Tag: bloggen



30 Jan 10

Einen der schönsten Gründe zu bloggen, las ich heute auf dem vorzüglichen Blog London Leben von Konstantin Binder:

Da ist er: der beste und einfachste Grund, ein Blog zu betreiben. Der Erinnerung wegen.


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7 Oct 09

In Deutschland gibt es eine ganz merkwürdige Strafrechtsnorm:

§ 166 Strafgesetzbuch -  Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen

(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.

Diese Vorschrift, oft Blasphemieparagraf genannt, nicht selten aber auch als Gummiparagraf bezeichnet, öffnet der Gesinnungsrechtsprechung Tür und Tor.

Ein Beispiel soll die Problematik verdeutlichen: .. continue reading ..


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25 Jun 09

Die Deutsche AIDS-Stiftung hat am 24.06.2009 in St. Gallen im Rahmen des 1. Deutsch-Österreichisch-Schweizerischen AIDS-Kongress (SÖDAK 2009) ihren Medienpreis 2007/2008 verliehen. Einer der Preisträger ist Ulli Würdemann, der diesen Preis für seinen Blog ondamaris verliehen bekommen hat. SÖDAK 2009 und ondamaris – wie passt das zusammen?

Fragen und Antworten:

StM: Der Medienpreis der Deutschen AIDS-Stiftung ist ein eher unbekannter Preis, der von der breiten Öffentlichkeit nicht wahrgenommen wird. Was bedeutet dieser Preis für Dich?

o: In AIDS-Kreisen ist der Medienpreis sehr bekannt, wohl auch in den Medien. Er ist einer der sehr wenigen nicht-wissenschaftlichen Preise im Bereich HIV/AIDS.
Mir scheint besonders wichtig, dass nun mit ondamaris erstmals auch ein Angebot aus dem Web 2.0 als preiswürdig erachtet wird, und zudem ein Angebot von und für Menschen mit HIV.

StM: Verliehen wurde der Preis im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des Deutsch-Österreichisch-Schweizerischen AIDS-Kongresses in St. Gallen. Auf Deinem Blog hast Du mehrere kritische Posts zur Rezeption dieses Kongresses verfasst beziehungsweise externe Stellungnahmen, wie zum Beispiel der Deutschen AIDS-Hilfe und der AIDS-Hilfe NRW wiedergegeben. Wogegen genau richtet sich die Kritik? .. continue reading ..


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27 Sep 08

Ich stelle mich auf die Zehenspitzen und küsse ihn auf die Stirn. Ich versuche mich dort festzusaugen, aber er wehrt sich. Dort will er keinen Knutschfleck haben. Also lasse ich meine Lippen über seinen Nasenrücken und seine Nasenspitze bis zu seinem Mund hinunter gleiten. Ich hinterlasse dabei eine feuchte Spur, die wie die Schleimspur einer Schnecke aussieht. Er mag das nicht und wischt sich durch’s Gesicht. 

Nun berühren meine Lippen seine Lippen. Wir öffnen beide unsere Münder und ich kann meine Zunge in seinen Mund schieben. Während sich unserer Zungenspitzen berühren, fange ich an, sein Hemd zu öffnen. Zu hastig – ich fürchte, er wird von mir verlangen, dass ich die Knöpfe wieder annähe. Was soll’s? Langsam lasse ich meine Zunge über sein Kinn hinab an seinem Hals herunter gleiten. Ich lecke an seinem Hals. Das mag er und er legt seine Arme um mich und drückt mich vorsichtig an sich. An den Adern und Sehnen entlang taste ich mich mit meiner Zunge weiter vor. Ich schiebe sein Hemd von seinen Schultern. Es stört nur. Er riecht so gut. Ich erreiche seine Achsel und drücke meine Nase hinein. Er duftet so geil. Ich schiebe meine Zunge vor und lecke unter seinen Armen. Das kitzelt ihn und er lacht. Jetzt habe ich genug geschleckt. Aus den Augenwinkeln heraus entdecke ich seine Nippel. Da will ich hin. Er hat seine Brust rasiert, obwohl ich das nicht mag, aber die nachwachsenden Stoppeln kratzen anregend an meiner Zunge. Ich umschließe einen dieser Nippel, umspiele ihn mit meiner Zunge und spüre, wie er nicht nur dort hart wird. Ich zwicke ihn sanft mit meinen Zähnen und merke wie er ein wenig zuckt und sich windet. Aber ich lasse ihn nicht davonkommen. Streichelnd bewege ich meine Hände an seinem Rücken hinunter und während ich mich an ihm festsauge, schiebe ich meine Hände in seine Jeans. Ich fühle seine strammen Arschbacken und ich merke, dass er unter der Jeans nichts an hat. Ich streiche durch den süßen Spalt zwischen den beiden Backen. Auch da: Nichts, kein String. Das ist merkwürdig, eigentlich trägt er immer ‘was drunter’. Egal, es erspart mir gleich etwas Arbeit. Ich ziehe eine Hand wieder aus der Hose. Den Zeigefinder der anderen lasse ich durch den Spalt gleiten bis zu der Stelle, an der sich sein süßes kleines Loch befindet. Ich umspiele sein Löchlein und rutsche gleichzeitig mit meiner Zunge tiefer bis ich seinen Bauchnabel erreiche. Dort hat er beim Rasieren ein paar Härchen übersehen, die sich um den Nabel kräuseln. Sein Bauchnabel schmeckt nach Honig. Es ist ganz merkwürdig. Immer wenn ich dort lecke, habe ich das Gefühl, an einem Honigtopf zu naschen. Ich umkreise mit meiner Zunge seinen Nabel und die dort wachsenden Härchen. Das lenkt ihn davon ab, dass ich mit dem Finger in seinen Popo will. Ich drücke mein Gesicht gegen seinen Bauch und er muss pupsen. Das macht es mir leicht, meinen Finger in ihn hineinzuschieben. Er hatte keine Zeit, sich sauber zu machen, aber das ist egal, ich weiß ja, was er gegessen hat. Er quiekt kurz und stöhnt dann genüsslich. Jetzt ist es an der Zeit: Ich gehe vor ihm in die Hocke und gleite mit der Zunge über die Haarstoppel; dort, wo so schön ein Trail den Weg weisen könnte. Aber ich weiß auch so, wo ich hin muss. Mein Zeigefinger steckt nun zur Hälfte in seinem warmen, weichen Hintern und ich versuche, seine Hose mit dem Mund zu öffnen. Es gelingt mir nicht, aber ich spüre und sehe, dass er einen harten Schwanz hat. Ich drücke mein Gesicht gegen seine Hose und dann lecke ich an der Jeans, dort wo ich die Schwanzspitze, seine zarte Eichel vermute. Aber irgendetwas ist anders, sein Schwanz ist sonst knallhart. Diesmal gibt er etwas nach und lässt sich eindrücken wie ein Fleischpenis. Vielleicht hat er eine Fleischwurst in der Hose? Aber nein, das würde anders riechen. Er durfte immer so gut, so geil nach Mann, nicht nach Duschgel oder Lotion. Ich mag es, wenn ein wohliger warmer Duft auch der Nase den Weg weist. Verzweifelt versuche ich zwischen den Nieten hindurch mit der Zunge seinen Schwanz zu erreichen. Aber da ist etwas Merkwürdiges im Weg, etwas Kratziges. Ich werde ungeduldig und nehme meine freie Hand, um die Hose zu öffnen. Ich bin jedes Mal auf’s Neue aufgeregt. Jedes Mal bin ich ganz gespannt darauf, zu sehen wie sein harter Schwanz mir entgegen springt. Ich öffne meinen Mund etwas, damit ich sein Teil gebührend empfangen kann.

 

Iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiik!

 

Neeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin!

 

Was ist das???? 

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21 Jul 08

Die anglikanischen Bischöfe haben sich zur Lambeth-Konferenz in Canterbury zusammengefunden.

Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet heute, dass 28 Bischöfe via Weblogs von dieser Konferenz berichten. Interessant dürfte nur der Blog von Gene Robinson sein, dem Bischof von New Hampshire, der gar nicht mitspielen darf, weil alle wissen, dass er schwul ist.

Welche Auswüchse die christlich Homophobie hier und da annimmt, zeigt die Äußerung des Bischofs von Durham, Tom Wright: .. continue reading ..


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29 Feb 08

Nun war ich ein paar Tage unterwegs, fast internetfrei. Schön war das! Nichts schreiben und nichts lesen. Fast nichts. Zwischendurch habe ich doch geschwind zwei Posts in die Runde geworfen. Warum eigentlich? Nur weil ich kurzzeitig Zugang zum Internet hatte? Posten scheint fast schon eine zwanghafte Handlung geworden zu sein. .. continue reading ..


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27 Feb 08

Marwan aus Dubai ist Gay by Nature, GayUganda postet aus Kampala, Sasha schreibt in seinen diaries of sasha, wie es ihm in Kenia ergeht, ein Kenianischer Löwe (Sternzeichen!) verbirgt sich hinter Rants and raves of a Kenyan gay man. Afriboy postet ebenfalls aus Kenia, Ali berichtet mit blackgayarab – Gay And Proud aus dem Sudan.

Sie sind Blogger und sie sind schwul.  .. continue reading ..


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8 Jan 08

Exhibieren (lat vorzeigen, zur Schau stellen, darstellen) ist etwas Anderes als Exhibitionismus (Gewinnung sexueller Befriedigung durch Zurschaustellung der Genitalien).

Es gibt zwei Möglichkeiten, sich zu exhibieren. Die eine ist die geistige Exibition, die andere die körperliche. Im Teil I geht es um die erstgenannte, im Teil II mache ich dann, in die Nähe des Exhibitionismusses rückend, den Bauch frei.

Im einem Blog, dessen Inhalt nicht nur aus der Weitergabe von Nachrichten oder der wertungsfreien Informationsvermittlung besteht, läßt man mehr oder weniger die Hosen runter. Freiwillig wohlgemerkt, denn es gibt ja keinen Zwang zum Bloggen. .. continue reading ..


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17 Nov 07

In einem Kommentar zu einem meiner Posts zürnte mir jemand,

wie man heute (anmerkung: wir befinden uns im 21. jahrhundert) noch einen expliziten schwulenblog betreiben kann, ist mir rätselhaft. ihr schwulen und lesben seid frei, mann/frau! oder checkst du das nicht? eure partnerschaften sind legalisiert, weder der staat, terroristen, noch die kirchen verfolgen euch (jedenfalls sind aktuell keine schwulen- oder lesbenverbrennungen bekannt).
eine bescheidene bitte: ihr schwulenfundis, erinnert heteros nicht ständig an eure völlig uninteressanten sexuellen präferenzen, sondern verhaltet euch endlich wie echte menschen, die nicht ständig an ihre libido erinnern, sondern fangt an, über die probleme zu diskutieren, die uns menschen wirklich interessieren [...]

Nach Replik, Duplik und Triplik hatte ich die Sache eigentlich abgehakt. Aber auf meinem Stapel noch zu bepostender Themen liegt eine Studie von Gary (nicht Bill) Gates vom Williams Institute der University of California,

GEOGRAPHIC TRENDS AMONG SAME-SEX COUPLES IN THE U.S. CENSUS AND THE AMERICAN COMMUNITY SURVEY

die mich zu dem oben erwähnten Kommentar zurück bringt. Gate’s Studie (zusammen mit ergänzenden Äußerungen von Gates) lässt sich wie folgt zusammenfassen:

Der hedonistische, sündhafte, radikale Ethos und das damit verbundene Stereotyp, welches einst die schwule Kultur charakterisierte, spiegelt heute nicht mehr die Wirklichkeit wieder. Fakt ist, dass die schwulen Communities in den großen Küstenstädten schrumpfen und es zu einem Wachstum der schwulen Bevölkerung im Landesinneren der USA kommt. Dies fördert die zunehmende Akzeptanz von Homosexualität in der us-amerikanischen Bevölkerung. Zunehmende Akzeptanz bedeutet eine Verringerung der sozialen Stigmatisierung. .. continue reading ..


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