Tag: Anus



28 Nov 09

Ich habe alles gemacht, was der Experte von queer.de schreibt, aber nix entdeckt.

Du hast noch nie einen analen Orgasmus erlebt?

Doch schon oft. Die meisten Typen, die ich ficke, also mit meinem Penis deren Anus penetriere, haben einen Orgasmus bekommen. Das ist ein schönes Erlebnis.

Dann wird es höchste Zeit, einmal deine Prostata mit dem Finger zu erkunden.

Dem Finger? Ja schön, lieber Experte, welchen Finger soll ich den nehmen? Einen von meinen, oder muss ich mit extra einen kaufen?

Der dafür verantwortliche Glücksbringer heißt Prostata und gilt als der männliche G-Punkt.

Ich kenne Olaf, Jens, Thomas, Chris, Mark, …, aber Prostata. Naja, man sucht sich seinen Namen nicht aus. .. continue reading ..


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16 Nov 09

Guido Westerwelle darf den Vatikan nicht besuchen. Der dortige Diktator hat durch einen seiner Schwulenverfolgungsbeauftragten, Bischof Janusz Kaleta, mitteilen lassen:

“Ich bin der Meinung, wenn jemand homosexuell ist, ist dies eine Provokation und ein Missbrauches des Ortes.”

und

“Versuchen Sie einmal, als Nicht-Muslim eine Moschee zu besuchen”, verglich der Bischof Abstecher von Schwulen und Lesben in den Staat von Papst Benedikt XVI. Die Katholische Kirche definiere Homosexualität schließlich als “unethisch”, so Kaleta. “Wir erwarten Respekt vor unserer Kirche ebenso wie wir respektieren, dass eine Person nicht zur Katholischen Kirche gehören muss. Wenn du andere Ideen hast, geh zu einem anderen Ort.”

Ich finde es übrigens sehr gut, dass die römisch-katholische für diejenigen, die sie nach wie vor nicht durchschaut haben, immer mehr ihre Maske fallen lässt. .. continue reading ..


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14 Jun 09

Unter dem Eindruck mehrer Berichte über grausame Folterungen und Ermorderungen schwuler Männer im Irak habe ich mich am 22.04.2009 an den deutschen Bundesminister des Äußeren gewandt:

[...] seit mehreren Wochen häufen sich Meldungen in englischsprachigen Medien, in denen über über die Verfolgung, Folterung und Hinrichtung schwuler Männer im Irak durch oder unter Mitwirkung beziehungsweise Billigung staatlicher Stellen berichtet wird.

Offensichtlich sind schwule Männer, die in die Hände irakischer Milizen gelangen, unvorstellbar grausamen Misshandlungen ausgesetzt. International Gay and Lesbian Human Rights Commission (IGLHRC), New York, berichtet unter Bezugnahme auf die in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässigen Mediengruppe Alarabiya: .. continue reading ..


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23 Apr 09

Sie reißen nicht ab, die Horrormeldungen aus dem Irak. Seit ein paar Wochen vergeht kaum ein Tag, in dem in englischsprachige Medien, Blogs und Internetforen nicht über Gewalttaten gegen schwule Männer berichtet wird. Mit Tränen in den Augen lese dich die Schilderungen der entsetzlichen Foltermethoden, die an schwulen Männern angewendet werden.

Ich weiß nicht, ob alle Berichte stimmen. Jedoch sieht es danach aus, als würde im Irak systematisch, ja pogromartig, die Ausrottung schwuler Männer betrieben. Die berichteten Geschehnisse passen zu den Äußerungen einiger Moslemführer, die die Ermordung schwuler Männer gefordert haben, uns zwar in der grausamst möglichen Weise.

Die deutschen Medien, und ihnen folgend die deutsche Öffentlichkeit, nehmen, im Abwrackprämiendelirium, von den Ereignissen keine Notiz.

Viel tun können wir nicht. Aber vielleicht mag sich der ein oder andere  sich ein paar Minuten Zeit nehmen und der Bundesregierung einige Zeilen schreiben. Vielleicht wie folgt: .. continue reading ..


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25 Mar 09

Auf der Suche nach etwas ganz Anderem fiel mir ein Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 13.10.2005 in die Hände beziehungsweise auf den Bildschirm. Darin heißt es:

Nach den Feststellungen des angefochtenen Urteils [des Landesgerichts Hamburg vom 21.01.2005] betrat der Angeklagte, der ebenso wie das spätere Opfer L in einem Männerwohnheim lebte, in der Nacht vom 31. Juli zum 1. August 2004 mindestens zehnmal dessen Zimmer und versetzte L eine Vielzahl von Faustschlägen, Tritten und Schlägen mit einem mit Eiswürfeln gefüllten Handtuch. Auch führte er drei- bis viermal eine Plastikflasche in den Anus des homosexuellen Opfers ein und zog heftig an dessen Penis. L verstarb noch in derselben Nacht an den Folgen der erlittenen schweren Verletzungen. Der Angeklagte hat die Tat im Wesentlichen eingeräumt, sich aber darauf berufen, betrunken gewesen zu sein.

Das Landgericht Hamburg hatte den Angeklagten wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Der Bundesgerichtshof hob dieses Urteil wegen irgendeiner juristischen Kinderkacke (der Hamburger Richter habe  die Winkelzüge des Verteidigers des besonnenen [sic!] Angeklagten nicht ernst genommen) auf und verwies die Sache an eine andere Strafkammer des Landgerichts Hamburg zurück. Aber darum geht jetzt nicht.

Ich weiß nicht mehr, warum ich mich mit diesem Beschluss beschäftigt habe; ob die Schilderung des grausamen Mordes es war oder der Hinweis auf die Homosexualität des Opfers.

L. Wer war dieser L, dessen Leben so ein furchtbares Ende gefunden hat? Vor Ort in Hamburg wäre vielleicht mehr herauszufinden. Google liefert nur ein paar kurze Presseberichte über die Ereignisse in dem Männerwohnheim: .. continue reading ..


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10 Mar 09

Ich habe schon lange ein facebook account, der allerdings brach lag. Vor ein paar Tagen habe ich ihn wieder reaktiviert und mit Leben gefüllt – aber wohl fühle ich mich dort nicht.

Wem gehört facebook eigentlich, wer steckt dahinter, was wird damit bezweckt und vor allem, wem nützt es?

Eine kleine Reise:

Tom Hudgkinson machte sich in The Guardian vom 14.01.2008 ein paar Gedanken über Facebook und die Hintergründe dieses Unternehmens:

With friends like these …

Hudgkinson fragt, ob wir nicht merken, dass die virtuelle Welt nichts anderes ist, als die selbstgewählte und bejubelte Verbannung aus der realen Welt. So ganz unrecht hat er nicht.

Von Mark Zuckerberg ist die Rede, von dem wir mittlerweile wissen, dass er die facebook Technik nicht so ganz redlich in die Finger bekommen hat: .. continue reading ..


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18 Feb 09

Es ist noch nicht lange her, da verkündete Markus Danuser, Vorstand des Kölner Lesben- und Schwulentages (KLuST), via Kölner Stadt-Anzeiger in markigen Worten:

Die Toleranz, die die Teilnehmer für sich einfordern, soll jedoch „nicht durch maßlose Provokation überstrapaziert werden“. Zudem soll härter gegen – ohnehin strafbare Tatbestände – wie Entblößen oder sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit vorgegangen werden. Andere Teilnehmer und Zuschauer werden aufgefordert, derart provozierendes Verhalten nicht nur zu beobachten, sondern ihr Missfallen laut kund zu tun und die Polizei zu alarmieren. Derartige Störenfriede sowie jeder, der Jugend gefährdende Schriften verbreitet oder illegale Drogen einnimmt, sollen nicht nur – nach Möglichkeit – angezeigt werden, „sondern zudem öffentlich an den Pranger gestellt werden“, so Klust-Vorstand Markus Danuser. Dies könnte in Form einer Veröffentlichung des Namens oder eines Fotos des Übeltäters im Internet geschehen.

Ähnlich wie dieser Tage die römisch-katholische Kirche erkannte der KLuST, dass es durchaus angebracht ist, Reden, Denken und Handeln in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen. Um die auf diese Weise neu gewonnenen Erkenntnisse unter’s Volk zu bringen, bemühte Markus Danuser, quotenmäßig korrekt von der KLuST-Vorständin Sabine Arnolds beschützt, flugs erneut den Kölner Stadt-Anzeiger als Verkündungsmedium:

Markus Danuser und Sabine Arnolds vom Kölner Lesben- und Schwulentag KLuST konkretisieren ihre Vorschläge.

Aha, was vor wenigen Tagen noch als “einstimmig [beschlossene] “Anstands-Erklärung” für die Teilnehmer der CSD-Parade” in die Gehirne der schwulen Männer (Frauen, auch lesbische, scheinen bisher nicht ins Visier der KLuSTler geraten zu sein) eingetrichtert werden sollte, kommt nun als “Vorschläge” daher.

Heißt es in der Charta noch (Hervorhebungen durch mich),

[...] deren Beachtung wir auch von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der CSD-Parade verbindlich erwarten.

macht Herr Danuser jetzt daraus:

Das bezieht sich in keinem Fall auf Einzelpersonen, sondern auf Institutionen oder Unternehmen [...]

In der Charta steht klipp und klar, .. continue reading ..


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23 Oct 08

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=dBrVe-8Ftn4]

Ian Tracey an der Großen Orgel von Henry Willis & Sons der Liverpool Cathedral.

Wir hören ‘ Tu es Petra’ aus den Esquisses byzantines von Henri Mulet. .. continue reading ..


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12 Oct 08

Seit Monaten schon erleben wir, wie Krisen gemacht werden. Zunächst die Subprime-Krise, aus der eine Bankenkrise, neuerdings gar eine Finanzkrise geworden ist, mit Ausläufern in andere Wirtschaftszweige wie die Automobilindustrie. Von Panik und Kontrollverlusten getrieben belehren sich Politiker, Wirtschaftsweise, Blogger und Journalisten gegenseitig darüber, was nun tun sei, nicht zu sei und schon längst hätte getan werden müssen. Steinbrück und Merkel geben der Krise, die in Grunde nichts anderes als eine Politikkrise ist, täglich nicht schöner werdende Gesichter. Auf den Gedanken, die Wirtschaftsprozesse einfach altbewährten Regelsystemen zu überlassen, nämlich denen der Marktwirtschaft, kommt niemand. Was wir zur Zeit an den Börsen erleben, sind nichts anderes als Automatismen der Selbststeuerung. Sie funktionieren! Kalendertägliches Experimentieren, ständiges Auf- und Zudrehen von Hähnen und panikartig zusammengezimmerte Gebote und Verbote sind für den Markt wenig bekömmlich. Krisenreaktionen sind selten gute Reaktionen. Da ist von Staatsgarantien für Spareinlagen die Rede. Wer ist den der Staat? Merkel und Steinbrück sind es nicht, auch Köhler ist es nicht. Der Staat sind die Sparer. Steuerzahler und Sparer sind die selben Personen. Welchen Sinn macht es nun, einer – möglicherweise nicht sorgfältig ausgewählten – Bank eine Spareinlage zu geben und anschließend zu sagen, “Für den Fall, liebe Bank, dass Du schludrig mit meinem Geld umgehst, garantiere ich Dir mit meinem zukünftig noch zu verdienenden Geld, dass Du mir mein bei Dir angelegtes Geld zurück zahlen kannst”? Ich werde das Gefühl nicht los, dass wir im Moment alle ziemlich verarscht werden. .. continue reading ..


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4 Oct 08

Es gibt verschiedene Theorien, welchem Umstand die Stadt Frankfurt, nehmen wir die am Main, ihren Namen verdankt.

Die Franken sollen daran beteiligt gewesen sein, geflohene Trojaner werden herbei gedichtet und von Main durchschreitenden Hirschkühen ist die Rede. Das ist aber alles Quatsch. Ich habe das Institute of Ivory Tower in Islington um eine orts- und namenskundliche Stellungnahme gebeten: .. continue reading ..


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16 Sep 08

schreibt die Queer. 

Wer auf SM-Praktiken steht, ist glücklicher als diejenigen, die den “normalen” Sex bevorzugen. Das ist das Resultat einer wissenschaftlichen Untersuchung aus Australien. 

und der kleine TGD freut sich, weil er jetzt endlich weiß, warum er glücklich ist. 

Studie? Da war doch was? Genau, bei Studien dieser Art schaut der kleine TGD doch immer ganz genau hin. 

Wie sind die Damen den Herren in Australien denn vorgegangen? 

In Australia in 2001–2002 [sic!, also kalter Kaffee, TGD], a representative sample of 19,307 respondents aged 16–59 years was interviewed by telephone. 

Geil, Telefonsexinterview:  

Guten Tag, ich rufe sie im Auftrag der School of Public Health and Community Medicine, University of New South Wales, Sydney. Sagen sie mal, stehen sie auf Bondage und Disziplin, Sadomasochismus oder Dominanz und Unterwerfung?”  .. continue reading ..


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21 Apr 08

Was eine Dose Deo-Spray so alles anrichten kann.

Anfang des Jahres stellte ein Mann aus der phillipinischen Stadt Cebu fest, dass etwas in seinen Därmen steckte, was da nicht hingehörte. Dieses ‘etwas’ stellte sich später als eine Dose Deo-Spray heraus. .. continue reading ..


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20 Mar 08

Gestern habe ich mich kurz mit den Leitlinien der englischen Strafverfolgungsbehörde (Crown Prosecution Service – CPS) zum Umgang mit Fällen der Übertragung von STIs beschäftigt. Dabei habe ich gesehen, dass der CPS für die verschiedensten Bereiche Leitlinien für die nachgeordneten Dienststellen herausgegeben hat.

Leitlinien gibt es zum Beispiel auch für die Strafverfolgungen bei homophoben oder transphoben Verbrechen. Diese Leitlinen zeugen von großer Kenntnis der Lebenswirklichkeit der Menschen, die unter der ‘Sammelbezeichnung’ LGBT zusammengefasst werden können, aber auch der Menschen, die gerade nicht mit einem der vier Großbuchstaben ‘L’, ‘G’, ‘B’, ‘T’ indentifiziert werden wollen, gleichwohl mit ihrer Sexualität oder ihrem sexuellen Verhalten nicht der einfachen Norm entsprechen.

Der CPS verlangt von den ermittelnden Beamten und Staatsanwälten viel Einfühlungsvermögen und erklärt deshalb zunächst einige Begriffe. Ein Beispiel: .. continue reading ..


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7 Nov 07

Die New York Times (NYT) berichtete am 31. Oktober 2007 unter der Überschrift “In Rape Case, a French Youth Takes On Dubai” über die angebliche Vergewaltigung des 15jährigen Franzosen Alexandre Robert im Juli 2007 in Dubai.

Just after sunset, Alex says he was rushing to meet his father for dinner when he bumped into an acquaintance, a 17-year-old native-born student at the American school, who said he and his cousin could drop Alex off at home.

There were, in fact, three Emirati men in the car, including a pair of former convicts ages 35 and 18, according to Alex. He says they drove him past his house and into a dark patch of desert, between a row of new villas and a power plant, took away his cellphone, threatened him with a knife and a club, and told him they would kill his family if he ever reported them.

Then they stripped off his pants and one by one sodomized him in the back seat of the car. They dumped Alex across from one of Dubai’s luxury hotel towers. .. continue reading ..


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