Guido Westerwelle ist nun seit gut vier Monaten Bundesminister des Auswärtigen. In dieser Zeit hat er an verschiedenen Außenministerkonferenzen teilgenommen und diverse Auslandsreisen absolviert, teilweise in Begleitung seines Lebensgefährten Michael Mronz. Soweit ersichtlich nimmt im Ausland niemand ernsthaft Anstoß daran, dass der deutsche Außenminister schwul ist, und auch die Begleitung des Ministers durch Herrn Mronz hat weder die asiatische noch die südamerikanische Welt ins Wanken gebracht.
Nicht klar mit der Homosexualität des Ministers und der Tatsache, dass er seinen Lebensgefährten ganz selbstverständlich mitnimmt, kommt allerdings die deutsche SPD.
Vor wenigen Tagen ließ die Partei ihre Generalsekretärin Andrea Nahles, bisher eher als innerparteiliche Wadenbeißerin bekannt, auf Westerwelle losgehen. Wie bereits gestern geschrieben stellt Nahles in Abrede, dass Westerwelle sich von seinem Lebensgefährten begleiten lassen dürfe. Mit sehr viel gutem Willen und einigem Wegsehen kann man zu der Ansicht kommen, dass hinter dieser Attake Nahles Zwangsstörung, Köpfe rollen zu lassen, und nicht ihr homophober Contrainstinkt steckt. Der Blogger Samstag ist ein guter Tag hat es unternommen, sich und Nahles um Aufklärung zu bemühen.
Nahles Antworten auf die ihr gestellten Fragen sind durchaus erhellend: .. continue reading ..
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