Tag: civil union



13 Nov 09

Picture 2009-11-12 18_09_32Peter LaBarbera (Porno Pete) ist immer gut dafür, Einblicke in die Gedankenwelt schwulenhassender Christen zu geben.

Porno Pete hat nichts anderes zu tun, als den ganzen Tag schwule Menschen in der Castro Street zu verfolgen, reichlich Fotos beim Folsom Fair zu machen, durch Sexshops zu stöbern und die Internetaktivitäten schwuler Menschen zu überwachen. Dabei ist er, wohl nicht ganz zufällig, auf den Blog Joe.My.God. von Joe Jervis geraten. Joe Jervis hat sich in der Vergangenheit schon häufiger mit dem christliche Sumpf, in dem auch Porno Pete steckt, beschäftigt. Unter dem 04/11/2009 schrieb Joe Jervis schließlich:

Haters Vs. Haters: Peter LaBarbera Attacks Maine’s Stand For Marriage

Still stinging from their refusal to be seen in the same room with him and their later denouncement of his largely unattended Maine “press conference,” Porno Pete LaBarbera and his BFF Matt Barber [Barber gehört zur us-amerikanischen Ex-Gay-Clique, StM] are attacking Stand For Marriage for the one conciliatory message they issued during the campaign.

I agree with my good friend Matt Barber, who is also a Board Member of Americans For Truth in addition to his important work at Liberty Counsel. It is not ethical nor good strategy for the “pro-family” movement to promote one evil and public-policy disaster (changeable and sinful behavior as a government-backed “civil right”) to fight another (homosexual “marriage”). Yet that is precisely what the Yes on 1 campaign’s pro-domestic partnership ad called “It’s Possible” did. [Click HERE for AFTAH's election story.] Here again is the text of that misguided Yes on 1 ad used in Maine:

‘Abandoning traditional marriage entails real consequences, yet we want to be tolerant of gays. Maine’s Domestic Partnership laws provide substantial legal protection for gay couples. Any problems remaining can be addressed without dismantling traditional marriage. It’s possible to support the civil rights of all citizens and protect traditional marriage at the same time.’

We who claim to follow God are lacking in integrity if we promote the normalization of homosexuality as part of some (perhaps well-intentioned) utilitarian plan to ostensibly “save” traditional marriage. Indeed, the irony of the ad text above is that progressive concessions on “domestic partnership” and “civil unions” legislation will, in fact, dismantle traditional marriage. Yes on 1 PR consultant Frank Schubert’s compromising spin will pave the way for disaster in the pro-family movement, as it undermines our greatest strength: our commitment to the truth. It’s time to reject Political Correctness and get back to basics in the pro-family movement.

“We who claim to follow God…” Did you catch that? Those guys at Stand For Marriage aren’t real Christians because they don’t hate enough for Peter LaBarbera. They hate plenty enough for US, Petey

Wie zu lesen, wird Porno Pete von Jervis zititert. Mit seiner Formulierung, “It’s time to reject Political Correctness and get back to basics in the pro-family movement”, meint Porno-Pete, dass die richtigen Christen, dazu rechnet er zweifellos sich selbst, nun endlich die Knüppel rausholen und auf schwule Menschen einschlagen müssen. So verstehe ich es und so haben es auch Leser von Joe Jervis verstanden. .. continue reading ..


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6 May 09

Nun hat also auch der US-Bundesstaat Main die gesetzlichen Voraussetzungen für gleichgeschlechtliche Ehen geschaffen, oder besser, die bisherigen Hürden beseitigt:

The Maine Senate voted 21-13, with one absent, for a bill that authorizes marriage between any two people rather than between one man and one woman, as state law currently allows. The House had passed the bill Tuesday.

Democratic Gov. John Baldacci, who hadn’t previously indicated how he would handle the bill, signed it shortly afterward. In the past, he said he opposed gay marriage but supported civil unions, which provide many benefits of marriage.

Debate was brief. Senate President Elizabeth Mitchell, D-Vassalboro, turned the gavel over to an openly gay member, Sen. Lawrence Bliss, D-South Portland, to preside over the final vote.

Aber es ist noch nicht alles in trockenen Tüchern. Die Kleingeister wollen wie üblich Schwierigkeiten machen. Einzelheiten beim Box Turtle Bulletin.


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2 May 09

Ach, was hat dieser Barack Obama doch im Wahlkampf den schwulen Menschen für Versprechungen gemacht. Alles sollte schön und gut werden und nicht wenige schwule Menschen in den USA haben ihm geglaubt und ihn gewählt.

Nun sind 100 Tage seit seinem Tritt ins Amt vergangen und was hat er geleistet? Nichts! Jedenfalls hat er nichts für schwule Menschen in Bewegung gesetzt. Und darüber hinaus ist auch nur bekannt geworden, dass seine Frau auf alte Omis steht, jedenfalls wenn diese den Rang einer Königin haben, und er sich für die Folterknechte von Guantanamo begeistert. Letzteres überrascht nicht weiter, denn im Wahlkampf hat Obama den Todesstrafenbefürworter gegeben.

Er hat im Wahlkampf sich aber auch mit Schwulenhassern umgeben, verkündet, dass es statt gleichgeschlechtlicher Ehen allenfalls, und auch nur auf Ebene der Einzelstaaten, civil unions für schwule Menschen geben dürfe und sich glaubensverirrte Menschen aller Art warmgehalten.

Dass er diese Schwulenverdummungspolitik beibehalten würde, hat er im Rahmen seiner Vereidigungsshow deutlich gemacht, indem er den  evangelikalen Hassprediger und Adolf-Hitler-Bewunderer Rick Warren auftreten ließ. Um die Mütchen der schwulen Menschen zu kühlen, ließ er noch am Tag seiner Wahl einen 8-Punkte-Plan für seine Politik für schwule Menschen auf der Homopage des Weissen Hauses verkünden (dokumentiert auf ondamaris).

Was ist nach 100 Tagen daraus geworden? Nichts! Und es wird daraus auch nichts mehr werden, denn der Plan ist weg! .. continue reading ..


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12 Dec 08

Janet Jenkins und Lisa Miller fusionierten im Jahr 2000 im US-Bundesstaat Vermont zu einer civil union nach dortigem Recht. Bald musste ein Kind her. Lisa wurde mit dem Sperma eines unbekanntes Mannes künstlich befruchtet. Nach einem Umzug der Mütter erblickte die so gezeugte Isabella im US-Bundesstaat Virginia im April 2002 das Licht der Welt.

Die beiden Frauen zogen dann samt Bella zurück nach Vermont. Aber schon nach einem Jahr wollte Lisa Miller nicht mehr lesbisch sein. Sie trennte sich von Janet und begab sich unter Mitnahme von Bella wieder nach Virginia. Sie gestattete es ihrer Ex nicht, das Kind zu besuchen.

Der Fall beschäftige die Gerichte. Dabei ist es nicht interessant, dass sich zwei (ex-)lesbische Frauen in die Haare kriegten, sondern das zwei US-Bundesstaaten in den Fall verwickelt sind, deren Gesetzeslage in Bezug auf gleichgeschlechtliche Partnerschaften nicht unterschiedlicher sein könnte. .. continue reading ..


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30 Nov 08

Was verbindet die Sozialdemokratische Partei Deutschlands und die us-amerikanische Democratic Party?

Beide betonen auf Befragen, dass es für schwule Menschen gleiche Rechte geben müsse. Wenn es aber darum geht, konkret etwas zu unternehmen, werden sie nicht müde, Ausreden zu erfinden und abzuwiegeln: .. continue reading ..


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17 Nov 08

Auf diesen Gedanken könnte man beim Lesen einer von ggg.at verbreiteten Meldung kommen:

Lesbischwule Aktivisten im amerikanischen Bundesstaat Utah sehen gute Chancen, im Mormonen-Bundesstaat mehr Rechte zu bekommen. Würdenträger der Mormonen, die sich stark für die Abschaffung der Homo-Ehe in Kalifornien eingesetzt haben, haben nichts dagegen, gleichgeschlechtlichen Paaren andere Rechte zu gewähren.

So erklärt Stephanie Pappas, die Vorsitzende der Organisation “Equality Utah”, dass sich mit L. Whitney Clayton einer der höchsten Würdenträger der Mormonen erst vor wenigen Tagen dafür ausgesprochen hat, Eingetragene Partnerschaften nicht zu bekämpfen. “Wir nehmen die Kirche bei ihrem Wort”, so Pappas.

In einer Stellungnahme, die obersten Mormonen herausgegeben haben, nachdem die Homo-Ehe in Kalifornien vorläufig gescheitert ist, heißt es, sie “erheben keinen Einspruch gegen Rechte für gleichgeschlechtliche Paare bei Krankenhausaufenthalten und bei der ärztlichen Betreuung, im Wohn-, Arbeits- oder Erbrecht”.

Doch, wie immer, ist vorsicht angebracht, wenn ggg.at etwas meldet oder einfach nur nachplappert. Denn die Damen und Herren Mormonen haben bereits klargestellt, dass sie keinesfalls die Situation von schwulen Menschen im Staate Utah verbessern wollen: .. continue reading ..


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9 Nov 08

Die US-Amerikaner haben nicht nur einen neuen Präsidenten gewählt, in Kalifornien war auf betreiben evangelikaler und reaktionärer Kräfte auch über den Fortbestand der Möglichkeit gleichgeschlechtlicher Eheschließungen (Proposition 8 ) zu entscheiden.

Die Mehrheit der Abstimmenden hat dafür gesorgt, dass demnächst wieder ein Teil der Menschen in Kalifornien von der Möglichkeit einer Eheschließung mit den Menschen, die sie lieben, ausgeschlossen ist.

Man mag darüber streiten, was Menschen bewegt, für einen solchen Verfassungszusatz zu stimmen. Hass, Angst, Missgunst und Ignoranz mögen die hauptsächlichen Gründe dafür sein. Zu übersehen ist jedoch nicht, dass nur ganz wenig mehr als die Hälfte der Kalifornier, die sich überhaupt an der Abstimmung beteiligt haben, für das Eheverbot gestimmt haben. Das bedeutet auch, dass ungefähr die Hälfte der Abstimmenden gegen dieses Eheverbot gestimmt hat und zwei Millionen Menschen weniger für das Verbot gestimmt haben, als bei der letzten Abstimmung zu diesem Thema. Und dies trotz des unglaublichen ‘Werbedrucks’ der Prop 8 Befürworter.

Wie geht es nun weiter? .. continue reading ..


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10 Oct 08

Heute hat The Connecticut Supreme Court entschieden, dass im State of Connecticut  gleichgeschlechtliche Paare genau so wie verschiedengeschlechtliche Paare heiraten dürfen.

In his majority opinion, Justice Richard N. Palmer wrote that the court found that the “segregation of heterosexual and homosexual couples into separate institutions constitutes a cognizable harm,” in light of “the history of pernicious discrimination faced by gay men and lesbians, and because the institution of marriage carries with it a status and significance that the newly created classification of civil unions does not embody.”

Die New York Times berichtet:

Connecticut Ruling Overturns Ban on Same-Sex Marriage


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1 Aug 08

Wie es mit den Rechten für schwule Menschen bestellt ist, wird in einem Post auf CostaRicapages treffend auf den Punkt gebracht:

Costa Rica is known for being gay-friendly, offering gay-only resorts and tourism locales, gay-friendly restaurants and bars, gay clubs, and many other gay-friendly options. However, it seems that homosexual rights end where the money stops: a recently proposed law to allow gay civil unions has been greeted by religious opposition and protests. .. continue reading ..


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18 May 08

Barack Obama mutierte aus mir unverständlichen Gründen jenseits des Ozeans und im westlichen Europa für schwule Menschen zu einer Ikone par excellance. Hat er irgend etwas handfestes für schwule und lesbische Menschen geleistet? Bisher nicht. Er lässt Schwulenhasser in seinen Wahlkampfveranstaltungen auftreten und von einem merkwürdigen Pastor wurde ihm über viele Jahre hinweg merkwürdiges Zeug eingetrichtert. Er macht viele vage Versprechungen, genau wie Hillary. Mit Hillary’s Eheman Bill haben ‘wir’ die Erfahrung gemacht, dass die Versprechungen nicht viel wert sind. Warum sollte das ausgerechnet bei diesem Barack anders sein? Die Stilisierung in der schwulen Welt kulminierte in der kürzlich dieseits und jenseits des Atlantiks erhobenen Forderung, Hillary Clinton möge endlich aufgeben und den Weg für Barack Obama frei machen.

Was sagt denn dieser große Held Barack Obama zur Entscheidung des California Supreme Court? Er lässt verlautbaren: .. continue reading ..


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29 Mar 08

Eheersatzangebote gibt es viele. Zum Beispiel in Deutschland die eingetragene Lebenspartnerschaft, in Teilen der USA Civil Unions oder Domestic Partnerships.

In Salt Lake City ist kommt nun das Mutual Commitment hinzu. Im Bundesstaat Utah, zu dem Salt Lake City gehört, sind gleichgeschlechtliche Ehen verboten. Die Stadt Salt Lake City wollte ihren Einwohner dennoch die Möglichkeit geben, gleichgeschlechtliche Lebensbeziehungen rechtlich abzusichern. Deshalb wird es demnächst ein entsprechenden Partnerschaftsregister geben. Als Bezeichnung für das neue Rechtsinstitut wurde zunächst ‘Domestic Partnership’ vorgesehen. Dass passte den Behörden des Bundesstaates Utah nicht, weil mit der Bezeichnung ‘Domestic Partnership’ Homo-Ehen assoziiert würden. Also muss Salt Lake City die Bezeichnung ändern und bereichert die Familie der Eheersatzbegriffe um ‘Mutual Commitment’.

Irgendwie klingt das wie der Name einer Versicherungsgesellschaft…


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