ich dat denn wissen?”

TGD: “Gerade wollten Sie noch nachgucken!” .. continue reading ..


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24 Jan 09

Es ist traurig und beschämend, was sich in Portland, der größten Stadt Oregons und Hauptstadt des Multnomah County, abspielt.

Hauptdarsteller des Possenspiels ist der dortige Bürgermeister, Sam Adams.

Die Medien, insbesondere die zweit- und drittklassigen, werden nicht müde von einem Sexskandal zu schreiben:

Sam Adams, Bürgermeister der Stadt Portland im US-Bundesstaat Oregon, hat eine Beziehung mit einem minderjährigen Praktikanten zugegeben.

Der 44-jährige Demokrat erklärte in einer Pressekonferenz, er habe Anfang 2005 eine Beziehung mit dem Praktikanten Beau Breedlove wenige Monate vor dessen 18. Geburtstag begonnen. Das Paar habe aber erst im Juni 2005 Sex gehabt, als der Teenager seinen Volljährigkeit erreicht hatte, so der Politiker. Zu diesem Zeitpunkt war Adams, der im November 2008 die Bürgermeisterwahlen gewann, Stadtrat von Portland.

Aber das ist nur der Teil der Geschichte, an dem sich Billigpresse und Öffentlichkeit aufgeilen. .. continue reading ..


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15 Dec 08

milkIn den USA sieht sich die Kinokette Cinemark Legacy mit Protesten und Boykotten konfrontiert, nachdem sie den Film ‘Milk’ ins Programm genommen hat. In diesem Film geht es um den ersten offen schwulen Stadtrat in San Francisco, der nach nur wenigen Monaten Amtszeit ermordet wurde.

Dies wäre Grund genug für eine großangelegte Boykottaktion der Evangelikalen und der sonstigen üblichen Verdächtigen. Doch der Wind weht aus einer anderen Richtung: .. continue reading ..


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