Et hätt noch immer noch jot jejange, so lautet der dritte Paragraf des Rheinischen Grundgesetzes. Für Köln geht es seit einiger Zeit gar nicht mehr gut.
Im vergangenen Jahr durfte der unbeliebte und ungeliebte Erdbeerschorsch auf Ratzi’s geheiß die Stadt nicht verlassen, obwohl die Kölner schon geplant hatten, am Tag seines Auszugs (aus der Stadt) Karneval, CSD und Aufstieg des 1. FC gleichzeitig zu feiern. Dem 1. FC geht’s auch nicht gut, trotz (oder wegen) Daum und Overath. Dann Schrammas wahnwitzige Drohung, erneut für das Oberbürgermeisteramt kandidieren zu wollen. Continental Airlines fliegt nicht mehr von Köln aus nach New York. Dann stürzte das Gebäude ein, in dem die Kölner Archivalien lagerten. Schuld daran ist die Landesregierung, weil die die KVB sich selbst hat beaufsichtigen lassen. Jeder, JEDER, der in Köln schon einmal mit der KVB gefahren ist, weiß, dass das nicht gut gehen kann. Aber, an der Spitze der KVB schläft ein CDU-Mann, und an der Spitze der Landesregierung schläft auch ein CDU-Mann, beide Fahren nicht mit der KVB. Das Unheil nahm also seinen Lauf. Wenn die KVB wenigsten die häßlichen Richter-Fenster aus dem Dom rausgehauen hätte, aber nein, das Archivgebäude mussten sie zu Kleinholz zerlegen. Der KVB-CDU-Mann wurde dafür gelobt und darf bleiben, der CDU-Oberbürgermeister ist nicht so gut vernetzt und muss gehen, vermutlich nach Düsseldorf in den Landtag.
Das Schramma, der Oberbürgermeister, die Brocken hingeschmissen hat, nachdem Reinarz, das ist der KVB-Mann, das Stadtarchivgebäude nebst Inhalt hingeschmissen hat, ist nun kein Pech für Köln. Pech war, dass Schramma aufgrund der Tücken des nordrhein-westfälischen Kommunalwahlrechts für neun (!) Jahre gewählt worden war. Jetzt ist er aber bald weg und alles hätte sich für Köln störungsfrei zum Guten wenden können. .. continue reading ..
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