Tag: Blogger



15 Mar 10

Die nicht enden wollenden Skandale um die römisch-katholische Kirche haben, vor traurigem Hintergrund, einen amüsanten Nebeneffekt. Ein paar Fundamentalkatholiken liefern ob der immer neuen Vorwürfe gegen die heilige, einige, apostolische Kirche ein dem märchenhaften Rumpelstilzchen zur Ehre gereichendes Gekeife, Gewimmere und Getobe.

Blogger kewil ist  einer von diesen Fundamentalkatholiken, der sich von einem Wutanfall zum nächsten windet. kewil fand hier schon Erwähnung: .. continue reading ..


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12 Mar 10

Lesetipp:

ondamaris: Gewalt und Freiheit – wenn Angst zur Waffe wird


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12 Jan 10

Zurück, aber wohin?

Peter Thommen, hochgeschätzter Blogger aus Basel, hat vor ein paar Tagen Gedanken im Internet veröffentlicht, die Zustimmung und Widerspruch verdienen.

Das ist zunächst die Überschrift

barebacking als indiz für eine gescheiterte emanzipation!

Mit einem Fragezeichen hinter dieser Aussage könnte ich Leben, mit einem Rufzeichen nicht, denn die Behauptung ist falsch.

Jede Zeit hat ihre Ideale, jede Generation ihre Vorstellungen vom Leben. Ältere Menschen, zu denen ich mich und – nichts für ungut – Peter Thommen rechnen muss, zumindest auf dem Blickwinkel eines Zwanzigjährigen, neigen dazu, ihre Erfahrungen als Wertmaßstab für das Leben jüngerer Menschen zu nehmen. Ich habe sogar den Eindruck, dass bei den (selbst-)ernannten Schwulenaktivisten diese Art des Herangehens an die Jetztzeit besonders ausgeprägt ist. Da wird auf die Errungenschaften früherer Zeiten verwiesen, auf das eigene Vorkämpfertum und das heute längst vergessener Vor(vor)kämpfer der Schwulenbewegung. Mit Wehmut wird den untergehenden Institutionen der schwulen Szene nachgeblickt. Wer zurückblickt, sieht die eigene Vergangenheit davontreiben, bleibt aber blind für die Zukunft der Heutigen.

Allerdings: Ein Phänomen ist seit der Zeit, als heterosexuelle Menschen anfingen, schwulen Menschen das Leben schwer zu machen, dauerhaft zu beobachten. Peter Thommen schreibt:

Die Sexualität zwischen Männern ist zu einem Heterofick – einfach von hinten – verkommen. Das nennen viele „Normalisierung“.

Diese Normalisierung, dieses Mitschwimmen in der Masse ist keine neue Verhaltensweise schwuler Menschen. .. continue reading ..


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28 Dec 09

Ratzinger jammert in seiner Weihnachtsbotschaft,

Die Kirche verkündet die Frohbotschaft Christi trotz der Verfolgungen, der Diskriminierungen, der Angriffe und der zuweilen feindlichen Gleichgültigkeit.

und liefert damit einmal mehr ein wunderbares Beispiel, wie das Christentum die Wirklichkeit auf den Kopf stellt. Ich hatte jedenfalls nicht den Eindruck, dass Ratzinger, kostspielig gewandet, nebst Claqueren im fein herausgeputzten Petersdom, auf eigenem Staatsgebiet, in feierlichstem Protz und Pomp benebelt dem Kult des Fleich- und Blutverschlingens huldigend, verfolgt oder diskriminiert wurde. Und von feindlicher Gleichgültigkeit kann auch keine Rede sein; immerhin haben die Fersehsender weltweit den Hokuspokus kostenfrei (will heißen: auf Kosten des treudoofen Fernsehgebührenzahlers) übertragen.

Allerdings – da war doch was: Am Rande der Feierlichkeiten zupfte eine Frau an dem albernen Gewand des Papstes, .. continue reading ..


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28 Dec 09

Na, das muss ja das reinste Frohlocken für die Christen sein. Allerorten konnten sie ihre Frohbotschaft verkünden:

In der Ukraine:

Als der deutsch-ukrainische Blogger Alexander Wolodarski sich Anfang November von Nürnberg aus auf den Weg nach Kiew machte, dachte er sicher nicht daran, dass er dort noch Weihnachten verbringen würde. .. continue reading ..


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27 Dec 09

Porno Pete hat hier schon oft Erwähnung gefunden. Die Cross Eyed Iguanas haben ihm nun ein kleines Weihnachtsgeschenk gemacht. Über den künstlerischen Wert kann man gewiss streiten, die Porträtierung Peter LaBaberas ist jedoch trefflich gelungen:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=O3ZO6-0DJoo]

(via Wayne Besen)


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25 Nov 09

Queer.de hat gestern anlässlich eines Werbefehlgriffes des Unternehmes easyjet die durchaus interessante Frage aufgeworfen

was eigentlich von Profilfotos bei Gayromeo & Co. zu halten ist, in denen Jungs oder Männer zwischen den Stelen [des Berliner Holocaust-Mahnmals, StM] posieren.

und sondiert, welche Meinung Blogger hierzu vertreten:

Im Ausland wundert man sich über den merkwürdigen Trend: das schwule Blog “Catch Fire” sammelt einige der Fotos unter der Kategorie “Memorial Pics”. “Ich habe nie verstanden, was der Gedanke bei den Fotos ist (und ich habe wirklich eine Menge davon gefunden, also muss irgendein merkwürdiger Gedanke dahinter stecken)”, schreibt der Blogger. “Ich denke, es ist faszinierend, wie all diese Leute sexy aussehen wollen an einem Ort, der zu denen auf der Welt gehört, die am wenigsten sexy sind.”

Ich hingegen verstehe nicht, welch’ merkwürdiger Gedanke dahinter steckt, GayRomeo-Profile auf Mahnmal-Fotos hin abzusuchen und diese dann zu präsentieren.

Das Blog Ordnungspolitiker schreibt zum Thema, man solle über ein Foto-Verbot nachdenken: “Das Denkmal sollte sich trotz aller Offenheit nicht dem aktuellen ‘hauptsache Spaß’ Mainstream fügen und zur Fotokulisse verkommen.” Die Taktlosigkeit müsse ein Ende haben, denn die Geschichte sei zu ernst.

Ja genau! So machen wir’s. Wir setzen das Mahnmalfotoverbot ganz oben auf die Liste der Verbotsforderungen, .. continue reading ..


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13 Nov 09

Sind Blogger eigentlich gut im Bett?

Hm, ich kann die Frage nicht einschränkungslos bejahen, weil ich nicht uneingeschränkt von mir auf andere schließen kann. :oops:

Also, es dreht sich um folgendes:

Grundsätzlich bin ich ein Nacktschläfer. .. continue reading ..


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13 Nov 09

Picture 2009-11-12 18_09_32Peter LaBarbera (Porno Pete) ist immer gut dafür, Einblicke in die Gedankenwelt schwulenhassender Christen zu geben.

Porno Pete hat nichts anderes zu tun, als den ganzen Tag schwule Menschen in der Castro Street zu verfolgen, reichlich Fotos beim Folsom Fair zu machen, durch Sexshops zu stöbern und die Internetaktivitäten schwuler Menschen zu überwachen. Dabei ist er, wohl nicht ganz zufällig, auf den Blog Joe.My.God. von Joe Jervis geraten. Joe Jervis hat sich in der Vergangenheit schon häufiger mit dem christliche Sumpf, in dem auch Porno Pete steckt, beschäftigt. Unter dem 04/11/2009 schrieb Joe Jervis schließlich:

Haters Vs. Haters: Peter LaBarbera Attacks Maine’s Stand For Marriage

Still stinging from their refusal to be seen in the same room with him and their later denouncement of his largely unattended Maine “press conference,” Porno Pete LaBarbera and his BFF Matt Barber [Barber gehört zur us-amerikanischen Ex-Gay-Clique, StM] are attacking Stand For Marriage for the one conciliatory message they issued during the campaign.

I agree with my good friend Matt Barber, who is also a Board Member of Americans For Truth in addition to his important work at Liberty Counsel. It is not ethical nor good strategy for the “pro-family” movement to promote one evil and public-policy disaster (changeable and sinful behavior as a government-backed “civil right”) to fight another (homosexual “marriage”). Yet that is precisely what the Yes on 1 campaign’s pro-domestic partnership ad called “It’s Possible” did. [Click HERE for AFTAH's election story.] Here again is the text of that misguided Yes on 1 ad used in Maine:

‘Abandoning traditional marriage entails real consequences, yet we want to be tolerant of gays. Maine’s Domestic Partnership laws provide substantial legal protection for gay couples. Any problems remaining can be addressed without dismantling traditional marriage. It’s possible to support the civil rights of all citizens and protect traditional marriage at the same time.’

We who claim to follow God are lacking in integrity if we promote the normalization of homosexuality as part of some (perhaps well-intentioned) utilitarian plan to ostensibly “save” traditional marriage. Indeed, the irony of the ad text above is that progressive concessions on “domestic partnership” and “civil unions” legislation will, in fact, dismantle traditional marriage. Yes on 1 PR consultant Frank Schubert’s compromising spin will pave the way for disaster in the pro-family movement, as it undermines our greatest strength: our commitment to the truth. It’s time to reject Political Correctness and get back to basics in the pro-family movement.

“We who claim to follow God…” Did you catch that? Those guys at Stand For Marriage aren’t real Christians because they don’t hate enough for Peter LaBarbera. They hate plenty enough for US, Petey

Wie zu lesen, wird Porno Pete von Jervis zititert. Mit seiner Formulierung, “It’s time to reject Political Correctness and get back to basics in the pro-family movement”, meint Porno-Pete, dass die richtigen Christen, dazu rechnet er zweifellos sich selbst, nun endlich die Knüppel rausholen und auf schwule Menschen einschlagen müssen. So verstehe ich es und so haben es auch Leser von Joe Jervis verstanden. .. continue reading ..


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20 Oct 09

… sind am vergangenen Wochenende bei der Kommission für Beschwerden über das Zeitungsunwesen eingegangen.

Nein, nicht wegen des paranoiden Geschreibsels von Philipp Gut in der Welt Online. In Deutschland regt sich doch, außer ein paar Bloggern, über Homophobie in den Medien kaum jemand auf.

In Großbritannien sind die Menschen mit dem hasserfüllten Beitrag von Jan Moir in der Daily Mail über die Umstände des Todes von Stephen Gately nicht einverstanden und bescherten der Press Complaints Commission (PCC) nicht nur einen Systemabsturz, sondern auch einige Arbeit. Der Beitrag hat mehr Beschwerden ausgelöst, als die PCC sonst in fünf Jahren insgesamt erhält.  .. continue reading ..


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13 Oct 09

Der Blogger Sven’s Welt zu einem weiteren geistigen Amoklauf der Aktion Kinder in Gefahr:

Christen hetzen gegen Homosexuelle?

Eines meiner Fachthemen sind Religionen. Darum bekomme ich auch Pressemitteilungen von Kirchen, Verbänden der verschiedenen Weltreligionen und von religiösen Gruppen. Solch eine religiöse Gruppe hat mir heute eine E-Mail geschickt. Es ist die Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“. .. continue reading ..


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2 Oct 09

Seit einiger Zeit wird mir in den Kommentaren zu meinen Posts mitgeteilt, was ich zu denken und zu schreiben habe, beziehungsweise vielmehr was ich nicht zu schreiben und möglichst auch nicht zu denken habe. Hin und wieder wird dies mit Belehrungen über die vermeintliche strafrechtliche Relevanz meiner Posts verbunden. Soweit diese Kommentare aus der extremen linken oder rechten Ecke oder einem modrigen religiösen Winkel kommen, landen sie direkt im virtuellen Papierkorb – insbesondere dann, wenn sie in Aussicht stellen, mein Denken und Fühlen, wenn es sich nicht in die von den Kommentierern gewünschte Richtung wendet, durch unmittelbaren Zwang, meistens unter Hinweis auf den Auftrag eines Gottes oder zumindest im Namen eines solchen, beenden zu wollen.

Ich frage mich, was die hochgeschätzten und weniger hochgeschätzten Leser hier erwarten: Weichgespültes, Gefälliges, unter jedem erdenklichen Gesichtspunkt juristisch Überprüftes und für unangreifbar Befundenes, alle sexuellen Orientierungen, vorzugsweise meine eigene, Negierendes, dem Feminismus zumindest maßvoll Huldigendes, (partei-)politisch Neutrales, alle Glaubensrichtungen Schonendes, auf alle möglichen und unmöglichen Phobien Rücksichtnehmendes, nicht Aneckendes, Meinungs- und Wertungsfreies?

Nö, nicht mit mir! .. continue reading ..


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31 Jul 09

“Name ist Schall und Rauch”, lässt Goethe seinen Faust sprechen.

Nun wissen wir wohl alle, dass das so nicht stimmt und ein wohlklingender Name durchaus hilfreich ist. Reicht des Namens Wohlklang nicht, werden oft Titel und akademische Grade beigerührt, und nicht zuletzt die Häufung von Künstlernamen in der Unterhaltungsindustrie, fernab aller Kunst, unterstreicht die Bedeutung des ‘richtigen’ Namens. Unbestätigten Gerüchten zufolge nutzen auch Blogger Aliasnamen.

Sich eines anderen als den von den Eltern verpassten Namens zu bedienen mag verschiedene Gründe haben. Tarnung zum Beispiel; die Alten erinnern sich vielleicht an einen gewissen Willy Brandt, der als Herbert Ernst Karl Frahm ins Geburtenbuch eingetragen worden war .. continue reading ..


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8 Jul 09

Die amtierende Bundesministerin für Justiz hat sich in Zusammenhang mit der römisch-katholischen Piusbruderschaft wie folgt geäußert:

Anlass für den Diskussionsbeitrag der Ministerin war die Vorstellung eines neu erschienenen Buches mit dem Titel “Strategien der extremen Rechten”. Zypries sagte, das Thema sei “aktuell wie nie”. Inzwischen gebe es eine erstarkende “neue Rechte”. Ihre Leitfiguren “treten nicht mehr als ewig-gestrige Hitler-Verehrer, als Radaubrüder mit Springerstiefeln und Bomberjacken auf”, so die Justizministerin. Stattdessen “geben sie sich ganz bürgerlich”.

Sie hat recht. Ich möchte an einem Beispiel zeigen, wie junge Menschen ganz ohne griffige Parolen, ohne Nazivokabular, dafür umso mehr mit geschmeidigen, scheinbar logischen Überlegungen und ebenso scheinbar folgerichtigen Argumenten versuchen, andere junge Menschen mit rechtsextremen Gedankengut zu intoxinieren.

Auf dem Blog ‘Raus aus der Box’ ist unter Überschrift ‘Homosexualität völlig normal?’ zu lesen:

Allerdings sollten Homosexuelle in der Gesellschaft ein anderes Prestigebild bekommen, als es momentan stattfindet. Denn es ist logisch nachvollziehbar, dass Homosexualität etwas nicht Normales ist. .. continue reading ..


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6 Jul 09

Michael Bärnthaler, Österreich, ausweislich seines Blogs in luftdünnen intellektuellen Sphären schwebend , vertritt die These, Aufrufe zum Mord an schwulen Menschen seien Kunst.

Die Lautäußerungen  des jamaikanischen Hasssänger Bennie Man qualifiziert er zunächst

als eine schöne Kunst .. continue reading ..


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