… so endet dieser Beitrag über Reggae, Dancehall und die Ermordung schwuler Männer auf Jamaika:
(via Tatsulog)
Filed under: Homophobie
Trackback Uri
… so endet dieser Beitrag über Reggae, Dancehall und die Ermordung schwuler Männer auf Jamaika:
(via Tatsulog)
Filed under: Homophobie
Trackback Uri
Im Frühjahr 2007 schlug EH, zu diesem Zeitpunkt der Polizei bereits wegen mehrer Raubdelikte und Körperverletzungen bekannt, in Köln einen Familienvater so heftig ins Gesicht, dass dieser stürzte, sich schwere Kopfverletzungen zuzog und ins Koma fiel. Er trug bleibende Schäden davon. Der Richter am Amtsgericht, HWR, beliess es in dem folgenden Geheimprozess bei einer “Schuldfeststellung”, ohne eine Strafe zu verhängen. Erst auf die Berufung der Staatsanwaltschaft hin wurde EH zu einer milden Bewährungsstrafe verurteilt. Einblicke in das Rechts- und Gerechtigskeitsempfinden des Richters am Amtsgericht, HWR, liefert dieser Fall: Vier junge Männer wegen Brandanschlags auf Freund verurteilt. Um den erstinstanzlich urteilenden Amtsrichter in diesem Fall handelt es sich um jenen, auch mit EH befassten, HWR.
Im Juni 2007 zettelte EH in Köln eine Schlägerei an und verletzte einen 22 Jahre alten Mann schwer.
Im August 2008 waren zwei schwule Männer aus Solingen in Köln unterwegs. Im Deutzer Bahnhof hielten sie Händchen. EH hat das nicht gefallen. „Ihr schwulen Säue, fickt euch alle in den Arsch!“ und weitere Beleidigungen schrie er und biss einen der Männer in den Oberarm – so heftig, dass er mit seinen Zähnen die Knochen des Opfers berührte. .. continue reading ..
Filed under: Miscellaneous
Trackback Uri
Kürzlich, wir erinnnern uns, hat der Bischof von Fulda, Algermissen, vor jugendlichen Schülern seinem militanten Schwulenhass freien Lauf gelassen. Volker Beck ist dem, soweit ersichtlich, als einziger Politiker entgegengetreten:
Diffamierende Reden von Bischöfen müssen Konsequenzen haben. Die antisemitischen Ausfälle von Bischof Williamson und die antihomosexuellen Diffamierungen von Bischof Algermissen darf man nicht durchgehen lassen.
Ich fordere die Deutsche Bischofskonferenz auf, Bischof Algermissen zurechtzuweisen.
Seine Bezeichnung der Ehe und Lebenspartnerschaften von Homosexuellen als “abartig” ist eine üble biologistische Entgleisung und Diffamierung. Sie ist für Demokraten nicht akzeptabel.
Der Aufforderung von Algermissen, einfach “still zu leben”, sich nicht zu artikulieren und sich zu verstecken, werden die Lesben und Schwulen in Deutschland sicher nicht nachkommen. In einer Demokratie muss man ertragen, dass sich jeder zu Wort melden darf. Das wird auch Herr Algermissen noch lernen müssen.
Die nicht ganz treffsichere Kritik Beck’s veranlasste den Pressesprecher des Bistums Fulda, Christof Ohnesorge (auch ohne Ahnung), auf Weisung seines Chefs, zu folgender Stellungnahme:
Bischof Algermissen verwahrt sich entschieden gegen jeden Versuch, seine Aussagen in die Nähe der entsetzlichen holocaustleugnerischen Äußerungen Williamsons zu bringen. Für Antisemitismus ist in der Katholischen Kirche absolut kein Raum.
heißt es da und der letzte Satz erscheint vor dem Hintergrund, dass die römischen Katholiken sich bisher an jedem Judenpogrom, die Nazis waren nicht die ersten, fleißig beteiligt haben, dass der amoklaufende Kirchenführer in Rom im vergangenen Jahr verkündet hat, für Juden sei besonders zu beten und er sie damit zu Menschen von niederem Rang gemacht hat, und angesichts der Tatsache, dass sich die Kirche mit diesem Bischof Williamson versöhnt hat, ohne dass er von seinen geschichtsfälschenden Äußerungen abrücken musste, als glatte Lüge.
Weitere Versuche, von dem eigentlichen Problem abzulenken, sehen so aus: .. continue reading ..
Filed under: Miscellaneous
Trackback Uri
Es vergeht kaum ein Tag, an dem schwule Menschen nicht Opfer von gewalttätigen Übergriffen werden. Hier in Deutschland. Bekannt werden diese Gewalttaten nur selten. Die Medien interessieren sich kaum dafür und viele schwule Männer sind, es mag gute Gründe dafür geben, nicht bereit, gegenüber der Polizei deutlich zu machen, dass das jeweilige Verbrechen (vermutlich) einen schwulenfeindlichen Hintergrund hatte. Statistisch erfasst werden die mutmaßlichen oder tatsächlichen Tatmotive ohnehin nicht. Und so bleibt eine Dunkelziffer, von der ich annehme, dass sie erschrecken hoch ist.
Berlin macht nahezu wöchentlich als Brennpunkt antischwuler Gewalt von sich reden. Unter verschiedenen Blickwinkeln werden der Befund und mögliche ‘Therapien’ diskutiert (vgl nur GayWest: Gewalt gegen Schwule – Gedanken aus Deutschland, Ondamaris: Demonstration gegen homophobe Gewalt). Ob es gelingt eine Lösung zu finden? Ob es gelingt, den Weg zu einem friedlichen Miteinander zu finden?
Die Diskussionen, in den Medien (sofern sie das Thema Schwulenfeindlichkeit überhaupt inhaltlich aufgreifen), im Großen wie im Kleinen, kreisen fast immer um die Täter, darum, aus welchen Bevölkerungsgruppen die Täter stammen oder auch nicht, was sie wohl zu ihrer Tat bewegt haben mag, Homophobie als Tatmotiv wird gerne geleugnet, und wie man ihnen – den Tätern! – helfen könne. Und ich habe durchaus den Eindruck, dass die Politik gerne bereit ist, Zeit und Geld in die Beschäftigung mit den Tätern und die Betreuung potenzieller Täter zu investieren und die Medien sich lieber mit der Lebensgeschichte von Gewalttätern beschäftigen, als mit dem Schicksal der Opfer.
Denn was bleibt? Was wird aus den Menschen, die Opfer dieser sinnlosen Gewalt geworden sind? .. continue reading ..
Filed under: Miscellaneous
Trackback Uri
Während in Deutschland eine unsägliche Diskussion darüber geführt wird, ob und in welchem Umfang es schwulenfeindliche Gewalt gibt und ob es opportun sei, homophobe Gewalt als solche zu bezeichnen und zu erfassen, legte die für England und Wales zuständige Strafverfolgungsbehörde ‘Crown Prosecution Service’ ihren ersten Jahresbericht über ihre Tätigkeit im Bereich der Verfolgung von Hassverbrechen vor. Ausführlich geht sie darin auch auf homophobic and transphobic hate crimes ein. In britischem Understatement lässt sie durchblicken, dass sie ihre Arbeit für erfolgreich hält. Ihre wesentlichen Mitteilungen: .. continue reading ..
Filed under: Miscellaneous
Trackback Uri
Nach dem Angriff auf einen Radfahrer in Berlin wird nun aus New York City von einem Überfall auf zwei Brüder, die für schwul gehalten wurden, berichtet. Einer der Beiden hat nicht überlebt.
Brothers beaten after attackers thought they were gay
Siehe zum Thema auch:
Filed under: Miscellaneous
Trackback Uri
Angestoßen durch den CDU-Politiker Sascha Steuer scheint in der Stadt Berlin nun doch eine Debatte über die zunehmende, beziehungsweise zunehmend sichtbarer werdende Gewalt gegen schwule Menschen in Gang zu kommen.
Dabei herrscht große Unklarheit über das quantitative und qualitative Ausmaß dieser Gewalt. Das Einfachste wäre, die Polizei würde durch Befragungen der Opfer versuchen festzustellen, ob deren sexuelle Orientierung mit der Tat in Zusammenhang steht.
Jedoch, die dortige rot-grüne Regierung will dass nicht: .. continue reading ..
Filed under: Miscellaneous
Trackback Uri
In London sind im vergangenen Dezember zwei nicht schwule Männer Opfer homophober Gewalt geworden:
Ali Abdulrahman, 18, and Mohammed Munye, 19, assaulted the two men on board a N38 bus close to the Angel in December last year.
The victims, aged 29 and 31, were wearing commando-style fancy-dress costumes, having attended a Christmas party. They were jeered at and asked if they were gay.
When one of the men, who is not gay, said he was and joked with the group, they reacted violently and punched and kicked him and his friend to the floor before stamping on them. The 29-year-old victim sustained a broken cheekbone and substantial bruising to his face and body and the second victim sustained cuts and bruises.
Munye also attempted to burn part of one of the victim’s outfits.
Solche Vorfälle sollten insbesondere nicht schwulen Menschen zu denken geben, denn Opfer schwulenfeindlicher Gewalt kann jeder werden; dazu muss man nicht einmal ‘fancy-dress costumes’ tragen. .. continue reading ..
Filed under: Miscellaneous
Trackback Uri
Commentaries