Tag: coming out



7 Mar 10

Wenn Frauen doch bloß die Finger von schwulen Männer lassen würden; ich meine, wenn’s um die Gefühlswelt geht, wenn’s um Sex geht. Aber nein, sie wollen auch noch Geld an ihnen verdienen. Die schon viel zu oft erwähnte olle Vonholdt, Christl R., will zum Beispiel abkassieren, indem sie sich als Schwulenheilerin abreagiert, und in Bayern versucht Sandra Sopp-Ehlting, Männer richtig schwul zu machen. Beiden Damen (in Bezug auf Vonholdt möchte ich den Begriff in Anführungsstriche gesetzt wissen) ist gemein, dass sie sich in Angelegenheiten verstricken, von denen sie nichts verstehen.

Warum sollte ein schwuler Mann sich von einer Frau in seine Gefühlswelt hineinreden lassen? .. continue reading ..


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30 Jun 09

61 vH der Befragten brachten in einer aktuellen Umfrage ihre Unterstützung für das Recht schwuler Menschen auf eine vollständig gleichberechtigte Ehe zum Ausdruck.

In Deutschland? Ach, woher denn. In Deutschland setzt doch die römisch-katholische Kirche unter Pastoralassistenz der CDU/CSU/LSU alles daran, um die Menschen nicht zur Vernunft kommenzulassen.

Nein, in einem Land, in dem die Kirche mit ihrem Genöhle nicht viel zu melden hat und in dem selbst die konservative Partei der Auffassung ist, dass schwule Menschen nicht nur notgedrungen zu respektieren, aber ansonsten zu deklassieren seinen, sondern vielmehr, von Fragen der Adoption abgesehen, die aber mehr innerparteiliche Auseinandersetzungen als Anfeindungen gegen schwule Menschen hervorruft, unterschiedslos Teil der Gesellschaft sein sollen,  ist dieses Umfrageergebnis zustande gekommen: .. continue reading ..


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26 Mar 09

Das Williams Institute der University of California ist der Frage nachgegangen, was dran ist am Mythos der reichen schwulen Menschen.

Das Vorhaben gestaltete sich als schwierig, denn es ist nicht einfach, an geeignetes Datenmaterial zu kommen:

Finding appropriate data for studying poverty among LGB people is difficult for several reasons. First, few large surveys with representative samples collect information on sexual orientation and on income. This makes it hard to identify LGB people in these surveys and equally hard to define their families. Second, since we are interested in a small fraction of a relatively small group—poor and LGB—we need a survey of a very large sample to find enough such individuals to study.

Teilweise wurde auf Daten des us-amerikanischen Census Bureau zurückgegriffen.

Since 1990, the Census Bureau has allowed researchers to identity households that include same-sex ―unmarried partners.

Zunächst einmal war aber zu klären, was “unmarried partners” sind. Dazu bedurfte es mehrerer Studien:

Several studies suggest that people who have same-sex unmarried partners are very likely to be lesbian, gay, or bisexual (Black et al. 2000; Carpenter 2004; Gates and Ost 2004).

Bedauerlicherweise hat man dann im weiteren Verlauf homo- und bisexuelle Menschen in einen Topf geworfen.

Folgende Erkenntnisse fördert der Report des Williams Institute zu Tage: .. continue reading ..


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30 Dec 08

Vor Jahren hat mir mal eine Arbeitskollegin diese Frage gestellt. Die Frage war nicht böse gemeint, zeugte aber von Unwissenheit und den damals wie heute üblichen Fehlvorstellungen. Ich habe mich an diese Begebenheit erinnert, als ich mich mit den Kommentaren zu meinem Post Coming out nach 33 Jahren (verschiedengeschlechtlicher) Ehe beschäftige. René schreibt da zum Beispiel, „Ich halte es für bewundernswert, wenn jemand mit dem Bewusstsein aufwächst, sich nur für Jungs und Männer zu interessieren und dies dann als gegeben hinnimmt und nichts Schlechtes daran empfindet. Derjenige wird nie einen Hehl daraus machen und seine Homosexualität von Anfang an als selbstverständlich betrachten. Ein “Coming out” ist nicht notwendig.”

Aber wie war das denn nun mit dem kleinen Stefan?

Die größte ‘Schwierigkeit’ hatte ich damit, das für mich ganz Selbstverständliche und Natürliche zu kommunizieren. Ich hatte ja als kleiner Junge überhaupt keine Begriffe, um meine Empfindungen auszudrücken. .. continue reading ..


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29 Sep 08

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via Gay.Solidarity


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2 Sep 08

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A quirky short film by gay teenagers about coming out has won the Best Film category in the first Kino Kids Film Festival in Kent.

 

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23 Aug 08

Nach McDonalds ist nun Hallmark an der Reihe.

Hallmark ist ein Grußkartenanbieter und hat neuerdings zur Ankurbelung des Geschäfts gay wedding cards im Angebot. Und schon hören wir die evangelikale American Family Association  (AFA) keifen:

Ask them to stop promoting a lifestyle that is not only unhealthy, but is also illegal in 48 states.

Hallmark Greeting Cards has announced it will begin selling same-sex wedding cards, even though same-sex marriage is legal in only two states. The purpose, they say, is to satisfy consumer demand. It appears that their purpose is also to push same-sex marriage. Last year Hallmark began offering “coming out” cards – as in “coming out of the closet” — a euphemism for announcing homosexuality. .. continue reading ..


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13 Jul 08

In welcher Krise steckt die Beziehung zwischen schwulen und nicht schwulen Menschen?

Nun einerseits gibt es einen erheblichen Defekt im strukturellen Miteinander. Peter schildert in Thommens Senf das Wechselspiel zwischen erwarteten und gewährten Minderheitenrechten und es wird sehr deutlich, dass die Mehrheit ihre ‘Mehrheitsfunktion’ verliert, wenn sie der ‘Minderheit’ alle Rechte, die sie für sich als Mehrheit ohne weiteres in Anspruch nimmt, gewährt. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass sich Mehrheiten, um überhaupt als solche zu entstehen, erst einmal ihre Minderheiten schaffen müssen. Zunächst wird ausgegrenzt und stigmatisiert, um in einem zweiten Schritt den Ausgegrenzten generös ein paar Teilhaberechte zuzugestehen; aber nur, wenn sich die Minderheit den Vorstellungen der Mehrheit entsprechend formt und verhält. Diese wohlgeformte, normalisierte und pflegeleichte Minderheit wird dann mit einem kleinen Bündel Minderheitenrechte ausgestattet, hat sich ob dieser glücklich zu schätzen und liefert der Mehrheit das Alibi für ihr Fortbestehen als Mehrheit.

Auf der anderen Seite gibt es den zwischenmenschlichen Bereich, den unmittelbaren Umgang miteinander, der offenbar immer dann zum Problem werden kann, wenn die unterschiedliche sexuelle Orientierung bekannt wird.

Gerät ein Hetero unversehens an Schwule [...] kommt oft noch Unsicherheit dazu: „Wo bin ich hingeraten? Was sagen meine Freunde, wenn sie es erfahren?“ .. continue reading ..


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27 May 08

Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein coming out? Je früher, desto besser? Je später, desto besser? Ich weiß es nicht. Den richtigen Zeitpunkt kann wohl nur jeder für sich selber finden oder verpassen. 

Vielleicht wird der Begriff ‘coming out’ auch überbewertet. Und vielleicht wird auch dem damit verbundenen Vorgang, sich öffentlich zu seinem Schwulsein zu bekennen, eine überzogene Bedeutung beigemessen. Zu einem Glauben (und damit einem Irrtum) kann man sich bekennen, zu einem Kind (und damit einem anderen Menschen) kann man sich bekennen, man kann sich schuldig bekennen (im Sinne eines Geständnisses). Aber kann man sich auch zu seiner eigenen Identität bekennen? .. continue reading ..


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1 May 08

In der New York Times schreibt Benoit Denizet-Lewis über Männer, die Männer heiraten wollen oder bereits geheiratet haben und über Männer, die sich von ihren Männer scheiden lassen wollen.

In Massachusetts wird fleißig geheiratet: .. continue reading ..


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31 Dec 07

Ramon Johnson hat 10 gute Vorsätze für das 2008 zusammen gestellt, die ich gerne hierher übernehme:  

1. Journal/Blog

Don’t go down the bitter highway; Release all of your baggage from the previous year by blogging or journaling. If you’re dear to the old school like I am, grab a decorative notebook and write your thoughts freestyle every day. Don’t worry about grammar or spelling. This journal is for you. For the tech kings, create a personal blog. .. continue reading ..


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17 Nov 07

In einem Kommentar zu einem meiner Posts zürnte mir jemand,

wie man heute (anmerkung: wir befinden uns im 21. jahrhundert) noch einen expliziten schwulenblog betreiben kann, ist mir rätselhaft. ihr schwulen und lesben seid frei, mann/frau! oder checkst du das nicht? eure partnerschaften sind legalisiert, weder der staat, terroristen, noch die kirchen verfolgen euch (jedenfalls sind aktuell keine schwulen- oder lesbenverbrennungen bekannt).
eine bescheidene bitte: ihr schwulenfundis, erinnert heteros nicht ständig an eure völlig uninteressanten sexuellen präferenzen, sondern verhaltet euch endlich wie echte menschen, die nicht ständig an ihre libido erinnern, sondern fangt an, über die probleme zu diskutieren, die uns menschen wirklich interessieren [...]

Nach Replik, Duplik und Triplik hatte ich die Sache eigentlich abgehakt. Aber auf meinem Stapel noch zu bepostender Themen liegt eine Studie von Gary (nicht Bill) Gates vom Williams Institute der University of California,

GEOGRAPHIC TRENDS AMONG SAME-SEX COUPLES IN THE U.S. CENSUS AND THE AMERICAN COMMUNITY SURVEY

die mich zu dem oben erwähnten Kommentar zurück bringt. Gate’s Studie (zusammen mit ergänzenden Äußerungen von Gates) lässt sich wie folgt zusammenfassen:

Der hedonistische, sündhafte, radikale Ethos und das damit verbundene Stereotyp, welches einst die schwule Kultur charakterisierte, spiegelt heute nicht mehr die Wirklichkeit wieder. Fakt ist, dass die schwulen Communities in den großen Küstenstädten schrumpfen und es zu einem Wachstum der schwulen Bevölkerung im Landesinneren der USA kommt. Dies fördert die zunehmende Akzeptanz von Homosexualität in der us-amerikanischen Bevölkerung. Zunehmende Akzeptanz bedeutet eine Verringerung der sozialen Stigmatisierung. .. continue reading ..


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