Tag: Armut



20 Jul 09

Die CDU hat sich erneut etwas einfallen lassen, um das Bischen rechtliche Anerkennung, das sie schwulen Menschen notgedrungenerweise gewährt, weiter zu entwerten.

Die von dem bis zur Halskrause in Amtsmißbauch-Skandale verstrickten CDU-Politiker Kurt Biedenkopf (Ex-Ministerpräsident von Sachsen), der, von Altersarmut geplagt, seine Ehefrau aussandte, um bei IKEA Rabatte herauszuschlagen, geleitete Kommission “Familie und demographischer Wandel” fordert, die eingetragene Lebenspartnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare auch für alte (verschiedengeschlechtliche) Menschen und kleine Gruppen, die zusammenleben, zuzulassen, damit diese ihre monterären Interessen wahren können [Hervorhebung durch mich, StM]: .. continue reading ..


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26 Mar 09

Das Williams Institute der University of California ist der Frage nachgegangen, was dran ist am Mythos der reichen schwulen Menschen.

Das Vorhaben gestaltete sich als schwierig, denn es ist nicht einfach, an geeignetes Datenmaterial zu kommen:

Finding appropriate data for studying poverty among LGB people is difficult for several reasons. First, few large surveys with representative samples collect information on sexual orientation and on income. This makes it hard to identify LGB people in these surveys and equally hard to define their families. Second, since we are interested in a small fraction of a relatively small group—poor and LGB—we need a survey of a very large sample to find enough such individuals to study.

Teilweise wurde auf Daten des us-amerikanischen Census Bureau zurückgegriffen.

Since 1990, the Census Bureau has allowed researchers to identity households that include same-sex ―unmarried partners.

Zunächst einmal war aber zu klären, was “unmarried partners” sind. Dazu bedurfte es mehrerer Studien:

Several studies suggest that people who have same-sex unmarried partners are very likely to be lesbian, gay, or bisexual (Black et al. 2000; Carpenter 2004; Gates and Ost 2004).

Bedauerlicherweise hat man dann im weiteren Verlauf homo- und bisexuelle Menschen in einen Topf geworfen.

Folgende Erkenntnisse fördert der Report des Williams Institute zu Tage: .. continue reading ..


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8 Jul 08

In New York City soll am 31.08.2008 eine Straight Pride Parade stattfinden.

 

Veranstalter ist eine Gruppe homophober Reggae-’Artisten’ um TCOOO Productions.

 

Warum diese Nachahmung? .. continue reading ..


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5 Apr 08

Herrn Stefan Seitz hat sich die Mühe gemacht, auf meinen Post “Die Rosa Liste München in Symbiose mit dem Bounty Killer” etwas ausführlicher, als sonst in den Kommentarspalten üblich, darzustellen, wie sich die Lage auf Jamaika und der Umgang mit bestimmten Jamaikanern aus seiner Sicht darstellt. Nicht zuletzt wegen der interessanten Schilderung der Lebensumstände auf Jamaika und der von ihm angesprochenen Aspekte im Umgang mit dem Thema ‘Hassmusik’ möchte ich den Kommentar nicht im dunklen Kommentarkeller belassen: .. continue reading ..


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10 Mar 08

Der Vatikan reformiert mal wieder. Diesmal sind es die Todsünden, die neu definiert werden sollen. Wer in die Hölle möchte, dem stehen dazu demnächst folgende Möglichkeiten offen: .. continue reading ..


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10 Mar 08

Eine lange und mit Spannung erwartete Untersuchung über den Kölsch-Konsum schwuler Männer wurde vor wenigen Tagen vorgelegt. Ich gebe im Folgenden Auszüge aus der vom Science-Institute of Ivory Tower in Islington mit Förderung durch den NSB neV erstellten Studie wieder: .. continue reading ..


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9 Mar 08

“Man ist eben gerne unter sich” – genau diese Vorliebe ist es laut Robert Kastl, die den Reiz einer rein schwulen Kreuzfahrt oder den Aufenthalt auf Lesbos ausmacht.

lese ich heute in der welt.de.  Und mir wird schlecht. Erst gestern sind mir Veranstalter von Reisen für schwule Männer unangenehm aufgefallen. Aber heute wird’s mir wirklich zu schwarz-weiß. Was soll das? “Man ist gerne unter sich”!? Wer ist da gerne unter wem? Ich bin gerne mit Menschen zusammen. Und zwar mit (zumindest halbwegs) vernünftigen Menschen! Das Geschlecht und die sexuelle Orientierung sind mir dabei egal. Für eine gute Unterhaltung, für Spaß, Freude, aber auch ernsthafte, streitige Diskussionen bin ich nicht auf schwule Männer angewiesen. Anders gewendet: .. continue reading ..


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14 Feb 08

Thomas Robert Malthus (1766 – 1834) schlug vor, bei der Eheschließungszeremonie eine Proklamation zu verlesen, die die Paare darauf hinwies, dass sie die finanziellen Lasten und Folgen ihrer Leidenschaft selbst zu tragen hätten.

Wie kam Robert Malthus, anglikanischer Geistlicher, erster Inhaber eines Lehrstuhl für Ökonomie, Vater dreier Kinder, zu diesem Vorschlag? Malthus beschäftigte sich schon in jungen Jahren mit der Frage, ob es möglich sei, das Los der Armen zu mildern. Er kam zu der Überzeugung, dass dies unmöglich sei. Grundlage für seine Erkenntnis waren seine Überlegungen zur Bevölkerungsentwicklung, die in dem Aufsatz ‘An Essay on the Principle of Population, as it Affects the Future Improvement of Society, with Remarks on the Speculations of Mr Goodwin, M Condorcet, and Other Writers’ gipfelten. Ein Kernsatz daraus lautet, ‘Die Vermehrungskraft der Bevölkerung ist unbegrenzt größer als die Kraft der Erde, Unterhaltsmittel für den Menschen hervorzubringen.’ Malthus stellt dann seine Berechnungen zur Ermittlung der Bevölkerungsentwicklung und der verfügbaren Nahrungsmittel vor. Dabei sind ihm verschiedene Fehler unterlaufen; die Zahlen sind aber auch nicht wichtig. Malthus schlußfolgert, da die Nahrungsmittelmenge nicht vergrößert werden könne, müsse das Bevölkerungswachstum gestoppt werden, wenn sich die Zahl der Menschen nicht durch Hungersnöte, Seuchen und Krankheiten vermindere. Einer unbestätigten Quelle (Wikipedia) zufolge, war Malthus der Meinung, dass auch Homosexualität zu einer zahlenmäßigen Verminderung der Bevölkerung führt.

Um zu verhindern, dass die Bevölkerung irgenwann so groß wird, dass sie sich nicht mehr selbst ernähren kann, schlug Malthus vor, nichts zu versuchen, was den Lebensstandard der Armen verbessern würde. Je mehr sich die Lage der Armen verbesserte, desto mehr Kinder setzten sie in die Welt, und damit würden sie ihre Armut nur noch vergrößern, meinte Malthus. “Wer kein Geld hat, hat im Grunde auch kein Recht auf Liebe. Denn Geschlechtsverkehr setzt den Willen zur Fortpflanzung voraus; das können sich nur Begüterte leisten.” Sozialer Fortschritt würde also das allgemeine Elend nur noch verschlimmern. Dasselbe galt für die Mildtätigkeit, befand der Priester.

Malthus war zu seiner Zeit eine bedeutende Persönlichkeit. Bei den Arbeitgebern des beginnenden Industriezeitalters wurde sein ‘Bevölkerungsgesetz’ ernst genommen. Warum sollte man den Arbeitern mehr als das absolute Minimum zahlen, wenn man auf diese Weise ihr Elend nur verschlimmerte (Subsistenztheorie)? Die Weigerung Almosen zu geben, wurde mit dem selben Argument gerechtfertigt.

Mit rund 200 Jahren zeitlichem Abstand läßt sich festhalten, dass die von Malthus befürchtete Überbevölkerung jedenfalls in Europa und Amerika nicht eingetreten und auch nicht absehbar ist. Hungersnöte kommen ‘nur’ noch auf dem Afrikanischen Kontinent vor. Bezogen auf den gesamten Planten Erde kann nicht von einer zu hohen Bevölkerungsdichte und auch nicht von zu wenig Nahrungsmitteln die Rede sein. Die fortlaufenden Verbesserungen im Bereich der Agrarwirtschaft lassen auch keine Lebensmittelknappheit befürchten (wohl aber die Frage aufkommen, ob jede Verbesserung wirklich eine solche ist). Zu konstatieren ist jedoch eine ungleichmäßige Verteilung der Nahrungsmittel: Einige Regionen der Welt verfügen über ein Nahrungsmittelübermaß (mit so absurden Erscheinungen wie der Vernichtung von Nahrungsmitteln oder dem Bezahlen von Nahrungsmittelproduzenten für das Nicht-Produzieren), in anderen herrscht Knappheit.

Allerdings sollten wir das malthusianische Bevölkerungsgesetz nicht ganz zum alten Eisen legen.

Ein Mißverhältnis zur Bevölkerungsentwicklung zeichnet sich in einem anderen Bereich ab. Werden auf Dauer genug Rohstoffe und Energie zur Verfügung stehen? Es ist abzusehen, dass die Vorkommen bestimmter Rohstoffe nur noch wenige Jahren ausreichen. Andere Rohstoffe scheinen zwar auf lange Sicht verfügbar zu sein, unterliegen aber drastischen Preissteigerungen. Und die steigenden Preise sind es auch, die die bisher scheinbar ungehinderte Energieversorgung für die Zukunft fraglich erscheinen lassen. Aber ich bin zuversichtlich: Genau so, wie sich die Malthus’schen Theorien insgesamt als zu pessimistisch herausgestellt haben, werden sich die kommenden Energie- und Rohstoffkrisen als halb so dramatisch entpuppen, wie sie heute von dem ein oder anderen prophetisiert werden. Allerdings werden uns genau so absurde Lösungsansätze präsentiert werden, wie sie Malthus erdacht hat.

Die Subsistenztheorie feiert in Gestalt der ‘Hartz-Gesetze’ fröhliche Urständ. Das ist umso erstaunlicher, als schon Adam Smith zu Lebzeiten Malthus’ erkannt hat, dass diese Theorie nichts weiter als ein zur ‘Theorie’ geadelter Irrglaube ist. Etwas mehr Bildung würde den Damen und Herren Politikern und Politikerinnen ebenso wie den Wirtschaftsführern und Wirtschaftsführerinnen gewiss nicht schaden.

An der ‘Almosen-Geschichte’ ist allerdings etwas dran. Malthus weist zu recht darauf hin, dass ein (gut gemeintes) Almosen die Lage des scheinbar Begünstigten durchaus verschlechtern kann. Ein Beispiel aus unserer Zeit sind die sogenannten Hilfswerke und Hilfsaktionen (zB Brot für die Welt, Misereor) für Menschen in der  ‘Dritten Welt’. Helfen die ganzen Spendengelder wirklich? Oder beruhigen sie nur unser Gewissen? Hier und da mögen damit ganz brauchbare, allerdings immer nur regional begrenzte Hilfsprojekte finanziert werden. Unser Maßstab für die Hilfe ist übrigens immer nur das, was wir als angemessene Hilfe betrachten, nicht aber das, was die Begünstigen als angemessen ansehen. Die Verquickung von finanzieller Hilfe mit Missionstätigkeiten ist darüber hinaus mehr als fragwürdig (Geld gegen Glauben). Insgesamt betrachtet sehe ich nicht, dass die Kernprobleme der ‘Dritten Welt’, wie die mangelnde Lebensmittelversorgung, die kritische medizinische Versorgung und das unzureichende Bildungswesen, dadurch gelöst werden. Mir scheint es eher so zu sein, wie bei einer Operation, bei der man den Patienten ständig betäubt, aber nie schneidet. Damit will ich nicht in Abrede stellen, dass Mildtätigkeit ihren Sinn haben kann, aber jeder, der etwas spendet, sollte sehr genau prüfen, ob die Spende auch geeignet ist, den erwünschten Zweck zu erfüllen. .. continue reading ..


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9 Feb 08

Vor einigen Wochen teilte muslimwelt der Nichtmuslimwelt mit, warum diese so kränkelnd sei. Der mangelnde Glaube, und zwar ganz speziell der Mangel an Glaube an Allah, sei daran schuld. Schon damals schien mir der Zusammenhang zwischen Krankheit und Unglaube ein wirr herbeigedichteter zu sein. .. continue reading ..


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16 Jan 08

Am 13. Januar 2008 hat die New York Times einen Aufsatz mit dem Titel ‘The Moral Instinkt’ von Steven Pinker, Johnstone Family Professor of Psychology at Harvard University, veröffentlicht.

Heute und in den nächsten Tagen greife ich einige Überlegungen Pinkers auf.

Zu Beginn seiner Ausführungen stellt Steven Pinker die Frage, welcher der drei nachfolgend genannten Menschen der bewundernswerteste sei: Mutter Teresa, Bill Gates oder Norman Borlaug? Und er fragt weiter, welcher dieser drei Menschen der an wenigsten bewundernswerteste sei.

Für viele Menschen, so konstatiert Pinker, scheint es darauf eine einfache Antwort zu geben. Mutter Teresa, berühmt durch ihre Tätigkeit in Kalkutta, Friedensnobelpreisträgerin, durch den Vatikan selig gesprochen, hat in einer us-amerikanischen Umfrage den Rang der meistbewunderten Person des zwanzigsten Jahrhunderts erreicht. Bill Gates findet sich am anderen Ende der Skala wieder und Websites wie ‘I Hate Gates’ sprechen Bände. Aber wer ist Norman Borlaug? .. continue reading ..


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2 Jan 08

“Allen Religionen ist das Merkmal zu eigen, dass sie nicht auf den Erwerb irdischen Glücks aus sind, sondern Glück nach dem Tod versprechen. Wer beschließt, sich einer Glaubensrichtung zu verschreiben, muss also an eine Gewissheit glauben, die alles andere als gewiss ist, nämlich an das Weiterleben unserer Seele nach dem Tod unseres Körpers. Es gibt keine einzigen Beweis für die Vorstellung, dass unsere Sinne unabhängig von ihren Organen existieren könnten und dass nach unserem Tod mehr von uns übrig bleibt als von einer Bakterie, einer Pflanze oder einem Tier. Auch die Idee eines <höheren> Wesens (Jahwe, Gott, Allah et cetera) beruht auf einem rein spekulativen Denken. Anhänger einer Religion gehen noch weiter, indem sie ihr Bild von einem <höheren Wesen> für das einzig richtige halten. Gläubige sind, kurz gesagt, Glücksspieler, die in einem imaginären Rennen auf ein nicht existentes Pferd setzen. .. continue reading ..


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1 Nov 07

Die BBC meldet:

An ex-magistrate who says he was forced to resign because he would not place children for adoption with gay couples has lost his appeal.

Andrew McClintock, der in Sheffield eine einem deutschen Standesbeamten vergleichbare Tätigkeit ausübte, passt es nicht, dass in England seit einiger Zeit gleichgeschlechtliche Partner Kinder adoptieren können. Er wollte gerne freudig weiter diskriminieren; aus Glaubensgründen versteht sich. .. continue reading ..


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22 Oct 07

Mitte September 2007 haben der “Fall Hannah” und der Fahndungserfolg der Bonner Polizei ein bundesweites Medienecho ausgelöst. Allerdings hat weniger das Verbrechen selbst den Weg in die Schlagzeilen gefunden, sondern vielmehr eine Äußerung des Pressesprechers der Staatsanwaltschaft Bonn, Herr Oberstaatsanwalt Apostel, der da sagte: “Es handelt sich um einen homosexuellen Mann, der, ich drücke mich bewusst so aus, Lust auf eine Frau hatte.”

Ich habe mich damals gefragt, welche Beweggründe der Pressesprecher wohl hatte, diesen Satz so zu formulieren und sehr merkwürdig zu betonen. Die Gedanken, die ich mir damals dazu gemacht hatte, habe ich der Staatsanwaltschaft nahe gebracht: .. continue reading ..


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3 Oct 07

Der russisch-orthodoxe Kirchenfürst Alexi II hat am Dienstag vor der Parlamentarischen Versammlung des Europarates in Strassburg seine Sicht der Welt zum Besten gegeben. Die russische Nachrichtenagentur Novosti berichtet darüber.  .. continue reading ..


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