Filed under: Homophobie
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In Hamburg wurden kürzlich zwei nicht schwule junge Männer Opfer eines homophoben Überfalls. Einer der Männer konnte sich aufgrund einer Behinderung nicht angemessen wehren und auch nicht fliehen. Er wurde krankenhausreif geschlagen und, schon am Boden liegend, ins Gesicht getreten.
Die Täter konnten dank der Videoüberwachung in der Nähe des Tatortes festgenommen werden. Die Hamburger Verwaltung möchte, um zu verhindert, dass in vergleichbaren Fällen auch zukünftig die Täter ermittelt werden können, die Videokameras beseitigen.
Bei den Tätern handelt es sich um junge Männer mit sogenanntem Migrationshintergrund.
Nun macht sich Farid Müller, der schwulen- und lesbenpolitische Sprecher der Grün-Alternativen Liste (GAL-Fraktion) in der Hamburgischen Bürgerschaft, für die Täter (!) stark. In einem Interview mit der ‘junge welt’ wirft er Rauchbomben: .. continue reading ..
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Die Mormonen sind mal wieder auf dem Kriegspfad. Nachdem sie in Kalifornien mit vielen Millionen Dollar Proposition 8 zu ihren Gunsten, das heißt zu Gunsten der Unfreiheit und des Hasses beeinflusst haben, versuchen sie mit ihrem Geld und ihren Lügen nun in Großbritannien die Abstimmung über ein schlichtes Antidiskriminierungsgesetz zu einer Farce werden zu lassen: .. continue reading ..
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Mühmert, das ist Dinslakens rechtsextremer Bürgermeisterkandidat, hat sich zu seiner Auffassung, einer der vormaligen Dinslakener Karnevalsprinzen sei ein ’schwulen Wicht’, geäußert.
“Tatsache ist, dass ich mich bei meiner Wortwahl in unzulässigerweise Weise vergriffen habe. Hierfür möchte ich mich in aller Form, auch bei Herrn Helge Gilberg, entschuldigen.”
Das ist ziemlicher Unsinn. Man kann sich nicht selbst ent-schuldigen, man kann nur um Ent-Schuldigung bitten.
Ein zulässiger Vergriff in der Wortwahl sieht nach Mühmert’s Ansicht so aus: .. continue reading ..
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Seit fast 10 Jahren schon steht in Frankreich Menschen in gleichgeschlechtlichen Beziehungen die Möglichkeit offen, ihrer Partnerschaft durch einen sogenannten zivilen Solidaritätspakt (PACS) einen rechtlichen Rahmen zu geben, der einer verschiedengeschlechtlichen Ehe weitgehend angenähert ist, zum Beispiel im Steuer-, Sozialversicherungs- und Mietrecht, und Antidiskriminierungsbestimmungen enthält.
Dieses seinerzeit mit Blick auf gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften geschaffene Rechtsinstitut steht auch Menschen in verschiedengeschlechtlichen Beziehungen offen. .. continue reading ..
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Eine ganze Reihe von führenden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus den Bereichen der Politik, der Kirche aber auch der Medien beleidigen und verunglimpfen wiederholt Lesben, Schwule und Trangender ohne deswegen irgendwelche rechtliche Konsequenzen befürchten zu müssen.
Mehrere Personen in Führungspositionen aus Politik und Kirche, Person des öffentlichen Lebens, aber auch einige aus dem medialen Bereich, beleidigen auf brutale und erbarmungslose weise, Lesben Schwule und Trangender, frei von jeglicher rechtliche Konsequenz für sie.
Neuestes Beispiel sind die Äußerungen des Metropoliten (Bischof) von Piräus Herrn Serafim, der die Schwulen als „moralisch abgestumpfte mit psychopathologischen Aberrationen und psychisch kranke, mit dem zwanghaften drang ihre psychopathologische Aberrationen zu befriedigen und die das Rohr zu Beseitigung der Ausscheidungen als Lebenshochwertig (zum Lebensmittelpunkt) erhoben haben” bezeichnete. [Anm TGD: Im englischen Text lautet diese Passage: "The latest example is the bishop of the Piraeus, Seraphim, who in an article maligned gays as ‘morally corrupt, obsessed with satisfying their psychopathological deviation and who have made a life value out of the faeces elimination tract'."]. Der Hass des Herrn Serafim gegenüber den Schwulen ist so groß, das er nicht zögert, die haltlosen Aussagen eines mutmaßlichen Mörders zu unterstutzen. .. continue reading ..
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Damals, die Älteren erinnern sich noch mit schrecken, war es ganz schlimm. Da wollten doch die Kommunisten tatsächlich das Weihnachtsfest abschaffen. Nicht überall, aber in den Niederlanden. 1930 war’s, da machten sie den Vorschlag, Weihnachten aus der Liste der staatlichen Feiertage zu streichen. Unerhört! Nicht auszumalen, was das für Folgen gehabt hätte. Tausende von Weihnachtsmännern wären arbeitslos geworden, die Kirchen wären auch an diesem hochheiligen Fest so leer wie eh und je, und die Weihnachtsmüllgeschenkeindustrie wäre in den Ruin getrieben worden und hätte nur mit Hilfe von Staatsbürgschaften eine Gnadenfrist rausschinden können.
Das ging natürlich nicht. Also musste man die Kommunisten bestrafen für diesen Anschlag auf alles Gute in der niederländischen Welt. .. continue reading ..
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Sehr richtig hat die französische Anti-Diskriminierungsbehörde HALDE entschieden, dass der Ausschluss von Frauen, welche die islamische Burka tragen, aus Französischkursen nicht diskriminierend ist. .. continue reading ..
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DCRS-Online, Nachrichtenmelder allerbester Güte und Qualität, ist einem unglaublichen Skandälchen auf der Spur.
Der 32-jährigen Karl A. aus Köln dürfte wohl der erste heterosexuelle Mann sein, der nun wegen Diskriminierung vor Gericht ziehen will. Er fühlt sich bei der Bewerberauswahl für eine Anstellung in einem Lokal wegen seiner Sexualität benachteiligt.
Dummerweise arbeiten die Herr- und Damschaften bei DCRS nicht gerade sorgfältig, denn sonst wäre ihnen aufgefallen, dass die meisten Menschen, die die Anti-Diskriminierungs- und Gleichstellungsregelungen in Anspruch nehmen, heterosexuell sind. Dass also DCRS nun den ersten heterosexuellen Mann gefunden haben will, der wegen “Diskriminierung vor Gericht ziehen will”, ist mehr als nur ein Semantikfehler; es ist ein klassisches Anzeichen dafür, dass die DCRS-Schreiber, in diesem Fall eine Schreiberin, nicht wissen, wovon sie schreiben.
Hier nun die herzzerreißende Story von Karlchen, dargereicht von DCRS: .. continue reading ..
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In Sydney, so berichtet dieStandard.at, soll eine Antidiskriminierungszone eingerichtet werden.
Die Stadtverwaltung hatte mit knapper Mehrheit dafür gestimmt, in einigen Vierteln Flagge gegen diskriminierende Übergriffe auf Homosexuelle zu zeigen. Laden- und BarbesitzerInnen sollen mit Aufklebern ihre Unterstützung für Homosexuelle zum Ausdruck bringen. .. continue reading ..
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Was macht eigentlich der/die/das LSU? Hat schon einmal jemand etwas Produktives (außer Bierzeltfeten) bemerkt, etwas Instruktives von diesem Vereinchen gelesen oder etwas Konstruktives von den Vereinsvertretern gehört? Ich jedenfalls nicht. Dafür fällt der/die/das LSU hin und wieder durch destruktives Geschwätz auf. Die queer berichtet zum Beispiel in Zusammenhang mit der Diskussion über den aktuellen Entwurf einer sogenannten Antidiskriminierungsrichtlinie der EU-Kommission folgendes:
“Der Entwurf wirft mehr Fragen als Antworten auf”, erklärte der LSU-Bundesvorsitzende Reinhard Thole. “So gibt es eine Vielzahl von unbestimmten Rechtsbegriffen. Es ist fraglich, welche Maßnahmen wie nach den Formulierungen konkret umgesetzt werden sollen.
Obwohl die LSU den EU-Richtlinie offenbar als “mit heißer Nadel gestrickt” ablehnt, spricht sie sich für einen “Mindeststandard zum Schutz von Homosexuellen in allen EU-Mitgliedsstaaten” aus.
Nun, das lässt den Schluss zu, dass dem/der LSU das Wesen der EU-Richtlinien nicht geläufig und der jetzt zu diskutierende Richtlinienentwurf nicht bekannt sind. .. continue reading ..
Filed under: Dummheit, Homophobie
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Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) hat die Aufgabe, in unabhängiger Weise Personen, die Benachteiligungen erfahren haben, die rassistisch motiviert sind oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität erfolgt sind, zu unterstützen. Dabei soll sie Möglichkeiten für ein Vorgehen gegen Benachteiligungen aufzeigen, das Bewusstsein für Gleichberechtigung als Menschenrecht fördern und die Vorteile einer diskriminierungsfreien Gesellschaft herausstellen. .. continue reading ..
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Vor wenigen Tagen wurde in Riga (Lettland) erstmals an einem Britischen Botschaftsgebäude die Regenbogenflagge gezeigt.
Das Britische Außenministerium erklärte, die Regierung Ihrer Majestät fühle sich verpflichtet, sich mit ausländischen Regierungen über die Rechte von schwulen Menschen auseinander zu setzen. Es hat deshalb seine 261 Botschaften und diplomatischen Vertretungen mit einem LGBT-Toolkit ausgestattet. Das Toolkit enthält Informationen über die offizielle britischen Politik in Bezug auf die Rechte schwuler Menschen und enthält Handreichungen zur Gestellungsberechtigungs- und Antidiskriminierungsarbeit. Es deckt ein breites Spektrum von Themen (zB zur Entkriminalisierung) im Rahmen der bilateralen Zusammenarbeit mit anderen Ländern ab.
Die Regenbogenflagge soll auch anläßlich des Warschau Pride in Warszawa gezeigt werden.
Nachtrag:
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In den letzten Tagen hat es einige bemerkenswerte Entscheidungen gegeben. .. continue reading ..
Filed under: Behörden und Gerichte, Gay, Homophobie, Leben, Schwul, UK, USA
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