Tag: civil partnership



18 Oct 09

Ein schwuler Mann, gerade 33 Jahre alt, stirbt. Trauer? Nein, nicht bei Jan Moir, Klatschspaltenfüllerin bei der Daily Mail. Sie freut sich diebisch und nutzt die Gelegenheit, ihn und alle schwulen Menschen reichlich durch den Schmutz zu ziehen: .. continue reading ..


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30 Jun 09

61 vH der Befragten brachten in einer aktuellen Umfrage ihre Unterstützung für das Recht schwuler Menschen auf eine vollständig gleichberechtigte Ehe zum Ausdruck.

In Deutschland? Ach, woher denn. In Deutschland setzt doch die römisch-katholische Kirche unter Pastoralassistenz der CDU/CSU/LSU alles daran, um die Menschen nicht zur Vernunft kommenzulassen.

Nein, in einem Land, in dem die Kirche mit ihrem Genöhle nicht viel zu melden hat und in dem selbst die konservative Partei der Auffassung ist, dass schwule Menschen nicht nur notgedrungen zu respektieren, aber ansonsten zu deklassieren seinen, sondern vielmehr, von Fragen der Adoption abgesehen, die aber mehr innerparteiliche Auseinandersetzungen als Anfeindungen gegen schwule Menschen hervorruft, unterschiedslos Teil der Gesellschaft sein sollen,  ist dieses Umfrageergebnis zustande gekommen: .. continue reading ..


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20 Dec 08

Im Juli hatte ich mich zu einem nicht näher bestimmten Glauben bekannt:

Ich bin bekehrt! Ja, wirklich! Ab sofort glaube ich! Woran? Ist doch egal, an Gott oder sonst irgendeinen Quatsch.

Anlass war das Schicksal der Miss Lillian Ladele (LL). LL ist so eine Art Standesbeamtin (Registrar of Birth, Deaths and Marriages) im Londoner Stadtbezirk Islington (London Borough of Islington). Sie war oft krank und wohl auch recht arbeitsscheu. Als das Parlament in Westminster eine der verschiedengeschlechtlichen Ehe weitgehend angenäherte Verpartnerungsmöglichkeit für verschiedengeschlechtliche Paare geschaffen hat (Civil Partnership), sah LL zusätzliche Arbeit auf sich zukommen, denn die Bezirksvertretung für Islington hatte den Standesbeamten auch die Beurkundungs- und Verwaltungsaufgaben in Zusammenhang mit den Civil Partnerships übertragen. Das passte der LL überhaupt nicht. Ein vernünftiger Grund, sich dieser lästigen Aufgabe zu entledigen, fiel ihr nicht ein, und ständig neue Krankschreibungen waren auf Dauer auch keine Lösung. Also entsann sie sich, dass sie von einem gewissen ‘Gott’ gehört hatte, der etwas gegen Schwulen-Ehen haben soll und teilte ihren entzückten Kollegen mit: “Hallo, ich glaube an Gott. Deshalb mache ich das nicht mit diesen Civil Partnerships. Ihr müsst meine Arbeit mit erledigen”.

Als ihr Arbeitgeber sie daraufhin entließ, zog LL vor das zuständige Arbeitsgericht und bekam recht. Nicht sie habe Schwule diskriminiert, sondern sie sei vielmehr von ihrem Arbeitgeber und ihren Arbeitskollegen diskriminiert und gemobbt worden. Es sei unverständlich, dass der Borough of Islington gegen LL und nicht gegen die (schwulen) Arbeitskollegen von LL vorgegangen sei.

Ich habe daraufhin angefangen zu beten, dass die britische Justiz doch noch zur Vernunft kommt. Und tatsächlich, es hat gewirkt.

Das zuständige Appelationsgericht (Employment Appeal Tribunal – EAT) hält das erstinstanzliche Urteil für konfus (vgl Tz 48 und 69 des EAT-Urteils), zerreißt es förmlich in der Luft und erkennt zu recht für Recht: .. continue reading ..


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11 Dec 08

Naja, sie spinnen nicht mehr als andere auch. Und ich adressiere hier an die Regierung ihrer Majestät und weiß mich in der Bewertung von Whitehall mit vielen Untertanen der zweiten Elisabeth einig.

Darum geht’s:

Vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wird zur Zeit die Klage zweier Männer aus Österreich verhandelt. Die beiden Männer wollen erreichen, dass ihr Heimatland verpflichtet wird, endlich ein Rechtsinstitut für ihre Partnerschaft zu schaffen, das einer verschiedengeschlechtlichen Ehe möglichst gleichkommt. Und was macht die britische Regierung? .. continue reading ..


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12 Jul 08

Ich bin bekehrt! Ja, wirklich! Ab sofort glaube ich! Woran? Ist doch egal, an Gott oder sonst irgendeinen Quatsch.

Glaubende haben es einfach besser. Sie dürfen sich alles erlauben, halten sich nicht an Regeln, verlangen dafür dann noch Geld, und wenn jemand meint, sie sollten sich doch in und mit ihren Glaubensauswüchsen ein bisschen zurück halten, fühlen sie sich gleich diskriminiert und in ihrer ungehemmten Glaubensausübung (das ist die Unterdrückung anders oder nicht glaubener Menschen) beeinträchtigt. Glaubende sind über jeden Zweifel erhaben und dürfen nicht kritisiert werden. Das ist fantastisch!

Was hat mich denn nun zu einem fest im Glauben stehenden Menschen gemacht? Nun, Miss Lillian Ladele (LL) und ein Londoner Arbeitsgericht haben das erreicht. .. continue reading ..


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4 May 08

Joyce und Sybil Burden sind zwei alte Damen (es fällt mir übrigens schwer, hier von ‘Damen’ zu sprechen), die in Marlborough (UK) in einem von ihren Eltern geerbten Haus leben. Sie sind beide nicht verheiratet und, wer will es ihnen verdenken, sie zahlen nicht gerne Steuern. .. continue reading ..


Filed under: Behörden und Gerichte, Gay, Homophobie, UK

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